Exploratorien zur funktionellen Biodiversitätsforschung

 

Im Rahmen der Initiative zur Förderung der Biodiversitäts- und Ökosystemforschung in Deutschland wurden drei großskalige Langzeituntersuchungsgebiete eingerichtet (Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG). Die Untersuchungsgebiete, allgemein als "Biodiversitäts- Exploratorien" bezeichnet, befinden sich im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Brandenburg), im Nationalpark Hainch-Dün samt angrenzender Gebiete (Thüringen) und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb (Baden-Württemberg).

 

Drei großskalige Langzeituntersuchungsgebiete in Deutschland


Die Exploratorien liefern die wissenschaftliche Infrastruktur und bilden den intellektuelen Rahmen um kritische Fragen zur Veränderungen der Biodiversität und deren Folgen für ökosystemare Prozesse zu beantworten. Innerhalb der Exploratorien werden die Beziehungen zwischen verschiedener Landutzungsintensitäten, Biodiversitätsveränderungen und Ökosystemfunktionen für unterschiedliche Organismen und abiotische Parameter in Forstbetständen und im Grünland mittels interdisziplinärer und experimenteller Forschungsansätze untersucht.

Das Institut für Evolutionsökologie der Universität Ulm ist dabei für die Implementierung und Unterhaltung des Exploratoirum Schwäbische Alb verantwortlich. Zusätzlich ist das Institut in unterschiedliche Forschungsprojekte involviert mit Schwerpunkt auf die funktionelle Diversität der Vertebraten entlang von Langnutzungsgradienten in heterogenen Landschaften.

Das Exploratorium Schwäbische Alb


Das Biodiversitäts-Exploratorium Schwäbische Alb ist eines von drei Langzeituntersuchungsgebieten zur interdisziplinären Biodiversitäts- und Ökosystemforschung im Rahmen der Exploratorien zur funktionellen Biodiversitätsforschung. Das Untersuchungsgebiet befindet sich auf der Mittleren Kuppenalb, einer montanen/submontanen Hochfläche im Landkreis Reutlingen und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Innerhalb der Gebietskulisse von ca. 422 km2 befinden sich über 1000 Gridplots für Stichprobeninventuren und 100 Experimentierplots für detaillierte wissenschaftliche Beobachtungen und Experimente auf Wald- und Grünlandflächen unterschiedlicher Landnutzungsarten und Nutzungsintensitäten. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten sind unterschiedliche lokale Institutionen, Gemeinden und Landbewirtschafter in das Exploratorium Schwäbische Alb involviert.

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