Auch wenn neue gesellschaftliche Formen, die oft mit dem Begriff "Sharing Economy" gekennzeichnet werden, erst am Anfang stehen - ein Punkt zeichnet sich schon länger deutlich ab: In allen Lebensbereichen wird der Faktor der Zusammenarbeit deutlich an Gewicht gewinnen. Dies betrifft auch die Textproduktion: Vom Multi-Autoren-Drehbuch für Serien über Weblogs von Journalisten bis hin zur Erstellung von Buchprojekten im Team oder vernetzten Wissensdatenbanken. Neue Herausforderungen entstehen durch KI-generierte Texte. - Ausführlicher Beschreibung im LSF -

Mo 6./20./27.5., Mi 3.6.26, 14:00-18:00 Uhr in Präsenz + Moodle-Aufgaben
Herbert Hertramph  Info Anmeldung

Die Abrufzahlen von Podcasts sind während der Corona-Zeit förmlich „explodiert“ und haben sich inzwischen auf einem hohen Niveau eingependelt. Besonders gefragt sind Wissenschaftsthemen, die auf verständliche Weise komplexe Sachverhalte für fachfremde Adressatengruppen erläutern. Thematisch sollen daher die Teilnehmer:innen Inhalte aus ihrer Studiendisziplin in eine kleine Podcast-Reihe mit Themen aus dem eigenen Studienfach umsetzen. Dabei soll es auch darum gehen, wie man Inhalte interessant und unterhaltsam aufbereitet.

Behandelt werden in der ASQ-Veranstaltung u. a.:

  • Storyboard- und Drehbuch-Entwicklung
  • Text- und Cover-Gestaltung
  • Aufnahmetechnik
  • Audioschnitt
  • Distributionswege von Podcastreihen

Die Podcasts werden in Kleingruppen realisiert. Nach Fertigstellung erfolgt eine Veröffentlichung über Spotify, iTunes, Google-Podcasts usw.

Do 7./21./28.5./11.6. 14:00-18:00 Uhr in Präsenz + Online Gruppenarbeit
Herbert Hertramph  Info Anmeldung

Aktuell formieren sich massive gesellschaftliche Diskurse zu den kulturellen Effekten der Digitalisierung, betreffend etwa die Diskriminierung durch Algorithmen und Künstliche Intelligenz, mögliche Werteverluste durch soziale Netzwerke, Gefahren des Privatheitsverlusts durch digitale Überwachung usw. Hieran anknüpfend führt dieses Seminar die Studierenden in grundlegende Methoden und Erkenntnisse der kulturwissenschaftlichen Digitalitätsforschung ein. - Ausführliche Beschreibung im LSF -

Mo 16:00-17:30 Uhr online
Dr. Martin Hennig  Info Anmeldung

Das Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz wird im Arbeitsalltag der Zukunft einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Die entsprechenden Werkzeuge ermöglichen eine effektivere Arbeitsweise, u.a. durch die Verwendung der KI als ein Art Arbeitspartner, und erlauben teilweise sogar die Generierung von Inhalten, für die bislang Expertenwissen benötigt war.

In diesem praxisorientierten Kurs lernen Sie die Grundlagen und fortgeschrittene Techniken des Arbeitens mit KI-Werkzeugen. Sie erhalten eine Einführung in verbreitete KI-Werkzeuge und deren Einsatzmöglichkeiten. In kurzen Impulsvorträgen werden verschiedene Funktionsweisen generativer KI erläutert.

In diesem Kurs beschäftigen wir uns u.a. mit der Generierung von Texten, Bildern, Folien, Videos und Musik.

Fr 17.4./15.5./29.5./12.6.26 14:00 - 19.00 Uhr in Präsenz

Prof. Dr. Burkhard Hoppenstedt Info Anmeldung

Die Art und Weise, wie wir uns im Kontakt zu anderen Menschen zeigen, entscheidet darüber, wie wir wahrgenommen werden. Wenn wir die Wirkung unserer Kommunikation, unseres Verhaltens und unserer nonverbalen Signale kennen, können wir bewusst an den gewünschten Veränderungen arbeiten bzw. vorhandene Persönlichkeitseigenschaften integrieren.

Sa 2.5./So 3.5./Mo 4.5./Di 5.5.26 9:00 - 14:00 Uhr online

Valentin Utikal Info Anmeldung

Demokratie ist mehr als ein Wahltag. Sie lebt von Haltung, Mitgestaltung und Verantwortung – und sie beginnt dort, wo Menschen miteinander leben, arbeiten und Entscheidungen treffen. Doch wie funktioniert Demokratie jenseits der Wahlkabine? Was bedeutet sie im Alltag? Und welche Rolle spiele ich selbst darin?

