Allgemeines


Am Fachgebiet Wirtschafts- und Steuerrecht werden laufend Bachelor-, Master- und Seminararbeiten mit steuer- und bilanzrechtlichen Schwerpunkten vergeben. In der Regel werden die Themen gemeinsam mit den Bearbeitern entwickelt. Dabei werden insbesondere Vorkenntnisse der Bewerber im Steuerrecht oder in anderen betriebs- oder volkswirtschaftlichen Fächern berücksichtigt. Eigene Themenvorschläge können berücksichtigt werden, wenn Sie zu den Forschungsschwerpunkten der Professur passen. Interessenten melden sich bitte bei Herrn Prof. Dr. Heribert Anzinger.

Kooperationen mit Unternehmen


In Kooperation mit der Unternehmenspraxis werden laufend Bachelor-/Masterarbeiten vergeben, die mit einem praxisbezogenen Auslandsaufenthalt verbunden werden können. Die Themen sind abhängig von den fachlichen Vorkenntnissen und den Sprachfähigkeiten der Bewerber.

Kooperationen mit Beratungsgesellschaften


In Kooperation mit regionalen und überregionalen Beratungsgesellschaften, beispielsweise Deloitte in Frankfurt, Ernst & Young in Eschborn oder Ravensburg, Sonntag & Partner in Augsburg, etc. werden laufend Bachelor-/Masterarbeiten zu Themen aus dem Unternehmenssteuerrecht vergeben. Die Themen sind abhängig von den Interessen des Bewerbers und orientieren sich an aktuellen Fragestellungen aus der Praxis.

Gestaltungshinweise


Arbeitshinweise 

Literaturübersicht Steuerrecht


Themenvorschläge

  • Unternehmenssteuerrecht

    Die Besteuerung von Managementbeteiligungen nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs v. 4.10.2016, IX R 43/15 (B.Sc., M.Sc.)


    Hybride Finanzierungen im Handels- und Steuerbilanzrecht (MSc.)

    • OFD Nordrhein-Westfalen v. 12.5.2016 – S 2742-2016/0009-St 131, DStR 2016, 1816
    • Richter, Anmerkung zur abgestimmten Verfügung der OFD Nordrhein-Westfalen v. 12.5.2016 bzgl. der Behandlung von Genussrechten – Das Ende für den Debt-Mezzanine-Swap?, DStR 2016, 2058
    • Hoffmann, Die Genüsse des Genussrechts, StuB 2016, 761-762

    Die Zulässigkeit mathematisch-statistischer Methoden im Rahmen der Betriebsprüfung (B.Sc., M.Sc.)

    • BFH v. 25.3.2015, X R 20/13
    • Kulosa, Mathematisch-statistische Schätzungsmethoden in der Betriebsprüfung, DB 2015, 1797-1803

    Die Hinzurechnung von Nutzungsentgelten im Gewerbesteuerrecht am Beispiel... (B.Sc., M.Sc.)

    • BFH v. 18.8.2015, I R 43/14
    • Cech/Püschel, Die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Aufwendungen im Zusammenhang mit Messen und Ausstellungen, Ubg 2015, 645 – 652
    • Klein, Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Hotelleistungen bei Reiseveranstaltern

    Die Hinzurechnung von Aufwendungen für die Überlassung von Rechten nach § 8 Nr. 1 Buchst. F GewStG (B.Sc., M.Sc.)

    • Schöneborn, Gewerbesteuerliche Hinzurechnung für die befristete Überlassung von Rechten, NWB 2012, 2952 - 2961

    Die Ertragsbesteuerung der Hochschulen im europäischen Beihilferecht (B.Sc., M.Sc.)

    • Schiffers, Hochschulbesteuerung: Steuerliche Implikationen der Trennungsrechnung nach EU-Beihilfenrecht, DStZ 2015, 271-280

    Die steuerliche Berücksichtigung von Kartellbußen (B.Sc., M.Sc.)

    • Krüger, Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kartellbußen – ungeklärte Fragen?, DStR 2016, 895 - 901

    Die erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG für grundstücksverwaltende Unternehmen

    Die bloße Vermietung von Immobilien durch eine natürliche Person oder eine Personengesellschaft, deren Gesellschafter nur natürliche Personen sind, begründet grundsätzlich keine Gewerbesteuerpflicht. Das ist anders bei gewerblich geprägten Personengesellschaften und bei Kapitalgesellschaften. Insbesondere Immobilienfonds können danach von der Gewerbesteuerpflicht betroffen sein. Für diese enthält § 9 Abs. 1 GewStG eine Sonderregelung: Bei Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz oder neben eigenem Grundbesitz eigenes Kapitalvermögen verwalten, wird der Gewerbeertrag nach § 9 Abs. 1 S. 2 GewStG auf Antrag um denjenigen Teil gekürzt, der auf die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes entfällt. Ziel dieser Regelung ist es, Gesellschaften, die aufgrund ihrer Rechtsform gewerbesteuerpflichtig sind, mit Einzelunternehmern und Personengesellschaften gleichzustellen, die mit der Grundstücksverwaltung eine rein vermögensverwaltende, nicht gewerbesteuerpflichtige Tätigkeit ausüben. Diese für Immobilienfonds bedeutsame Regelung hat in jüngerer Zeit neue Auslegungsfragen aufgeworfen, die im Rahmen einer Bachelor-, oder Masterarbeit diskutiert werden sollen.
    Zum Thema: BFH v. 19.10.2010 – I R 67/09; Schmid/Mertgen, FR 2011, 468.


    Auseinanderbrechen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft aufgrund handelsrechtlicher Bilanzierungsfehler - Voraussetzungen, Konsequenzen und „Verhinderungs- bzw. Heilungsmöglichkeiten“

    Die deutsche Regelung der Organschaft wird vielfach kritisiert. Ein wesentlicher Punkt ist dabei das mögliche Auseinanderbrechen einer Organschaft aufgrund fehlerhafter handelsrechtlicher Bilanzierung. Dies wird aus § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 KStG und der dort geregelten Durchführung des Gewinnabführungsvertrages geschlossen. Demnach muss der „gesamte Gewinn“ abgeführt werden, mit der Folge, dass bei nicht den GoB entsprechender Bilanzierung und daraus resultierender „falscher“ Gewinnabführung die Organschaft zusammenbricht. Diese Regelung führt zu großer Rechtsunsicherheit und Schwierigkeiten bei der praktischen Durchführung, da jedweder „Bilanzierungsfehler“ eine Organschaft „auflösen“ und die daraus folgenden Konsequenzen hervorrufen kann. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die Problematik des Auseinanderbrechens einer körperschaftsteuerlichen Organschaft aufgrund handelsrechtlicher Bilanzierungsfehler erörtern. Es sollen die steuerrechtlichen Konsequenzen des Auseinanderbrechens der Organschaft dargestellt werden. Dabei sollen insbesondere handelsrechtliche Änderungsmöglichkeiten des fehlerhaften Jahresabschluss erläutert und die mögliche Berücksichtigung dieser Berichtigung bezüglich der steuerlichen Organschaft aufgezeigt werden. Auch die Neuregelung von § 14 KStG durch das „Gesetz  zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts“ zu möglichen Änderungsmöglichkeiten des Jahresabschlusses ist dabei zu berücksichtigen.
    Zum Thema: Gesetzentwurf mit Begründung, BT-Drucks. 17/10774 und 17/11180; von Jesse, FR 2013, 681; Middendorf/Holtrichter, StuB 2013, 123; Wolfersdorff/Rödder/Schmidt-Fehrenbacher/Beisheim/Gerner, DB 2012, 2241, 2242; Demuth/Eisgruber, Beihefter zu DStR 49 2012, 135; Dötsch, Der Konzern 2012, 104.


    Die ertragssteuerrechtliche Behandlung des Nießbrauchs an Personengesellschaftsanteilen

    Bei einem Nießbrauch an Personengesellschaftsanteilen stellt sich zunächst die Frage, ob der Nießbraucher Mitunternehmer im Sinne von § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG ist. Schon diese Qualifikation wirft Probleme auf. Wenn der Nießbraucher als Mitunternehmer angesehen wird und gleichzeitig der Anteilsinhaber ebenfalls Mitunternehmer ist, kommt es zu der schwierigen Frage der Gewinnverteilung zwischen Nießbraucher und Anteilseigner. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll sich mit der derzeitigen Rechtslage zu diesem Themenkreis auseinandersetzen und diese kritisch hinterfragen.
    Zum Thema: von Oertzen/Stein, Ubg 2012, 285; Götz/Hülsmann, Der Nießbrauch im Zivil- und Steuerrecht, 9. Auflage 2012.


    Die Trennungstheorie bei unentgeltlichen Übertragungen von Wirtschaftsgütern

    Nach § 6 Abs. 5 EStG können in bestimmten Fällen unentgeltlicher Übertragung Wirtschaftsgüter ohne Aufdeckung stiller Reserven zwischen verschiedenen Betriebsvermögen oder bei einer Personengesellschaft zwischen Gesamthands- und Sonderbetriebsvermögen transferiert werden. Umstritten ist, wann eine Übertragung als (voll) unentgeltlich angesehen werden kann. Die Rechtsprechung geht in neueren Entscheidungen davon aus, dass eine solche vorliege, wenn bei der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter die Gegenleistung den Buchwert der übertragenden Wirtschaftsgüter insgesamt nicht übersteige. Demgegenüber will die Finanzverwaltung in solchen Fällen anhand des Verkehrswertes der Wirtschaftsgüter die Übertragung in einen unentgeltlichen (§ 6 Abs. 5 EStG) und einen entgeltlichen Teil, mit Folge der teilweisen Aufdeckung stiller Reserven und dadurch auftretender Belastung mit Ertragssteuer, unterteilen. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll sich mit dieser Rechtsprechung kritisch auseinandersetzen und die aus ihr resultierenden Folgen darstellen.
    Zum Thema: BFH vom 21.06.2012 – IV R 1/08, DStR 2012, 1500; Demuth/Eisgruber, Beihefter zu DStR 49 2012, 135, 144 ff.; Stein/Stein, FR 2012, 156; Strahl, KÖSDI 2013, 18528.


    Verhältnis zwischen § 6 Abs. 3 und Abs. 5 EStG im Lichte der neueren Rechtsprechung

    Eine unentgeltliche Übertragung nach § 6 Abs. 3 EStG lag nach bisherigem Verständnis vor, wenn ein gesamter Betrieb/Teilbetrieb/Mitunternehmeranteil übertragen wurde. Damit war insbesondere die Übertragung sog. funktional wesentlichen Sonderbetriebsvermögens notwendig. Eine Übertragung des Sonderbetriebsvermögens nach § 6 Abs. 5 EStG auf einen anderen Rechtsträger als denjenigen Empfänger der Übertragungen nach § 6 Abs. 3 EStG wurde allerdings von der Rechtsprechung als rechtsmissbräuchlich angesehen und führte somit zu einer vollen Aufdeckung stiller Reserven, die in dem Betrieb / Teilbetrieb / Mitunternehmeranteil lagerten. Diese „Gesamtplanrechtsprechung“ soll aber in bestimmten Fallkonstellationen nicht (mehr) anwendbar sein. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll sich mit dieser neuen Rechtsprechung unter Darstellung der bisherigen Rechtslage auseinandersetzen und auch mögliche Gestaltungsalternativen aufzeigen.
    Zum Thema: BFH vom 02.08.2012 – IV R 41/11, DStR 202, 2118; vom 19.09.2012 - IV R 11/ 12,  DStR 2012, 2051; Demuth/Eisgruber, Beihefter zu DStR 49 2012, 135, 147 ff.; Strahl, KöSDi 2013, 18216 ff. und 18528 ff.; BMF vom 12.09.2013, BStBl. I 2013, 1164; vom 03.03.2005, BStBl. I 2005, 458.


    Über- und Unterquotale Übertragungen von Sonderbetriebsvermögen im Rahmen von § 6 Abs. 3 und Abs. 5 EStG

    Nach § 6 Abs. 3 Satz 1 EStG erfolgt eine unentgeltliche Übertragung eines Betriebs, eines Teilbetriebs oder eines Mitunternehmeranteils an einem Betrieb zum Buchwert ohne Aufdeckung stiller Reserven, d.h. steuerneutral. Nach § 6 Abs. 3 Satz 1 2.HS EStG kann auch nur ein Teil eines Mitunternehmeranteils zum Buchwert übertragen werden. Hierbei stellt sich allerdings die Frage, welche Konsequenzen eine über- oder unterquotale Übertragung von Sonderbetriebsvermögen im Rahmen von § 6 Abs. 3 EStG hat. Wie ermittelt sich die Quote? Scheidet bei über- / unterquotaler Übertragung die Anwendung von § 6 Abs. 3 EStG ganz oder teilweise aus? Kann der nicht quotenmäßige Teil evtl. nach § 6 Abs. 5 EStG übertragen werden? Inwieweit greift § 6 Abs. 3 Satz 2 EStG und dessen fünfjährige Behaltensfrist ein? Eine Bachelor-/Masterarbeit soll sich mit diesem Problemkreis auseinandersetzen und dabei insbesondere auch die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigen.
    Zum Thema: BFH vom 19.09.2012 – IV R 11/12, DStR 2012, 2051; Strahl, KöSDi 2013, 18222 und 18528; BMF vom 03.03.2005, BStBl. I 2005, 458.


