Jahresrückblick 2018


Januar

VR-Lab: Lernen am virtuellen Herzen

Zu Jahresbeginn wird das Virtual Reality-Lab für Medizinstudierende in der Universitätsklinik eröffnet: Dank einer VR-Brille können die angehenden Ärztinnen und Ärzte durch ein dreidimensionales Herz oder einen virtuellen Darm schreiten und die komplexen Strukturen inspizieren. Mithilfe der Cyberorgane lassen sich zudem beispielsweise Darmspiegelungen üben oder die Auswirkungen eines Herzinfarkts anzeigen. Der Vorteil: Anhand der dreidimensionalen Modelle können sich Studierende die anatomischen Gegebenheiten oft besser vorstellen und das Gelernte im eigenen Rhythmus vertiefen. Eingerichtet und betrieben wird das VR-Lab vom Kompetenzzentrum elearning in der Medizin Baden-Württemberg, das an weiteren Angeboten wie Augmented-Reality Anwendungen für Medizinstudierende arbeitet.

Forschungs- und Lehrboni für engagierte Uni-Mitglieder

Exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden in der Villa Eberhardt mit Forschungsboni à 10 000 Euro geehrt. Mit dem Preisgeld, das von der Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) und der Universität zur Verfügung gestellt wird, sollen die jungen Forschenden unter anderem bei der Vorbereitung von Drittmittel-Anträgen unterstützt werden. Mit Forschungsboni ausgezeichnet werden der Quantenphysiker Dr. Markus Deiß, Dr. Peter Hieber vom Institut für Versicherungswissenschaften sowie die Psychologin Dr. Tabea Wolf.

Weiterhin konnten Studierende aller Fakultäten besonders engagierte Dozentinnen und Dozenten für mit 2000 Euro dotierte Lehrboni vorschlagen.

Die Preisträgerinnen und -träger im Überblick:

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften:
Prof. Irene Bouw, Manuel Bernhard und Dr. Manfred Sauter (Projekt PASST!)

Medizinische Fakultät
Prof. Benedikt Friemert, PD Dr. Hans-Georg Palm, Dr. Hans-Joachim Riesner, Dr. Patricia Lang, Dr. Gerhard Achatz und PD Dr. Martin Kulla (Surgical Skills Lab)

Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie
Prof. Franz Hauck

Fakultät für Naturwissenschaften
Prof. Simone Sommer (Eco-Health Projekt)

Bei der Feierstunde werden zudem die Zertifikate Hochschuldidaktik übergeben und die Medizinische Fakultät verleiht ihren Lehrforschungspreis.

Februar

Dies academicus mit Preisregen

Mit Antrittsvorlesungen und Preisen feiert die Universität ihren Dies academicus. Insgesamt werden am 2. Februar acht Preise verliehen - unter anderem ein Kooperationspreis Wissenschaft-Wirtschaft (3000 Euro) für die Erforschung des Puzzelns als Gehirntraining und Demenzscreening. Für die Organisation des "Festival contre le racisme" werden Studierende ebenso geehrt wie eine Wissenschaftlerin mit palästinensischen Wurzeln, die ihre exzellente Forschung vorbildlich mit Familienaufgaben vereinbart.

In ihrer Antrittsvorlesung referiert die Psychologieprof. Cornelia Herbert über emotionale und motivationale Determinanten menschlichen Verhaltens sowie Erlebens. Prof. Reiner Siebert, Direktor des Instituts für Humangenetik, zeigt das breite Spektrum seines Fachs in Wissenschaft und Patientenversorgung auf.

Preisträgerinnen und -träger beim Dies academicus

Kooperationspreise Wissenschaft-Wirtschaft (je 3000 Euro)

  1. Prof. Iris-Tatjana Kolassa und Patrick Fissler (Institut für Psychologie und Pädagogik, Abteilung für Klinische und Biologische Psychologie) mit Prof. Christine von Arnim (Universitätsklinik für Neurologie, RKU) für die Kooperation mit dem Ravensburger Spieleverlag: Erforschung des Puzzelns als Training kognitiver Fähigkeiten, als Entspannungstechnik sowie als Demenzscreening

  2. Prof. Knut Graichen, Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik, in Kooperation mit der Firma MTU Friedrichshafen für ein neuartiges modellprädiktives Regelungskonzept für Schwerlast-Dieselmotoren

  3. Prof. Boris Mizaikoff, Institut für Analytische und Bioanalytische Chemie, für die Entwicklung synthetischer Rezeptoren zur selektiven Bindung von Proteasen in Kooperation mit dem Labor Dr. Merk & Kollegen

Franziska-Kolb-Kreis zur Förderung der Leukämieforschung (8000 Euro) an Dr. Vera Münch für die Aufklärung von Mechanismen, die bei Kindern mit Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) zu einem Rückfall führen.

