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| Hans-Michael
Kissel (1) Lebensbaum als Kinetisches Objekt 1990 |
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Der Lebensbaum als kinetisches Objekt ist eine Auftragsarbeit eines Sponsors für den Eingangsbereich zur Universität,mit dem Künstler gemeinsam bestimmten Standort und gemeinsam diskutierter Thematik und Darstellung: Der Baum hat den Menschen bis in unsere Tage schicksalhaft begleitet. Als der Mensch anfing, sich zu orientieren, Wissenschaft zu betreiben, wurde ihm der Baum zum Zeichen des Suchens und Versuchtwerdens in einer Zeit, die kein Paradies mehr war. Der Stamm des Lebenshaumes ist dreigeteilt, die einzelnen Teile entsprechen den Hauptfachgebieten unserer Universität: Medizin, Naturwissenschaften und Technik, die einzelnen Teile sind durch Querstreben miteinander verbunden - Symbol der Zusammengehörigkeit und des Gemeinsam-Stark-seins. Die Äste sind zeichenhaft reduziert, dagegen setzen sich die naturhaft beweglichen Teile - das Blattwerk. Die lassen eine mehrfache Deutung zu: Bilder von Wellen aus Wasser, Licht oder Schall, suchend, nach allen Seiten offen, dynamisch-beweglich, Voraussetzung für Forschung und Wissenschaft. Möge die Universität Ulm mit ihren Einrichtungen von Forschung und Lehre sich weiterhin so entwickeln wie ihr Symbol am Eingang es darstellt! |
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