Jahresrückblick 2025
Januar
StudyCheck-Ranking: Uni Ulm erneut in den Top Ten!
Das Hochschulbewertungsportal StudyCheck hat die Uni Ulm als „Top Universität in Deutschland 2025“ ausgezeichnet. Im Vergleich aller Universitäten liegt Ulm deutschlandweit auf Platz 7 und verbessert sich damit um drei Ränge. Insgesamt erreicht die Universität bei den Studierendenbewertungen einen Scorewert von 8.77 von 10 möglichen Punkten. Für die Rangliste hat StudyCheck über 80 000 Erfahrungsberichte von Studierenden und Alumni ausgewertet.
Deutschlandstipendium unterstützt studentische Leistungsträger
Insgesamt 85 Studierende der Universität Ulm werden mit Deutschlandstipendien ausgezeichnet. Rückwirkend zum Semesterstart im Oktober bekommen die jungen Menschen für ein Jahr monatlich 300 Euro. Das Geld stammt zur Hälfte von Unternehmen oder Privatleuten und zur Hälfte vom Bund. Neben hervorragenden Studienleistungen punkten die Unterstützten mit sozialem Engagement, Berufserfahrung und Preisen. Zudem wird bei der Vergabe die familiäre Situation berücksichtig. Das Deutschlandstipendium ist eines der begehrtesten Förderinstrumente für Studierende. Es ist einerseits ein Leistungsnachweis für den Erfolg im Studium und bringt andererseits Unternehmen mit den Fachkräften von morgen in Kontakt.
Februar
Herausragende akademische Erfolge beim Dies academicus
Rund 10 000 Studierende, 1800 Absolvent*innen, 500 Promotionen und 1000 Forschungsprojekte im Jahr: 58 Jahre nach ihrer Gründung bildet die Universität Ulm nicht nur Fachkräfte aus, sondern es wird auch auf höchstem Niveau zu Zukunftsthemen geforscht. Beim Dies academicus feiert dies die Uni Ulm traditionell mit einem Festakt. Dabei werden Auszeichnungen für herausragende Lehrende, Forschende und Studierende vergeben sowie die Promotionspreise der Ulmer Universitätsgesellschaft übergeben und die neuen Forschungsinkubatoren vorgestellt.
Digitale Zukunft gemeinsam gestalten
Die Universität Ulm und das Ferdinand-Steinbeis-Institut Heilbronn bündeln ihre Expertisen im Bereich der digitalen Transformation: In einem von der Dieter Schwarz Stiftung geförderten kooperativen Graduiertenkolleg forschen bis zu 20 Promovierende zu Themen rund um den digitalen Wandel. Die „Graduate School Digital Transformation Heilbronn/Ulm“ setzt auf eine enge Vernetzung von Wissenschaft mit Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Tierwelt Costa Ricas vor der Linse
Biologiestudent Alexander Honold hat bei mehreren Austauschaufenthalten die faszinierende Tierwelt im Regenwald von Costa Rica mit der Kamera festgehalten. Der Botanische Garten präsentiert von Februar bis April ausgewählte Aufnahmen in einer Fotoausstellung – passend eingebettet in die Bergregenwald- und Tieflandregenwald-Gewächshäuser. Bis zum 11. Januar 2026 ist die Foto-Ausstellung „Im Urwald von Costa Rica“ im Stadthaus Ulm zu sehen.
März
Ulmer Denkanstöße 2025
Die 18. Ulmer Denkanstöße, die Mitte März im Stadthaus Ulm stattfinden, widmen sich dem komplexen Zusammenspiel von Recht und Gerechtigkeit. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Christoph Möllers von der Humboldt-Universität zu Berlin, der sich mit den grundlegenden Spielregeln der Demokratie befasst und kritisch hinterfragt, ob uns das Recht vor der Politik bewahren muss. Neben Vorträgen, Diskussionsrunden, Film, Theater und Musik gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Poetry Slam, der auch viel junges Publikum ins Stadthaus lockt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Humboldt-Zentrum der Uni Ulm, von der Kulturabteilung der Stadt Ulm sowie der Stiftung Bildung & Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg.
Ukrainisch-deutscher Doppelstudiengang
In Partnerschaft mit der Nationalen Karazin-Universität Charkiw hat die Universität Ulm einen ukrainisch-deutschen Bachelor-Studiengang auf die Beine gestellt. Das außergewöhnliche Studienangebot bietet einen Doppelabschluss in Mathematik und Computer Science und verbindet Online-Kurse mit Präsenzangeboten. Das Studium richtet sich insbesondere an junge Menschen aus der Ukraine, die zurzeit in Deutschland leben. Das vom Ulmer Mathematiker Prof. Evgeny Spodarev initiierte Double Degree-Programm wird in enger Kooperation mit dem Kulturzentrum GOROD in München durchgeführt.