    Verlustvortragsbeschränkungen nach einem maßgeblichen Eigentümerwechsel – eine rechtsvergleichende Untersuchung für ausgewählte europäische Staaten

    Nach § 10 d EStG können Verluste eines Wirtschaftsjahres in zukünftige Wirtschaftsjahre übertragen und dort steuermindernd mit Gewinnen verrechnet werden (Verlustabzug). Der Verlustvortrag stellt ein Steuerguthaben dar, das in der Handelsbilanz nach HGB und IFRS als Vermögensgegenstand aktiviert werden kann (Aktive latente Steuern). Der Verlustvortrag verfällt bei Körperschaften nach § 8 c Abs. 1 Satz 1 KStG teilweise, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 Prozent des gezeichneten Kapitals übertragen werden. Er verfällt nach § 8 c Abs. 1 Satz 2 KStG vollständig, wenn im gleichen Zeitraum mehr als 50 % der Anteile übertragen werden. In einer Bachelor-, oder  Masterarbeit sollen die Verlustvortragsbeschränkungen nach einem maßgeblichen Eigentümerwechsel für ausgewählte europäische Staaten untersucht und Systemzusammenhänge herausgearbeitet werden.
    Zum Thema: Drüen, DStR 2011, 289.


    Verluste aus Wertpapiersicherungsgeschäften im Kontext der §§ 5 Abs. 1a EStG und 8b Abs. 2, 3 KStG

    Nach § 8b KStG sind Veräußerungsgewinne und Dividendenerträge aus Beteiligungen an Kapitalgesellschaften steuerfrei. Umgekehrt bleiben Veräußerungsverluste aus solchen Beteiligungen steuerlich unberücksichtigt. Werden Sicherungsgeschäfte auf Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bezogen, stellt sich die Frage, wie Verluste aus diesen Sicherungsgeschäften zu behandeln sind. Nach § 8b Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 KStG sind laufende Verluste im Zusammenhang mit Beteiligungen an Kapitalgesellschaften steuermindernd zu berücksichtigen, nicht aber die Kosten der Anschaffung und Veräußerung von solchen Beteiligungen. Nach § 5 Abs. 1a EStG sind Veräußerungserlöse und Veräußerungsgewinne in der Bilanz zu verrechnen, wenn diese Geschäfte als Bewertungseinheiten iSd § 254 HGB zu qualifizieren sind. Aus diesen Normen hat die Rechtsprechung unterschiedliche und auf den ersten Blick widersprüchliche Schlussfolgerungen für die steuerliche Behandlung von Sicherungsgeschäften gezogen. In einer Bachelor- oder Masterarbeit soll ausgehend von dieser Rechtsprechung der Weg zur gesetzmäßigen Behandlung von Sicherungsgeschäften gewiesen werden.
    Zum Thema: : Helios/Niedrig, DStR 2012, 1331; Häuselmann/Wagner, BB 2002, 2170; FG Düsseldorf vom 12.06.2012 - 6 K 2435/09 K; vom 13.12.2011 – 6K 1209/09 F; BMF vom 25.08.2010 „Schreiben betr. steuerliche Gewinnermittlung bei der Bildung von Bewertungseinheiten (§ 5 Abs. 1 a Satz 2 EStG)“; OFD Rheinland vom 11.03.2011 „Verfügung betr. Anwendung von Regelungen des steuerlichen Bewertungsvorbehalts und spezialgesetzlicher Normen, Bildung von Bewertungseinheiten“.

  • Handels-, Kapitalmarkt- und Steuerbilanzrecht

    Beteiligungen an gewerblichen Personengesellschaften im Handels- und Steuerbilanzrecht (M.Sc.)

    • Ley, kösdi 2016, 19800


    (Nicht-) Bilanzierung schwebender Geschäfte im Handels- und Steuerbilanzrecht (B.Sc. / M.Sc.)

    • Kolbe, StuB 2017, 12
    • BFH vom 25.05.2016 - I R 17/15


    Bilanzierungshilfen im Handels- und Steuerbilanzrecht (M.Sc.)


    Hybride Finanzierungen im Handels- und Steuerbilanzrecht (MSc.)

    • OFD Nordrhein-Westfalen v. 12.5.2016 – S 2742-2016/0009-St 131, DStR 2016, 1816
    • Richter, Anmerkung zur abgestimmten Verfügung der OFD Nordrhein-Westfalen v. 12.5.2016 bzgl. der Behandlung von Genussrechten – Das Ende für den Debt-Mezzanine-Swap?, DStR 2016, 2058
    • Hoffmann, Die Genüsse des Genussrechts, StuB 2016, 761-762

    Vergleich der Definitions- und ansatzkritieren für Vermögenswerte im Entwurf des Rahmenkonzepts des IASB (ED/2015/3), für handelsrechtliche Vermögensgegenstände und steuerrechtliche Wirtschaftsgüter (B.Sc., M.Sc.)

    • Dehmel, Aktuelle Entwicklungen bei den Definitions- und Ansatzkrieterien für Vermögenswerte im Conceptual-Framework-Projekt des IASB, BB 2015, 1770-1775

    Gesamthands- und Ergänzungsbilanzen beim Erwerb von Anteilen an Personengesellschaften im Handels- und Steuerbilanzrecht (M.Sc.)

    • BFH v. 20.11.2014, IV R 1/11
    • Eckl, Grundsatz der Einheitlichkeit der Gesellschaftsbilanz gilt nicht für eine anlässlich eines Anteilserwerbs gebildete positive Ergänzungsbilanz, BB 2015, 562
    • Schulze-Osterloh, Handelsrechtliche Ergänzungsbilanzen der Gesellschafter einer Personengesellschaft, ZGR 1991, 488 – 516

    Die Unterteilung und Bedeutung der Gesellschafterkonten in der Handels- und Steuerbilanz der Personengesellschaft (B.Sc., M.Sc.)

    • BFH v. 29.7.2015, IV R 15/14 und BFH v. 4.2.2016, IV R 46/12
    • Huber, Gesellschafterkonten in der Personengesellschaft, ZGR 1988, S. 1 - 103

    Immaterielle Werte in der Kapitalmarkt-, Handels- und Steuerbilanz: Ein Fallstudienvergleich der Ansatzvorschriften und ihrer Interpretation nach IAS 38, DRS 24 und dem Meinungsstand im Steuerrecht (B.Sc., M.Sc.)


    Revenue Recognition und Umsatzrealisation von Teilleistungen nach IFRS 15 und in der Handels- und Steuerbilanz nach der Entscheidung des BFH v. 14.05.2014, VIII R 25/11 und dem BMF-Schreiben v. 15.03.2016, BStBl. l 2016, 542 (B.Sc., M.Sc.)

    • Hofmanns Streiflichter, StuB 2015, 649 f.
    • Marx, Grundsätze der Gewinnrealisation im Handels- und Steuerbilanzrecht,
      StuB 2016, 327-333

    Substance over Form und wirtschaftliche Betrachtungsweise im deutschen und im US-amerikanischen Ertragsteuerrecht: Ein Fallstudienvergleich (M.Sc.)

    • Hariton, David P., When and How Should the Economic Substance Doctrine Be Applied?. Tax Law Review, Vol. 59, No. 4, 2007
    • O'Reilly, Terrance, Economics & Economic Substance (April 24, 2009). Florida Tax Review, Vol. 9, p. 755, 2010
    • Wells, Bret, Economic Substance Doctrine: How Codification Changes Decided Cases (November 18, 2010). Florida Tax Review, Vol. 10, p. 411, 2010
    • Crezelius, Bilanzsteuerrecht zwischen rechtlicher und wirtschaftlicher Betrachtungsweise, Festgabe für Heinrich List zum 100. Geburtstag am 15. März 2015, 54 – 65
    • Florstedt/Wüstemann/Wüstemann, Wirtschaftliche Betrachtungsweise und europäische Bilanzsteuerrechtsordnung, StuW 2015, 374 - 385

    Die Umsetzung der Jahresabschlussrichtlinie 2013 in Deutschland (BilRuG) und Österreich (RÄG) - Ein Rechtsvergleich (B.Sc.)

    • Arbeitskreis Bilanzrecht Hochschullehrer Rechtswissenschaft, Stellungnahme zum BilRuG-RefE, BB 2014, 2731-2735
    • RWZ Heft 7-8/2015

    Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums an Filmrechten vom Medienfonds auf die Verwertungsgesellschaft

    Medienfonds sind eine Spielart der Geschlossenen Fonds, die überwiegend in Filmproduktionen investieren. Für Anleger besteht ein besonderer Reiz von Medienfonds darin, dass sie diesen in den ersten Jahren ertragsteuerrechtlich negative Einkünfte zuweisen, die mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsquellen verrechnet werden können. Die Nachsteuerrendite kann damit deutlich höher sein als die Vorsteuerrendite einer Beteiligung an einem Medienfonds. Die auf Optimierung dieser Nachsteuerrendite ausgelegte Konstruktion der deutschen Medienfonds ist in jüngerer Zeit von der Finanzverwaltung in neuem Licht beurteilt worden. Die Finanzverwaltung hat bisher die von den Medienfonds erworbenen Filmrechte als unentgeltlich erworbene selbst hergestellte immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens angesehen, die nach § 5 Abs. 2 EStG nicht aktiviert werden dürfen. Die Herstellungskosten der Filme sind mit dieser rechtlichen Einordnung sofort abziehbare Betriebsausgaben, die zu den von Fonds und Anlegern angestrebten hohen Verlustzuweisungen an die Anleger führten. Nach neuerer Auffassung der Finanzverwaltung führt die Vertragskonstruktion, die den Medienfonds in Deutschland derzeit typischerweise zu Grunde liegt dazu, dass das Wirtschaftliche Eigentum an den Filmrechten noch vor Herstellung des Films vom Medienfonds an eine Verwertungsgesellschaft übergeht und der Kaufpreisanspruch sofort zu aktivieren ist. Die von den Anlegern erwarteten Verlustzuweisungen ergeben sich danach nicht. Vor diesem Hintergrund sollen in einer Studien-, Master- oder Diplomarbeit die Voraussetzungen für den Übergang des Wirtschaftlichen Eigentums in dieser Fallkonstellation untersucht werden.
    Zum Thema: Wassermeyer, DB 2010, 354; Theisen/Lins, DStR 2010, 1649; Dornheim, DStR 2011, 1793; Lüdicke/Fischer, DStR 2011, 1935; FG München vom 08.04.2011 - 1 K 3669/09, EFG 2011, 1974; Elicker/Hartmann, BB 2011, 1879; Kohlhaas, FR 2012, 289.


    Beurteilung des neuen Entwurfs des IDW (vorläufige Stellungnahme)  zum Übergang des wirtschaftlichen Eigentums – IDW ERS HFA 13

    Das Institut der deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) hat 2006 einen Entwurf zur handelsbilanziellen Behandlung des Übergangs von wirtschaftlichem Eigentum herausgegeben. Dabei werden neben sog. „sale and buy back“-Geschäften auch solche Geschäfte untersucht, bei denen zwar das rechtliche Eigentum dauerhaft übergeht, aber vertragliche Nebenabreden eventuell auch hier den Übergang von wirtschaftlichem Eigentum verhindern (z.B. Nießbrauch oder „sale and lease back“). Im Übrigen geht die Stellungnahme noch auf Besonderheiten bei der Gestaltung o.g. Geschäfte mit Beteiligung von Personen- und / oder Kapitalgesellschaften ein. In der Praxis sind in neuerer Zeit vielfach Gestaltungen zu beobachten, bei der Vermögensgegenstände veräußert und zu einem späteren Zeitpunkt, z.T. nach sehr kurzer Zeit oder sogar parallel mit Veräußerung, zurück erworben („sale and buy back“). Ziel solcher Geschäfte ist es in der Regel eine „beautyfication“ der Bilanz durch Heben von stillen Reserven. Problematisch sind solche Geschäfte insbesondere dann, wenn Veräußerung und Rückkauf gleichzeitig abgeschlossen werden. Dann stellt sich nämlich die Frage, ob neben dem rechtlichen auch das wirtschaftliche Eigentum vom Veräußerer jeweils auf den Erwerber übergegangen ist. Sollte nämlich das wirtschaftliche Eigentum nicht mit übergegangen sein, hätte auch kein Abgang aus der Bilanz inklusive Hebung der stillen Reserven erfolgen dürfen. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll sich mit dem Problemkreis des wirtschaftlichen Eigentums bei den genannten „sale and buy back“-Geschäften sowie Geschäften, bei denen das rechtliche Eigentum - unter Zurückbehaltung eigentumstypischer Rechte - dauerhaft übergeht, beschäftigen. Dabei soll der Stellungnahmenentwurf des IDW sowie die Stellungnahmen zu diesem Entwurf kritisch ausgewertet werden.
    Zum Thema: IDW ERS HFA 13; Stellungnahmen zum Entwurf auf www.idw.de/idw/portal/n281334/n281114/n414788/index.jsp; Koenig, in Pahlke/Koenig, Abgabenordnung, 2. Auflage 2009, § 39 Rn 14 ff.


