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Fortgeschrittene Konzepte der Rechnernetze

Sommersemester 2014

   
Titel: Fortgeschrittene Konzepte der Rechnernetze
Typ: Vorlesung mit Übung / Modul nur mit dieser Vorlesung
Kürzel / Nr. / Modulnr.: FKR / - /
SWS / LP: 2V+2Ü / 6 LP SWS / 2V+2Ü / 6 LP LP
Dozent: Prof. Dr. Frank Kargl
Betreuung: Benjamin Erb, Stephan Kleber
Termine: Vorlesung: Dienstag, 08.30 Uhr - 10.00 Uhr, O28-H21; Beginn am 22.04.2014 Übung: Dienstag, 14.00 Uhr - 16.00 Uhr, O28-H21; Beginn am 29.04.2014
Lernplattform: Der Übungsbetrieb wird mit dem E-Learningsystem moodle abgewickelt. Bitte registrieren Sie sich zu Beginn des Semesters hier. Die Vorlesungen werden aufgezeichnet und dort zur Verfügung gestellt.
Notenbonus: Für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung gibt es einen Notenbonus von 0,3 bzw. 0,4 auf die mündliche Prüfung. Zur erfolgreichen Teilnahme ist das Erreichen von mindestens 50 Prozent der maximal erreichbaren Punkte aus Übungsaufgaben und Kurzprüfungen ("Quizzes") notwendig.
Prüfungstermine: freie Wahl nach Absprache mit dem Prüfer (bei mündlicher Prüfung)

Beschreibung und allgemeine Angaben

Einordnung in die Studiengänge: Informatik, B.Sc. (PO 2010): Schwerpunktmodul Informatik, B.Sc. (PO 2013): Schwerpunktfach Informatik, M.Sc. (PO 2010): Kernmodul Technische und Systemenahe Informatik Informatik, M.Sc. (PO 2013): Kernfach Technische und Systemnahe Informatik Informatik, Lehramt: Wahl Medieninformatik, B.Sc. (PO 2010): Schwerpunktmodul Medieninformatik, B.Sc. (PO 2013): Schwerpunktfach Informationsystemtechnik, M.Sc.: Wahlpflicht Informatik Informatik, Dipl.: Kernfach Technische und Systemnahe Informatik Informatik, Dipl.: Vertiefungsgebiet Verteilte Systeme Medieninformatik, Dipl.: Kernfach Technische und Systemnahe Informatik Medieninformatik, Dipl.: Vertiefungsgebiet Verteilte Systeme
Lehr- und Lernformen:
Verantwortlich: Prof. Dr. Frank Kargl
Dozent: Prof. Dr. Frank Kargl
Unterrichtssprache: Deutsch
Turnus / Dauer: jedes Sommersemester / ein volles Semester
Voraussetzungen (inhaltlich): Die Module Praktische Informatik, Programmierung von Systemen und Grundlagen der Rechnernetze
Voraussetzungen (formal): keine
Grundlage für (inhaltlich): Mobilkommunikation
Lernergebnisse: Ziel der Vorlesung ist es, bei den Teilnehmern ein über die Vorlesung "Grundlagen der Rechnernetze" hinaus gehendes, tieferes Verständnis für aktuelle Themen der Rechnernetze zu schaffen. Dazu werden einerseits Themen mit aktuellem praktischem Bezug behandelt (z.B. DNSsec, IPv6), andererseits werden Netze behandelt, die über klassische LANs oder das Internet hinausgehen (z.B. Fahrzeugbusse, Netze für Industriesteueranlagen) und schließlich werden aktuelle Forschungsthemen aufgegriffen und in der Vorlesung diskutiert (z.B. MANETs, VANETs). Gerade die letztgenannten Themen werden anhand aktueller Forschungspublikationen erörtert und führen die Studenten damit auch an das Lesen wissenschaftlicher Primärliteratur heran. In den Übungen werden die Vorlesungsthemen zunächst nochmals mit praktischem Bezug wiederholt und das Wissen wird über entsprechende Übungsaufgaben überprüft. Andererseits bieten praktische Aufgaben die Möglichkeit, das gelernte Wissen auch unmittelbar anzuwenden.
Inhalt: Basierend auf den Inhalten der Vorlesung Grundlagen der Rechnernetze werden verschiedene Aspekte von Rechnernetzen erweitert und vertieft. Einerseits werden tiefere Einblicke in den Physical und Datalink Layer gegeben, indem Protokolle aus der IEEE 802 Protokollfamilie vorgestellt werden. Weiterhin werden Netzwerke vorgestellt, die für spezielle Einsatzszenarien konzipiert sind (z.B. Fahrzeugbusse) und sich teilweise signifikant von herkömmlichen LANs/WANs unterscheiden. Im Bereich der Netzwerkschicht wird tiefer auf Routingprotokolle und Fragestellungen des LAN und WAN Designs Betriebs eingegangen. Ausgewählte Themen höherer Schichten und IT-Sicherheit runden das Themenspektrum ab. Die Vorlesung stellt außerdem regelmäßig ein Thema der aktuellen Forschung exemplarisch vor, z.B. optical switching.
Literatur: Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Bewertungsmethode: Mündliche (bei vielen Teilnehmern schriftliche) Prüfung am Ende des Semesters; keine Leistungsnachweise; Notenbonus bei erfolgreicher Übungsteilnahme
Arbeitsaufwand: Präsenzzeit Vorlesung, Übung, Prüfung: 60h (2LP) Selbststudium mit Nachbereitung der Vorlesung, Übungsaufgaben, Prüfungsvorbereitung: 120h (4LP) Summe: 180h (6LP)
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