In diesem Seminar setzen wir uns praxisnah, erfahrungsorientiert und persönlich mit Demokratie auseinander. Gemeinsam erkunden wir:

  • Was genau Demokratie überhaupt ist, wann, wo und wie sie entstanden ist und welche Formen es gibt
  • Warum moderne Demokratien keine Selbstläufer sind und was sie bedroht
  • Wie demokratische Prozesse im Kleinen und Großen wirken
  • Was Meinungsfreiheit, Teilhabe und Kompromissbereitschaft praktisch bedeuten
  • Wie Macht, Verantwortung und Vielfalt in Gruppen erlebt werden

Welche Haltung, Handlungsspielräume und Verantwortung jede:r Einzelne hat

Mo 20.4.26 online asynchron/Do 30.4.16:15 - 18:15 Uhr in Präsenz/4.5.-19.6.26 online asynchron/Fr 26.6.26 9:00 - 17:00 Uhr in Präsenz
Evangelia Karagiannakis   Info Anmeldung
 

Worte wirken. Sie können aufklären oder ausgrenzen, Brücken bauen oder Mauern ziehen. In Zeiten von Populismus, Fake News und abwertenden Sprüchen ist es entscheidend, wie wir miteinander sprechen. Und wie wir reagieren, wenn Sprache verletzt.

 

In diesem Seminar nähern wir uns Kommunikation als sozialem Handeln, und zwar praxisnah, reflektierend und mit Blick auf den Alltag. Gemeinsam erkunden wir:

  • Wie Sprache wirkt und welche Dynamiken von Macht und Verantwortung darin stecken
  • Welche Formen sprachlicher Diskriminierung uns begegnen
  • Wie Stammtischparolen funktionieren und wie wir ihnen begegnen können
  • Wie unsere eigenen Kommunikationsmuster auf andere wirken
  • Wie eine demokratische Gesprächskultur aussehen kann

 

Mo 20.4.26 online asynchron/Do 30.4.26 14:00 - 16:00 Uhr in Präsenz/4.5.-17.6.26 online asynchron/Fr 19.6.26 9:00 - 17:00 Uhr/Sa 20.6.26 9:30 - 17:00 Uhr in Präsenz

Evangelia Karagiannakis Info Anmeldung

In diesem Seminar erhalten die Studierenden einen umfassenden Einblick in das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg (GFK), das nahezu in jedem Kontext einsetzbar und durch seinen einfachen Aufbau leicht erlernbar und somit anwendbar ist.
Eine kleine Gruppengröße und die Bemühung um ein wertschätzendes Miteinander sollen einen vertrauensvollen Rahmen für den Austausch und die zahlreichen praktischen Übungen bilden, in dem die Studierenden die Fähigkeit trainieren, hinderliche Sprach- und Reaktionsmuster zu erkennen und durch neue zu ersetzen, eigene und fremde Gefühle sowie Bedürfnisse schneller zu erkennen und im Gespräch auszudrücken.
Übungsdialoge sollen die Studierenden darin unterstützen, in (schwierigen) Gesprächen, leichter in einer wertschätzenden Haltung zu bleiben, also auch bei unterschiedlichen Sichtweisen, eigene Anliegen so zu äußern, dass sie von anderen gerne unterstützt werden.

Fr 12.6.26 9:30 - 17:30 Uhr/Sa 13.6.26 9:30 - 17:00 Uhr/So 14.6.26 9:30 - 16:30 Uhr in Präsenz

Susanne Garbe-Bechny, Dipl.Ing. (FH) Info Anmeldung

Modulbeschreibung

Do 0:00 - 0:00 Uhr Online / in Präsenz
Dozent  Info Anmeldung

Vermittelt werden theoretische psychologische Grundlagen zur Gesprächsführung und Interaktion sowie zum Themenbereich interkulturelle Kommunikation und Rassismus. Weiterhin erhalten Studierende eine Einführung in die Jugendbegleitung. Neben den theoretischen Einheiten besteht die Veranstaltung aus praktischen Anteilen. Dabei übernehmen die Studierenden die Patenschaft für eine Grundschülerin oder einen Grundschüler der Martin Schaffner- Grundschule Ulm, mit dem sie gemeinsam Freizeit an einem Nachmittag pro Woche gestalten. Dabei werden die Studierenden regelmäßig supervidiert. Es wird erwartet, dass die Studierenden im Sommersemester die Patenschaft weiterhin pflegen. Dafür erhalten sie eine Ehrenamtsbescheinigung. Einen Eindruck über das Projekt können Sie hier gewinnen: www.uni-ulm.de/in/psy-allg/projekte/projekte/findus/

Di 18:00 - 20:00 Uhr in Präsenz

Prof. Dr. Anke Huckauf Info Anmeldung

In dem dreitägigen Seminar durchlaufen die Studierenden den Ablauf einer überzeugenden Präsentation von der Vorbereitung bis zur Feedbackrunde. Dabei liegen die Schwerpunkte auf den folgenden Erfolgskriterien:

  • Die richtige Vorbereitung: persönliche Ressourcen passend einsetzen, Praxistipps für den Aufbau der Präsentation
  • Körpersprache überzeugend einsetzen: Gestik, Mimik, Stimme und Sprache, die in Erinnerung bleibt
  • Professioneller Umgang während der Präsentation bei Fragen und Störungen
  • Begeisterung bei den Zuhörer*innen erzeugen

Die Studierenden werden in dem Seminar ihre eigene Kurzpräsentation halten und darauf Peer-Feedback zur Optimierung erhalten.

