„Die Universität Ulm sorgt für eine geschlechter- und chancengerechte Führungskultur. Die Führungskräfte der Universität Ulm stellen sicher, dass Arbeits- und Forschungsbedingungen von Wertschätzung, gegenseitigem Respekt und Achtung geprägt sind.“ (Mission Statement Gleichstellung der Universität Ulm)
Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt
Die Universität Ulm legt großen Wert auf eine von Wertschätzung, gegenseitigem Respekt und Achtung geprägten Umgang. Die Universität Ulm gestaltet optimale Entfaltungsmöglichkeiten für alle Angehörigen und fördert chancengerechte Zugänge und Teilhabe in allen Bereichen. Damit steigert sie ihre Attraktivität als Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsstandort, auch für zukünftige Generationen.
Jegliche Art der Diskriminierung, sexueller Belästigung und Gewalt ist inakzetabel und wird nicht toleriert!
Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt
Das Feld an möglichen Grenzüberschreitungen ist weit und kann von unangebrachten Kommentaren über aufdringliche Berührungen bis hin zu Vergewaltigung reichen. Einer der ersten Schritte in der Bewältigung dieser Grenzüberschreitungen ist es, diese als solche zu erkennen und es als rechtmäßig anzusehen, sich dagegen zu wehren.
Um eine Idee über die Möglichkeiten sexueller Belästigung zu erhalten, im Folgenden ein paar ausgewählte Beispiele (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
- (sexuell) herabwürdigender Sprachgebrauch
- entwürdigende Bemerkungen oder Witze über Personen, ihren Körper, ihr Verhalten oder ihr Intimleben
- Gesten und nonverbale Kommentare mit sexuellem Bezug
- Unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen
- insbesondere verbale, bildliche oder elektronische Präsentationen pornographischer oder sexistischer Darstellungen
- Unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen
- insbesondere sexuell bestimmte körperliche Berührungen
- Aufforderung zu sexuellem Verhalten
- Verfolgung und Nötigung
Betroffene haben die Möglichkeit sich vertraulich an die internen Ansprechpersonen (nebenstehend) zu wenden. Die Aufgabe der Ansprechpersonen besteht darin, Mitglieder und Angehörige der Universität Ulm in Fragen zu Diskriminierung, sexueller Belästigung und Gewalt über interne und externe Möglichkeiten der Beratung und Information aufzuklären. Darüber hinaus informieren die Ansprechpersonen über formelle Schritte und vermitteln nach Wunsch einen Kontakt zur zuständigen Dienststelle. Die Gespräche sind vertraulich. Die Ansprechpersonen sind weder berechtigt noch verpflichtet Informationen an Dritte weiterzugeben.
Wenn Sie ein Anliegen rund um die Thematik der Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt haben, zögern Sie nicht, und setzen Sie sich mit den nebenstehenden Ansprechpersonen in Verbindung.
Die Angehörigen der Universität Ulm werden ausdrücklich dazu ermutigt sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nicht hinzunehmen und sich aktiv dagegen zu wehren. Sowohl direkt betroffene Personen, als Unbeteiligte, Zeugen oder Vorgesetzte werden dazu ermutigt sexueller Belästigung, Diskriminierung und Gewalt zu explizit entgegenzuwirken. Die zu ergreifenden Maßnahmen bei Meldung von Vorfällen sind stets Einzelfallabhängig. Mögliche Wege sind in unserem Beratungs- und Beschwerdeablauf dargestellt.
Ansprechpersonen an der Universität Ulm
Vertrauliche Beratung und Unterstützung für Beschäftigte und Studierende bei Fällen von Diskriminierung, Stalking und sexualisierter Belästigung. Begleitung im weiteren Verfahren sowie Information zu internen und externen Handlungsmöglichkeiten.
Die Beauftragte für Chancengleichheit unterstützt gemäß Art. 3 Abs. 2 GG die Umsetzung des Gleichstellungsauftrags an der Universität Ulm und berät die Dienststellenleitung bei der strukturellen Verankerung von Chancengleichheit. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für Frauen im wissenschaftsunterstützenden Bereich (Verwaltung, Bibliothek, Technik) und berät u. a. zu beruflicher Gleichstellung, Fort- und Weiterbildung, Konflikten sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Grundsatz der Beratung ist die gemeinsame Suche mit den Beschäftigten nach maßgeschneiderten Lösungen. Durch vielfältige Ideenexplorationen (Nachfragen, Zuhören, wissenschaftliche Erklärungen, Verhaltensübungen, Tools zum besseren Selbst- und Fremdverstehen) eröffnet sich der Raum für die Selbstreflexion und Selbststärkung. Themenfelder sind Arbeitszufriedenheit, Coaching von Führungskräften, Konflikte am Arbeitsplatz und im aktuellen Umfeld, Stressbewältigung oder Veränderungsprozesse und Übergänge meistern.