    Steuerliche Passivierungsverbote bei Anschaffungsvorgängen

    Im steuerlichen Bilanzrecht richtet sich die Bilanzierung im Ausgangspunkt nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, also nach Handelsrecht. Jedoch enthält das Steuerrecht gesetzliche Durchbrechungen des Maßgeblichkeitsgrundsatzes, die zu einer eingeschränkten Berücksichtigung des Imparitätsprinzips in der Steuerbilanz (Ansatzverbote) führen. In der Praxis besonders bedeutsam sind die Rückstellungsverbote in § 5 Abs. 4a und 4b EStG oder die Einschränkungen für die Bildung von Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in § 6a EStG. Umstritten ist, ob diese Passivierungsverbote auch für, etwa im Rahmen eines Unternehmenskaufs (Asset Deal), erworbene bzw. übernommene Rückstellungen gelten. Wenn also z.B. ein gesamtes Unternehmen erworben wird und bezüglich des Kaufpreises Abschläge im Hinblick auf die drohenden Kosten, die handelsrechtlich zur Rückstellungsbildung führen, gemacht werden. Sollten dann die steuerlichen Ansatzverbote nicht gelten, würden für die Praxis enorme Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet; so könnten etwa konzerninterne Umstrukturierungen die Passivierungsverbote aushebeln.
    Um dies zu verhindern, hat der Bundesrat eine Neureglung in §§ 4f und 5 Abs. 7 EStG vorgeschlagen, die inzwischen Gesetzeskraft besitzt und für Wirtschaftsjahre, die nach dem 28.11.2013 enden zur Anwendung kommt (§ 52 Abs. 21c EStG).
    In einer Bachelor- oder Masterarbeit sollen die steuerlichen Folgen von Anschaffungsvorgängen für Passivierungsverbote beim Veräußerer und beim Erwerber - unter Berücksichtigung der Neuregelung in §§ 4 f, 5 Abs. 7 EStG - untersucht werden. Dabei soll auch die angesprochene Neuregelung kritisch auf ihre Praxistauglichkeit untersucht werden.
    Zum Thema: BFH vom 16.12.2009 – I R 102/08; BFH vom 14.12.2011 – I R 72/10; BFH vom 26.04.2012 – IV R 43/09; BFH vom 12.12.2012 – I R 28/11 und I R 69/11; BMF vom 24.06.2011; Prinz, Ubg 2013, 57; Prinz/Schlotter, FR 2012, 779; Prinz, FR 2012, 407; Siegel, FR 2012, 388; Bareis, FR 2012, 385; Geberath/Höhn, DB 2013, 1192; Entwurf eines Gesetzes zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts (Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz), BR-Drucks. 663/12 (Beschluss); AIFM-Umsetzungsgesetz (AIFM-StAnpG) vom 18.12.2013, BGBl. I 2013, 4318; Riedel, FR 2014, 6.


    Steuerliche Passivierungsverbote bei Anschaffungsvorgängen und ihr Verhältnis zum Umwandlungssteuerrecht

    Nach der Auffassung des BMF führt eine Umwandlung zum gemeinen Wert zum Ansatz des gemeinen Wertes aller Wirtschaftsgüter. Dies führt dazu, dass etwa § 5 Abs. 2 EStG (Aktivierungsverbot) oder § 5 Abs. 4a EStG (Passivierungsverbot) beim übernehmenden Rechtsträger (zunächst) in der neu zu erstellenden Eröffnungsbilanz nicht eingreifen. Allerdings soll in der Folge diesen Verboten doch noch zur Anwendung verholfen werden, indem z.B. bei Passivierungsverboten die jeweilige Passivposten gewinnerhöhend aufzulösen sein sollen (Rn. 04.16 Umwandlungssteuererlass).
    Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll die Verwaltungsauffassung zu Aktivierungs- und Passivierungsverboten im neuen Umwandlungssteuererlass aufzeigen und sich mit ihr kritisch unter Heranziehung der Literatur auseinandersetzen. Im Übrigen soll auf die Neuregelung der §§ 4f, 5 Abs. 7 EStG und ihr Verhältnis zum Umwandlungssteuerrecht eingegangen werden.
    Zum Thema: Schreiben betreffend der Anwendung des Umwandlungssteuergesetzes idF des SEStG (Umwandlungssteuererlass) vom 11.11.2011 (BStBl. I 2011, 1314); FGS/BDI (Hrsg.), Der Umwandlungssteuer-Erlass 2011, ISBN 978-3-08-365000-3; AIFM-Umsetzungsgesetz (AIFM-StAnpG) vom 18.12.2013, BGBl. I 2013, 4318; Riedel, FR 2014, 6.


    Die Regelung des § 5b EStG und ihr Einfluss auf die steuerrechtliche Buchführung und Bilanzierung

    Durch die Neuregelung des § 5b EStG stellen sich vielfältig neue Fragen, mit denen sich eine Bachelor-/Masterarbeit auseinandersetzen soll. Beispielsweise sind dies: Ergibt sich aus der Neuregelung eine Art neue Maßgeblichkeit, da von der Finanzverwaltung bestimmte Pflichtfelder vorgegeben sind? Welchen Einfluss hat die Neuregelung auf außerbilanzielle Korrekturen? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Regelung des § 60 EStDV (insbesondere § 60 Abs. 3 EStDV) durch die Einführung von § 5b EStG?
    Zum Thema: KPMG, E-Bilanz, 2012; Ebner/Stolz/Mönning/Bachem, E-Bilanz, 2013.


    Die steuerbilanzielle Behandlung von Mietereinbauten

    Eines der immer noch umstrittensten und in der Praxis enorme Schwierigkeiten hervorrufenden Themen ist die Bilanzierung sog. „Mietereinbauten“. Nimmt ein bilanzierender Mieter in der Mietwohnung Baumaßnahmen vor, stellt sich die Frage, wie diese bei ihm steuerbilanziell zu behandeln sind. Dabei ist zum einen eine Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwendungen und Anschaffungs- / Herstellungskosten notwendig. Liegen keine Erhaltungsaufwendungen vor, wird wiederum zwischen Scheinbestandteilen, Betriebsvorrichtungen und sonstigen Mietereinbauten differenziert. Dabei dürfen sonstige Mietereinbauten nur unter besonderen Voraussetzungen beim Mieter aktiviert werden. Gelangt man zu einer Aktivierungspflicht der Aufwendungen in der Bilanz des Mieters stellt sich in weiterer Folge die Frage nach der Bemessung der Absetzungen für Abnutzungen: Ist die Restlaufzeit des Mietvertrages oder die Nutzungsdauer der Mietereinbauten maßgeblich? Was passiert bei Kündigung / Verlängerung des Mietvertrages? Können nachträgliche Anschaffungs- / Herstellungskosten entstehen? Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die steuerbilanzielle Behandlung von Aufwendungen des Mieters darstellen und sich mit den o.a. Fragestellungen befassen.
    Zum Thema: BMF vom 15.01.1976, BStBl. I 1976, S. 66; FG München vom 28.11.2006 - 6 K 4037/04, BeckRS 2006, 26022471; Sächsisches FG, Urteil vom 6. 10. 2011 - 6 K 552/09, DStRE 2012, 529; Kommentare zum EStG.


    Die Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienvorschlages der Europäischen Kommission vom 16.03.2011 für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage im Vergleich zu den Vorschlägen der Stiftung Marktwirtschaft für ein eigenständiges Bilanzsteuerrecht

    Bereits im Jahr 2006 hat die Kommission Steuergesetzbuch der Stiftung Marktwirtschaft einen Gesetzgebungsvorschlag für ein eigenständiges Steuerbilanzrecht vorgelegt. Dieser ältere Vorschlag soll hinsichtlich seiner Strukturelemente im Rahmen einer Studien-, Master- oder Diplomarbeit mit den Gewinnermittlungsregeln  nach dem jüngsten Vorschlag der EU-Kommission für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage (GKKB) verglichen werden (www.stiftung-marktwirtschaft.de - Kommission „Steuergesetzbuch“).
    Zum Thema: http://ec.europa.eu/taxation_customs/taxation/company_tax/common_tax_base/;  www.stiftung-marktwirtschaft.de.


    Die Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienvorschlages der Europäischen Kommission vom 16.03.2011 für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage im Vergleich zu den Vorschlägen der Kommission Bundessteuergesetzbuch für eine eigenständige Gewinnermittlung nach einer Bilanzordnungsverordnung.

    Im Sommer 2011 hat die von Paul Kirchhof geleitete Kommission Bundessteuergesetzbuch einen Vorschlag für ein eigenständiges steuerliches Gewinnermittlungssystem vorgelegt. Im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit soll dieser Vorschlag mit den Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienvorschlags der Europäischen Kommission vom 16.03.2011 für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage verglichen und gewürdigt werden.
    Zum Thema: Spengel, Ubg 2012, 256-262, P. Kirchhof, Bundessteuergesetzbuch, Heidelberg 2011.


    Die Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienvorschlages der Europäischen Kommission vom 16.03.2011 für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage im Vergleich zu den Gewinnermittlungsregeln nach IAS/IFRS

    Im Vorfeld des Richtlinienvorschlages der EU-Kommission für eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage (GKKB) ist intensiv diskutiert worden, inwieweit eine Anknüpfung an die IAS/IFRS erfolgen soll. Der jüngste Vorschlag sieht keine Maßgeblichkeit der IAS/IFRS vor, nimmt diese aber als Ausgangspunkt für die Entwicklung der Bilanzierungsregeln. In einer Studien-, Master- oder Diplomarbeit sollen die Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienentwurfs vom März 2011 mit den Gewinnermittlungsregeln der IAS/IFRS in ihren Strukturelementen verglichen werden.
    Zum Thema: Herzig, DB 2011, 2053.  


    Der subjektive Fehlerbegriff bei der Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 EStG

    Wegen des Grundsatzes des Bilanzzusammenhanges müssen die Ansätze in der Eröffnungsbilanz eines Wirtschaftsjahres mit den Ansätzen in der Schlussbilanz des vorangegangenen Wirtschaftsjahres übereinstimmen. Dieser Grundsatz wird jedoch durch § 4 Abs. 2 EStG durchbrochen, der neben der Bilanzberichtigung auch die Bilanzänderung erfasst.
    Nicht abschließend geklärt ist bisher die Frage, was unter dem Tatbestandsmerkmal „soweit sie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Befolgung der Vorschriften dieses Gesetzes nicht entspricht“ (sog. Fehlerbegriff) zu verstehen ist. Reicht es aus, wenn die Bilanz gegen geltendes Recht verstößt, also objektiv fehlerhaft ist? Oder muss darüber hinaus der Steuerpflichtige die objektive Fehlerhaftigkeit unter Berücksichtigung der Erkenntnismöglichkeiten eines ordentlichen Kaufmannes im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung auch hätte erkennen können, d.h. muss die Bilanz auch nach subjektiver Sicht des Steuerpflichtigen fehlerhaft sein?
    Zum Thema: BFH v. 7. 4. 2010, I R 77/08, BStBl II 2010, 739, DStR 2010, 1015; Stapperfend, Bilanzberichtigung und Bindung der Finanzverwaltung an die eingereichte Bilanz – Subjektiver Fehlerbegriff auf dem Prüfstand, IFSt-Schrift Nr. 464, 2010; Stapperfend, DStR 2010, 216. 


