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Preisaufschlag beim Semesterticket und Fahrplanwechsel 2014

Universität Ulm

Zum 14. Dezember gilt im DING-Verbund wieder ein neuer Fahrplan – und zum 1. Januar 2015 gelten auch für das Semesterticket neue Preise

Neuer Fahrplan im DING

Bei den meisten Linien wurden kosmetische Maßnahmen durchgeführt, die meisten Änderungen sind im ländlichen Bereich und dem Stadtverkehr Ehingen. Eine kleine Auswahl der für uns Studierende möglicherweise relevanten Änderungen:

  • Die SWU Verkehr trägt der bis in die Abendstunden hinein hohen Fahrgastauslastung von der Universität in die Stadt Rechnung und erweitert den 15-Minuten-Takt von 19.29 Uhr ab Uni Süd bis 20.59 Uhr. Durch einen zusätzlichen Kurs vom Science Park zum Ehinger Tor (Uni West ab 20.34 Uhr, 5 Minuten Klinikpause, Uni Süd ab 20.44 Uhr) sollen hier Engpässe ausgeglichen werden.
  • Die meisten Veränderungen gibt es im Landkreis Neu-Ulm. Die bewährten Rufbusse werden um drei weitere Busse erweitert. Ein weiterer Bus bedient das Umfeld um den Bahnhof Weißenhorn, zwei weitere Busse bedienen den Bahnhof Illertissen. Außerdem werden die vor zwei Jahren eingeführten Regional-Nachtbusse erweitert: Die Linie 73/707 bringt ab 14.12. jeden Samstag Nachtschwärmer_innen um 02.30 Uhr bis nach Altenstadt anstatt „nur“ bis Illertissen. Für Studierende der Uni Ulm entfällt auch hier der ansonsten fällige Nachtbuszuschlag.
  • Zudem: Die Regionalbahn nach Munderkingen hält nun zweistündlich auch am neu eröffneten Haltepunkt Rottenacker.

 

Fahrpreisanpassungen

Wie bereits im vergangenen Jahr verschiebt der Verbund DING die Preisanpassungen vom August in den Januar – das heißt, dass das Semesterticket für das Wintersemester noch für den „alten“ Preis zu haben war. Ab dem 1. Januar 2015 werden die Preise jedoch unerwarteterweise stark korrigiert.

Opens external link in new windowDer Verbund begründet die Erhöhungen mit Lohnabschlüssen und steigende Investitionen für umweltgerechte und behindertengerechte Fahrzeuge. Auch die Erneuerbare-Energien-Umlage (EEG), sinkende Schüler_innenzahlen (und damit wegfallende Einnahmen) sowie die nach wie vor nötigen kostenintensiven Zusatzleistungen in Stoßzeiten – auch zur Universität – werden vom DING als Begründung für die Preiserhöhungen herangezogen.

Bekanntermaßen kommt das Ulmer Semesterticket durch einen solidarisch von allen Studierenden getragenen Sockelbeitrag (derzeit 27 EUR, wird bei der Rückmeldung von euch überwiesen) und das danach optional erwerbbare eigentliche Ticket zustande. Der Preis des optionalen Tickets orientiert sich an der Schülermonatskarte für Ulm und Neu-Ulm, die zum 1. Januar statt derzeit 39,50 EUR/Monat nun 41,30 EUR im Monat kosten wird.

Entsprechend wird das Semesterticket um 5×1,80 EUR, also 9 EUR teurer werden und ab dem 1. Januar 114 EUR kosten.

Festzuhalten bleibt:

 

  • Das Ticket ist und bleibt günstiger als eine (sonst zu kaufende) Schülermonatskarte für Ulm und Neu-Ulm: Für ein ganzes Semester seid ihr für 27+114=141 EUR unterwegs. Das macht rechnerisch 23,50 EUR im Monat – deutlich weniger als die 41,30 EUR, die von Schüler_innen zu bezahlen ist, und noch deutlich weniger als beispielsweise die über 100 EUR im Monat(!), wollte man aus Kellmünz oder Biberach zur Uni einpendeln.
  • Jeder Cent, der nicht über den solidarischen Sockelbeitrag eingenommen wird, wird auf das optional zu erwerbende Ticket aufgeschlagen werden. Aus Sicht der Universität, an der 80% der Studierenden ein Ticket kaufen, wäre mittlerweile auch ein vollsolidarisches Ticket sinnvoll – das heißt, alle Studierenden bekommen automatisch bei der Rückmeldung ein Semesterticket, das in der Summe dann auch günstiger wäre als die jetzigen 141 EUR. Solch ein Modell scheint an den am Semesterticket beteiligten Hochschulen Ulm und Biberach momentan jedoch nur schwer vermittelbar. Dort kauft derzeit weniger als die Hälfte der Studierenden ein Semesterticket.