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14.03.16: Prof. Dr. Holger Barth neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie

Prof. Dr. Holger Barth vom Ulmer Institut für Pharmakologie und Toxikologie wurde während der Jahrestagung der Toxikologen und Pharmakologen [mehr]
 

Nächste Veranstaltungen

Symposium: Ulm Trauma Research meets Hadassah/ Hebrew University

Mo 25. Juli 2016, 9.00 - 16:00 (mit Lunch) Ort: Hörsaal UFB, Helmholtzstr. 14 Ulm Trauma Research meets Hadassah/ Hebrew University Detailliertes Programm siehe Flyer Es wird um Anmeldung bis zum 30.06.16 bei Frau Welle gebeten (0731 500-54717 oder per email). [mehr]
 

17. SFB Seminar

Do, 28.07.2016, 16:00 Uhr Ort: N27 Multimedia Raum Referent: Prof. Dr. Tobias Böckers Thema: What a Trauma does to Blood and Brain [mehr]
 

Sonderforschungsbereich 1149

Gefahrenantwort, Störfaktoren und regeneratives Potential nach akutem Trauma

Weltweit erleiden zahlreiche Menschen im Verlauf der gesamten Lebensspanne ein Trauma, d.h. eine mechanische Schädigung von Geweben. Die durch die Verletzung ausgelöste akute Antwort des Körpers zielt darauf, die äußere und innere Gefahr zu begrenzen und Regeneration und Heilung herbeizuführen. Allerdings kann ein Trauma erhebliche Komplikationen hervorrufen, von der systemischen Entzündungsreaktion bis hin zum Organversagen. Die Reaktion auf ein Trauma kann durch zahlreiche Störfaktoren, z.B. Begleiterkrankungen, beeinflusst werden. Die systemische Reaktion auf ein Trauma beeinflusst wiederum die Gewebsregeneration. Die zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen sind außerordentlich komplex und bisher noch wenig verstanden. Ein grundlegendes Verständnis der pathophysiologischen Zusammenhänge ist jedoch Grundvoraussetzung für die Entwicklung wirksamer individualisierter Therapien und für ein erfolgreiches klinisches Trauma-Management.

Mit Fokus auf die häufigsten Verletzungsmuster und Störfaktoren ist es das Ziel des SFB1149, die lokalen und systemischen, zellulären und molekularen Pathomechanismen nach schwerem Trauma besser zu verstehen und neue therapeutische Strategien für schwerverletzte Patienten zu entwickeln. Mit Hilfe von relevanten in vitro und in vivo Modellen und klinischen Untersuchungen untersuchen die eingeschlossenen Teilprojekte des SFB1149:

(A) die akute pro- und anti-inflammatorische Gefahrenantwort nach Trauma einschließlich der frühen zellulären und molekularen Gefahrenerkennung, -Übermittlung, -Klärung, und -Eskalation

(B) die Beeinflussung der Reaktionen auf ein Trauma durch relevante Begleiterkrankungen, Substanz-Missbrauch sowie verschiedene individuelle Faktoren

(C) die Auflösung der posttraumatischen Inflammation und die Regeneration nach schwerem Trauma mit Fokus auf der Rolle pro- und anti-inflammatorischer Mediatoren und Stammzellen.

Die im SFB1149 realisierte Interaktion von Grundlagen-, translationaler und klinischer Forschung wird zu einem tieferen Verständnis der Pathophysiologie von schwerem Trauma führen und die klinische Behandlung von schwer verletzten Patienten verbessern.

Ausgewählte Publikationen

DFG Richtlinien zum Umgang mit Forschungsdaten

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Aktuelle Nachrichten

06.02.2016: Review Artikel in Physiological Reviews (IF27): Einfluss von Glucocorticoiden auf Knorpel und Knochen

Die Gruppe von Prof. Dr. Jan Tuckermann (Institute for Comparative Molecular Endocrinology) hat in Zusammenarbeit mit der Division of Endocrinolo [mehr]
 

20.01.2016: Land fördert Ulmer Zentrum für Traumaforschung mit 3 Mio. €

Bei der offiziellen Scheckübergabe durch Landesforschungsministerin Theresia Bauer wurde es öffentlich: Mit rund 3 Millionen Euro Anschubfinanzierung [mehr]
 

07.01.2016: Junges Forum der DGOU zu Gast in Ulm

Die 7. DGOU Summer School wurde am 21. und 22. September 2015 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Florian Gebhard (Ulm), Prof. Dr. Heik [mehr]
 

30.12.2015: Markus Huber-Lang President-Elect, European Shock Society

On September 25, 2015 at the ESS meeting 2015 in Cologne, Markus Huber-Lang was elected President-Elect of the European Shock Society ESS. Shortly aft [mehr]
 

13.10.2015: Südwest Presse: Neugründung Traumastiftung

Was ein Beinbruch in Kopf und Seele auslöst: Bundesweit das Zentrum der Traumaforschung und -behandlung: Eine Stiftung mit renommierten Repräsentant [mehr]
 

13.10.2015 New Investigator Award der European Shock Society für Stephanie Denk

Beim 16. Kongress der Europäischen Schock Gesellschaft vom 24. Bis 26. September 2015 in Köln hat Stephanie Denk (Arbeitsgruppe Prof. Huber-Lang) den [mehr]
 

02.10.2015 Günther Schlag Preis für Miriam Kalbitz

The Günther Schlag Award is funded by the Ludwig Boltzmann Institute for Experimental and Critical Traumatology (LBI) in Vienna, Austria in commemorat [mehr]
 

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