Für die Wiederherstellung der Funktion bei Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates werden häufig Biomaterialien bzw. Implantate verwendet. Beispiele sind Gelenkendoprothesen, Systeme zur Frakturstabilisierung der Extremitäten oder der Wirbelsäule, resorbierbare Knochenersatzmaterialien oder Scaffolds für das Tissue Engineering von Geweben.

Jedes Biomaterial bzw. Implantat muss eine bestimmte Funktion erfüllen und dabei biokompatibel sein. Unsere Forschung zielt beispielsweise darauf, Materialien mit bioaktiven Wirkstoffen auszustatten, um ihre Integration in das umgebende Gewebe zu verbessern, Regeneration zu induzieren oder um Infektionen zu verhindern oder zu bekämpfen. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der Verbesserung des Abbauverhaltens oder der mechanischen und funktionellen Eigenschaften von Implantaten. 

Um neue Materialien und Implantaten zu prüfen, verfügen wir über ein breites Spektrum an Methoden. Diese reichen vom Nachweis der Gewebeverträglichkeit in der Zellkultur über die Testung der mechanischen Eigenschaften und Funktion in Materialprüfmaschinen und verschiedensten Simulatoren bis hin zur in vivo Funktionalitätsprüfung. Bei der Entwicklung von Produktideen und der Prüfung von Prototypen sind wir häufig Forschungspartner für die Industrie.

Poröses Knochenersatzmaterial. Die Poren sind mit Knochen und Knochenmark gefüllt.
Messung der Oberflächendehnung an einem humanen Femur nach Implantation einer Hüftgelenkendoprothese zur Bestimmung des Stress-Protection Effektes.

Ansprechpartner

  • Frakturversorgung, Endoprothetik
    apl. Prof. Dr. Lutz Dürselen
    Tel.: +49 731 500-55333
    Fax: +49 731 500-55302
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  • Wirbelsäule 
    apl. Prof. Dr. Hans-Joachim Wilke
    Tel.: +49 731 500-55333
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  • Knochenersatz
    Univ. Prof. Dr. Anita Ignatius
    Tel.: +49 731 500-55333
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