Mileva Einstein-Marić-Preise (je 2500 Euro) für die hervorragende Vereinbarung der wissenschaftlichen Karriere mit den Familienpflichten an...

  1. Montaha Anjass vom Institut für Anorganische Chemie I

  2. PD Dr. Heike Rudolph, Oberärztin an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik

Lehrpreis 2017 der Universität Ulm (insgesamt 4000 Euro) an Prof. Sandra Ludwig und Prof. Gerlinde Fellner-Röhling für die Etablierung von Hörsaalexperimenten in den Wirtschaftswissenschaften

Ulmer Universitätssonderpreis für herausragendes studentisches Engagement (500 Euro) an das von Studierenden organisierte Festival contre le racisme

Neuer DZNE-Standort: Seltene Nervenerkrankungen im Fokus

Am internationalen "Tag der seltenen Erkrankungen" wird der Ulmer Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) eröffnet. Schwerpunkte des neuen Zentrums der neurologischen Spitzenforschung sind die selteneren Nervenerkrankungen Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Frontotemporale Demenz (FTD) und Morbus Huntington. Für diese bisher unheilbaren Erkrankungen sollen neue Diagnose- sowie Therapiemöglichkeiten entwickelt und in die klinische Anwendung getragen werden. In diesem Bereich verfügen die Universität Ulm, das Universitätsklinikum sowie die Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) über eine einzigartige Expertise. Sprecher des Ulmer DZNE-Standorts ist Prof. Albert Ludolph, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Neurologie (RKU).
Zur symbolischen Vertragsunterzeichnung reisen unter anderem Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer, die ehemalige Bundesforschungsministerin und Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, sowie der DZNE-Vorstand um Prof. Pierluigi Nicotera nach Ulm.

März

UNICARagil: Elektrisch und ohne Fahrer durch den Stadtverkehr

Das Projekt UNICARagil bringt automatisierte Elektrofahrzeuge auf die Straße. Vom BMBF mit über 23 Millionen Euro gefördert, haben sich führende Hochschulen im Automobilbereich, darunter die Uni Ulm, mit Industrieforschern zusammengeschlossen. Die Leitung hat die RWTH Aachen. Projektziel ist es, das Elektrofahrzeug und seinen Entwicklungsprozess neu zu denken. Ausgehend von einer Plattform werden vier Anwendungsfälle - vom automatisierten Familientaxi bis zur mobilen Packstation - aufgebaut und getestet. Das Ulmer Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik (MRM) ist für die Automatisierung aller Fahrzeugtypen zuständig. Weiterhin beteiligen sich die Ulmer Ingenieure an der Entwicklung von AUTOliefer, einem Fahrzeug zur führerlosen Warenlieferung im Stadtverkehr. UNICARagil ist das bisher größte Projekt für die MRM-Forscher.
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Große Gefühle bei den Ulmer Denkanstößen

Unter dem Motto "Emotionen: Macht der Gefühle - gemachte Gefühle" lädt das Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm an vier Tagen zu den 11. Ulmer Denkanstößen ein. Partner sind wie gewohnt die Kulturabteilung der Stadt Ulm sowie die Stiftung Kultur und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Den Eröffnungsvortrag "Lächeln kostet extra" hält der Wissenschaftsjournalist Ulrich Schnabel. Verschiedenste Gefühlswelten - von der perfekt inszenierten Hochzeit bis zu Emotionsausbrüchen beim Sport oder im Videospiel - werden in den Impulsvorträgen behandelt. Ein Schwerpunkt sind große Gefühle im Internet und insbesondere in den sozialen Medien: Denn hier suchen Singles nicht nur die Liebe. Referenten wie die Politikerin Claudia Roth oder der Journalist Richard Gutjahr, der den Abschlussvortrag der Denkanstöße hält, werden auch Opfer heftiger Hassbotschaften.
Das Kulturprogramm der Denkanstöße reicht von einer Lesung der Schauspielerin, Sängerin und Autorin Erika Pluhar bis zum interaktiven Theaterstück "Endgame". Am Ende kommen 5000 Euro an Spenden für das Heyoka-Theater zusammen, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam schauspielern.
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April