    Die Darstellung verdeckter Vermögensverlagerungen im handelsrechtlichen Jahresabschluss

    Die verdeckte Vermögensverlagerung stellt das handelsrechtliche „Gegenstück“ zur steuerrechtlichen verdeckten Gewinnausschüttung dar. Nicht abschließend geklärt ist, ob gesellschaftsrechtlich veranlasste Vorgänge, wie z.B. Kauf eines Vermögensgegenstandes zu überhöhtem Preis vom Anteilseigner, als handelsgeschäftlich veranlasst (Verbindlichkeit/Aufwand bzw. Forderung/Ertrag) oder als Ergebnisverwendung im Jahresabschluss auszuweisen sind (Entnahmen bzw. Einlagen – Buchung über die Eigenkapitalkonten).
    Eine Bachelor-/Masterarbeit soll das Institut der verdeckten Vermögensverlagerung darstellen und sich mit der Frage des Ausweises im handelsrechtlichen Jahresabschluss auseinandersetzen.
    Zum Thema: Kommentare zum AktG, GmbHG, HGB; Karkmann, Die Zweistufige Gewinnermittlung unter besonderer Berücksichtigung der verdeckten Gewinnausschüttung, 2011, S. 145 ff.; Schulze-Osterloh, Festschrift für Herbert Brönner, 2000, S. 377 ff.; Wiener, Entnahmen im Jahresabschluß der Personengesellschaften, 1997, S. 175 ff.; Fiedler, BB 1995, 1341 ff.; Siegel, BB 1995, 2207 ff.; Reiß, StuW 2003, 21 ff.; Reiß, StuW 1996, 348 ff.; Reiß, StuW 1992, 233 ff.; zu Berichtspflichten Niehus, DStR 2008, 2280; Schmitt/Stürke, in HdJ, 55. Lieferung Oktober 2012, Band 4, Abteilung VI Nr. 3.


    „Ergänzungsbilanzen“ in der handelsrechtlichen Rechnungslegung

    Steuerrechtlich sind sog. Ergänzungsbilanzen allgemein anerkannt. Sie werden bei Personengesellschaften „eingesetzt“, um stille Reserven nur einem oder mehreren – aber nicht allen – Gesellschaftern zuzurechnen. Von Bedeutung sind die Ergänzungsbilanzen insbesondere auch im Umwandlungssteuerrecht, da teilweise nur durch die Erstellung einer Ergänzungsbilanz die Aufdeckung stiller Reserven vermieden werden kann.
    Die Möglichkeit von Ergänzungsbilanzen wird dagegen im Handelsrecht so gut wie gar nicht diskutiert. Demnach sollen dort bei einem Gesellschafterwechsel die durch diesen aufgedeckten stillen Reserven entweder allen Gesellschafter zugeordnet werden oder gar nicht aufgedeckt werden.
    Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die Möglichkeit der Bildung von Ergänzungsbilanzen untersuchen. Sie soll außerdem darauf eingehen, ob eine Personengesellschaft wie im Steuerrecht ebenfalls als transparent betrachtet wird oder ob von einer Intransparenz ausgegangen wird. Bei einer Intransparenz ließe sich die Nichtaufdeckung stiller Reserven möglicherweise durch einen Vergleich mit der Veräußerung von Kapitalgesellschaftsanteilen rechtfertigen.
    Zum Thema: Regniet, Ergänzungsbilanzen bei der Personengesellschaft, 1990; Mathiak, in Steuerberater-Jahrbuch 1986/87, S. 79, 106; Schulze-Osterloh, ZGR 1991, 488 ff.; IDW HFA 1/76, Wpg 1976, 114 ff.; IDW RS HFA 7, Stand: 06.02.2012, Rz. 59.


    Die Bilanzierung latenter Steuern in der Handelsbilanz am Beispiel der Rücklagen nach §§ 6b und 7g EStG

    Im handelsrechtlichen Schrifttum herrscht Uneinigkeit darüber, ob sog. latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB in der Handelsbilanz allein für abweichende Bilanzansätze in der Handels- und Steuerbilanz gebildet werden müssen oder für jegliche steuerliche Korrekturen (auch außerbilanzielle Korrekturen). Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die Reglung zur Bilanzierung latenter Steuern darstellen und sich mit der o.g. Problematik auseinandersetzen. Hier bietet sich eine Erörterung anhand der Rücklagen nach §§ 6b und 7g EStG an.
    Zum Thema: IDW RS HFA 7.23, Wpg FN 3/2012, S. 189 ff.; Weidmann, DStR 2011, 2108.


    Die „Korrektur“ der Handelsbilanz

    Immer wieder „schleichen“ sich in handelsrechtliche Bilanzen Fehler ein. Durch einen Bilanzierungsfehler wird die handelsrechtliche Bilanz verfälscht und so die Anteilseigner oder die Gläubiger bevor- bzw. benachteiligt Erfolg wird zu hoch oder zu niedrig ausgewiesen und damit Anteilseigner zu hohe oder zu niedrige Erfolgsbeteiligungen zugewiesen; dadurch verfälschen sich u.a. auch die Kapitalrücklagen, die als „Haftungsfond“ für die Gläubiger zur Verfügung stehen. In der Praxis besteht demnach ein  Interesse daran, die Handelsbilanz nach Aufstellung noch „korrigieren“ zu können. Möglicherweise ergibt sich sogar eine rechtliche Verpflichtung zur „Korrektur“ oder in Fällen der Nichtigkeit (schwerwiegende Bilanzierungsfehler, vgl. etwa § 256 AktG) zur „Neuaufstellung“ der Bilanz. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die verschiedenen Fehlertypen der Handelsbilanz darstellen (Fehler, die zur Nichtigkeit führen und solchen, die die Existenz der Handelsbilanz unberührt lassen) und die Möglichkeit zur „Änderung“ / „Korrektur“ der Handelsbilanz aufzeigen. Diesbezüglich sollen die Korrektur einer Handelsbilanz mit o.a. Fehlern ebenso wie die Korrektur einer fehlerfreien Handelsbilanz behandelt bzw. verglichen werden. Hierbei sind auch mögliche gesellschaftsrechtliche Fragen („Bestätigung“ der „neuen“ Handelsbilanz bzw. „Rücknahme“ der „alten“ Handelsbilanz durch den Einzelunternehmer, die Gesellschafter bei einer Personengesellschaft, die Gesellschaftsversammlung bei einer GmbH, die Hauptversammlung bei der AG oder die jeweils vergleichbaren Organe bei anderen Gesellschaftsformen) berücksichtigt werden.
    Zum Thema: IDW RS HFA 6, FN-IDW 2007, S. 265; Kaiser, Berichtigung und Änderung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses, 2000; Jungius/Schmidt, DB 2012, 1697 ff.; 1761 ff.; Stapperfend, in Hermann/Heuer/Raupach, § 4 Rn 372 ff.


    Die Rechnungslegung von Stiftungen nach IDW RS  HFA 5 / Die Rechnungslegung von Vereinen IDW RS HFA 14

    Nach den neuen Rechnungslegungsstandards des Hauptfachausschusses des IDW wird Stiftungen, die keine Unternehmensstiftung sind oder unter das Publizitätsgesetz fallen, sowie Vereinen, die kein Handelsgewerbe iSv § 1 HGB betreiben oder unter das Publizitätsgesetz fallen, eine Rechnungslegung nach kaufmännischen Grundsätzen empfohlen.
    Eine Bachelor- / Masterarbeit soll sich mit einem der neuen oder beiden Rechnungslegungsstandards auseinandersetzen und ggf. mögliche weitere Rechnungslegungsmöglichkeiten neben der kaufmännischen Buchführung und Bilanzierung aufzeigen (z.B. modifizierte Einnahme-Ausgaben-Rechnung).
    Zum Thema: IDW RS HFA 5 vom 06.12.2013, IDW-FN 1/2014, S. 61; IDW RS HFA 14 vom 06.12.2013, IDW-FN 1/2014, S. 75; Hüttemann, DB 2013, 1561.


    Rechnungslegungszwecke im Systemwettbewerb – Unterscheiden sich die Rechnungslegungszwecke der IFRS und des deutschen Handelsbilanzrechts nach der Reform durch das BilMoG wirklich noch?

    Mit dem am 28.05.2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist das deutsche Handelsbilanzrecht umfassend reformiert worden. Ein Ziel des Gesetzgebers war es die Informationsfunktion der Handelsbilanz zu stärken und das deutsche Handelsbilanzrecht damit als nationale Alternative zu den IAS/IFRS zu etablieren. Parallel hierzu sind das Framework zu den IAS/IFRS fortentwickelt und die Zwecke der International Financial Reporting Standards reformiert worden. Im Rahmen einer Studien-, Master- oder Diplomarbeit sollen die Zwecke des deutschen Handelsbilanzrechts und der IAS/IFRS jenseits geläufiger Schlagwörter ausgehend induktiv aus den systemtragenden Prinzipien abgeleitet und vergleichend gewürdigt werden.
    Zum Thema: Böcking/Gros, DStR 2007, 2339; Herzig, in Festschrift für Schaumberg (2009), S. 751 ff; Ders., in Küting/Weber, Wertorientierte Konzernführung (2000), S. 57 ff.; Kahle/Günter, StuW 2012, 43; Mayr, DStJG 2010, 327.   

  • Umwandlungssteuerrecht

    Die Neuregelungen der §§ 20, 21, 24 UmwStG und die gesetzliche Beschränkung von Gegenleistungen

    • Korn, kösdi 2016, 19862
    • Richter, DStR 2016, 840
    • Ott, StuB 2015, 909
    • Bilitewski/Heinemann, Ubg 2015, 513

    Steuerneutrale Umstrukturierungen außerhalb des Umwandlungsrechts: Verhältnis der §§ 6 Abs. 3, 6 Abs. 5 EStG und §§ 20, 24 UmwStG und praxisrelevante Probleme der Vorschriften

    In der Praxis ist oftmals eine Umstrukturierung von Unternehmen aus verschiedenen Gründen notwendig. Die Unternehmen wollen dabei meist die Aufdeckung stiller Reserven verhindern, damit sich der eigentliche Umstrukturierungsvorgang steuerlich neutral gestaltet. Im deutschen Steuerrecht gibt es für eine solche – erfolgsneutrale, buchwertbasierte – Umgestaltung verschiedene Regelungen. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll das Verhältnis dieser – insbesondere §§ 6  Abs. 3, Abs. 5 EStG und §§ 20, 24 UmwStG – zueinander darstellen.
    Zum Thema: Niedersächsisches FG vom 31. 05.2012 – 1 K 271/10; BFH vom 02.08.2012 – IV R 41/11;  BFH vom 19.09.2012 – IV R 11/12; BFH vom 15.04.2010 – IV B 105/09; BFH vom 25.11.2009 – I R 72/08; BMF vom 08.12.2011, BStBl. I 2011, 1279; Gosch, DStR 2010, 1173; Ley, DStR 2011, 1208.


    Umwandlungssteuerliche Probleme des Teilbetriebsbegriffs der Verwaltung

    Steuerrechtlich können Umwandlungen bis zu acht Monate rückwirkend erfolgen. Nach bisheriger Verwaltungsauffassung war es ausreichend, wenn ein Teilbetrieb zu diesem Zeitpunkt vorlag. Neuerdings nimmt das BMF allerdings an, dass die Teilbetriebsvoraussetzungen bereits am steuerlichen Übertragungsstichtag vorliegen müssen (Rn. 02.14, 15.03, 20.06, 24.03 Umwandlungssteuererlass – „Teilbetrieb im Aufbau“ nicht mehr ausreichend). Im Übrigen wird von Seiten der Exekutive nunmehr für das Vorliegen eines Teilbetriebs verlangt, dass diesem „alle funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen sowie […] nach wirtschaftlichen Zusammenhängen zuordenbaren Wirtschaftsgüter“ (Rn. 15.07 Umwandlungssteuererlass). Was allerdings unter „zuordenbaren Wirtschaftsgütern“ zu verstehen ist, ist unklar. Diese Unklarheit kann letztlich zu enormen Steuerbelastungen führen, wenn statt des gewünschten Buchwertansatzes wegen Nichterfüllung dieser Voraussetzung der gemeine Wert angesetzt werden muss. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll diese Verwaltungsauffassung zum Vorliegen eines Teilbetriebs im neuen Umwandlungssteuererlass darstellen und sich mit ihr kritisch unter Heranziehung der Literatur auseinandersetzen.
    Zum Thema: Schreiben betreffend der Anwendung des Umwandlungssteuergesetzes idF des SEStG (Umwandlungssteuererlass) vom 11.11.2011 (BStBl. I 2011, 1314); FGS/BDI (Hrsg.), Der Umwandlungssteuer-Erlass 2011, ISBN 978-3-08-365000-3; Layer/Alber, FuS 2012, 98; Graw, DB 2013, 1011.


