Studiengang Humanmedizin

  • Abschluss: Staatsexamen
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 12 Semester
  • Zulassungsbeschränkt
  • Bewerbung

Allgemeines - Was ist Humanmedizin

Das Studium der Humanmedizin ist durch zwei zentrale staatliche Prüfungen geprägt: Nach dem 2. Studienjahr findet die erste ärztliche Prüfung statt, nach dem 6. Studienjahr findet die zweite ärztliche Prüfung statt. Die Medizinische Fakultät führt studienbegleitende Prüfungen durch, die sowohl schriftliche als auch mündlich-praktische Leistungen einfordern. Alle Prüfungsleistungen werden benotet und gehen in das Abschlusszeugnis ein. Zur Qualitätssicherung in der Lehre wird seit 2002 eine fakultätsweite studentische Akzeptanzevaluation durchgeführt. Des Weiteren werden Lehrende eingeladen, an Weiterbildungsmaßnahmen zur Gestaltung einer effektiven Studentenausbildung teilzunehmen. Grundlage für den Aufbau des humanmedizinischen Studiums ist die seit 2003 gültige ärztliche Approbationsordnung (ÄAppO). Wesentliches Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen medizinischen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird sowohl auf wissenschaftlicher Grundlage als auch praxis- und patientenbezogen durchgeführt.

Studienziele

Die ÄAppO lässt der Medizinischen Fakultät große Freiheiten bei der Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Die Studierenden lernen vor allem medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen, die für ärztliches Handeln von besonderer Bedeutung sind. Fächerübergreifender Unterricht mit interdisziplinärer Beteiligung und das Lernen mit klinischen Bezügen werden besonders gefördert. Bereits in den ersten Studienjahren finden Seminare mit klinischen Bezügen bzw. integrierte Seminare statt, in denen das patientenorientierte Lernen im Mittelpunkt steht. Die Studienrenden beschäftigen sich in Kleingruppen mit Themen wie Schmerzentherapie, Entzündungen, Gesprächsführung, Genetik, Altern des Menschen, Technik in der Medizin, Orthopädie, Gehirnforschung, Atmung, Neurologie, Mikrobiologie. Begleitet wird die universitäe Ausbildung durch eine Ausbildung in Erste Hilfe und einem dreimonatigen Krankenpflegedienst. Ab dem 3. Studienjahr werden interdisziplinäre Veranstaltungen in Form von klinischen Querschnittsfächern angeboten. Schon früh in der Ausbildung soll disziplinübergreifendes Denken erlernt und erprobt werden. Außerdem bietet die Medizinische Fakultät ein breites Spektrum an Wahlveranstaltungen an, die in die Studienleistungen einberechnet werden. Aus Wahlveranstaltungen, bestehend aus insgesamt 70 Kleingruppenveranstaltungen aus allen klinischen Fachdisziplinen, können die Studierenden auswählen. Im 4. und 5. Studienjahr wird in klinische Anwendungsfelder eingeführt. Die Studierenden lernen den klinischen Betrieb kennen und werden in die medizinische Versorgung in Form von Blockpraktika eingebunden, die sich über ca. 21 Wochen erstrecken. Voraus gehen Vorlesungen, Seminar und Kurse zu klinisch-theoretischen Grundlagen.

Berufsfelder

Die Berufsfelder als Humanmediziner sind vielfältig. Die überwiegende Anzahl der Absolventen beginnt eine Facharztweiterbildung, die zwischen 3 und 6 Jahren dauern kann. Informationen zur Facharztweiterbildung bietet die Landesärztekammer. Darüber hinaus ist eine Tätigkeit im Bereich Forschung und Lehre an Universitäten, in der Pharmaindustrie oder in Verlagen möglich.

Kontakt

  • Claudia Grab
  • Studiendekanat Medizin
  • Universität Ulm
  • 89069 Ulm
  • Telefon: +49 (0)731/50-33620
    Telefax: +49 (0)731/50-33629

 

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