April
Die Hochschulfinanzierungsvereinbarung HoFV III
Planungssicherheit für 2026 bis 2030: Das erreichen möchte die Hochschulfinanzierungsvereinbarung des Landes Baden-Württemberg, die Anfang April unterschrieben wurde. Die Landesregierung will mit HoFV III die Hochschulen und medizinischen Fakultäten im Land stärken. Die Grundfinanzierung soll in diesem Zeitraum um 700 Mio. auf insgesamt 23 Mrd. Euro steigen. Zusätzlich wird das „Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ in Höhe von 180 Mio. Euro aufgesetzt, das es den Hochschulen einfacher machen soll, Studienangebote noch besser an die Wünsche und Bedarfe von Wirtschaft, Gesellschaft und Studieninteressierten anzupassen.
Beeindruckende Leistungen in Forschung & Lehre
Bei der Auszeichnungsfeier Ende April in der Villa Eberhardt würdigt die Universität beeindruckende Leistungen in Lehre und Forschung. Dabei werden zahlreiche junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geehrt und ausgezeichnet - ob mit Anschubfinanzierungen, Nachwuchsinkubator-Förderungen oder Science Day-Preisen. Überreicht werden bei der Veranstaltung, die von der Nachwuchsakademie ProTrainU organisiert wurde, auch die Hochschuldidaktik-Zertifikate.
Mai
Exzellenzcluster POLiS erfolgreich verlängert
Jubel in Ulm, Karlsruhe und Gießen: Der Exzellenzcluster POLiS geht für weitere sieben Jahre in die Verlängerung! In dem seit 2018 bestehenden Forschungsverbund wird zu innovativen Batteriematerialien und Speichertechnologien geforscht. In der kommenden Förderperiode von 2026 bis 2032 widmen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Realisierung von Vollzellen und den Wechselwirkungen zwischen den Batteriekomponenten. POLiS ist das Flaggschiff des Green Energy Campus der Universität Ulm. Beteiligt an dem Forschungsverbund sind außerdem das KIT und die Universität Gießen.
Psychologie-Studium überzeugt im CHE-Ranking
Der Bachelor-Studiengang Psychologie der Universität Ulm überzeugt im CHE-Ranking 2025 erneut mit guter Betreuung und digitaler Flexibilität. Besonders positiv bewerten die Studierenden die Studienorganisation, die Unterstützung im Studium, die Räume für Lehrveranstaltungen, die IT-Infrastruktur sowie die digitale Lehre. Die Uni punktete bei der Studienorganisation vor allem mit passenden Teilnehmerzahlen und einem guten Zugang zu Lehrangeboten. Bei der Studienunterstützung schlugen nicht zuletzt hochwertige Materialien, umfassende Studienberatung und begleitende Tutorien positiv zu Buche.
Langer Abend der Wissenschaften
Volles Haus an der Uni Ulm: Rund 2000 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Familien, machen sich zum "Langen Abend der Wissenschaft" auf den Weg zum Oberen Eselsberg. Dort gibt es Vorträge, Experimente, Führungen und Mitmach-Aktionen - über 90 Angebote bietet das Programm. Bei der QuantumNight gibt es Physik zum Anfassen sowie Wissenswertes aus der faszinierenden Welt der Quanten. Auch alle anderen Fächer sind gut vertreten und präsentieren Forschungsprojekte und Studienangebote. Nicht nur im Forum der Uni Ost sind Besucherscharen unterwegs, auch im Botanischen Garten stoßen die Gäste auf Erstaunliches und Lehrreiches.
