| Einordnung in die Studiengänge: |
Informatik, B.Sc., FSPO 2017 Technische und Systemnahe Informatik,
Medieninformatik, B.Sc., FSPO 2017 Technische und Systemnahe Informatik,
Software Engineering, B.Sc., FSPO 2017 Technische und Systemnahe Informatik,
Informationssystemtechnik, B.Sc., FSPO 2017 Informatik,
Informatik Lehramt Ergänzungsmaster, M.Ed., FSPO 2018 Pflicht,
Informatik Lehramt, B.Sc., FSPO 2017 Pflichtmodule Informatik,
Informatik Lehramt, B.Sc., FSPO 2018 Pflichtmodule Informatik mit zweitem Fach Mathematik,
Informatik Lehramt, B.Sc., FSPO 2018 Pflichtmodule Informatik mit zweitem Fach Physik |
| Lehr- und Lernformen: |
Grundlagen der Betriebssysteme (Vorlesung) (3 SWS),
Grundlagen der Betriebssysteme (Übung) (1 SWS),
Labor Grundlagen der Betriebssysteme (Labor) (1 SWS) |
| Verantwortlich: |
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| Dozent: |
Prof. Dr.-Ing. Franz J. Hauck,,Prof. Dr. Frank Kargl,Prof. Dr.-Ing. Michael Glaß,Prof. Dr.-Ing. Frank Slomka |
| Unterrichtssprache: |
deutsch |
| Turnus / Dauer: |
jedes Sommersemester / 1 |
| Voraussetzungen (inhaltlich): |
keine |
| Voraussetzungen (formal): |
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| Grundlage für (inhaltlich): |
Weiterführende Module im Bereich systemnaher Software und Verteilter Systeme |
| Lernergebnisse: |
Die Studierenden identifizieren die Grundlagen der Funktionsweise von Rechensystemen aus der Sicht des Betriebssystems. Sie fassen ein Betriebssystem als Ausführungsplattform von Software auf, wie es aus der Perspektive des Programmierers wahrgenommen wird, d.h. sie erkennen dessen konzeptionelle Struktur und sein funktionales Verhalten. Studierende verstehen die fundamentalen Konzepte des Betriebssystems wie Speicher- und Prozessverwaltung sowie der Ein-, Ausgabe.
Nach erfolgreichem Besuch der Veranstaltung sind die Studierenden in der Lage, die Wechselwirkungen zwischen einem Rechensystem, seinen Kommunikationskanälen, der darauf laufenden Systemsoftware und Anwendungen beurteilen zu können. Insbesondere sollen sie die Konsequenzen der Ausführung von Anwendungen und Systemsoftware bis hinab auf die Ebene der Prozessor-Programmierung erkennen können. Sie sind so in der Lage, die Leistung eines Rechensystems auf Ebene des Prozessors, der Systemsoftware und der Anwendung abzuschätzen. |
| Inhalt: |
Einführung: Ausführungsplattformen, Historische Entwicklung, Aufbau heutiger Rechner,Rechnerarithmetik: Wiederholung Zahlendarstellung und Grundlagen der Rechnerarithmetik, Fließkommadarstellung und -rechnung, Zeichensätze,Einführung in Betriebssysteme: Aspekte von Betriebssystemen, Hardware-Unterstützung,Prozesse und Nebenläufigkeit: Prozesse, Auswahlstrategien (Scheduling), Aktivitätsträger (Threads), Parallelität und Nebenläufigkeit, Koordinierung,Filesysteme: UNIX/Linux, FAT32, NTFS, Journaling-Filesysteme, Limitierung der Plattennutzung,Speicherverwaltung: Speichervergabe, Mehrprogrammbetrieb, Virtueller Speicher,Rechteverwaltung,Ein-/Ausgabe und Gerätetreiber: Geräteaufbau, Treiberschnittstelle und Treiberimplementierung, UNIX/Linux, Windows I/O-System, Festplattentreiber, Treiber für weitere Geräte,Virtualisierung |
| Literatur: |
A. S. Tanenbaum. Moderne Betriebssysteme. 3. Auflage, Pearson, 2009.,A. Silberschatz, P.B. Galvin, G. Gagne. Operating system concepts. 9. Auflage, John Wiley, 2012.,W. Stallings: Operating systems: internals and design principles. 8. Auflage, Pearson, 2014. |
| Bewertungsmethode: |
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| Arbeitsaufwand: |
Präsenzzeit: 75h
Vor- und Nachbereitung: 135h
Summe: 210 h |