InnoSÜD: Hochschulverbund stärkt die Region

Das Gebiet Donau-Iller-Riss soll mittelfristig eine der 25 wettbewerbsfähigsten Regionen Europas werden. Dieses Ziel verfolgt der mit 14 Millionen Euro vom BMBF geförderte Verbund InnoSÜD: Anfang April nehmen die Partnerhochschulen Biberach, Neu-Ulm, Ulm sowie die Universität Ulm die Arbeit auf. Schwerpunkte von InnoSÜD sind die zukunftsträchtigen Bereiche Biotechnologie, Energie, Mobilität und Transformationsmanagement. Neue Forschungsergebnisse sollen im Zuge eines Transferkonzepts der regionalen Industrie, aber insbesondere auch mittelständischen Unternehmen zugutekommen. Bei einer Kick-off-Veranstaltung an der federführenden Hochschule Biberach gratuliert unter anderem Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer zum hochschul- und länderübergreifenden Projekt.

 

Ulmer Löwenmensch: Studierende entwickeln Medienstation

Das älteste figürliche Kunstwerk der Menschheit, der Ulmer Löwenmensch, wird virtuell. Über vier Semester haben Studierende der (Medien-) Informatik eine Medienstation entwickelt, mit der sich der Löwenmensch dreidimensional inspizieren lässt. Darüber hinaus stehen umfangreiche Informationen zur 40 000 Jahre alten Statuette und ihrem Fundort in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Ende April wird die Station im Ulmer Museum eingeweiht. MWK-Staatssekretärin Petra Olschowski lobt die Leistung der Studierenden, die eng mit Archäologie-Kurator Kurt Wehrberger zusammengearbeitet haben. Das neue Angebot stärke, so Olschowski, das Ulmer Museum und das UNESCO-Welterbe Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. Neben dem MWK finanzieren die Stiftung Ravensburger Verlag sowie die Firmen Schwenk Zement KG und Kässbohrer Geländefahrzeuge AG  das Projekt.

Mai

Neuer Sonderforschungsbereich „CataLight“

Nach neuen Wegen zur chemischen Wandlung von Sonnenenergie sucht der Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 234 "CataLight". Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt dem Forschungsverbund der Universitäten Ulm und Jena für eine Laufzeit von vier Jahren rund 10 Millionen Euro. Im Mittelpunkt der Arbeit von Forschenden aus Chemie, Materialwissenschaften und Physik stehen neue Materialien und Konzepte zur photokatalytischen Wasserspaltung. Dabei orientieren sich die Wissenschaftler am Vorbild der Natur, beispielsweise an der natürlichen Photosynthese. Das Ziel ist es, Licht zur Herstellung energiereicher Chemikalien zu nutzen. Entwickelt werden sollen chemische Solarenergiewandler, die stabil und hocheffizient sind. Sprecher des SFB/TRR 234 "CataLight", an dem auch Partner aus Wien und Mainz beteiligt sind, ist der Ulmer Chemiker Prof. Sven Rau, der zuvor viele Jahre in Jena geforscht hat.

Jubiläum: 20 Jahre Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Es beginnt mit 30 Betten und 20 Tages-Therapieplätzen, die nach wenigen Wochen voll ausgelastet sind. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III stellt die psychiatrische Behandlung der Ulmerinnen und Ulmer sicher. Das Konzept, der Auf- und Ausbau liegen seit der Gründung vor 20 Jahren in der Hand des Ärztlichen Direktors, Prof. Manfred Spitzer. Bei einer Jubiläumsfeier im Ulmer Stadthaus berichten die Mediziner der Klinik über aktuelle Themen der psychiatrischen Forschung und Krankenversorgung, wie beispielweise Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen oder den Missbrauch von Psychopharmaka zur Leistungssteigerung. Spitzer, der mehrere Instrumente spielt, gibt während des Abends eine Kostprobe seines musikalischen Könnens.
Ein Interview mit Prof. Manfred Spitzer finden Sie in der Online-Ausgabe von uni ulm intern.

