In der vergangenen Woche war die Universität Ulm Gastgeberin der TDA School 2026 „Topological Data Analysis: From Persistent Homology to Mapper” im Dr. Barbara Mez-Starck-Haus. Die School wurde im Rahmen des vom DAAD (DUHN) geförderten Doppelabschlussprogramms Ulm–Charkiw organisiert und brachte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Mathematik und Informatik zusammen.
Das Programm verband fundierte mathematische Grundlagen mit praktischer Datenanalyse. Im theoretischen Teil führten I. Limonchenko und V. Chernyshev in Topologie, Homologie und Kohomologie, persistente Homologie, Barcodes und Stabilität sowie torische Topologie ein. Im praktischen Teil behandelten L. Poliakova und O. Leonov Datenvorverarbeitung, Dimensionsreduktion und das Mapper-Verfahren; in Python-basierten Sessions arbeiteten die Teilnehmenden unter anderem mit GUDHI, Ripser, giotto-tda und Kepler Mapper.
Ein Schwerpunkt der School war das Teamprojekt: In kleinen Gruppen wählten die Teilnehmenden einen eigenen Datensatz, entwickelten eine vollständige topologische Analyse und stellten ihre Ergebnisse am letzten Tag vor. Darüber hinaus präsentierten Teilnehmende eigene Forschungsergebnisse in Kurzvorträgen, und zwei unbenotete Quizze halfen, die Inhalte zu festigen.
Neben dem wissenschaftlichen Programm boten ein Empfang, ein gemeinsames Abendessen sowie Führungen über den Campus und durch die Stadt Ulm Raum für persönlichen Austausch. Organisiert wurde die School von Dr. Mikhail Chebunin und Prof. Dr. Evgeny Spodarev; sie hat die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Universität Ulm und der Nationalen Karasin-Universität Charkiw weiter gestärkt.
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