    Behandlung von Sonderbetriebsvermögen bei Umwandlungen unter Berücksichtigung des neuen Umwandlungssteuererlasses

    Nach der neuen, im Umwandlungssteuererlass geregelten, Verwaltungsauffassung wird als Einbringender immer derjenige angesehen, der die Gegenleistung erhält. Demnach können neuerdings auch Mitunternehmerschaften als Einbringende angesehen werden. Fraglich ist, wie es sich auswirkt, wenn Einbringender (Mitunternehmerschaft) und (wirtschaftlicher) Eigentümer des Einbringungsgegenstandes (insbesondere Sonderbetriebsvermögen) nicht identisch sind. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll die Behandlung von Sonderbetriebsvermögen bei Umwandlungen nach neuester Verwaltungsauffassung darstellen und sich mit ihr unter Heranziehung einschlägiger Literatur kritisch auseinandersetzen.
    Zum Thema: Schreiben betreffend der Anwendung des Umwandlungssteuergesetzes idF des SEStG (Umwandlungssteuererlass) vom 11.11.2011 (BStBl. I 2011, 1314); FGS/BDI (Hrsg.), Der Umwandlungssteuer-Erlass 2011, ISBN 978-3-08-365000-3; Layer/Alber, FuS 2012, 98.


    Die „Billigkeitsregelung“ als Prinzip des neuen Umwandlungssteuererlasses - Besteuerung im (freien) Ermessen von Finanzbeamten?

    Im neuen Umwandlungssteuererlass finden sich zahlreiche Billigkeitsregelungen. Eine Billigkeitsreglung iSv § 163 AO berücksichtigt im Steuerrecht die Gerechtigkeit oder Vernünftigkeit im Einzelfall. Sie mildert damit das für den Durchschnittsfall gedachte starre Recht im atypischen Einzelfall und nimmt damit Rücksicht auf die konkrete Situation. Der neue Umwandlungssteuererlass macht die abweichende Festsetzung von Besteuerungsgrundlagen / Steuern allerdings zu „Massenentscheidungen“. So wird etwa in Rn. 11.08 bei Übertragungen von Vermögen auf Organgesellschaften das Erfordernis, dass stille Reserven beim Organträger der Körperschaftssteuer unterliegen müssen, wörtlich interpretiert. Sollte der Organträger lediglich einkommensteuerpflichtig sein (natürliche Personen als Mitunternehmer einer Personengesellschaft), soll ein Steuererlass im Wege der Billigkeit erfolgen können (eigentlich kein Buchwertansatz). Eine weitere Billigkeitsregelung findet sich etwa in Rn. 22.23, nach der die Auffassung, dass Folgeumwandlungen (schädliche) Veräußerungen innerhalb einer evtl. Sperrfrist darstellen, abgemildert wird. Eine Bachelor- oder Masterarbeit soll sich mit dem Institut der Billigkeitsregelung im neuen Umwandlungssteuererlass auseinandersetzen. Sie soll insbesondere Unterschiede zu bisherigen Verwaltungsauffassung und die aus einer Billigkeitsregelung drohenden Konsequenzen darstellen.
    Zum Thema: Schreiben betreffend der Anwendung des Umwandlungssteuergesetzes idF des SEStG (Umwandlungssteuererlass) vom 11.11.2011 (BStBl. I 2011, 1314); FGS/BDI (Hrsg.), Der Umwandlungssteuer-Erlass 2011, ISBN 978-3-08-365000-3.


    Finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft bei der Organschaft in Umwandlungsfällen

    Eine ertragssteuerliche Organschaft setzt die finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft in den Organträger voraus. Dazu muss der Organträger an der Organgesellschaft von Beginn des Wirtschaftsjahres an ununterbrochen in einem solchen Maße beteiligt sein, dass ihm die Mehrheit der Stimmrechte aus den Anteilen zusteht. Bei Umwandlungsvorgängen tritt die Übernehmerin grundsätzlich in die steuerliche Rechtsstellung der Überträgerin ein (§§ 4 Abs. 2, 12 Abs. 3, 23 Abs. 1 UmwStG). Mit dem Übergang der Beteiligung des Organträgers an der Organgesellschaft auf ein anderes Unternehmen tritt der übernehmende Rechtsträger in den Gewinnabführungsvertrag ein. Durch den Eintritt in die steuerliche Rechtsstellung ist auch nach dem neuen Umwandlungssteuererlass ab dem steuerlichen Übertragungsstichtag die bestehende finanzielle Eingliederung dem übernehmenden Rechtsträger zuzurechnen (Org. 01 f.). Der Erlass besagt aber auch, dass die Voraussetzungen der Organschaft nur dann am Beginn des Wirtschaftsjahres der Organgesellschaft erfüllt sind, wenn der übernehmenden Kapitalgesellschaft auch die Anteile an der Organgesellschaft steuerlich rückwirkend zum Beginn des Wirtschaftsjahres zuzurechnen sind (Org. 02, 13 f.). Folge dieser Auffassung ist, dass bei einem unterjährigen Übertragungsstichtag die Organschaft zum alten Organträger mit dem Ende der vorausgehenden Wirtschaftsjahres bereits endet und eine Organschaft zum neuen Organträger nicht unmittelbar im Anschluss begründet werden kann. Eine Bachelor- und Masterarbeit soll sich unter Berücksichtigung einschlägiger Literatur mit dieser Verwaltungsauffassung auseinander setzen.
    Zum Thema: Schreiben betreffend der Anwendung des Umwandlungssteuergesetzes idF des SEStG (Umwandlungssteuererlass) vom 11.11.2011 (BStBl. I 2011, 1314); FGS/BDI (Hrsg.), Der Umwandlungssteuer-Erlass 2011, ISBN 978-3-08-365000-3.  

  • Umsatz- und Verbrauchsteuerrecht

    Die Geschäftsveräußerung im Ganzen iSd. § 1 Abs. 1 a UStG (B.Sc.)

    • Tehler, Die nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen in der neueren Rechtsprechung, UVR 2016, 271

    Die Behandlung von Gutscheinen im Umsatzsteuerrecht nach der EU-Richtlinie „Gutscheine“ (B.Sc., M.Sc.)

    • Huschens, EU-Richtlinie „Gutscheine“, UVR 2016, 302

    Formelle und materielle Anforderungen an die Rechnung als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug im Umsatzsteuerrecht (MSc.)

    • EuGH v. 20.10.2016, C-24/15, UR 2016, 882
    • Neeser, Was lernen wir von Josef Plöckl, UVR 2016, 376

    Die umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Übertragung von Mitunternehmeranteilen

    Die Übertragung von Mitunternehmeranteilen kann nach § 4 Nr. 8 und Nr. 12 UStG steuerfrei sein und so eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG auslösen. Andererseits kann aber auch eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung nach § 1 Abs. 1a UStG vorliegen, die eine solche nicht auslösen würde. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten in der Praxis aufzeigen und sich mit ihnen kritisch auseinandersetzen.
    Zum Thema: Meyer/Ball, DStR 2012, 594.


    Umsatzsteuerforderungen in der Insolvenz – Aufrechnungsmöglichkeiten des Steuergläubigers (Finanzamt) und Anfechtungsmöglichkeiten des Insolvenzverwalters

    Ist eine Forderung des Finanzamtes als Insolvenzforderung einzuordnen, besteht oftmals nur dann eine aussichtsreiche Möglichkeit, offene Umsatzsteuerforderungen aus der Zeit vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu realisieren, wenn es diese gegen Zahlungsansprüche des betreffenden Unternehmens (etwa aus Vorsteuerüberhängen in anderen Veranlagungszeiträumen) aufrechnen kann. Die Insolvenzordnung lässt eine solche Aufrechnung im Insolvenzverfahren (und damit eine abgesonderte Befriedigung eines Insolvenzgläubigers) zwar grundsätzlich zu; sie verbietet sie jedoch, soweit der Insolvenzgläubiger dem Schuldner erst nach Eröffnung des Verfahrens etwas schuldig geworden ist (§ 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO). Der BFH hat mit Urteil von 25.07.2012 seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben und nimmt nunmehr an, dass Aufrechnung nur noch dann zulässig ist, wenn der Berichtigungstatbestand schon vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingetreten ist. In einem weiteren Urteil vom gleichen Tag (Az. VII R 44/10) hat sich der BFH zu der Frage geäußert, ob für die Saldierung nach § 16 UStG ebenfalls die Aufrechnungsverbote der Insolvenzordnung gelten. Sollte eine vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgte Umsatzsteuerzahlung eine anfechtbare Rechtshandlung darstellen, müsste das Finanzamt bereits vereinnahmte Umsatzsteuer an die Insolvenzmasse bezahlen. Im Übrigen könnte dann auch eine o.a. Aufrechnung wegen § 96 Abs. 1 Nr. 3 InsO unzulässig sein und eine Haftung Dritter nach § 69 AO ausscheiden. Im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit soll die Entwicklung der Rechtsprechung und der Meinungsstand im Schrifttum analysiert werden. Dabei soll auch auf Aufrechnungsmöglichkeiten des Staates und die Möglichkeit der Anfechtung von Rechtshandlungen durch den Insolvenzverwalter nach §§ 129 ff. InsO eingegangen werden.
    Zum Thema:  Stadie, UR 2013, 158; Hölzle, BB 2012, 1571 ff.; Kahlert, DStR 2011, 1973; BFH vom 25.07.2012 – VII R 29/11; BFH vom 25.07.2012 – VII R 44/10.  

  • Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht

    Mehrfacherfassung von Erbschaften und Schenkungen im Ertragsteuerrecht und im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

    • BFH v. 6.12.2016, I R 50/16

    Die Begünstigung von Unternehmensvermögen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht - eine Beihilfe iSd. Art. 107 AEUV?

    • Reimer, Reform der Erbschaftsteuer: Verschonungen verstoßen gegen EU-Recht, BB 2016, Heft 14, I
    • Wachter, Sind die geplanten Verschonungsregelungen im deutschen ErbStG europarechtswidrige Beihilfen?, DB 2016, 1273 – 1278

    Die Berücksichtigung von Gesellschaftervereinbarungen im deutschen Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht (M.Sc.)

    • Groß, Gesellschaftervereinbarungen als Gestaltungsinstrument, ErbStB 2015, 284 – 287
    • Wachter, Gesellschaftervereinbarungen als Gestaltungsinstrument bei der Rechtsnachfolge in Familienunternehmen – Teil 2: Poolvereinbarungen im Erbschaftsteuerrecht, ErbR 2016, 174-182

    (Billigkeits-)Erlass und Stundung der Erbschafts- und Schenkungssteuer (M.Sc.)


    Disquotale Einlagen im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

    Erhöht sich der Wert der Beteiligung eines Gesellschafters dadurch, dass ein anderer Gesellschafter Vermögen in die Gesellschaft einbringt, ohne eine dessen Wert entsprechende Gegenleistung zu erhalten, stellt sich die Frage, ob hierin eine freigebige Zuwendung des einbringenden Gesellschafters an die anderen Gesellschafter vorliegt. Die Rechtsprechung hatte diese Frage verneint. Der Gesetzgeber hat hierauf durch Einfügung eines § 7 Abs. 8 ErbStG in das Erbschafts- und Schenkungsteuergesetz reagiert. Die Auslegung dieser Norm ist umstritten. In einer Bachelor- oder Masterarbeit soll die Behandlung disquotaler Einlagen im geltenden Recht untersucht werden.
    Zum Thema: Potsch/Urbach, KÖSDI 2012, 17747-17745; Milatz/Herbst, ZEV 2012, 21-24; Dorn, ZEV 2013, 488; BFH vom 30.01.2013 - II 6 /12, BStBl. II 2013, 930.


    Verdeckte Gewinnausschüttung als schenkungssteuerpflichtiger Vorgang

    Die sog. verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) wurde bis vor wenigen Jahren noch als rein ertragssteuerliches Problem angesehen. Dies zeigen auch die gesetzlichen Regelungen der vGA in § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG sowie in § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG. In neuerer Zeit wird die vGA jedoch zunehmend im Hinblick auf ihre schenkungssteuerliche Behandlung betrachtet. Es stellt sich im Hinblick darauf die Frage, ob die Zuwendung von Vermögensvorteilen einer Kapitalgesellschaft an ihre Gesellschafter oder deren nahe Angehörige als freigiebige Zuwendung im Sinne von § 7 Abs. 1 ErbStG begriffen werden kann und so Schenkungssteuer auslöst. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll dieser Frage nachgehen und sich insbesondere mit den diesbezüglich bislang vertretenen Auffassungen kritisch auseinandersetzen.
    Zum Thema: Schulte/Petschukat, BB 2013, 471; Ebbinghaus/Osenroth/Hinz, BB 2013, 1374; Haag/Jehlin, Beihefter zu DStR 12/2012, 53; Fuhrmann/Potsch, NZG 2012, 681; Viskorf, DStR 2011, 607.


  • Investmentsteuerrecht

    Die segmentierte Verbandsperson (Protected Cell Company, PCC ) im schweizerischen und liechtensteinischen Gesellschaftsrecht (B.Sc.)


    Die Bemessung der Vorabpauschale im System der intransparenten Investmentbesteuerung nach § 18 InvStG idF InvStRefG 2016 – Eine kritische Analyse (B.Sc., M.Sc.)

    • Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung v. 7.4.20156, BT-Drucks. 18/8045
    • Copenhagen Economics, Volkswirtschaftliche Auswirkungen einer Reform der Investmentbesteuerung auf den Kapitalmarkt, den Finanzstandort und die Altersvorsorge in Deutschland, 2014

  • Europäisches und Internationales Steuerrecht

    Die Hilfs- und Nebenrechnung i.S.d. Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung (M.Sc.)

    • Greiner/Friedrich, DB 2016, 1773 ff.

    Die Offenlegung von Ertragsteuerinformationen durch Country by Country-Steuerreporting als Element der Finanzberichterstattung und der Verrechnungspreisdokumentation ein Vergleich der OECD-Leitlinien, ihrer Umsetzung im deutschen Recht und der Vorschläge zur Änderung der Jahresabschlussrichtlinie (M.Sc.)

    • OECD/G20, Base Erosion and Profit Shifting Project, Guidance on the Implementation of Country-by-Country Reporting: BEPS Action 13 v. 29.6.2016
    • Richtlinie (EU) 2016/881 des Rates vom 25. Mai 2016 zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU bezüglich der Verpflichtung zum automatischen Austausch von Informationen im Bereich der Besteuerung v. 25.6.2016
    • Regierungsbegründung zum Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen v. 5.9.2016, BT-Drucks. 18/9536
    • Abänderungen des Europäischen Parlaments vom 8. Juli 2015 zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG im Hinblick auf die Förderung der langfristigen Einbeziehung der Aktionäre sowie der Richtlinie 2013/34/EU in Bezug auf bestimmte Elemente der Erklärung zur Unternehmensführung (COM(2014)0213 – C7-0147/2014 – 2014/0121(COD))
    • Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung der Richtlinie 2013/34/EU im Hinblick auf die Offenlegung von Ertragsteuerinformationen durch bestimmte Unternehmen und Zweigniederlassungen, COM(2016) 198 v. 12.4.2016
    • § 26a Kreditwesengesetz
    • Schön (Hrsg.), Unternehmenspublizität und Wettbewerb – eine ökonomische und rechtspolitische Perspektive, 2009

    Ausgestaltung und Perspektiven des materiellen Korrespondenzprinzips in § 8b Abs. 1 Satz 2 KStG, Art. 4 Abs. 1 lit a) der Mutter-Tochter-Richtlinie (RL 2014/86/EU v. 8.7.2014) und Aktionspunkt 2 des Maßnahmenpaktes der OECD/G20 zur Bekämpfung von Verkürzungen der Steuerbemessungsgrundlage und Gewinnverlagerungen (M.Sc.)

    • Richtlinie (EU) 2016/1164 des Rates vom 12. Juli 2016 mit Vorschriften zur Bekämpfung von Steuervermeidungspraktiken mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Funktionieren des Binnenmarkts
    • Regierungsbegründung zum Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen v. 5.9.2016, BT-Drucks. 18/9536
    • Kahlenberg/Kopec, Vermeidung von Qualifikationskonflikten im Rahmen der Mutter-Tochter-Richtlinie: Plädoyer für eine Legaldefinition des Begriffs der Gewinnausschüttung zur Begrenzung des bestehenden Korrespondenzprinzips, StuW 2016, 159 – 171
    • Körner, § 4 Abs. 5a EStG-E – treffgenaue Spezialregelung oder überschießendes Korrespondenzprinzip? IStR 2015, 449-460
    • Richter/Reeb, Zur Ausdehnung des materiellen Korrespondenzprinzips in § 8b Abs. 1 S. 2 KStG durch das AmtshilfeRLUmsG im Spannungsfeld von Europa und Völkerrecht, IStR 2015, 40-53

    Ansässigkeit von Personengesellschaften im nationalen Recht und im Abkommensrecht (M.Sc.)

    • Töben, Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht – Betriebsst#ättenvorbehalt und Quellenstaat, FR 2016, 543-554

    Das Schiedsverfahren nach Art. 25 Abs. 5 Buchst. B OECD-MA (M.Sc.)

    • Kerschner/Koppensteiner, Österreich erhebt aufgrund einer DBA-Streitigkeit erstmals Klage beim EuGH, SWI 2016, 134-143
    • Simonek, Schiedsklauseln in den Doppelbesteuerungsabkommen der Schweiz, festschrift für Markus Reich 2014, 371-394

    Beihilfen im Besteuerungsverfahren durch Steuervorbescheide: Fallstudien am Beispiel der  EU-Beihilfeverfahren gegen Irland, Luxemburg und die Niederlande und auf der Grundlage des Abschlussberichts (M.Sc.)

    • F.A.Z. v. 4.12.2015, S. 18, „Auch McDonald’s hat in Luxemburg kaum Steuern gezahlt“
    • F.A.Z. v. 26.11.2015, S. 18, „Konsequenzen aus Luxleaks-Skandal: EU-Parlament fordert harte Linie gegen Steuervermeidung“
    • F.A.Z. v. 10.11.2014
    • European Parliament, Special Committee on Tax Rulings and Other Measures Similar in Nature or Effect v. 4.11.2015

     


    Die Verrechnung von Verlusten aus anderen EU-/EWR-Mitgliedstaaten – Der Rote Faden zwischen Marks & Spencer und  Timac Agro (B.Sc., M.Sc.)

    • Anmerkungen zu EuGH v. 17.12.2015 (Timac Agro)
    • Pohl/Burwitz, Ausländische Verluste – Eine Zeitreise von 1966 – 2016, FR 2016, 561-566

    Die Besteuerung der betrieblichen Altersvorsorge bei grenzüberschreitender Mitarbeiterentsendung in neueren Doppelbesteuerungsabkommen (B.Sc., M.Sc.)

    • Musil, Die Besteuerung der Renten mobiler Arbeitnehmer, FR 2014, 45-51
    • Wünsche/Knörzer, Besteuerung von grenzüberschreitenden Rentenleistungen insbesondere im Verhältnis mit Österreich und Luxemburg, IStR 2013, 344-349
    • Wellisch, Besteuerung der betrieblichen Altersvorsorge bei grenzüberschreitender Mitarbeiterentsendung, StuW 2003, 154-168

    Die Besteuerung von Kapitalleistungen schweizerischer Pensionskassen und Anlagestiftungen privater Arbeitgeber (B.Sc., M.Sc.)

    • BFH v. 26.11.2014, VIII R 39/10 mit Anmerkungen

    Die Behandlung von Einkünften ausländischer (Spitzen-) Sportler und Fußballvereine im Rahmen europäischer „Fußballwettbewerbe“ in Deutschland am Beispiel der UEFA Champions League

    Prämien, die ausländische Fußball-Vereine im Rahmen der UEFA Champions League erhalten, stellen in Deutschland beschränkt steuerpflichtige Einkünfte dieser Vereine dar. Gleiches gilt für den Arbeitslohn, den die Spieler im Rahmen von in Deutschland stattfindenden Champions-League-Spielen erhalten.
    Problematisch erscheint vor diesem Hintergrund, dass das Bundesfinanzministerium auf die Erhebung dieser Steuern – im Wege des Erlasses – verzichtet.
    Eine Bachelor- / Masterarbeit soll die Behandlung der o.a. Einkünfte darstellen. Dabei soll etwa auf die Frage eingegangen werden, wie der Arbeitslohn für die Spieler abgegrenzt wird. Im Übrigen soll auf die rechtliche Problematik des Verzichts auf das deutsche Besteuerungsrecht durch das BMF kritisch gewürdigt werden.
    Zum Thema: Holthaus, IStR 2013, 468; Ders., IStR 2010, 763; Ders., IStR 2008, 504; Ders., IStR 2002, 633; Decker/Looser, IStR 2010, 8; BMF vom 20.03.2008, BStBl. I 2008, 538; vom 21.01.2010, BStBl. I 2010, 49; vom 09.04.2013, BStBl. I 2013, 522.


    Die steuerliche Gewinnermittlung in der Schweiz

    Zum Thema: Reich, Steuerrecht, 2. Auflage, 2012, S. 384 ff., 457 ff.


    Grenzüberschreitende körperschaftsteuerliche Organschaft

    Bei nationalen Sachverhalten ist die körperschaftliche Organschaft ein bewährtes Mittel, um eine Ergebnisverrechnung zwischen Organträger und Organgesellschaft nach den §§ 14 -19 KStG zu erreichen. In einer Bachelor-/Masterarbeit soll untersucht werden, ob im geltenden Recht eine grenzüberschreitende Organschaft begründet werden kann. Schwerpunktmäßig sollen die grenzüberschreitende Einkommenszurechnung, die Abkommensberechtigung von Organträgern und Organgesellschaften sowie potentielle Qualifikationskonflikte erörtert werden.
    Zum Thema: Schönfeld, IStR 2012, 368; Lüditke, IStR 2011, 740; Schnitger/Berliner, IStR 2011, 753; Frotscher, IStR 2011, 697; BMF vom 27.12.2011, BStBl. I 2012, 119.


    Die Begründung einer Betriebsstätte durch Beauftragung eines Subunternehmers nach § 12 AO und nach Abkommensrecht


    Contracting und Betriebsstättenqualifikation


    Die Segmentberichterstattung nach dem Risk and Rewards Approach als Modell für die Betriebsstättengewinnabgrenzung im Internationalen Steuerrecht?


    Die Abkommensberechtigung von Investmentfonds nach den Vorschlägen des OECD-Berichts „The Granting of Treaty Benefits with respect to the income of collective investment vehicles“


    Methoden zur Bewertung von immateriellen Wirtschaftsgütern für Zwecke der Verrechnungspreisermittlung / Valuation of Intangibles for Transfer Pricing Purposes


  • Wirtschafts- und Unternehmensrecht

    Das „Schutzschirmverfahren“ nach § 270b InsO – Eine empirische Studie zur Verwirklichung der Ziele des Gesetzgebers (M.Sc.)

    • (Kooperation mit der Insolvenzverwaltungspraxis)

    Die Vorschläge zur Regelung eines vorinsolvenzlicher Sanierungsverfahren (M.Sc.)

    • Brömmekamp, Vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren „ante portas“, ZInsO 2016, 500 – 506
    • Siemon, Das Konzept für ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren, NZI 2016, 57

    Die Reichweite der unionsrechtlichen Kompetenzen zur Harmonisierung der Finanzberichterstattung, der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSR-Reporting) und des Country-by-Country-Reporting (M.Sc.)

    • Geber, Rechtsangleichung nach Art. 114 AEUV im Spiegel der EuGH-Rechtsprechung, JuS 2014, 20 - 24
    • Kommentierungen zu Art. 50 AEUV
    • Kommentierungen zu Art. 114 AEUV

    Rechnungsführungs- und Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSAS/EPSAS) (B.Sc., M.Sc.)

    • Makaronidis, WPg 2015, Sonderheft, S2 – S7
    • Schuster, IPSAS – ein Weltstandard auf dem Weg nach Europa, BB 2015, 1707 – 1711

    Bewertung und Aufrechnung laufender Derivate- und Handelsgeschäfte in der Insolvenz des Vertragspartners (B.Sc., M.Sc.)

    • Börsen-Zeitung v. 11.6.2016, S. 9: „BGH-Entscheidung zur Wirksamkeit von Aufrechnungsvereinbarungen: Netting der Marktwerte – Mehr Rechtssicherheit für Finanzbranche?“
    • BGH v. 9.6.2016, IX ZR 314/14

    Nachhaltigkeitsberichte, CSR-Berichterstattung und Country-by-Country-Reporting – Legitime Ziele, Eignung, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit öffentlicher Berichtspflichten (M.Sc.)

    • Schön (Hrsg.), Unternehmenspublizität und Wettbewerb – eine ökonomische und rechtspolitische Perspektive, 2009
    • Nachhaltigkeitsberichterstattung: Die Umsetzung der Ergänzungen der Bilanzrichtlinie um die Pflicht zu nichtfinanziellen Angaben im RefE eines CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes
    • Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz, Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) v. 11.3.2016

    Die Rechtsideen der Societas Privata Europea (Europäische Privatgesellschaft) und der Societas Unius Personae (Einpersonengesellschaft) – Pro und Contra (B.Sc.)

    • Krauß/Meichelbeck, Die Societas Unius Personae („SUP“) – insbesondere steuerliche Aspekte, BB 2015, 1562-1568
    • Reimer/Waldhoff, Societas Unius Personae und deutsches Steuerrecht, DB 2015, 2106-2113
    • Handelsrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins (DAV), NZG 2014, 1372-1381

    Berufsrechtliche und handelsrechtliche Schranken der Rechtsformwahl für Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (B.Sc., M.Sc.)

    • Henssler/Markworth, Anforderungen an eine Freiberufler-GmbH & Co. KG,
      NZG 2015, 1-7
    • Ost, DStR 2015, 442 - 448

    Aufsicht und Haftung des Abschlussprüfers und der Revisionsstelle in Deutschland und der Schweiz – Ein Rechtsvergleich (M.Sc.)

