Die Begegnung im Hörsaal und der Austausch zwischen Forschenden und Bürgerschaft auf Augenhöhe sind eine wunderbare Gelegenheit, sich persönlich weiterzubilden. (Teilnehmerin der Akademiewochen, 82 Jahre)

VORSCHAU: Frühjahrsakademie 2027 vom 5. bis 8. April zum Thema "Transformation"

Die Anmeldung ist voraussichtlich vom 1. bis 28. Februar 2027 über die Webseite der Akademie möglich.

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Akademiewochen

Wissen vermitteln, Begegnung, Austausch und Diskussion ermöglichen

  • Ein gesellschaftlich relevantes Thema im Blick unterschiedlicher Forschungsperspektiven
  • Ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Arbeitsgruppen und Führungen für die interessierte Bürgerschaft
  • Ein Weiterbildungsangebot im Kompaktformat - flexibel, individuell und offen für alle
  • Seit über 30 Jahren erfolgreich mit regelmäßig 400 bis 500 Teilnehmenden

Zweimal im Jahr veranstaltet das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) an der Universität Ulm die sogenannten Akademiewochen, die Frühjahrsakademie Ende März und die Herbstakademie Ende September.
Als Weiterbildungsangebote im Kompaktformat kommen die Akademiewochen mit ihrer thematischen Ausrichtung und in ihrer zeitlichen Struktur insbesondere den Wünschen der Menschen im „dritten Lebensalter" entgegen. Willkommen sind jedoch alle, die sich mit zentralen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen möchten und dabei den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskussionen aus verschiedenen Forschungsperspektiven kennenlernen wollen. Die Akademiewochen sind anmelde- und gebührenpflichtig.

Allgemeine Informationen zu den Akademiewochen

  • Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 16:00 Uhr am Campus der Universität Ulm - i.d. R. ein wissenschaftlicher Fachvortrag am Vormittag, an den Nachmittagen Arbeitsgruppen und Mittwochsangebote.
  • Die Vorträge (10:00 - 11:45 Uhr) beleuchten das Thema der Akademie aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und laden die Zuhörerschaft zur Diskussion ein.
    Die Nachmittagsangebote (14:00 - 16:00 Uhr) zeichnen sich durch ein vielfältiges Themenspektrum aus und können ganz nach persönlichem Interesse belegt werden.
  • Während einer Akademiewoche können Sie eine einzige Arbeitsgruppe belegen. Diese findet an zwei oder drei Nachmittagen statt. Sie arbeiten hier zusammen mit weiteren Akademieteilnehmer:innen an einem Thema. Die methodische Gestaltung der Arbeitsgruppen ist so angelegt, dass die aktive Mitarbeit der Teilnehmer:innen im Vordergrund steht.
  • Am Mittwochnachmittag besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Universität Ulm kennen zu lernen (Mittwochsangebote).
  • Arbeitsgruppen und Mittwochsangebote sind teilnehmerbegrenzt.

Wenn Ihnen das gesamte Angebot zu umfangreich ist, bieten wir die Möglichkeit, einzelne Vorträge oder nur eine einzelne Arbeitsgruppe zu buchen.

Zeitliche Struktur
  • Anmelde- und kostenpflichtig
  • Anmeldung online, schriftlich oder telefonisch - ab 1. Februar für die Frühjahrsakademie, ab 1. August für die Herbstakademie.
    Weitere formale Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Akademiewoche gibt es keine. Die Veranstaltungen stehen allen offen, die an einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise interessiert sind.
  • Gesamtprogramm (alle Vorträge, eine Arbeitsgruppe und ein Mittwochsangebot):
    € 90,00 normal bzw. € 80,00 für Mitglieder des Förderkreises des ZAWiW
  • Ja nach persönlichen Interessen ist es möglich, einzelne Teilleistungen zu einem geringeren Entgelt zu buchen:
    Nur alle 5 Vorträge € 50,00 | Einzelner Vortrag € 15,00 | Arbeitsgruppe 4h/6 h € 40,00/50,00
  • Darüber hinaus können für die Zeit einer Akademie vergünstigte Wochenkarten für den ÖPNV und Parkkarten gebucht werden.
  • Alle Informationen und das Programm der aktuellen Akademie auf https://akademie.zawiw.de/