Juni

Zeiss-Stiftung fördert „TQuant“

Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt das gemeinsame Forschungsvorhaben "TQuant - Translational Quantum Science“ der Universitäten Ulm und Stuttgart sowie des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung mit bis zu acht Millionen Euro. In den kommenden Jahren soll "TQuant“ Erkenntnisse aus der Quantenwissenschaft in die Anwendung tragen und für innovative biomedizinische Anwendungen nutzen. Dabei ist "TQuant“ Teil des bereits bestehenden Plattform "Center for Integrated Quantum Science and Technology“ (IQST). Die Physiker, Ingenieure, Lebenswissenschaftler sowie Mathematiker und weitere Expertinnen und Experten arbeiten daran, bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie zu optimieren. Daneben erforschen die Wissenschaftler die Quantenkohärenz und Verschränkung, um leistungsfähige Sensoren mit hoher spektraler und räumlicher Auflösung zu entwickeln. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert auch die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Zentren der Quantentechnologie sowie Projekte mit Industriepartnern – vom Start-up bis zum Großunternehmen. In Ulm und Stuttgart entstehen außerdem speziell auf die Anforderungen der Quanten-Biowissenschaften abgestimmte Forschungsgebäude.

40 Jahre Medizinische Genetik

Ein doppeltes Jubiläum feiert die Ulmer Humangenetik: 45 Jahre Institut für Humangenetik sowie 40 Jahre Medizinische Genetik. Ein Schwerpunkt des Instituts, das seit rund zwei Jahren von Prof. Reiner Siebert geleitet wird, sind die genetischen Grundlagen von Krebserkrankungen. Dabei sind die Forscherinnen und Forscher am "Internationalen Krebsgenom-Konsortium" beteiligt. Dass der Mensch seinem Erbgut jedoch nicht in jedem Fall ausgeliefert ist, zeigt die Forschung zur Epigenetik: Die Mediziner und Naturwissenschaftler untersuchen, inwiefern Gene durch unterschiedliche Umwelteinflüsse und den Lebenswandel an- oder ausgeschaltet werden können. Außerdem beraten die Wissenschaftler genetisch vorbelastete Paare mit Kinderwunsch oder Patienten mit seltenen Erkrankungen. Anlässlich des Jubiläums geben die Forscher bei einem Festakt einen Einblick in die klinischen und wissenschaftlichen Fragestellungen der Humangenetik und stellen besonders knifflige Fälle der genetischen Diagnostik zu Diskussion.

Startschuss für „neue“ SAPS

Von Business Analytics bis zum Brückenkurs Mathematik reicht das Angebot der neuen hochschulübergreifenden Einrichtung der Universität und der Hochschule Ulm zur berufsbegleitenden Weiterbildung. Das Zentrum übernimmt den Namen der etablierten "School of Advanced Professional Studies" (SAPS). In der neuen SAPS werden technische, wirtschafts- und lebenswissenschaftliche Weiterbildungsangebote unter einem Dach gebündelt - vom Brückenkurs bis zum vollwertigen Master. Ein besonderes Plus für die berufstätigen Studierenden: mittels blended learning kann der Großteil der Kurse online von zuhause oder unterwegs aus absolviert werden. Ein Studium an der SAPS aufnehmen können Interessierte, die über einen Hochschulabschluss und mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen. Gefördert wird das hochschulübergreifende Angebot im Rahmen des Ausbauprogramms Master 2016 mit 800 000 Euro vom Land. Die Angebote der SAPS sind kostenpflichtig, doch oft beteiligen sich Arbeitgeber an den Gebühren oder es gibt andere Fördermöglichkeiten.

Juli

"Gelebte Spitzenforschung" und zahlreiche Ehrungen am Jahrestag

Den 51. Jahrestag begeht die Uni Ulm mit einem Festakt und zahlreichen Ehrungen. Dem ehemaligen Universitätspräsidenten Prof. Karl Joachim Ebeling wird die Würde eines Ehrenbürgers verliehen. Prof. Dieter Kurz, von 2014 bis 2017 Vorsitzender des Ulmer Universitätsrats, wird Ehrensenator.

Dass die Uni Ulm mit ihrer Forschung in den Bereichen Energie, Mobilität, Gesundheit und neue Technologien zur Lösung der großen globalen Herausforderungen beiträgt, betont auch der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Prof. Otmar D. Wiestler in seinem Festvortrag. Weitere Auszeichnungen in Form von Urkunden und je 1500 Euro erhalten acht Promotionspreisträger und -trägerinnen von der Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG). Bereits am Vormittag stellen sich der Informatikprof. Matthias Tichy, der Urologe Prof. Christian Bolenz und der Biochemiker Prof. Dierk Niessing mit Antrittsvorlesungen vor.