    • Doralt, Die Haftung des gesetzlichen Abschlussprüfers – Mitverschulden, Ansprüche Dritter und Wege der Haftungsbegrenzung, ZGR 2015, 266 - 304
    • Mädorin, Revisionsaufsicht, 2011

    Grenzüberschreitende Unternehmensverträge im Kapitalgesellschaftsrecht

    Nach § 14 KStG ist für die Begründung einer körperschaftlichen Organschaft der Abschluss eines Gewinnabführungsvertrag im Sinne des § 291 Abs. 1 AktG Voraussetzung. Fraglich und umstritten ist, ob auch Verträge nach ausländischem (Gesellschafts-)Recht als Gewinnabführungsvertrag im Sinne des § 291 Abs. 1 AktG angesehen werden können. Eine Bachelor-/Masterarbeit soll dieser Frage nachgehen und sich insbesondere mit den in der Literatur vertretenen Ansichten hierzu auseinandersetzen.
    Zum Thema: Hoene, IStR 2012, 462; Scheunemann, IStR 2006, 145; Kommentare zu § 14 KStG.  

  • Einkommensteuerrecht

    Firmenwagenbesteuerung nach den Beschlüssen des BFH v.  30.11.2016 – VI R 49/14 und VI R 2/15


    Unüblicher Fahrzeugaufwand im Ertragsteuerrecht zwischen privater Lebensführung und betrieblicher Veranlassung (B.Sc.)

    • Weiss, Das Abzugsverbot für unangemessene Betriebsausgaben, NWB 2015, 2774-2782
    • BFH v. 29.4.2014, VIII R 20/12

    Die Berücksichtigung einer Unterhaltsverpflichtung der Kinder gegenüber den Eltern (Elternunterhalt)  im Einkommensteuerrecht (B.Sc.)


    Die Berücksichtigung von nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragenen Aufwendungen für Heilmaßnahmen als außergewöhnliche Belastungen im Einkommensteuerrecht (B.Sc.)

    • BFH v. 26.2.2014, VI R 27/13

    Die einkommensteuerliche Behandlung zinslos geschuldeter Kapitalforderungen

    • In Kooperation mit der Steuerberatungspraxis
    • Kaeser, ZEV 1998, 210 – 213

    Der Anwendungsbereich von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nach Einführung von § 20 Abs. 2 EStG

    Hauptanwendungsbereich von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG war früher die Veräußerung von Aktien bzw. anderen Wertpapieren. Nach Einführung von § 20 Abs. 2 EStG sind solche Veräußerungen jetzt auch außerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig.
    Eine Bachelor- / Masterarbeit soll untersuchen, wie weit der Anwendungsbereich des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG heute noch reicht. Dabei sollen auch die Sätze 2 und 3 der Vorschrift kritisch gewürdigt werden.
    Zum Thema: Musil, DStJG Bd. 34 (2011) S. 237; Kommentare zu § 23 EStG.


    „Partielle” Nämlichkeit des Wirtschaftsguts im Rahmen eines privaten Veräußerungsgeschäfts

    Nach § 22 Nr. 2 iVm § 23 EStG ist die Veräußerung von privaten Wirtschaftsgütern innerhalb bestimmter Fristen einkommensteuerpflichtig. Fraglich ist, wann eine „Nämlichkeit“ des angeschafften und veräußerten Wirtschaftsgutes vorliegt, d.h. unter welchen Voraussetzungen diese wirtschaftlich identisch sind und somit die Veräußerung ein und des gleichen Wirtschaftsguts vorliegt und damit ein steuerpflichtiger Vorgang gegeben ist.
    Eine Bachelor- / Masterarbeit soll den Begriff der „Nämlichkeit“ untersuchen und Fallgruppen bilden, in denen eine „Nämlichkeit“ gegeben bzw. nicht gegeben ist.
    Zum Thema: BFH vom 12. 6. 2013 - IX R 31/12, DStR 2013, 1937; FG Rheinland-Pfalz vom 2. 5. 2012 - 1 K 1353/09, EFG 2012, 1929; Kommentare zu § 23 EStG.


    Das neue BMF-Schreiben zur Behandlung des Nießbrauchs bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

    Mit Schreiben vom 30.09.2013 wurde von der Verwaltung ein neues umfangreiches Schreiben zur ertragsteuerlichen Behandlung des Nießbrauchs bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung erlassen. Eine Bachelor- / Masterarbeit soll die derzeitige Verwaltungsauffassung darstellen und sich mit ihr kritisch auseinandersetzen.
    Zum Thema: Schimpfky, ZEV 2013, 662; BMF vom 30.09.2013, DStR 2013, 2112.

  • Grunderwerbsteuerrecht

    Die Bewertung von Immobilien im Grunderwerbsteuerrecht nach den Entscheidungen des BVerfG v. 23.6.2015 (1 BvL 13/11 und 1 BvL 14/11) (B.Sc.)

    • Loose, Neuregelung der Ersatzbemessungsgrundlage bei der GrESt (§ 8 Abs. 2 GrEStG), DB 2016, 75 – 77

    Grundstücksbewertung im deutschen und österreichischen Grunderwerbsteuerrecht – Ein Rechtsvergleich (B.Sc.)


    Die grunderwerbsneuerliche Konzernklausel des § 6a GrEStG als Beihilfe iSd. Art. 107 AEUV? (M.Sc.)

    • Behrens, DStR 2016, 785
    • Mörwald/Brühl, Der Konzern 2016, 68

    § 1 Abs. 3a GrEStG: RETT-Blocker-Vermeidungsvorschrift

    Grunderwerbsteuer entsteht nicht nur bei Grundstücksverkäufen, sondern auch bei maßgeblichen Veränderungen in der Beteiligungsstruktur von Gesellschaften mit Grundstückseigentum.
    Bei Kapitalgesellschaften entsteht Grunderwerbsteuer insbesondere dann, wenn 95 % der Anteile sich unmittelbar oder mittelbar in einer Hand vereinigen. Wird pro Beteiligungsstufe eine Beteiligungsquote von 95 % erreicht, wird die Beteiligung zu 100 % der beteiligten Gesellschaft zugerechnet. Werden 95 % nicht erreicht, erfolgt grundsätzlich gar keine Zurechnung (0 %).
    Bei Personengesellschaften entsteht Grunderwerbsteuer insbesondere dann, wenn innerhalb von 5 Jahren 95 % der Anteile auf neue Gesellschafter übergehen oder sich (außerhalb der 5-Jahres-Frist) alle Anteile (auch solche ohne vermögensmäßige Beteiligung) in einer Hand vereinigen. Eine Vereinigung in einer Hand zu 95 % reicht wegen der „sachenrechtlichen Betrachtung“ bei der Personengesellschaft im Gegensatz zur Kapitalgesellschaft nicht aus.
    Durch das AmtshilfeRLUmsG vom 26.6.2013 (BGBl. I 2013, 1809) ist die Vorschrift des § 1 Abs. 3a GrEStG eingeführt worden. Diese Vorschrift soll nach der Wertentscheidung des Gesetzgebers verhindern, dass sog. „RETT-Blocker“-Modelle die „Alles-oder-Nichts-Regelung“ bei Kapitalgesellschaften ausnutzen.
    Eine Bachelor- / Masterarbeit soll die Neuregelung untersuchen und insbesondere die Konsequenzen für die Praxis aufzeigen.
    Zum Thema: Heine, Stbg 2013, 490; Behrens/Morgenweck, BB 2013, 2839; Dorn/Galke, DStR 2013, 2365; Wagner/Lieber, DB 2013, 2295; Wagner/Lieber, DB 2013, 1387; Behrens, DStR 2013, 1405; Fleischer, StuB 2013, 765; Schaflitzl / Schrade, BB 2013, 343; Joisten/Liekenbrock, Ubg 2013, 469; Illing, DStZ 2013, 504.


    Die grunderwerbsteuerliche Organschaft

    Zum Thema: Erlass der Obersten Finanzbehörden der Länder vom 25. 2. 2010, DStR 2010, 697.

  • Betriebliche Altersvorsorge

    Die Bewertung von Pensionsrückstellungen in der Handels-, Kapitalmarkt- und Steuerbilanz (B.Sc., M.Sc.)


    Die Unterstützungslasse als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge im Arbeits-, Unternehmens- und Steuerrecht (B.Sc., M.Sc.)


    Die Pensionskasse als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge im Arbeits-, Unternehmens- und Steuerrecht (B.Sc., M.Sc.)


    Die Direktzusage als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge im Arbeits-, Unternehmens- und Steuerrecht (B.Sc., M.Sc.)


    Anregungen aus dem Schrifttum für weitere Themen:

    1. Versorgungsausgleich bei Betriebsrenten (§ 3 Nr. 55a / 55b EStG)
    2. Patzner/Mann, Anbieterwechsel bei fondsbasierten Altersvorsorgeverträgen, BB 2015, 2070-2073
    3. Dommermuth/Kiliat, § 3 Nr. 56 EStG als Stolperstein für versicherungsförmige Durchführungswege, NWB 2013, 119-134
    4. Schustek, Besteuerung von Einzahlungen und Auszahlungen bei Schweizer Pensionskassen, Konsequenzen und Probleme bei der Umsetzung der aktuellen BFH-Rechtsprechung, NWB 2016, 435-446
    5. Schustek, Einkommensteuerliche Behandlung von Leistungen aus ausländischen Altersvorsorgeeinrichtungen am Beispiel von Schweizer Pensionskassen, DStR 2016, 447-458

  • Digitalisierung

    Verkürzung der Wertschöpfungskette in Finanzmarktransaktionen durch „Smart Contract“-Technologien am Beispiel... (B.Sc., M.Sc.)

    • Börsen-Zeitung v. 16.6.2016, S. 5: „Allianz setzt erstmals die Blockchain ein – Neue Technologien soll Cat Bonds effizienter machen“
    • Kümpel/Wittig, Bank- und Kapitalmarktrecht, 4. Aufl. 2011

Themen in Bearbeitung

  • Definition und Zurechnung immaterieller Wirtschaftsgüter nach Aktionspunkt 8 der OECD/G20-BEPS-Initiative
  • Besteuerung der betrieblichen Altersvorsorge bei grenzüberschreitender Mitarbeiterentsendung in neueren Doppelbesteuerungsabkommen

  • Die Bewertung von Pensionsrückstellungen in der Handels-, Kapitalmarkt und Steuerbilanz
  • Virtuelle Währungen - Das Zahlungsmittel der Zukunft? Vergleich der rechtlichen Regulierung in ausgewählten Staaten

  • Der Ansatz von Pensionsrückstellungen für ausgelagerte Pensionsverpflichtungen des Trägerunternehmens im Einzel- und Konzernabschluss nach HGB, EStG und IFRS

  • Die Hinzurechnung von Aufwendungen für die Überlassung von Rechten nach § 8 Nr. 1 Buchstabe f GewStG

Abgeschlossene Arbeiten

  • 2017

    2017


    AbgabemonatThema
    AugustDie nach Insolvenzeröffnung berichtigte Umsatz- und Vorsteuer als Insolvenz- und Masseforderung
    AugustBilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt im Handels- und Steuerbilanzrecht
    JuliDie Vereinbarkeit der deutschen Regelung zur umsatzsteuerlichen Organgesellschaft mit dem europäischen Unionsrecht
    JuliDie Bemessung der Ausschüttungssperren nach §§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8, 272 Abs. 5 HGB
    JuliDie Berücksichtigung einer Unterhaltsverpflichtung der Kinder gegenüber den Eltern (Elternunterhalt) im Einkommensteuerrecht
    JuniDie Gewinnermittlungsregeln des Richtlinienvorschlags der Europäischen Kommission vom 25.10.2016 für eine Gemeinsame Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage im Vergleich zu den Gewinnermittlungsregeln des deutschen Steuerbilanzrechts in Bezug auf Pensionsrückstellungen
    JuniDie ertragssteuerrechtliche Behandlung des Debt-Equity-Swaps im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen
    JuniBilanzierung mittelbarer Altersversorgungszusagen durch Unterstützungskassen beim Arbeitgeber
    AprilVoraussetzungen und Rechtsfolgen der Realteilung freiberuflicher Mitunternehmerschaften im Ertragsteuerrecht nach der Entscheidung des BFH v. 16.12.2015, IV R 8/12
    AprilBlockchain-Technologie: Analyse ausgewählter Anwendungsfälle und Bewertung rechtlicher Aspekte
    AprilGrenzen des Vorsteuerabzugs und Vorsteueraufteilung bei Holdinggesellschaften
    AprilDie Gewinnermittlungskonzeption des Richtlinienvorschlages der Europäischen Kommission für eine Gemeinsame Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage und deren Einfluss auf das deutsche Steuerbilanzrecht am Beispiel der Abschreibung und Abnutzung
    AprilDie Anforderung an die Bescheinigung gem. § 270b InsO - ein Vergleich zu den Anforderungen an ein Sanierkonzept unter Einbezug der Rechtssprechung sowie der IDW S 9 und IDW S 6
    MärzDer mittelbare Gesellschafterwechsel im Grunderwerbssteuerrecht
    JanuarDer Einfluss der Finanzmarktkrise und des Niedrigzinsumfelds auf die Marktrisikoprämie bei der Unternehmensbewertung im Aktien-, Wertpapiererwerbs und Übernahmerecht
    JanuarDie Partnergesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) als Rechtsformaternative für Freiberufler?
  • 2016

