ZAWiW
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LiLL Donaukonferenz 2012.
04.-08.01.2010 | Workshop "We aren't created equal"
Die DNA mit der genetischen Information soll für die Eigenschaften eines Individuums verantwortlich sein. Der Anteil genetischer Information soll "mehr" ausmachen als Umwelt und Erfahrungen. Jedes Individuum ist einzigartig, und die genetischen Fingerabdrücke können für die Identifizierung in der forensischen Medizin genutzt werden.
Bei den Diskussionen und Workshops wurde generationenübergreifend die Bedeutung der DNA verständlich gemacht. Dazu gehörten nicht nur altersangepasste praktische Experimente, sondern auch Diskussionsrunden, welche die Methoden in Frage stellten und das Interesse weckten, in diesem Themenkomplex weiter "am Ball zu bleiben".
Es sollten verschiedene Fragen angesprochen werden: Welche Rolle spielen Präzision, Wahrscheinlichkeit und Statistik? Welche "Fehler" lässt das biologische System zu?
Organisiert wurden die Workshops und Diskussionsrunden vom ZAWiW der Universität Ulm im Rahmen der Ulmer 3-Generationen-Uni (u3gu). Die Durchführung und Betreuung erfolgte durch Frau Prof. Schneider von der Universitätsklinik Ulm und Herrn Prof. Högel vom Institut für Humangenetik und ihren Mitarbeiter/-innen.
Am Freitag wurde die Firma Varionostic besichtigt.
Bilder vom Workshop auf kojala.de
Ausschreibung Genetik Workshop (PDF)
Workshop "Genetik" für Kinder Klasse 5 und 6
Universität Ulm, Parkstraße 11, Seminarraum 5. Stock
Montag, 4. Januar 9:00 Uhr – 16:30 Uhr im Labor
Dienstag, 5. Januar 9:00 – 12:30 Uhr im Labor
Freitag, 8. Januar 9:00 – 16:00 Uhr Diskussion und Führung
Inhalt: Wie macht man einen Versuch?
Frage -> Plan -> Material -> Protokoll ->Ergebnis -> Beurteilung
• Was ist DNA? Plastikmodell zum verformen, Fotos machen, Strukturmodelle
• Isolierung von eigener DNA z. B. aus Speichel, Reinigung und Verkapseln von der Hälfte des Materials in eine bunte Perle
• Protokoll schreiben
• Bitterschmecktest (Dokumentation)
Workshop "Genetik" für Workshop für Jugendliche der Jahrgangsstufen 11 – 13
Universität Ulm, Parkstraße 11, Seminarraum 5. Stock
Dienstag, 5. Januar 13:00 – 16:30 Uhr im Labor
Donnerstag , 7. Januar 9:00 – 16:30 Uhr im Labor
Freitag, 8. Januar 9:00 – 16:00 Uhr Diskussion und Führung
Inhalt: Wie strukturiert man einen Versuch?
Frage -> Plan -> Material -> Protokoll -> Ergebnis -> Beurteilung
• Isolierung von genomischer DNA aus Vollblut oder Speichel
• Bitterschmecktest
• Informationen zu Genen, Informationen zu funktionalen SNPs (NCBI Datenbanken etc.) Genotyp-Phänotyp Korrelation
• Durchführung der PCR von allen genomischen DNA-Präparationen inklusive der Proben der 5./6. Klässler
• Sequenzierung durch Pyrosequenzierung
• Allel-Häufigkeiten - Korrelation mit Phänotyp, Vierfeldertest etc