Überblick der Promotionspreisträger/innen

Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie
Dr. Andreas Lanz
Dr. Tabea Wolf
Dr. Olivia Küster

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften
Dr. Adrian Spener

Fakultät für Naturwissenschaften
Dr. Michaela Beck
Dr. Anne Stumper

Medizinische Fakultät
Dr. Hanna Schmidt Dr. Clarissa Read, geb. Villinger

Bundesverdienstkreuz für Kampf gegen Kindesmissbrauch

Für seine Arbeit als "Kämpfer gegen Kindesmissbrauch" und als "Anwalt" benachteiligter Jugendlicher wird Prof. Jörg Fegert mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Der Ärztliche Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie ist seit Jahren aktiv im Kinder- und Jugendschutz und beforscht die Ursachen sexuellen Missbrauchs. Der Mediziner hat Standardwerke seines Fachs verfasst und zusammen mit seinem Team erfolgreiche E-Learningangebote für Ärzte und Therapeuten erarbeitet. Darüber hinaus hat er das bundesweit erste Projekt zu sexuellem Missbrauch in Institutionen initiiert und gehört zahlreichen Kinderschutzorganisationen an, teilweise in leitender Funktion. Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreicht Prof. Jörg Fegert das Bundesverdienstkreuz im Rahmen eines Kamingesprächs zum Thema "Kinderschutz als interdisziplinäre Daueraufgabe".

ERC Starting Grant für Forschung zu neuen "Ionen-Käfigen"

Nichts weniger als die Transportprozesse von geladenen Teilchen "revolutionieren", will der Ulmer Prof. Max von Delius. Der Europäische Forschungsrat fördert sein Projekt SUPRANET in den kommenden fünf Jahren mit einem ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Chemiker von Delius will extrem sichere "Transportbehälter" aus chemischen Netzwerken entwickeln, die beispielsweise Krebsmedikamente ganz gezielt am Wirkort entlassen. So sollen die giftigen Stoffe ganz ausschließlich Krebszellen abtöten. Daneben beforscht der Chemiker und stellvertretende Leiter des Instituts für Organische Chemie II und Neue Materialien der Uni Ulm die so genannte RNA-Welt-Hypothese. Diese besagt, dass die einsträngige RNA deutlich früher existiert haben könnte als die gemeinhin als Trägerin der Erbinformation bekannte DNA. Somit würde die RNA die Grundlage des irdischen Lebens bilden.
Artikel in uni ulm intern

August

"ProTrainU” stärkt akademischen Nachwuchs

Unter dem Namen "ProTrainU" unterstützt ein neu eingerichtetes Angebot den wissenschaftlichen Nachwuchs und bündelt die an der Uni Ulm bestehenden Weiterbildungsmaßnahmen. Das "Graduate & Professional Training Center Ulm" (ProTrainU) vermittelt Doktoranden, Postdoktoranden und Nachwuchsgruppenleitern aus allen Fakultäten Schlüsselkompetenzen für den akademischen Betrieb, macht sie aber auch fit für die freie Wirtschaft. Während für Promovierende eher die fachliche Betreuung im Vordergrund steht, richten sich spezielle Mentoring- und Coaching-Angeboten an Postdocs und Gruppenleiter. Hinzu kommen Themen wie Management und Führungsverantwortung. Außerdem wollen die Verantwortlichen um den Leiter, Prof. Michael Kühl, ein eigenes Netzwerk für die Interessen und Belange der besonders geforderten Postdoktoranden etablieren.

CELEST setzt neue Maßstäbe in der Energiespeicherforschung

Mit dem "Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe" (CELEST) bilden das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Uni Ulm sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) die größte deutsche Forschungsplattform für elektrochemische Energiespeicher.

CELEST vereint erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung zur Speicherung regenerativ erzeugter Energie. 45 Arbeitsgruppen aus den Instituten der beteiligten Partner widmen sich in drei unterschiedlichen Forschungsfeldern allen aktuellen Themen der elektrochemischen Energiespeicherung. Ein weiterer Schwerpunkt von CELEST liegt bei der Zusammenarbeit mit Industriepartnern im Hinblick auf Technologietransfer, Innovation und Kommerzialisierung neuer Technologien. Für die interdisziplinäre Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern wird eine eigene Graduiertenschule eingerichtet.