Das Seminar ist sehr praxisorientiert und wir arbeiten viel am eigenen Beispiel.

Fr 24.4.26 13:00-17:00 Uhr/Sa 25.4.26 09:00-17:00 Uhr, So 26.4.26 09:00-17:00 Uhr in Präsenz
Susanne Lösel, M.A.  Info Anmeldung

Der Tod ist untrennbar mit dem Leben verbunden. Auch wenn im jungen Erwachsenenalter das Lebensende oft noch weit entfernt erscheint, begegnen wir den Themen Tod und Sterben häufig im alltäglichen Leben – sei es in Film und Fernsehen, den Nachrichten oder auch im familiären Kontext. Über Themen wie Tod und Sterben zu sprechen fällt uns aber oft nicht leicht, da es sich hierbei um sehr persönliche und emotionale Themen handelt, die mit (starken) negativen Gefühlen und Belastung einhergehen können. Das Seminar möchte daher einen offenen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam über das Lebensende und die (eigene) Auseinandersetzung damit sprechen. - Ausführliche Beschreibung im LSF -

Do 7.5.26 14:00-18:00 Uhr/Fr-Sa 3.-4.7.26 9:00-18:00 Uhr in Präsenz
Tabea Wolf und Dr. Markus Marquard  Info Anmeldung

Visuelle Medien sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Sei es auf dem Bildschirm, auf der Straßenbahn, auf Werbungsplakaten, Fernseher oder Smartphone, Bilder spielen eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Kultur und Denken. Bilder stellen nicht nur die Realität, wie sie ist, dar, sondern sind selbst Erzeuger von „Realität“.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen stereotype Darstellungen des „Afrikaners“ in Vergangenheit und Gegenwart. Seit über 20 Jahren wird dieser Themenkomplex im Zusammenhang mit Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Mediengeschichte und im Rahmen postkolonialer Diskussionen behandelt. - Ausführliche Beschreibung im LSF -

Mo 20.4.16 16:00 - 18:00 Uhr/Sa 16.5./20.6./4.7.26 9:00 - 16:00 Uhr in Präsenz/Do 7.5./21.5./18.6.26 18:00 - 19:00 Uhr online

Ángel Ruiz Kontara, M.A. Info Anmeldung

Inhaltliche Aspekte:

  • Einführung in Theorien und Modelle der Wissenschaftskommunikation
  • Überblick über Kommunikationsformate
  • Citizen Science in der Praxis

Einblick in regionale Projekte aus dem Ulmer Netzwerk für Bürgerwissenschaften

  • Anwendung und Umsetzung

Entwicklung eigener Kommunikationsformate in Kooperation mit realen Zielgruppen

  • Reflexion und Feedback

Systematische Auswertung der eigenen Kommunikationspraxis mit Fokus auf Zielgruppenansprache, Wirkung und Rolle der eigenen Person

Fr 24.4.26 15:00 - 18:00 Uhr/Di 5.5.26 18:30 - 21:00 Uhr/Fr 12.6.26 4:00 - 18:00 Uhr/Di 7.7.26 16:00 - 20:00 Uhr in Präsenz

Dorothee Hoffmann  Info Anmeldung

Legende Abkürzungen

*BM - Nur für Studierende im Studiengang Biologie Master

*DA - Für alle Universitätsangehörigen Nicht-Muttersprachler Deutsch mit Sprachzertifikat oder als ASQ (für Studierende der Wirtschaftswissenschaften nicht als ASQ anrechenbar)

*DC - Vorrangig für Studierende Communication and Information Technology

*DE - Vorrangig für Studierende Englischsprachiger Studiengänge

*DM - Nur für nur für Mathematik-Studierende des Double Degree Programms mit Charkiv

*DW - Für alle Universitätsangehörigen Nicht-Muttersprachler Deutsch mit Sprachzertifikat, als Medizin-Wahlfach oder als ASQ (auch für Studierende der Wirtschaftswissenschaften)

*HL - Nur für Lehramtsstudierende als MPK, kein ASQ

*In - Nur für Studierende der Informatik, kein ASQ

*Me - Vorrangig für Studierende der Medizin

*MP - Vorrangig für Studierende der Medizin und Psychologie

*NF - Kann als ASQ-Veranstaltung mit 3 ECTS besucht werden oder als Nebenfach mit je nach Studien­ordnung 3, 4 oder 6 ECTS (mit Hausarbeit)

*Wi - Studierende der Wirtschaftswissenschaften können sich über die Studienkommission schon vorab einschreiben lassen, in der Online-Einschreibung stehen die Kurse allen offen.

Kurse ohne Fußnote / Einschränkung stehen allen Studierenden als ASQ oder Wahlfach offen.