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Privacy im Internet

Wintersemester 2013/2014

   
Titel:
Privacy im Internet
Typ:
Proseminar, Modul
Kürzel / Nr. / Modulnr.:
PRIV / - / ?
SWS / LP:
2S SWS / 4 LP LP
Dozent:
Prof. Dr. Frank Kargl
Betreuung:
Stefan Dietzel, Benjamin Erb, Stephan Kleber, Rens van der Heijden
Termine:
Lernplattform:
Das Proseminar wird über das E-Learningsystem ILIAS organisiert. Bitte registrieren Sie sich für den ILIAS Kurs, um einen Platz im Seminar zu reservieren.
Notenbonus:
Prüfungstermine:
Plätze:
12 (Vergabe über die Registerierung im ILIAS Kurs)
Vorbesprechung:
Vorbesprechung am Dienstag, 15.10.2013, 16.15 Uhr im Raum O27-341. Themenzuordnung erfolgt während der Vorbesprechung oder vorab per E-Mail an den Betreuer.

Themen

vergeben

  • Privacy in Sozialen Netzwerken (vergeben)

    Das Teilen von Informationen mit anderen Menschen ist der zentrale Aspekt von sozialen Netzwerken. Auf sozialen Plattformen im Web werden zum Teil auch persönliche Informationen geteilt, weswegen die Gewährleistung einer angemessenen, digitalen Privatsphäre für Benutzer essenziell sind. Diese Arbeit soll einen Überblick über Privacy-Aspekte in gängigen Plattformen für sozialen Netzwerke (z.B. Facebook, Google+, Twitter) geben und mögliche Probleme bezüglich der Privacy beleuchten.

    Betreuung: Benjamin Erb

  • Auswirkungen von Big Data & Data Mining auf Privacy (vergeben)

    Ob Payback-Karten, soziale Netzwerke oder Apps – die von Menschen generierten Datenmengen wachsen stetig. Durch fortschrittliche Technologien und Konzepte wie Big Data & Data Mining können aus scheinbar wertlosen Massen von Daten wertvolle, neue – manchmal auch privacy-kritische – Informationen generiert werden. Gewonnene Informationen sind oft von wirtschaftlichem Interesse oder ermöglichen personenbezogene Auswertungen in anderen Kontexten. Ziel der Arbeit ist ein Überblick über Big Data und Data Mining, wesentlichen Konzepten und Technologien sowie deren Implikationen auf Privacy.

    Betreuung: Benjamin Erb

  • Psychologische Aspekte von Privacy

    Auch wenn Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre zur Verfügung stehen, werden diese oft nicht genutzt. Manchmal werden private Informationen gezielt als Währung für Gegenleistungen wie Gewinnspiele eingesetzt, manchmal führen unterbewusste Verhaltensmuster zu falschen Einschätzungen von Entscheidungen. Ziel der Arbeit ist es, dieses Feld der "Behavioral Economics of Privacy" vorzustellen.

    Betreuung: Benjamin Erb

  • Der Begriff "Privacy"

    Der Begriff "Privacy" ist sehr facettenreich. Dies zeigt sich schon an den Übersetzungsmöglichkeiten, darunter: Alleinsein, Datenschutz, Geheimhaltung, Privatsphäre, Vertraulichkeit. Dieses Thema soll den Begriff im Kontext der Informatik klären und abgrenzen. Dazu sollen in dieser Arbeit zwei Texte vergleichend diskutiert werden, aus denen insbesondere der Unterschied zwischen Europäischer und Anglo-Amerikanischer Sicht deutlich wird. Der Schwerpunkt soll auf dem Bezug zur IT und dem Internet liegen.

