Glasapparatebauer

Ausbildungsbeginn: September ( zur Zeit kein freier Ausbildungsplatz)
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen: Qualifizierter Hauptschulabschluss
Berufsschule: Blockunterricht in Wertheim

Berufsbild

Der Glasapparatebauer stellt in handwerklicher Tätigkeit technische Glasgeräte her, die in Laboratorien für Forschung, Entwicklung und Untersuchung eingesetzt werden. Die Produkte sind vielgestaltig und oftmals Spezial-anfertigungen.

Aber was ist das Besondere? Der Werkstoff Glas ist eine Flüssigkeit. Bei Raumtemperatur ist Glas allerdings so unterkühlt, dass es nicht mehr fließen kann. Faszinierend dabei ist die Verarbeitungsmöglichkeit von Glas.

Im Unterschied zu Holz und Metall lässt es sich alleine durch Erwärmen verbinden, erweitern, abtragen, verkleinern oder vergrößern, verformen und wiederherstellen. Dies zeigen die enormen Möglichkeiten technischer, aber auch kreativer Gestaltung von Glas. Wie andere Materialien kann Glas auch kalt bearbeitet werden, z. B. durch Brechen, Sägen, Bohren usw.

Die Haupttätigkeit des Glasapparatebauers ist die Heißverformung bzw. das Zusammenschmelzen von Glasröhren und verschiedener Halbfertigteile am Tischbrenner oder der Glasdrehbank.

Voraussetzungen

  • handwerkliches Geschick
  • eine gewisse künstlerische Begabung ist vorteilhaft
  • eine ruhige Hand und Geduld
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Experimentierfreudigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten ist notwendig um ein Gefühl für das flüssige Glas zu bekommen
  • Kenntnisse und Neigungen in naturwissenschaftlichen Fächern sind vorteilhaft
  • Flexibilität: Das beginnt bereits mit dem Blockunterricht der Berufsschule und endet mit der Stellensuche nach der Ausbildung, da man nicht davon ausgehen kann in der Nachbarschaft eine Stelle zu bekommen.

Vergütung

Die Vergütungen für die einzelnen Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst sind identisch.
Die aktuelle Höhe der Ausbildungsvergütung lässt sich aus der »Vergütungstabelle für Angestellte und Auszubildende des Bundes und der Länder West« entnehmen.
Seit 1. Mai 2004 sind unverändert folgende Beträge festgesetzt:

1. Ausbildungsjahr: 617,34 Euro
2. Ausbildungsjahr: 666,15 Euro
3. Ausbildungsjahr: 710,93 Euro

Kontakt

  • Konstantin Kraft
  • Wissenschaftliche Werkstatt Feinwerktechnik
  • Universität Ulm
  • 89069 Ulm
  • Telefon: +49 (0)731/50-22534
  • Telefax: +49 (0)731/50-22535