Die Batterie von Bagdad
Weitere Funde:


1931/32 wurden von E. Kühnel in Ktesiphon (Partherstadt am Tigris im heutigen Messopotamien) ähnliche Tonkrüge mit  Metallröhren gefunden.
Aus dem Fundbericht (Kühnel, Ernst: Die Ergebnisse der Zweiten Ktesiphon-Expedition (Winter 1931/32), Forschungen und Fortschritte Jg. 8, Nr. 35/36, 441-442, 1932): "... ebenso Henkelkrüge, die eine Anzahl verschieden großer, seitlich verklebter Bronzezylinder bargen."
Diese Funde werden der Sassanidischen Zeit (ca. 200 bis 600 n.Chr.) zugeschrieben.
Bild des Sassanidenpalastes von 1887 
1930 fand Leroy Waterman bei Tell Umar ähnliche Stücke: 4 Krüge aus gewöhnlicher, unglasierter Ware, zwei davon mit Handgriff. Alle 4 Krüge waren mit Bitumen verschlossen, einer enthielt die Reste einer Glasflasche. Jeder der Krüge wurde durch kleine Stäbe (einer aus Eisen, die anderen aus Bronze) auf seinem Platz gehalten, aus dreien der Krüge ragten Bronzezylinder. Jeder dieser Zylinder enthielt eine organische Masse, allerdings war die Füllung nur bei einem intakt: Hier schien es sich (nach vorläufigen mikroskopischen Untersuchungen) um eine Papyrusrolle zu handeln. 
Dieser Fund wurde durch beiliegende Münzen ebenfalls der Sassanidischen Zeit zugeordnet.


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