Laborunterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen während Schwangerschaft und Stillzeit

Die Laborunterstützung ermöglicht es Wissenschaftlerinnen, ihre Forschungsarbeiten im Labor fortzuführen, wenn sie diese aus medizinischen Gründen während Schwangerschaft und Stillzeit nicht selbst durchführen können. Sie wird Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität Ulm gewährt, wenn ihre Arbeit im Labor eine Gefährdung für das Kind darstellt. In Einzelfällen können auf Antrag auch Bachelor- und Master-Studentinnen Förderung für Laborunterstützung erhalten.

Die Laborunterstützung wird maximal für die Zeit ab Meldung der Schwangerschaft bis zum Beginn des Mutterschutzes und darüber hinaus ab Beginn der Wiederaufnahme der Tätigkeit bis maximal zum ersten Geburtstag des Kindes gewährt.

Anträge zur Laborunterstützung können jederzeit gestellt werden. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Für die laufenden Laborarbeiten kann während der Schwangerschaft und Stillzeit eine Stellvertretung beantragt werden. Je nach Tätigkeit können die Arbeiten von einer studentischen oder wissenschaftlichen Hilfskraft oder von einer Technischen Assistenz übernommen werden. Der Umfang der Arbeitszeit soll bei einer wissenschaftlichen Hilfskraft 40 Stunden/Monat und bei einer Technischen Assistenz 25% der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit nach TV-L nicht übersteigen.

Zur Erstberatung und zur Einreichung des Antrags vereinbart die Antragstellerin einen Termin mit dem Gleichstellungsreferat der Universität Ulm. Das Gleichstellungsreferat prüft und empfiehlt den zuständigen Stellen (Dezernat III-1 Personalservice bzw. Dekanat der Medizin) den Antrag zur Bewilligung. Daraufhin werden die zuständigen Stellen das weitere Vorgehen (Einstellung der Laborunterstützung etc.) gestalten.

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