Die erste Plakette der „100 Quantenorte“ geht nach Ulm
Im Auftrag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) reist der Physiker Prof. Claus Lämmerzahl von Bremen nach Ulm. Im Gepäck hat er eine Plakette der DPG-Initiative "100 Quantenorte", mit der die Universität Ulm und der DLR-Standort Ulm gemeinsam als erster Quantenort in Deutschland ausgezeichnet werden. Sichtbar gemacht werden damit Orte, Gebäude und Institute, die in besonderer Weise der Quantenphysik verbunden sind. Gefeiert wurde die Anbringung der Plakette in kleinem Kreis im Forum der Uni zusammen mit Forschenden aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Juni
Neudecker-Scott-Foundation fördert Krebsforschung
Im Gedenken an Hedwig Johanna Scott, geborene Neudecker, die am 5. Juni 2012 im Alter von 79 Jahren in Melbourne an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb, rufen ihre Hinterbliebenen die Neudecker-Scott-Foundation ins Leben. Aufgrund der familiären Wurzeln in Süddeutschland und des international hervorragenden Rufs der Ulmer Krebsforschung erhält die Stiftung ihren Sitz in Ulm. Ihr Ziel ist die Förderung translationaler Forschung zur Früherkennung und Prävention von Pankreaskarzinomen. Auf ausdrücklichen Wünsch ihres Sohnes Henry Maurice Scott, der ebenfalls an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte, geht der gesamte Nachlass in den Aufbau dieses Forschungsfonds. Gegründet wird die Stiftung schließlich von Hedwigs Tochter Helene Raya Scott. Dies wird im Juni bekanntgegeben.
BioBlitz der Botanischen Gärten
Beim BioBlitz der Botanischen Gärten im deutschsprachigen Raum schneidet Ulm hervorragend ab und belegt den vierten Platz hinter den Gärten aus Graz, Berlin und Bonn! Im Botanischen Garten der Universität Ulm werden in der Mitmach-Woche insgesamt 1114 Arten beobachtet sowie mit Hilfe der App iNaturalist dokumentiert und bestimmt. Die Uni Ulm stellt außerdem den Gesamtsieger mit den meisten beobachteten Arten: Biologiestudent Leon Wischenbarth war durchschnittlich drei Stunden pro Tag im Botanischen Garten unterwegs und hat so 1447 Beobachtungen von 768 verschiedenen Arten gemacht.
Juli
Emotionale Abschlussfeier auf dem Münsterplatz
Auf dem Münsterplatz werden am Freitag vor dem Schwörwochenende rund 800 Absolvierende mitten in der Stadt gemeinsam von der Uni Ulm verabschiedet. Es ist die zweite Akademische Abschlussfeier dieser Art nach der Premiere im Jahr zuvor. Insgesamt kommen rund 4000 Menschen auf den Münsterplatz, die ausgelassen bis spät in den Abend hinein feiern. Auf dem Programm stehen eine unterhaltsame Bühnenshow, ein Ständchen von Professorinnen und Professoren, ein Gastspiel der Fischerstecher und natürlich der Hutwurf vor Traumkulisse bei bestem Sommerwetter.
#LINO 25 zu Chemie begeistert junge Forschende
33 Nobelpreisträger und Nobelpreisträgerinnen treffen am Bodensee auf mehr als 600 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt: Anlass ist die 74. Nobelpreisträgertagung (Chemie) Anfang Juli in Lindau. Mit dabei sind auch Dr. Alessandro Innocenti und Dr. Adriana Sacristán Martín, zwei Nachwuchsforschende aus Ulm. Zum Anschlussbesuch kommen 18 junge Chemikerinnen und Chemiker aus 13 Ländern an die Uni Ulm. Dort informieren sie sich über die vielversprechenden Karrieremöglichkeiten im Exzellenzcluster POLiS und im Sonderforschungsbereich CataLight.
Medizinstudierende trainieren im VR-Schockraum
An der Uni Ulm können Medizinstudierende in einem virtuellen Schockraum trainieren und Behandlungsabläufe orts- und zeitunabhängig einüben. Zusammen mit der Ulmer Firma TriCAT haben die Verantwortlichen der Medizinischen Fakultät eine hochmoderne, virtuelle Lernumgebung geschaffen, die sich am realen Übungs-Schockraum im Trainingshospital TTU orientiert. Der Vorteil: Durch das wiederholte Training vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen und werden sicherer im Umgang mit Notfallsituationen.
August
KI-Chatbot: Digitale Eule unterstützt bei der Beratung von Studierenden
Das International Office der Universität Ulm geht deutschlandweit neue Wege in der digitalen Beratung: Als erstes International Office nimmt es einen Chatbot auf Basis eines Large Language Models in Betrieb. Der Chatbot erscheint in Gestalt einer Eule mit Bachelorhut und trägt den Namen „Ulma“ – in Anlehnung an die Eule als Symbol für Wissen und Orientierung – und spricht 30 Sprachen. Ulma erkennt automatisch, in welcher Sprache sie angesprochen wird und antwortet entsprechend – von Arabisch bis Ukrainisch.