    Betreuung: Stephan Kleber

  • "Privacy" als Rechtsbegriff

    Hinter dem Begriff "Privacy" steht nicht nur ein vages Gefühl der Privatsphäre oder anderer schwer fassbarer Empfindungen sondern insbesondere ein klar definierter Rechtsbegriff. Gerade bei der Nutzung des Internet fallen Daten und Meta-Daten an, deren weiterer Verbleib und Nutzung direkt mit diesem Rechtsbegriff zusammenhängen. In der Deutschen Rechtsprechung gibt es sogar mehrere Gesetze, die hier zusammenwirken: Das Bundesdatenschutzgesetz, die Landesdatenschutzgesetze, das Telekommunikationsgesetz, das Telemediengesetz und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. In dieser Arbeit soll das Zusammenspiel rechtlicher Grundlagen zur Sicherung der Informationellen Selbstbestimmung zusammengefasst und auf den Kontext der Internetnutzung bezogen werden.

    Betreuung: Stephan Kleber

  • Privacy im mobilen Internet

    Smartphones und andere internetfähige Mobilgeräte begleiten uns fast überall hin - mit all ihren Sensoren, die damit ein erstaunlich genaues Bild unseres Alltags aufzeichnen. Tatsächlich unterscheidet genau das einen klassischen Computer vom Mobilgerät, betrachtet man dessen Privacy-Implikationen. Daher müssen spezifische Lösungsvorschläge für die Privacy-Problematik mobiler Geräte diskutiert und neben deren Notwendigkeit auch deren Wirksamkeit oder prinzipielle Nützlichkeit aufgezeigt werden. Diese Arbeit soll die Besonderheiten der Privacy-Diskussion in Bezug auf Mobilgeräte herausarbeiten.

    Betreuung: Stephan Kleber

  • Benutzerfreundlichkeit von Privacy

    Ein großes Problem von Privacy ist, dass sich Benutzer oft nicht der Auswirkungen ihrer Aktionen bewusst sind. Auch sind Privacy-Einstellungen von Webseiten und anderen Diensten meist verwirrend und werden von Benutzern nur ungenügend verstanden. Um dem entgegen zu wirken existieren eine Reihe von Ansätzen, die Privacy durch Abstraktionen, vereinfachte Darstellungen und standardisierte Vorgehensweisen benutzbarer machen sollen. Diese Arbeit soll einschlägige Ansätze für benutzbare Privacy vorstellen.

    Betreuung: Stefan Dietzel

  • Kryptographische Grundlagen

    Echte Privacy kann nur dann erreicht werden, wenn die Identität von Benutzern nicht nur organisatorisch sondern auch technisch geschützt wird. Im Idealfall können Dienste komplett anonym benutzt werden. Diesem Anspruch widersprochen jedoch Anforderungen wie Altersverifikation oder Restriktion von Diensten auf bestimmte Benutzergruppen. In dieser Arbeit sollen kryptographische Mechanismen vorgestellt werden, die technisch sichere Privacy unterstützen können ohne die Benutzbarkeit und Anforderungen von Diensten einzuschränken.

    Betreuung: Stefan Dietzel

  • Post Privacy

    Im Zuge immer größerer Vernetzung, Proliferation von Informationen, und komplexen Konfigurationsmöglichkeiten für Freigabe-Einstellungen hat sich eine Art Gegenbewegung gebildet deren Idee es ist, den Schutz von privaten Daten im Internet aufzugeben und zu akzeptieren, dass man sich im Internet öffentlich darstellt. Diese Arbeit soll die zugrunde liegenden Gedanken von Post Privacy vorstellen und kritisch bewerten.

    Betreuung: Stefan Dietzel

  • Quantifizierung von Privacy

    Privacy und Datenschutz sind wichtige Themen in vielen Anwendungen von verteilten Systemen, wie z.B. Cloud-computing oder Fahrzeugnetzwerken. Um diese Themen wissenschaftlich betrachten zu können, ist es wichtig eine gute Quantifizierung macht, womit man Privacy Enhancing Technologies auswerten (PETs) kann. Das Ziel dieser Proseminararbeit ist, ausgewählte Ansätze für die Quantifizierung von Privacy kritisch zu diskutieren.