Supercomputer JUSTUS

Die Simulationen am Ulmer Supercomputer JUSTUS sind ein Erfolgsfaktor, denn zu mehr als 280 wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat der Hochleistungsrechner einen Beitrag geleistet. Computersimulationen bieten Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern eine Ergänzung zu Experimenten im Labor mit dem Vorteil, Vorgänge auf molekularer und atomarer Ebene detaillierter nachbilden zu können. Nun erneuert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Förderung des "bwForCluster JUSTUS“ in Höhe von insgesamt 4,7 Millionen Euro. Ko-finanziert wird das Nachfolge-Cluster "Computational Chemistry and Quantum Sciences“ durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK). In Zukunft sollen nicht nur Chemiker die Rechenleistung des Supercomputers nutzen können, sondern auch Forscherinnen und Forschern aus der Quantentechnologie und der Festkörperphysik. Benannt ist JUSTUS nach dem deutschen Chemiker Justus von Liebig.

September

Exzellent in der Batterieforschung!

Mit ihrem Exzellenzcluster "Energiespeicherung jenseits von Lithium - neue Speicherkonzepte für eine nachhaltige Zukunft" gelingt den Ulmer Batterieforschern gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ein großer Erfolg in der Exzellenzstrategie. Ab Januar 2019 stehen für die Forschung zu leistungsstarken, zuverlässigen und umweltfreundlichen Speichersystemen, die ohne Lithium auskommen, jährlich mehr als sieben Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden 57 Cluster für die Förderung ausgewählt. Verantwortlich hierfür war eine "Exzellenzkommission" aus internationalen Experten und Vertretern aus den Wissenschaftsministerien des Bundes und der Länder. Der Ulmer Cluster adressiert insbesondere Herausforderungen der Energiewende und Elektromobilität und reicht von der Grundlagenforschung bis hinein in die Anwendung. Mit dem bewilligten Exzellenzcluster wird die bereits hervorragende Stellung des Standortes Ulm in der Batterieforschung weiter ausgebaut.  Die Ulmer Sprecher des Clusters sind Prof. Axel Groß und Prof. Maximilian Fichtner sowie Prof. Helmut Ehrenberg vom KIT.
Beitrag in uni ulm intern

Ulmer Studierende siegen bei "ChemCar 2018“

Sie starten als Newcomer ins Rennen und triumphieren als Sieger: Mit ihrem selbst entwickelten Modellfahrzeug schaffen es sechs Ulmer Studierende für Chemieingenieurswesen beim "ChemCar"-Wettbewerb auf Anhieb aufs Siegertreppchen.

Bei diesem "Rennen" der chemisch angetriebenen Fahrzeuge geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Präzision. Dem Team der Uni Ulm gelang es dabei als einzigen Teilnehmern, die kurz zuvor ausgeloste Wettbewerbsdistanz auf wenige Zentimeter genau zu erreichen. Als Energiequelle für den Antrieb nutzen die Ulmer eine Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC). Gezielt abgestoppt wird das Fahrzeug mit Hilfe einer sogenannten Landolph-Reaktion, die auch als Joduhr bekannt ist. Veranstaltet wird "ChemCar" von einer Nachwuchsorganisation des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Oktober

Uni-Kanzler Dieter Kaufmann als Bundessprecher wiedergewählt

Der Kanzler der Universität Ulm, Dieter Kaufmann, wird bei der 61. Kanzlerjahrestagung in Saarbrücken für weitere drei Jahre als Bundessprecher wiedergewählt. Gemeinsam mit seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern sowie den Landessprechern gehört der Bundessprecher zum sogenannten Sprecherkreis. Dessen Auftrag besteht darin, die Interessen der Hochschul-Kanzlerinnen und Kanzler auf Bundesebene zu vertreten sowie den Austausch mit nationalen Wissenschaftsorganisationen zu pflegen. Dieter Kaufmann, studierter Betriebswirt technischer Orientierung, ist seit 2005 Kanzler der Universität Ulm. 2015 wurde er erstmals zum Bundesprecher gewählt.

