Editieren von Prozessen

Abb. 1 und Abb. 2 zeigen am Beispiel von ADEPT2 bzw. dem AristaFlow® Process Template Editor, wie – abhängig von der gewählten Markierung im Prozessgraph – der Prozessvorlagen-Editor die verschiedenen Änderungsoperationen kontextsensitiv zur Auswahl anbietet. In Abb. 1a ist nichts markiert, demzufolge sind in Abb. 2a keine Änderungsoperationen wählbar, außer der hier nicht zu sehenden Operation "Insert Data Element" (d.h. die Operation zur Einfügung globaler Prozessvariablen), die stets wählbar ist. In Abb. 1b wurde ein Knoten im Prozessgraph markiert, demzufolge schaltet der Prozessvorlagen-Editor alle Änderungsoperationen frei, deren Wirkung durch die Markierung des einzelnen Knotens eindeutig festgelegt ist, und zwar "Insert Surrounding {AND, XOR, LOOP} Block" und Delete Node (siehe Abb. 2b). In Abb. 1c wurden zwei aufeinanderfolgende Knoten markiert, wobei die grüne Färbung den Anfang und die blaue das Ende des markierten Bereichs anzeigt. Nun kann zusätzlich zu vorher noch ein AND-, XOR- oder LOOP-Block zwischen die beiden Knoten eingefügt werden. Allerdings ist "Delete Node" dann nicht mehr wählbar (siehe Abb. 2c), weil unklar wäre, welcher der beiden markierten Knoten gemeint ist.

 

 

a)
b)
c)

Abb. 1: Markierungen im Prozessgrap

 

 

a)b)c)

Abb. 2: Freigeschaltete Änderungsoperationen