    Betreuung: Rens van der Heijden

  • TOR: The Onion Router

    Das Internet ist in unsere digitalisierende Welt ein unvermisbares Platform für Publikation und Diskussion. Die Möglichkeit anonym eine Diskussion führen zu können tragt bei an eine gut funktionierende Demokratie. Allerdings ist das Internet nicht so gebaut, das es anonyme Kommunikation ermöglicht: es gibt Merkmale wie IP-Addresse, die im regel Benutzer (fast) eindeutig identifizieren. The Onion Router (TOR) ist ein Privacy Enhancing Technology, der versucht effiziente anonyme Kommunikation über das Internet zu ermöglichen. In diese Arbeit werden die Grundlagen und Schwächen von TOR analysiert.

    Betreuung: Rens van der Heijden

  • PRISM, der NSA und der BND

    Über die letzte 3-4 Monaten sind eine ganze Menge von Nachrichten und Diskussionen gestartet über die unrechtmäßige Spionage von Bürger und Diplomaten innerhalb und außerhalb der USA, auf Basis von Dokumenten, die von Edward Snowden an der Guardian zur Verfügung gestellt sind. Es gibt verschiedene Projekten wie PRISM, TAO, Tempora und X-Keyscore, mit verschiedene Zwecken und Zielen. In diese Arbeit soll auf Basis von verfügbare Informationen erklärt werden, wie der NSA die Spionage durchgesetzt hat, und was noch von unsere Privacy übrig ist.

    Betreuung: Rens van der Heijden

Beschreibung und allgemeine Angaben

Einordnung in die Studiengänge:
Informatik, B.Sc.: Proseminar
Medieninformatik, B.Sc.: Proseminar
Software-Engineering, BSc.: Proseminar
Informatik, Lehramt: Seminar
Elektrotechnik, B.Sc.: Nebenfach Informatik
Informatik, Dipl.: Proseminar
Medieninformatik, Dipl.: Proseminar
Lehr- und Lernformen:
Privacy im Internet, 2S, 4LP
Verantwortlich:
Prof. Dr. Frank Kargl
Dozent:
Prof. Dr. Frank Kargl
Unterrichtssprache:
Deutsch
Turnus / Dauer:
unregelmäßig / ein volles Semester
Voraussetzungen (inhaltlich):
-
Voraussetzungen (formal):
-
Grundlage für (inhaltlich):
Seminar
Lernergebnisse:
Studierende lernen anhand eines konkreten, fachbezogenen und abgegrenzten Themas die Aufbereitung von Informationen. Sie können eine gegliederte und mit korrekten Zitaten ausgestattete und im Umfang begrenzte Ausarbeitung erstellen. Sie können einen freien Vortrag vor kleinem Publikum halten. Die dazu benötigten Präsentationsmaterialien entsprechen didaktischen Maßstäben. Studierende können sich in eine fachliche Diskussion einbringen. Sie sind in der Lage konstruktive Kritik zu geben und entgegen zu nehmen. Sie können anhand der vermittelten Kriterien die Darstellung anderer Vortragender bewerten und einordnen. Über das fachliche Thema eine Sensibilisierung für Themen des Datenschutzes im Internet geschaffen. Studierende lernen, Privacy bei der Umsetzung von Projekten zu berücksichtigen.
Inhalt:
Neben Grundlagen zur Erstellung von Ausarbeitungen, Vorträgen und Präsentationsmaterialien werden Privacy Themen in zahlreichen Details erläutert und Problempunkte aufgezeigt. Zu diesen Themen gehören: Privacy in Sozialen Netzwerken
Literatur:
Ausgewählte Publikationen und Internetquellen.
Bewertungsmethode:
Leistungsnachweis über erfolgreiche Teilnahme. Diese umfasst Anwesenheit
und enthält Ausarbeitung, Vortrag und Mitarbeit
Arbeitsaufwand:
Präsenzzeit: 30 h
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Summe: 120 h
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