Akademie WWT
- 1:
Terminübersicht. - 2:
Allgemeine Informationen. - 3:
Kursprogramm.- 3.1:
Wirtschafts-, Finanz- und Aktuarwissenschaften.- 3.1.1:
Finanz- und Aktuarwissenschaften. - 3.1.2:
Weiterbildungsstudium Finanzdienstleistung. - 3.1.3:
MBA Master in "Actuarial Science". - 3.1.4:
Fernkurse im Detail.- 3.1.4.1:
Begleitetes Lernen. - 3.1.4.2:
Grundlagen der Lebens- und Pensionsversicherungs-mathematik. - 3.1.4.3:
Grundprinzipien der Versicherungs- und Finanzmathematik. - 3.1.4.4:
Finanzmathematik und Investmentmanagement. - 3.1.4.5:
Lebensversicherungs-mathematik. - 3.1.4.6:
Pensionsversicherungs-mathematik. - 3.1.4.7:
Personenversicherungs-mathematik. - 3.1.4.8:
Modellierung. - 3.1.4.9:
Prozesse im Risikomanagement von Versicherungsunternehmen. - 3.1.4.10:
Prozessmanagement in der Versicherung. - 3.1.4.11:
Rechnungswesen für Aktuare. - 3.1.4.12:
Schadenversicherungs-mathematik . - 3.1.4.13:
Stochastische Grundlagen für Aktuarwissenschaften und Finance. - 3.1.4.14:
Stochastische Risikomodellierung und Statistische Methoden. - 3.1.4.15:
Versicherungswirtschaftslehre. - 3.1.4.16:
Wert- und risikoorientierte Unternehmenssteuerung. - 3.1.4.17:
Webinar: Grundlagen betrieblicher Altersversorgung I. - 3.1.4.18:
Webinar: Grundlagen betrieblicher Altersversorgung II. - 3.1.4.19:
Webinar: Spezialthemen betrieblicher Altersversorgung.
- 3.1.4.1:
- 3.1.5:
Kursangebote für Firmen. - 3.1.6:
Seminare und Workshops.
- 3.1.1:
- 3.2:
Medizin, Zahnmedizin und Biowissenschaften. - 3.3:
Naturwissenschaften und Technik. - 3.4:
Medizin für Ingenieure. - 3.5:
Zusatzqualifikationen. - 3.6:
Transkulturelle Kompetenz.
- 3.1:
- 4:
Deutschlandstipendium. - 5:
Akademie-Fonds. - 6:
Finanzierung. - 7:
Struktur der Akademie. - 8:
Pressemitteilungen. - 9:
Alumni-Netzwerk der Uni Ulm. - 10:
Anfahrt, Hotels und Informationen über Ulm. - 11:
Kontakt.
Modellierung
Kurseinheit 1: Einführung
Kapitel 1 Einleitung
- Was ist Asset-Liability-Management?
- Die Bedeutung des Asset-Liability-Managements
- Wert- und risikoorientierte Steuerung in der Versicherung
Kapitel 2 Rahmenbedingungen
- KonTraG
- DRS 5-20: Risikoberichterstattung von Versicherungs-unternehmen
- IFRS 4
- Kapitalanlagevorschriften
- Bilanzierungsvorschriften
- Solvabilitätsvorschriften
- Sonstige Aspekte
Kapitel 3 Grundlegende Überlegungen zum ALM
- Definition, Klassifikation und Abgrenzung
- Das Grundmodell des simultanen Asset-Liability-Managements
- Deterministische und stochastische Modelle
- Prozess und Umsetzung des ALM
Kurseinheit 2: Das Grundmodell
Kapitel 4 Das Grundmodell
- Der aktuarielle Control Cycle
- Der stochastische Szenario-Generator
- Das Aktiv-Modell
- Das Passiv-Modell
- Das Wettbewerbsmodell
- Das Managementmodell
- Auswertung / Analyse
- Güte und Qualität von Modellen
Kurseinheit 3: ALM in der Personenversicherung
Kapitel 5 Modelle in der Lebensversicherung
- Der Profit-Test
- Der Stresstest
- Embedded Value und MCEV
- Solvency II
Kapitel 6 Beispiel eines ALM-Makro-Modells
- Die Fragestellung
- Das Beispielunternehmen
- Die Projektionsrechnung
- Die Ergebnisse
Kapitel 7 ALM in der bAV und PKV
- ALM in der bAV
- ALM in der PKV
Kurseinheit 4: Modelle in der Schaden-/Unfallversicherung
Kapitel 8 Charakteristika und ökonom. Größen
- Risiken in der Schaden- und Unfallversicherung: Vergleich zur Lebensversicherung
- Charakteristika von Schaden- und Unfallversicherern
- Ergebnisgrößen für Ertrag und Risiko
Kapitel 9 Aufbau eines internen Modells
Kapitel 10 Bruttomodell
- Bestandsmodell
- Schadenmodell: Grundlagen der Schadenmodellierung
- Schadenmodell
- Abhängigkeitsstrukturen im Bruttomodell
Kapitel 11 Abwicklungsmodell
Anhang
Anhang A: Monte-Carlo-Simulationen
Anhang B: Zur Entwicklung des ALM
Anhang C: Storno
Die Autoren
Autoren des Kurses Modellierung sind Hans-Joachim Zwiesler und Dorothea Diers.
Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler ist Vorsitzender des Kuratoriums am Institut für Finanz- und Aktuarwissen-schaften in Ulm und Professor an der Universität Ulm. Dort ist er maßgeblich am Forschungs- und Studien-schwerpunkt „Versicherungen/Finanzdienstleistungen" im Rahmen des Studienganges "Wirtschaftsmathematik" beteiligt. Darüber hinaus hatte er Professuren an Universitäten in Syracuse und San Diego inne. Seit 2005 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik.
Dr. rer. nat. Dorothea Diers studierte Mathematik mit Nebenfach Informatik an der Universität Münster. Nach dem Abschluss als Diplom-Mathematikerin absolvierte sie als Stipendiatin des Graduiertenkollegs "Algebraische Geometrie und Zahlentheorie" ein Promotionsstudium in Mathematik. Ihre berufliche Laufbahn begann sie im Bereich der Lebensversicherung eines großen Versicherungskonzerns in Köln. Danach wechselte sie zur heutigen Provinzial NordWest Holding, wo sie derzeit als Abteilungsleiterin und Aktuarin DAV zuständig ist für das Risikocontrolling und den Aufbau, die Weiterentwicklung und den Einsatz der stochastischen internen Konzernmodelle im Rahmen der Unternehmenssteuerung. Berufsbegleitend absolvierte sie das Weiterbildungsstudium "Finanzdienstleistung" mit Schwerpunkt "Financial Risk Management" an der Universität Ulm. Frau Dr. Diers ist als Lehrbeauftragte an der Universität Ulm und Dozentin an der Universität Münster tätig. Zudem ist sie Referentin auf zahlreichen Fachtagungen.
Ziele des Kurses
Der Kurs erklärt die Entwicklung und den Einsatz von Modellen in der Versicherung. Dabei vermittelt er die mathematischen Grundlagen und Modelle des Asset-Liability-Managements in der Lebens- und in der Kompositversicherung. Er eignet sich zur Einarbeitung in die Thematik sowie zur Vorbereitung auf die entsprechende DAV-Grundwissenprüfung nach PO III. Auf spezielle Umsetzungsprobleme oder verwendbare Softwarepakete geht der Kurs nicht ein.
Voraussetzungen zur Kursteilnahme
Neben den in den Zulassungsvoraussetzungen geforderten mathematischen Grundlagen werden gute Kenntnisse in Lebensversicherungsmathematik, Schadenversicherungsmathematik, Finanzmathematik und Rechnungslegung für Versicherer vorausgesetzt.
Bearbeitungsaufwand
Zur besseren Einschätzung, wie viel Zeit für die Bearbeitung von Lehrtext, Eigenübungen im Fernkursskript und den Einsendeübungen (Kursübungen) benötigen, haben wir die Teilnehmer vergangener Kurse nach Ihrem Bear-beitungsaufwand befragt.
Durchschnittlich wurden benötigt:
- für den Lehrtext: 4 Stunden pro Woche
- für die Beispiele und Übungen im Skript: 1 Stunden pro Woche
- für die Kursübungen: 5 Stunden pro Kursübung