    2016


    AbgabemonatThema
    OktoberDas Regelungssystemdes § 8b KstG und der rechtspolitische  Vorschlag zur Besteuerung der Veräußerungsgewinne aus Streubesitzbeteiligungen
    SeptemberDie Neuregelung des § 50i EStG i.R.d. StÄnd-AnpGKroatien - überschießende Wirkung und Gestaltungsmöglichkeiten
    AugustDer Grundsatz der Wesentlichkeit bei Ansatz und Bewertung in der Handelsbilanz
    JuliDie Dienstleistungsbetriebsstätte im deutschen Ertragsteuerrecht und Abkommensrecht im Inbound- und Outboundfall
    JuniDie steuerliche Förderung der betrieblichen Altersvorsorge
    AprilMöglichkeiten der Auslagerung von Direktzusagen der betrieblichen Altersversorgung und deren steuerliche Behandlung
    MärzDie Behandlung von Aufwendungen vor Gründung und nach Beendigung einer Betriebsstätte
    MärzIdentifikation und territoriale Zuordnung von Personalfunktionen bei der Betriebsstättengewinnermittlung und -aufteilung nach dem Authorised OECD Approach
    JanuarDer Rechnungszins für die Bewertung von Rückstellungen nach BilMoG am Beispiel der Pensionsrückstellungen der betrieblichen Altersvorsorge
  • 2015

    2015


    AbgabemonatThema
     NovemberUnternehmensbewertung im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.12.2014
     NovemberDie Abgrenzung begünstigten Unternehmensvermögens vom unbegünstigten Verwaltungsvermögen im Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht
    SeptemberDie einkommensteuerliche Behandlung im Privatvermögen gehaltener sogenannter Xetra-Gold-Wertpapiere bei Veräußerung und Einlösung
    JuniBewertung von Rückstellung nach HGB, Steuerrecht und IFRS
    MaiDie Folgen der Nichtigkeit eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses

    März

    März

    Vorsteuerabzug durch Profifußballvereine aus Rechnung von Spielervermittlern

    Verrechnungspreise bei der Mitarbeiterentsendung in international tätigen Konzernen - eine rechtsvergleichende Analyse

  • 2014

    2014


    AbgabemonatThema
    DezemberDie Besteuerung nach Durchschnittssätzen gemäß § 24 UStG bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben
    NovemberMitwirkungsbefugnisse der Hauptversammlung bei der Ausgestaltung der Vorstandsvergütung
    OktoberDie Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen am Beispiel von zubereiteten Speisen
    September Revenue from Contracts with Customers - Der gemeinsame Standard von IASB und FASB zur Umsatzrealisierung mit besonderer Berücksichtigung der Bilanzierung schwebender Geschäfte
    AugustDie Definition und Identifikation immaterieller Wirtschaftsgüter im deutschen, europäischen und internationalen Bilanz-, Außensteuer- und Abkommensrecht
    AugustDie ertragsteuerliche Berücksichtigung des selbstgenutzten Wohneigentums: Ein Vergleich des schweizerischen und deutschen Besteuerungsmodells
    Juli Die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen als steuerpflichtiger Arbeitslohn
    MaiDas Steuerparadoxon in der Investitionsrechnung am Beispiel des gewerblichen Grundstückshandels
    MaiTarget Costing bei E-Books
    AprilVorüberlegung zu einem deutsch-spanischen Doppelbesteuerungsabkommen auf dem Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuer unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Normen sowie bestehender bilateraler Abkommen beider Staaten
    April

    Die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach einem Debt-Mezzanine-Swap

  • 2013

    2013


    AbgabemonatThema
    OktoberDie Verfügungsmacht als Leitmerkmal des Betriebstättenbegriffs in §12 AO und OECD-MA
    OktoberVeräußerung von Kapitalvermögen: Unterschiede in der Besteuerung nach §§ 16, 17, 20 und 23 EStG
    JuliDie Besteuerung der KGaA und ihrer persönlich haftenden Gesellschafter unter besonderer Berücksichtigung des Transparenzprinzips
    JuniDie SE & Co. KG als Rechtsformalternative für den Mittelstand

    März

    Neuere Entwicklung in der Rechtsprechung der Finanzgerichte und des BFH zum gewerblichen Grundstückshandel
  • 2012

    2012


    AbgabemonatThema
    September Die Bilanzierung der Eigentums- und Nutzungsverhältnisse bei lebenszyklusübergreifenden Wertschöpfungspartnerschaften nach HGB, IFRS und dem Exposure Draft Leases (ED/2010/9)
    September Das Schriftformerfordernis im Einkommensteuerrecht: Rechtliche Anforderungen und technische Möglichkeiten zu seiner Gewährleistung de lege lata und de lege ferenda
    Februar Die umsatzsteuerlichen Auswirkungen aus der Verwendung von Incoterms (insbesondere Transportzuordnung im Reihengeschäft und Einfuhrumsatzsteuer-Abzugsberechtigung)
  • 2011

    2011


    AbgabemonatThema
    OktoberGewinnermittlung für beschränkt steuerpflichtige Einkünfte gem. § 49 Abs. 1 Nr. 2 f EStG
    OktoberVerrechnungspreise für die Lizenzierung von Markenrechten zwischen verbundenen Unternehmen
    MärzEinzel- und Gesamtbewertung von Wirtschaftsgütern und sonstigen Vorteilen bei Funktionsverlagerungen ins Ausland nach § 1 Abs. 3 Satz 9 ff. AStG
    FebruarBetriebsstättengewinnabgrenzung im Anlagenbau unter dem Functionally Separate Entity Approach
    JanuarVerrechnungspreismethoden im Wandel: Vergleich der traditionellen und der gewinnorientierten transaktionsbezogenen Methoden
  • 2010

    2010


    AbgabemonatThema
    DezemberDie bilanzielle Behandlung "virtueller Güter": Eine vergleichende Analyse der Ansatzvorschriften im Handelsbilanzrecht, im Steuerbilanzrecht und in den IFRS
    NovemberDie Funktions- und Risikoanalyse als Mittel der Methodenwahl bei der Verrechnungspreisermittlung zwischen verbundenen Unternehmen
    SeptemberUnrealisierte Gewinne als Maßgröße steuerlicher Leistungsfähigkeit - Die Rolle des Fair Value im Steuerrecht nach dem BilMoG
    AugustGrenzüberschreitende Steuergestaltung mittels Personengesellschaften im Zusammenhang des § 50 d Abs. 10 EStG
    AugustDie Behandlung von Stückzinsen und Zwischengewinnen im Ertrag- und Investmentsteuerrecht
    AugustHinzurechnungsbesteuerung bei doppelt ansässigen Kapitalgesellschaften
    JuliVerlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8 c KStG - eine kritische Analyse vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen
    JuniDie Bildung von Bewertungseinheiten nach IFRS/IAS, HGB und Bilanzsteuerrecht. Zur Bedeutung der "handelsrechtlichen Rechnungslegung" i.S.d. § 5 Abs. 1 a EStG
    MaiDie Bilanzierung von Altersvorsorgeverpflichtungen nach BilMoG in Handels- und Steuerbilanz
    MärzDie Anti-Treaty-/Directive-Shopping-Regelung in § 50d Abs. 3 EStG
    FebruarTransparente, semitransparente und intransparente Fonds: Voraussetzungen und Rechtsfolgen der §§ 5, 6 InvStG
  • 2009

    2009


    AbgabemonatThema
    DezemberBetriebsstättengewinnermittlung. Analyse der deutschen und internationalen Vorschriften für grenzüberschreitende Bauaktivitäten
    NovemberVoraussetzungen und Rechtfertigung des Bilanzierungsverbots für schwebende Geschäfte in der Handels- und Steuerbilanz
    SeptemberDie steuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen
    AugustDie Abgrenzung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen als Anknüpfungsmerkmale einer steuerlichen Innovationsförderung
    JuniDie Bedeutung des Steuergeheimnisses für die Tax Compliance - Eine vergleichende Betrachtung zwischen Schweden und Deutschland
    JuniDer Konzernbegriff i.S.d. § 4 h EStG
    MaiImmobilienbewertung im Erbschafts- und Schenkungsteuerrecht nach dem ErbStG / BewG 2009
    MaiUnternehmensbewertung im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht nach dem ErbStG / BewG 2009
    MärzEmissionshandel und Steuerrecht
    MärzDie Besteuerung von Capital Gains in Deutschland, Großbritannien und den USA
    MärzPostbank Finance Award 2009: Lehren aus der Finanzkrise
    FebruarDie Abgrenzung der gewerblichen Tätigkeit von der Vermögensverwaltung am Beispiel der Tätigkeit von Private Equity Gesellschaften
    JanuarVergleichende Analyse der Unterkapitalisierungsregeln in Frankreich, USA und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Zinsschranke
  • 2008

    2008


    AbgabemonatThema
    DezemberLenkungsmaßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Europa im Steuer- und Sozialversicherungsrecht und deren Zulässigkeit nach Welthandelsrecht (Gemeinsam vom Fachgebiet Finanz- und Wirtschaftspolitik und der Juniorprofessur für Steuerrecht betreute Studienarbeit)
  • Weitere

    Weitere


    Thema
    Die Besteuerung von Funktionsverlagerungen nach der Unternehmenssteuerreform 2008 - unter besonderer Berücksichtigung von Forschung und Entwicklung
    Die Konsolidierung von Zweckgesellschaften vor dem Hintergrund der Subprime-Krise
    Bilanzielle Grundlagen der Eigenmittelunterlegung von Risiken aus Verbriefungen
    Darstellung der im Rahmen der Subprime Krise bekannt gewordenen speziellen Geschäfte zwischen Kreditinstituten und Spezialgesellschaften im Jahresabschluss nach HGB und IAS/IFRS
    Die Besteuerung des Carried Interest in Deutschland, Großbritannien und den USA
    Ein Vergleich der Umsatzsteuersysteme Deutschlands und Kanadas unter besonderer Berücksichtigung des Vorsteuerabzugs in Deutschland und des Input Tax Credit in Kanada
    Das wirtschaftliche Eigentum am Gegenstand von Public-Private-Partnership-Projekten - eine bilanzsteuerrechtliche Betrachtung
    Medizinische Versorgungszentren als gemeinnützigen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege iSd. § 66 AO
    Die Besteuerung der Erträge aus Finanzinnovationen - Zur Frage der Abgrenzung und Abgrenzbarkeit von Kapitalerträgen und Spekulationsgewinnen
    Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die steuerrechtliche Gestaltung von PPP-Verträgen bei A-Modellen
    Dividendenbesteuerung im europäischen Systemvergleich
    Die Besteuerung von Real Estate Investment Trusts (REITS) unter besonderer Berücksichtigung der Besteuerung nicht in Deutschland ansässiger Aktionäre
    Steuerbilanzielle Behandlung von Finanzderivaten
    Maßstäbe für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage in der Europäischen Union
    Gesellschafterfremdfinanzierung von Kapitalgesellschaften (§ 8a KStG)
    Unternehmensbesteuerung in Schweden
    Bürgschaften und Garantien von Gesellschafter-Geschäftsführern zugunsten ihrer GmbH im Gesellschafts- und Steuerrecht
    Rückstellungen für Pensionszusagen an GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer im Ertragsteuerrecht
    Unternehmensübertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen private Versorgungsleistungen
    Die Besteuerung der Kommanditgesellschaft auf Aktien
    Die Mehrmütterorganschaft im Körperschaft- und Gewerbesteuerrecht
    Die steuerbilanzielle Behandlung von Aktienoptionsplänen
    Die Bilanzierung von Software in Handels- und Steuerbilanz
    Die Besteuerung von Immobilienfonds
    Die Berücksichtigung wertaufhellender Umstände in der Handels- und Steuerbilanz - Einflüsse des europäischen Gemeinschaftsrechts auf das deutsche Steuerbilanzrecht
    Die Stiftung im Steuerrecht
    Die Behandlung von Verlustzuweisungsgesellschaften im Einkommensteuerrecht
    Einkommensteuerliche Aspekte von Windparkbeteiligungen