September
Theaterstück um Machtmissbrauch im Hörsaal
Das Theater Ulm inszeniert das dramatische Zwei-Personen-Stück „Oleanna“ in einem Hörsaal der Uni Ulm. In authentischer Kulisse geht es um ein Machtspiel zwischen Professor und Studentin, bei dem die Deutungshoheit zwischen Wahrheit und Lüge entgleitet. Die Premierengäste loben die Aktualität des Stoffs von David Mamet in Zeiten der MeToo-Debatte. Der Ausflug des Ensembles an die Spielstätte Universität ist eine Premiere.
GAIN zeigt Chancen in Deutschland auf
Mit über 600 Teilnehmenden verzeichnet die GAIN25, die größte Wissenschafts- und Karrieremesse für Deutschland, einen neuen Teilnahmerekord. Auf der Messe in Boston (USA) informieren deutsche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen alljährlich interessierte Nachwuchsforschende in frühen Karrierephasen über Karrieremöglichkeiten. Erstmals werden nicht-deutschsprachige Forschende angesprochen, die in Nordamerika tätig sind, und die sich für Deutschland interessieren. Auch die Universität Ulm und die Universitätsmedizin Ulm sind vertreten.
Angekommen im Herzen Ulms
Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz (PHSA) feiert offizielle Eröffnung am neuen Standort in der Ulmer Fußgängerzone. 17 Therapeutinnen behandeln in den 2024 fertig gestellten Räumen das komplette Spektrum an psychischen Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell auf dem Bereich Depressionen, Ängste, Posttraumatische Belastungsstörung sowie Essstörungen. Über 300 Patientinnen und Patienten werden pro Quartal in der PHSA betreut. Zudem können Studierende des neuen Masterstudiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie dort die notwendigen Praxiserfahrungen sammeln.
Oktober
Rund 1800 Erstsemester beginnen Studium
Zum Wintersemester starten an der Uni Ulm rund 1800 junge Menschen in einen neuen Lebensabschnitt. Dazu zählen über 900 „klassische Erstsemester“, die ein grundständiges Studium beginnen und fast 900 Neueinschreiberinnen und -einschreiber, die bereits immatrikuliert waren und nun ihr Studium in Ulm fortsetzen oder das Fach gewechselt haben. Insgesamt sind im Wintersemester 2025/26 fast 10 000 Studierende eingeschrieben.
Bühne frei für kreativen Forschungsnachwuchs
Mit der fünften Auflage des Young Researchers’ Science Day beweist die Nachwuchsakademie ProTrainU, dass an der Uni Ulm sowohl Begeisterungsfähigkeit als auch Nachdenklichkeit ihren festen Platz haben. Bei der Veranstaltung wetteifern junge Forschende in Kurzvorträgen um mehr als 80 000 Euro. Der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda verteidigt in seinem Gastvortrag die Freiheit der Forschung, bei der das Engagement jedes Wissenschaftlers und jeder Wissenschaftlerin gefordert sei. Den Science Pitch gewinnt Dr. Julia Téoule (Foto) mit ihrem Vortrag über Endometriose. Die Siegerin erhält dafür 50 000 Euro zur Umsetzung eigener Forschungsideen.
Tierversuche ersetzen, reduzieren und verbessern
Ersatzmethoden für Tierversuche zu entwickeln ist das Hauptziel des 3R-Netzwerks an der Uni Ulm. Die Abkürzung 3R steht für „Replace, Reduce, Refine“, also Tierversuche ersetzen, reduzieren und die Bedingungen bei unvermeidbaren Tierversuchen verbessern. Die Uni Ulm beherbergt eines von drei neuen 3R-Zentren in Baden-Württemberg und baut auf ihrer langjährigen Erfahrung bei der Optimierung unvermeidbarer Tierversuche auf.
2,1 Mio. Euro für Gmünd Ulm School of Education
Mit bis zu 2,1 Millionen Euro fördert das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg die Gmünd Ulm School of Education (GUSE). Die GUSE ist eine gemeinsame Einrichtung der Uni Ulm und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. 1800 Lehramtsstudierende und 280 Lehrende sollen an beiden Standorten von einer innovativen, wissenschaftlich fundierten und praxisnahe Lehrkräftebildung profitieren. Die GUSE steht für innovative Lehrkonzepte, individuelle Betreuung und eine enge Verzahnung von Wissenschaft und schulischer Praxis. Schwerpunkte sind MINT-Förderung, Digitalisierung, Inklusion sowie KI in Lehre und Unterricht.
