Pensionsversicherungsmathematik

Kurseinheit 1: Soziale Sicherungssysteme, Ausscheideordnungen

Kapitel 1 Pensionsversicherung und soziale Sicherungssysteme

  1. Bereiche der sozialen Sicherung
  2. Funktionsprinzipien staatlicher und privatwirtschaftlicher sozialer Sicherungssysteme
  3. Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung
  4. Die betriebliche Altersversorgung als Beispiel eines privat-wirtschaftlichen sozialen Sicherungssystems

Kapitel 2 Das Grundmodell der Pensionsversicherung
Kapitel 3 Ausscheideordnungen

  1. Einfache Ausscheideordnungen
  2. Zusammengesetzte Ausscheideordnungen

Kapitel 4 Ausscheidewahrscheinlichkeiten für Aktive und Invalide

  1. Hauptgesamtheit = Aktivenbestand
  2. Hauptgesamtheit = Invalidenbestand
  3. Doppelübergänge
  4. Die Behandlung von Witwen

Kurseinheit 2: Barwert der Pensionsversicherungsmathematik

Kapitel 5 Allgemeine Darstellung von Barwerten bei zusammengesetzten Ausscheideordnungen
Kapitel 6 Unterjährliche Betrachtung

  1. Übergang zum Jahresgitter
  2. Dynamisierung der Rente
  3. Unterjährlicher Beginn von Rentenzahlungen

Kapitel 7 Barwerte der betrieblichen Altersversorgung auf Basis einer Aktivenausscheideordnung

  1. Ansprüche von Rentnern und Witwen
  2. Ansprüche von Invaliden
  3. Barwert für Aktive
  4. Aufgeschobene, abgekürzte und wachsende Renten
  5. Berechnung der aktuariellen Barwerte
  6. Dynamisierung der Rentenleistung

Kurseinheit 3: Prämien und Reserven

Kapitel 8 Deckungsrückstellungen

  1. Grundlagen der Berechnung
  2. Anforderungen an die Bewertungsverfahren
  3. Berechnung der Pensionsrückstellung nach dem (steuerlichen) Teilwertverfahren
  4. Weitere Aspekte
  5. Das modifizierte Teilwertverfahren

Kapitel 9 Implizit definierte Leistungen
Kapitel 10 Spar- und Risikoprämien
Kapitel 11 Finanzierungsverfahren / Versicherungstechnische Bilanzen
Kapitel 12 Internationale Bewertungsverfahren

  1. Die Projected-Unit-Credit-Methode
  2. Vorschriften nach IAS/IFRS
  3. Vorschriften nach US-GAAP
  4. Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach IAS/IFRS und US-GAAP
  5. Vergleichendes Beispiel

Kapitel 13 Bilanzielle Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

  1. Einleitung
  2. Neuregelungen des BilMoG

Kurseinheit 4: Erfüllungsbetrag, verbundene Leben und Barwerte nach Individu-almethode

Kapitel 14 Der Erfüllungsbetrag einer Verpflichtung

Kapitel 15 Verbundene Leben

  1. Einführung
  2. Modellbildung
  3. Kalkulation von Prämien und Deckungsrückstellungen
  4. Komplexere Beispiele

Kapitel 16 Barwerte nach Individualmethode

Die Autoren

Autor des Kurses Pensionsversicherungsmathematik ist Hans-Joachim Zwiesler. Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler ist Vorsitzender des Kuratoriums am Institut für Finanz- und Aktuarwissen-schaften in Ulm und Professor an der Universität Ulm. Dort ist er maßgeblich am Forschungs- und Studien-schwerpunkt „Versicherungen/Finanzdienstleistungen" im Rahmen des Studienganges "Wirtschaftsmathematik" beteiligt. Darüber hinaus hatte er Professuren an Universitäten in Syracuse und San Diego inne. Seit 2005 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik.

Ziele des Kurses

Der Kurs vermittelt die mathematischen Grundlagen und Modelle der Pensionsversicherungsmathematik. Der Inhalt des Kurses wurde zum SS 2007 überarbeitet und auf die von der DAV nach PO III zu diesem Gebiet angegebene Stoffübersicht im Rahmen der DAV-Grundwissenprüfung Personenversicherungsmathematik abgestimmt. Ab Einführung des fächerübergreifenden Fernkurses „Personenversicherungsmathematik“ zum SS 2011 werden wir auf den weiteren Abgleich mit den DAV-Lernzielen verzichten. Der Einzelkurs vermittelt ein wesentlich umfassenderes und tieferes Verständnis für die Pensionsversicherungsmathematik, als dies im Rahmen des fächerübergreifende Lehrtextes möglich wäre Er eignet sich idealerweise zur intensiven Einarbeitung in die Thematik.

Voraussetzungen zur Kursteilnahme

Neben den in den Zulassungsvoraussetzungen geforderten mathematischen Grundlagen werden Grundkenntnisse in Mathematik und Rechnungslegung der Lebensversicherung vorausgesetzt. Idealerweise wird vor dem Besuch dieses Kurses der Fernkurs „Lebensversicherungsmathematik“ belegt.

Bearbeitungsaufwand

Zur besseren Einschätzung, wie viel Zeit für die Bearbeitung von Lehrtext, Eigenübungen im Fernkursskript und den Einsendeübungen (Kursübungen) benötigt werden, haben wir die Teilnehmer vergangener Kurse nach Ihrem Bearbeitungsaufwand befragt.
Durchschnittlich wurden benötigt:

  • für den Lehrtext: 5 Stunden pro Woche
  • für die Beispiele und Übungen im Skript: 2 Stunden pro Woche
  • für die Kursübungen: 5 Stunden pro Kursübung