Im Jahre 2002 ist der
von unserer Z. E. Elektronenmikroskopie eingereichte HBFG-Antrag
für ein neues 300 kV TEM von der DGE positiv begutachtet worden. Wenn weiterhin alles
nach Plan
läuft, wird uns das Gerät im Herbst 2005 zur Verfügung
stehen.
Das
neue TEM soll im Bereich Materialwissenschaften schwergewichtig
für Hochauflösung und Analyse und im Bereich Life-Science
für Elektronen-Tomographie eingesetzt werden. Laut
Rektoramts-Beschluss wird das neue TEM der Zentralen Einrichtung
Elektronenmikroskopie zugeordnet, die Verantwortung für den
laufenden Betrieb obliegt der Inhaberin der Professur
für Materialwissenschaftliche EM, Frau Prof. Dr. U. Kaiser.
Näheres ist in unserer Vewaltungs
und Benutzerordnung geregelt.
Im Bereich elektronenmikroskopische
Life-Science-Forschung wollen wir das Gerät im neuen sehr
kompetitiven Bereich Elektronen-Tomographie einsetzen. Damit
können kleine Ausschnitte von z. B. Zellen nicht nur als
zweidimensionales Bild sondern als dreidimensionales Tomogramm
aufgenommen werden. Dies ergänzt in idealer Weise unsere
Kryo-Präparationskette bestehend aus Hochdruck-Einfrieren und
Gefriersubstitution. Mit diesen neuen, bahnbrechenden Methoden sollen
vorerst die Ausschleusung und Membranumhüllung von
Cytomegalieviren und Exocytosevorgänge im Pankreas untersucht
werden (In Zusammenarbeit mit der Abteilung Virologie, Uni Ulm und im
Projekt A15 im SFB 518).
|
Zurück
zur homepage Z. E. Elektronenmikroskopie Uni Ulm
|