Beratung und Unterstützung bei suchtbezogenen Fragestellungen im Arbeitskontext. Präventive Information sowie Begleitung bei individuellen Problemlagen.
Fördert gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen und individuelle Gesundheitskompetenz. Koordiniert Präventionsangebote, Bewegungsprogramme und gesundheitsbezogene Maßnahmen.
Beratung zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie – von Kinderbetreuung bis Pflege von Angehörigen. Unterstützung bei der Organisation familienbezogener Angebote.
Schwerpunkte: Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Beratung zur Vereinbarkeit
Mit unserem Motto "Gemeinsam bewegen - Vielfalt erleben" bietet der Hochschulsport eine Vielzahl von Angeboten rund um Sport, Bewegung und Gesundheit.
Für alle Studierenden und Beschäftigten, die gerne aktiv sind, Neues ausprobieren, oder neue Leute kennenlernen wollen.
Die Ombudspersonen beraten vertraulich bei Konflikten im wissenschaftlichen Kontext, insbesondere während der Promotion, und stehen auch Postdocs, Nachwuchsgruppenleiter*innen und Juniorprofessor*innen offen. Sie handeln nach den DFG-Leitlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis, werden nur mit Zustimmung der ratsuchenden Person tätig und geben Fälle – falls erforderlich – ausschließlich mit deren Einverständnis weiter.
Ombudspersonen sind zentrale Ansprechpartner*innen bei Fragen guter wissenschaftlicher Praxis oder dem Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten. Sie beraten vertraulich, prüfen Vorwürfe im Vorverfahren auf Plausibilität und empfehlen bei hinreichendem Verdacht die Einleitung eines Hauptverfahrens.
Der Personalrat vertritt Beschäftigte (mit Ausnahme von Professor*innen, Hochschulassistent*innen und Lehrbeauftragten) und berät bei Arbeitsbedingungen, Konflikten und Personalfragen.
Beratung zu Pflege‐ und Vereinbarkeitsfragen
Ansprechpersonen für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung. Beratung zu gesetzlichen Rahmenbedingungen, Unterstützungsangeboten und individuellen Entlastungsmöglichkeiten.
Kooperativer Beratungsdienst für Studierende bei persönlichen Belastungen und Konflikten. Beratung für Studierende bei psychischen Belastungen, Krisen oder persönlichen Herausforderungen.
Vertraulich, kostenfrei und lösungsorientiert.
Gleichstellungsreferat der Verfassten Studierendenschaft (StuVe)
Studentische Ansprechpartner*innen für Gleichstellung, Awareness und Awareness-Initiativen
Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung an der Universität Ulm
Die Schwerbehindertenvertretung berät, vertritt und unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte sowie ihnen gleichgestellte Personen an der Universität Ulm. Sie fördert die Eingliederung, wacht über die Einhaltung gesetzlicher Regelungen und wirkt bei der Gestaltung inklusiver Arbeitsbedingungen mit.
Ansprechpersonen
Dr. Dorothea Güttel

Mo - Fr | vormittags nach Vereinbarung
89081 Ulm
Deutschland
Michael Zips

Downloads & Links
Fortbildungsportal der Universität Ulm
Beschäftigtenberatung der Universität Ulm
Personalrat der Universität Ulm
Psychosoziale Beratungsstelle für Studierende
Broschüre "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"
Kampfsport und Selbstverteidigung im UniFit
Sicherheit am Campus
AGG Beschwerdestelle
Ordnungsausschuss für Studierende
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg
Vertrauensanwältin des MWK
Fachberatung für Jungen und Männer
Frauenberatung und Notruf
Frauen helfen Frauen e.V
Gewaltopferambulanz | Universitätsklinikum Ulm
Heimwegtelefon für alle (bundesweit)
Hilfetelefon für Frauen (bundesweit)
Hilfetelefon für Männer (bundesweit)
Hilfeportal sexueller Missbrauch
Männerseelsorge
Polizeiberatung
Psychologische Beratungsstelle Diakonie
Ulm testet auf K.O. Tropfen
Weisser Ring - Hilfe für Kriminalitätsopfer
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Dienstvereinbarung „Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“
Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt
Rundschreiben "Ansprechpersonen im Umgang mit sexueller Belästigung 10/2017" (nur intern aufrufbar)
Rundschreiben "Bestellung von einer Ansprechperson für Antidiskriminierung gemäß § 4 Abs.10 LHG - 12/2018" (nur intern aufrufbar)
Diskriminierende Angriffe im Hochschulkontext – Handlungsempfehlungen für Wissenschaftler*innen und ihr Umfeld