Senat wählt neue Vizepräsidenten

Mit einem neu aufgestellten Präsidium präsentiert sich die Uni Ulm nach der Oktober-Sitzung des Senates. Neu gewählt in dieses zentrale Leitungsgremium werden Prof. Olga Pollatos, Leiterin der Abteilung für Klinische und Gesundheitspsychologie, sowie der Mathematiker Prof. Dieter Rautenbach, Leiter des Instituts für Optimierung und Operations Research. Der Mediziner Prof. Klaus-Michael Debatin und der Physiker Prof. Joachim Ankerhold werden als Vizepräsidenten im Amt bestätigt. Nach der Änderung der Grundordnung gehören dem Präsidium neben dem Präsidenten und dem Kanzler der Universität nun vier anstatt drei Vizepräsidenten an, außerdem ändern sich die Zuständigkeiten und Zuschnitte. Neben den klassischen Resorts Forschung (Ankerhold) und Lehre (Pollatos) werden die neuen Bereiche Kooperationen (Debatin) und Karriere (Rautenbach) eingeführt. Präsident Weber dankt der ehemaligen Vizepräsidentin Prof. Irene Bouw, die für eine zweite Amtszeit nicht mehr angetreten ist, für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

November

Neues DLR-Institut für Quantentechnologien in Ulm

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtet auf dem Campus der Universität Ulm ein neues Institut für Quantentechnologien in Rahmfahrtanwendungen (DLR-QT) ein. Dort sollen Präzisionsinstrumente der nächsten Generation für die Navigation und Kommunikation sowie für die Erd- und Wetterbeobachtung im Weltraum entwickelt werden. Die Mission: in enger Kooperation mit der Industrie eine Brücke zwischen Forschung und Anwendung zu schlagen. Dem DLR-QT stehen rund elf Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Davon tragen 90 Prozent der Bund und 10 Prozent das Land Baden-Württemberg. Bekannt gegeben wurde diese Entscheidung nach einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages Anfang November. Zu den Hauptinitiatoren für die Einrichtung des neues Instituts gehört der Ulmer Quantenphysiker Prof. Wolfgang Schleich.

Großes Bundesverdienstkreuz für Neuroanatom Prof. Heiko Braak

Er zählt zu den renommiertesten Neurowissenschaftlern Deutschlands und zu den meistzitierten Forschern weltweit: Prof. Heiko Braak. Der 81-jährige Neurowissenschaftler wird Ende November mit dem großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht Manfred Lucha, Landesminister für Soziales und Integration, in der Villa Lindenhof in Blaustein-Herrlingen. Braak wird damit für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Grundlagenforschung geehrt. Weltweit bekannt wurde er mit den sogenannten "Braak-Stadien", einer Systematik, mit deren Hilfe sich der Krankheitsverlauf anhand typischer Veränderungen im Gehirn bestimmen lässt, und zwar bei Alzheimer, Parkinson und ALS. Auch seinen weiteren bahnbrechenden Erkenntnisse zu den Ausbreitungsmechanismen neurodegenerativer Erkrankungen wurde mit dieser Ehrung Rechnung getragen. Heiko Braak kam 2009 als Senior-Gastprofessor an die Ulmer Universitätsklinik für Neurologie und forscht dort seit 2012 als Seniorprofessor.

Trauma-SFB verlängert!

Großer Erfolg für die Ulmer Traumaforschung: Der 2014 bewilligte Sonderforschungsbereich (SFB) 1149 "Gefahrenantwort, Störfaktoren und regeneratives Potenzial nach akutem Trauma" wird für weitere vier Jahre gefördert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die Traumatologie am Standort Ulm weiterhin mit Fördergeldern in der Höhe von rund elf Millionen Euro. Insgesamt 19 Kliniken und Institute aus der Ulmer Universitätsmedizin und aus den Naturwissenschaften sind daran beteiligt. Übergeordnetes Ziel des verlängerten Trauma-SFBs ist ein grundlegendes Verständnis traumatischer Verletzungen. Im Mittelpunkt steht dabei die akute Gefahrenantwort, wie sie bei massiver und vielfacher Zerstörung von Körpergeweben auftritt. Besonders im Fokus dabei: die Wechselwirkungen zwischen molekularen und zellulären Effekten von Stoffwechsel-, Regenerations- und Immunprozessen. Zudem geht es um die Identifikation von Störfaktoren wie Begleiterkrankungen, die den Heilungsprozess beeinträchtigen. Sprecher des SFB sind Prof. Florian Gebhard, Prof. Markus Huber-Lang und Prof. Anita Ignatius.