November
Studieninfotag und Master Days
In der „Woche der Studienorientierung“ kommen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region auf den Oberen Eselsberg und schauen sich an, was die Uni Ulm alles zu bieten hat. Beim Studieninfotag schnuppern sie Campus-Luft, sie besuchen echte Vorlesungen und sichten Studienangebote und Berge an Informationsmaterial. Besonders in diesem Jahr: die Master Days! Sie richten sich an Bachelor-Studierende, die nach passenden Master-Angeboten Ausschau halten. Dort erfahren sie nicht nur, welche Studiengänge es gibt, sondern auch welche Forschungsthemen darin behandelt werden.
Vier Ulmer unter den Highly Cited Researchers
Zu den weltweit am häufigsten zitierten Forschenden gehören auch vier Professoren der Universität Ulm und des Klinikums: die Leukämieforscher Prof. Hartmut Döhner und Prof. Stephan Stilgenbauer sowie der Botanik-Experte Prof. Steven Jansen und der Quantenphysiker Prof. Fedor Jelezko. Das gibt der Datenbankanbieter Clarivate in seinem viel beachteten Ranking zu den „Highly Cited Researchers“ bekannt. Das Ranking führt alle Forschenden auf, deren Publikationen in den letzten elf Jahren zu dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Fachveröffentlichungen gehören. 2025 umfasst die Liste der „Highly Cited Researchers“ insgesamt 7131 Einträge für 6868 Personen in 22 Fachgebieten.
Pflanzaktion mit klimaresistenten Bäumen
Bei leichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt pflanzen zwei Dutzend Freiwillige, darunter viele Studierende aus der Biologie und Psychologie, an einem Hang im Botanischen Garten 240 neue Bäume. Sie beteiligen sich an einer ungewöhnlichen Aktion, die von der Biologieprofessorin Emma Sayer koordiniert und vom Forstbezirk „Ulmer Alb“ der Forst Baden-Württemberg unterstützt wird. Auf einer Fläche von 0,2 Hektar – dort wurden zahlreiche Fichten wegen Borkenkäferbefall gefällt – wird ein „klimaresistenter“ Wald angelegt. Das Besondere: heimische und nicht-heimische Sorten, die mit extremen Wetterereignissen und Schädlingsbefall besser zurechtkommen sollen, werden dort paarweise gepflanzt.
Dezember
Das DZKJ Ulm stellt sich der Öffentlichkeit vor
Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) Ulm stellt sich der Öffentlichkeit vor. Nach einem Event im Stadthaus Ende November mit Fachvorträgen, Infoständen, Podiumsdiskussion und Familienprogramm wird Anfang Dezember die Ausstellung „Kluge Köpfe für kleine Helden – eine Zeitreise durch die Geschichte der Medizin“ im Schauraum m25 der Stadt Ulm vorgestellt. Zur Eröffnung spricht Oberbürgermeister Martin Ansbacher. Präsentiert werden dort wegweisende Stationen der Medizingeschichte mit vielen Mitmachaktionen. Die Ausstellung, die sich an Kinder ab dem Grundschulalter richtet, behandelt wichtige Themen der medizinischen Forschung, die auch im DZKJ beforscht werden.
Mit künstlichen Organen Krebstherapie verbessern
Tumorgewebe im Labor möglichst realitätsnah nachbilden und neue Ansätze für eine personalisierte Krebsmedizin entwickeln: Daran werden ab Frühjahr 2026 insgesamt 20 Promovierende in den Lebenswissenschaften sowie zehn Medizinerinnen und Mediziner im neuen Graduiertenkolleg „Organoid-Based mOdelling of Solid Tumors“ der Universität Ulm forschen. Sie wollen Krebserkrankungen besser verstehen und Krankheitsverläufe und die Wirkung von Therapien besser vorhersagen. Im Mittelpunkt stehen patientenabgeleitete Tumororganoide. Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) fördert Org-BOOST über zunächst fünf Jahre mit knapp neun Millionen Euro.
Texte: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Emma Barth, Elvira Eberhardt, David Fox, Heiko Grandel, MWK BW/Jan Potente, Samuel Tschaffon, Uniklinik Ulm, Andrea Weber-Tuckermann, Leon Wischenbarth, Tanja Würthner
Die Mitarbeiterinnen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Uni Ulm wünschen allen Uni-Angehörigen und Medienschaffenden fröhliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ab Mittwoch, 7. Januar 2026, sind wir wieder zu erreichen.