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Verleihung des Mileva Einstein-Marić-Preises 2017 der Universität Ulm

Universität Ulm

Die Preisträgerinnen des Mileva Einstein-Marić-Preises 2017 der Universität Ulm (je 2500 Euro) vereinbaren ihre wissenschaftliche Arbeit hervorragend mit den Familienpflichten. Die gebürtige Palästinenserin Montaha Anjass kam 2013 nach Deutschland, um den Masterstudiengang Advanced Materials zu absolvieren. Nach ihrer hervorragenden Abschlussarbeit am Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) zur „Batterieforschung“ steht die technologische Materialentwicklung im Zentrum ihrer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit am Institut für anorganische Chemie I. Ihre herausfordernde Promotionsarbeit bringt Montaha Anjass mit der Erziehung ihrer drei Kinder und der Integration in die deutsche Forschungs- und Soziallandschaft in Einklang.

Die zweite Preisträgerin, PD Dr. Heike Rudolph, ist ebenfalls Mutter von drei Kindern und Oberärztin an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, wo sie den Bereich Forschung leitet. 2016 habilitierte sie sich im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und überzeugt durch ihr Engagement in der Lehre, indem sie unter anderem die Vorlesung zur Werkstoffkunde überarbeitete. Beide Forscherinnen sind herausragende Beispiele für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Familienaufgaben.