Dezember

Einweihungsfeier für die Linie 2: Ulmer Batterieforscher mit dabei

Bei der feierlichen Eröffnung der neuen Straßenbahnlinie 2 präsentieren sich Ulmer Batterieforscher der Öffentlichkeit. Unter dem Motto "Energie für die Mobilität der Zukunft" finden am Aktionstag zur Inbetriebnahme zahlreiche Vorträge, Führungen und Praxisdemonstrationen statt. Dafür stehen nicht nur am Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU) und am Helmholtz Institut Ulm (HIU) die Türen für interessierte Besucher offen, sondern auch die Wasserstofftankstelle des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) wird in Aktion vorgestellt. Die neue Straßenbahnlinie verbindet in Ulm den Kuh- mit dem Eselsberg und damit den Uni-Campus mit der Stadt Ulm. Den Tag der Einweihung feiern die Ulmer Bürger mit einem Ansturm auf die neue Linie, um die neue Streckenführung samt Haltestellen kennenzulernen.

Mehr als 600 000 Euro für Lehrprojekt PASST!

Maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für die Studieneingangsphase: Darum geht es in dem Projekt "PASST! Passgenau Studieren in Ulm". Das Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) fördert die zweite Phase des Projekts mit 615 000 Euro. Vom Tutorium bis zum Praxisprojekt: Zugeschnitten auf das jeweilige Fach und dessen Lernkultur erhalten Studierende Angebote, die auf ihre individuellen Vorkenntnisse zugeschnitten sind. Das Programm richtet sich nicht nur an klassische Erstsemester, sondern hat auch Studierende mit Familienpflichten, Migrationshintergrund oder anderen untypischen Bildungsbiografien im Blick. Zu den Angeboten gehören beispielsweise spezielle Seminar- und Übungsgruppen, die nach unterschiedlichen Leistungsständen differenziert sind, sowie Beratungsangebote und Online-Tutorien. Zudem erhalten Studierende Einblicke in die Berufspraxis.

Neun Ulmer unter den "Highly Cited Researchers 2018“

Noch nie gehörten so viele Forschende der Universität Ulm zu den "Highly Cited Researchers“ wie 2018. Unter den Top 1 Prozent der weltweit meist zitierten Forscher sind der Chemiker Prof. Peter Bäuerle, der Neurowissenschaftler Prof. Heiko Braak und die Neurowissenschaftlerin Dr. Dr. Kelly Del Tredici-Braak, die Leukämieforscher Prof. Hartmut Döhner und Prof. Stephan Stilgenbauer, der Botaniker Prof. Steven Jansen, die Quantenphysiker Prof. Fedor Jelezko und Prof. Martin Plenio sowie die Physikerin Prof. Ute Kaiser. Neu hinzugekommen in diesem Jahr sind Bäuerle, Jansen, Kaiser und Stilgenbauer. Erstmals sind 2018 auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigt worden, die feldübergreifend forschen. Für die Analyse, die Clarivate Analytics auf der Grundlage des Zitationsindexes "Web of Science“ erstellt hat, wurde die weltweite Publikationsleistung von 2006 bis 2016 ausgewertet.

Neues Zentrum für Energieforschung und -technologie (ZET) gegründet

Gemeinsam mit der Hochschule Ulm und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) gründet die Universität Ulm das Zentrum für Energieforschung und -technologie (ZET). Gemeinsam wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partnereinrichtungen verschiedenste Energiethemen beforschen: von intelligenten Stromnetzen bis zum synthetischen Kraftstoff. Das Forschungsspektrum der neuen Plattform ist breit gefächert und reicht von der Grundlagenforschung bis in die anwendungsorientierte Wissenschaft. Zu den Gründungsmitgliedern des ZET gehören 52 Forschende der drei Einrichtungen aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Elektrochemie, der Energietechnik oder dem Chemieingenieurwesen. Dies macht es möglich, Energiethemen aus ganz unterschiedlichen Richtungen zu beforschen. Davon profitiert auch die Ulmer Wissenschaftsstadt, die schon jetzt zu den führenden Zentren der Energie- und Batterieforschung weltweit gehört.

Redaktion: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Uni Ulm

Weihnachtsgruß des Präsidenten