Themenschwerpunkt: Veränderungen für den Menschen
Vision 3: Wir entwickeln und erforschen Interventionen, die psychische Gesundheit, Lernen und Entwicklung fördern – für Individuen, Familien & Generationen
Aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen stellen den Menschen vor vielfältige Herausforderungen – wie beispielsweise Kriege und Konflikte, die Klimakatastrophe sowie wachsende ökonomische Unsicherheit, gesellschaftliche Spaltung und Chancenungleichheit. Diese Herausforderungen unterstreichen die Notwendigkeit der Entwicklung evidenzbasierter Interventionen, die Veränderungen für den Menschen vorantreiben – zur Förderung psychischer Gesundheit, gesunder Lern- und Entwicklungsbedingungen sowie gerechter Chancen auf Bildung, Gesundheit und Teilhabe.
Der Forschungsschwerpunkt „Veränderungen für den Menschen“ zielt auf die Entwicklung, Evaluation und Implementierung evidenzbasierter Interventionen zur Förderung psychischer Gesundheit, des Lernens und der Entwicklung über die Lebensspanne hinweg. Im Fokus stehen insbesondere Menschen mit erhöhter Vulnerabilität, darunter Überlebende von Trauma und Gewalt, Menschen mit neurodiversen Entwicklungsverläufen (z. B. Autismus, ADHS und Hochbegabung), Personen mit eingeschränktem Zugang zu Versorgungsangeboten sowie bislang vernachlässigte Gruppen wie Migrant:innen, Frauen, und Menschen mit Beeinträchtigungen. Ein zentrales Anliegen ist die Konzeption leicht umsetzbarer, skalierbarer und kontextsensitiver Interventionen. Thematisch umfasst der Forschungsschwerpunkt eine hohe Bandbreite an Interventionen, wie beispielsweise traumafokussierte Interventionen, geschlechts- und kontextsensible Ansätze, Interventionen im Bildungsbereich sowie Lebensstilinterventionen (Ernährung, Bewegung).
Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in nachhaltige, chancengerechte und praxisnahe Lösungen zu überführen, die psychische Gesundheit, Lernen, Entwicklung und Teilhabe langfristig fördern.