Lehrforschungssymposium „Digitalisierung im Medizinstudium - vom Konzept zur Praxis"

Künstliche Intelligenz als Lerncoach 

Digitale Formate müssen das Medizinstudium nicht zwingend revolutionieren, können aber wichtigen Mehrwert schaffen. Zu diesem Fazit kamen mehr als 100 Experten beim 2. Ulmer Lehrforschungssymposium.

„Das Symposium war ein großer Erfolg“, sagt Prof. Stefan Britsch von Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie der Universität Ulm. Britsch, der das 2. Ulmer Lehrforschungssymposium am 13. Dezember gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Bernd Heimrich vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Freiburg organisierte, hebt in seinem Fazit vor allem die Bedeutung interdisziplinärer Arbeit hervor: „Es wird immer wichtiger, standortübergreifend zu agieren, ohne dass jeder das Rad neu erfindet.“ Moderne digitale Lernangebote und Learning Analytics, also die personalisierte, digitale Auswertung von Lernverhalten und -erfolgen, vergleicht Britsch mit aktuellen On-demand-Medien wie Netflix oder Spotify: Digitalisierung könne in der Lehre zu bedarfsgerecht angepassten Lernangeboten führen. Zugleich könne die subtile Betrachtung und Analyse individueller Lernprozesse die Studierenden viel gezielter fördern. „Das ist im klassischen Frontalunterricht nicht zu erreichen“, sagt Britsch.
Als ein Modell für „preisgünstige“ Lehre dürften digitale Angebote dabei nicht gesehen werden. Programme zu entwickeln und Inhalte sinnvoll aufzubereiten erfordere große zeitliche, geistige und finanzielle Ressourcen.
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Kontakt

Prof. Dr. Stefan Britsch

Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie
Universität Ulm

sekretariat

Tel.: +49 (731)500-23101

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