Sicherheit auf dem Campus

Der Campus der Universität Ulm ist ein offener Ort des Lernens, Lehrens, Forschens und Arbeitens. Damit sich Studierende, Beschäftigte und Gäste hier sicher bewegen und wohlfühlen können, stellt die Universität Ulm vielfältige Maßnahmen, Anlaufstellen und Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Auf dieser Seite finden Sie gebündelte Informationen zur Sicherheit auf dem Campus, Hinweise zur Orientierung, Angebote zur Prävention sowie Ansprechpersonen für den Notfall und darüber hinaus.

Notfall & Soforthilfe

Ein Notfall liegt immer dann vor, wenn akute Gefahr für Personen besteht oder schnelle Hilfe notwendig ist – zum Beispiel bei:

  • medizinischen Notfällen oder schweren Unfällen
  • Bränden oder technischen Gefahren
  • Bedrohungen, Übergriffen oder Gewalt
  • Situationen, in denen Sie sich unmittelbar unsicher fühlen

Zögern Sie nicht den Notruf (112) zu wählen! Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

Wenn eine Situation eskaliert oder Sie sich bedroht fühlen, helfen folgende Schritte:

  1. Bringen Sie sich in Sicherheit, wenn möglich in belebte oder gut einsehbare Bereiche.
  2. Machen Sie auf sich aufmerksam – sprechen Sie andere Personen gezielt an.
  3. Kontaktieren Sie den Notruf oder die universitätsinterne Leitwarte.
  4. Bleiben Sie erreichbar und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Diese Schritte dienen Ihrer Orientierung – passen Sie Ihr Handeln immer der Situation an.

Auch wenn die akute Situation beendet ist, kann Unterstützung wichtig sein.

Sie können:

  • ein Gesprächs- oder Beratungsangebot der Universität Ulm nutzen,
  • sich vertraulich an Ansprechpersonen wenden,
  • Hinweise oder Vorfälle melden, auch wenn Sie unsicher sind, wie diese einzuordnen sind.

Sie entscheiden selbst, welche Form der Unterstützung für Sie passend ist.

Ich fühle mich unsicher – was tun?

Kleine Entscheidungen können dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl unterwegs zu stärken:

  • Nutzen Sie bevorzugt beleuchtete und gut einsehbare Wege.
  • Bleiben Sie – wenn möglich – auf Hauptwegen mit Publikumsverkehr.
  • Vermeiden Sie abgelegene Abkürzungen.
  • Tragen Sie Ihr Mobiltelefon griffbereit bei sich.
  • Gehen Sie, wenn möglich, nicht allein, insbesondere in den Abendstunden.
  • Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl und passen Sie Ihren Weg bei Bedarf an.

Diese Hinweise dienen der Orientierung und sollen helfen, sich sicherer zu fühlen.

Hier finden Sie sich zurecht - der Campus Navigator

Sicherheit ist nicht nur eine Frage von Infrastruktur, sondern auch davon, sich im eigenen Umfeld sicher zu fühlen. Diese Seite bietet Ihnen Anregungen, wie Sie Ihr persönliches Sicherheitsgefühl im Alltag stärken können.

Orientierung & Planung

Ein gutes Gefühl entsteht oft durch Überblick und Vorbereitung.

  • Machen Sie sich mit dem Campus vertraut (Wege, Gebäude, Haltestellen).
  • Planen Sie insbesondere abends Ihren Weg im Voraus.
  • Nutzen Sie bekannte und gut beleuchtete Strecken.
  • Informieren Sie sich über zentrale Anlaufstellen auf dem Campus.

Campus-Karte ansehen

Digitale Unterstützung - Ein Smartphone kann ein hilfreiches Werkzeug sein:

  • Speichern Sie wichtige Notfallnummern.
  • Teilen Sie bei Bedarf Ihren Standort mit vertrauten Personen.
  • Nutzen Sie Navigations- oder Sicherheitsfunktionen (z. B. Standortfreigabe).
  • Halten Sie Ihr Handy einsatzbereit (z. B. ausreichend Akku).

Wahrnehmung & Bauchgefühl

  • Nehmen Sie wahr, wie Sie sich in einer Situation fühlen.
  • Vertrauen Sie Ihrer Einschätzung – auch wenn sie schwer zu begründen ist.
  • Verlassen Sie Situationen, die sich unangenehm anfühlen.

Es ist völlig in Ordnung, vorsichtig zu sein.

Gemeinsam unterwegs - Sicherheit entsteht auch durch soziale Umgebung.

  • Verabreden Sie sich für gemeinsame Wege, wenn möglich.
  • Informieren Sie andere, wenn Sie spät unterwegs sind.
  • Sprechen Sie Menschen gezielt an, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Eigene Sicherheit stärken - Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das eigene Sicherheitsgefühl aktiv zu stärken:

  • Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse
  • Informationsveranstaltungen zu Sicherheitsthemen
  • Austauschformate und Workshops

Zu Prävention & Kursen

Nach belastenden Situationen

Manchmal bleibt ein ungutes Gefühl zurück – auch ohne konkreten Vorfall.

  • Nehmen Sie sich Zeit, das Erlebte einzuordnen.
  • Suchen Sie Gespräche, wenn Sie möchten.
  • Nutzen Sie Unterstützungsangebote.

Auch kleine Irritationen dürfen ernst genommen werden.

Notfallnummern

Bei akuten Notlagen Polizei informieren: 110

Bei Brand und Unfällen mit Verletzten: 112

Interner Notruf (Leitwarte): 22222