 

 

20275. - 8. April Frühjahrsakademie
 27. - 30. September Herbstakademie
202827. - 30. März Frühjahrsakademie
 25. - 28. September Herbstakademie

 

Sekretariat ZAWiW
Telefon: +49 (0)731 50-26601
Telefax: +49 (0)731 50-26609
info(at)zawiw.de
Postadresse: Albert-Einstein-Allee 11 | 89081 Ulm

Verantwortlich für die Akademiewochen: Dr. Annette Wettstein

Rückblick Herbstakademie 2026
Mensch in Bewegung

Bewegung bezeichnet allgemein eine Veränderung der Lage oder des Zustands von etwas. Im Alltag zeigt sich Bewegung als Mobilität und körperliche Aktivität. Darüber hinaus prägt Bewegung unser Denken, Fühlen und Handeln und spiegelt sich auch in gesellschaftlichen und politischen Veränderungen wider. Die fünf Vorträge der Herbstakademie eröffneten unter dem Titel “Mensch in Bewegung” einen Dialog über Gesundheit, Lernen, Entwicklung und die aktive Gestaltung individueller und gesellschaftlicher Lebenswelten.

Silke Zimmer-Merkle beleuchtete die Geschichte der Mobilität und ihren stetigen Wandel seit der Antike. Sie bringt Bewegung in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Erwartungen, technischer Möglichkeiten und politischer Entscheidungen. Claudia Hille richtete den Blick auf die Frage, wie eine gerechte Mobilitätswende gelingen kann und wie soziale Teilhabe und die Verfasstheit unserer Gesellschaft von Mobilität und Bewegung geprägt werden. Johannes Kirsten zeigte, warum Bewegung ein zentraler Schlüssel für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist. Fabian Just stellte innovative Entwicklungen aus der Prothetik und Rehabilitationstechnik vor, die neue Perspektiven für Mobilität und Teilhabe eröffnen. Tim Fleiner erläuterte schließlich, wie moderne Ansätze der Sturzprävention zu einem aktiven und selbstbestimmten Leben im Alter beitragen können.

Ergänzend lud am Donnerstag ein Wissensmarkt dazu ein, Forschungsprojekte zum Thema „Bewegung“ kennenzulernen und bei einer Tasse Kaffee mit Wissenschaftler*innen ins Gespräch zu kommen.

Das war das Programm der Herbstakademie 2026

Weitere Rückblicke

Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist kein Selbstläufer. Krisen, Polarisierung, Ungleichheit und gesellschaftlicher Wandel setzen das Miteinander unter Druck. Die Frühjahrsakademie 2026 stand daher unter dem Leitmotiv „ZusammenLeben. Verbinden statt spalten“ und fragte, was unsere Gesellschaft zusammenhält und wie Zusammenhalt gestärkt werden kann. Eröffnungsrednerin Gilda Sahebi hinterfragte die Erzählung der gespaltenen Gesellschaft, Beate Küpper beleuchtete demokratische Einstellungen in Deutschland. Nils Goldschmidt stellte Gerechtigkeit als Grundlage für Zusammenhalt und Wohlstand heraus. Anna Reinhardt thematisierte Solidarität in der alternden Migrationsgesellschaft und Stefanie Bremer, selbst Millionenerbin, plädierte für Steuer- und Vermögensgerechtigkeit als Voraussetzung für faire Teilhabe und Zukunftsfähigkeit.

Das Programm.

Frühjahrsakademie 2026 - ZusammenLeben: Verbinden statt spalten

Die Herbstakademie widmete sich dem Thema „Sicher in der digitalen Welt“. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche rücken Sicherheit, Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre immer stärker in den Fokus. Unsichere Software, Identitätsdiebstahl, Datenlecks und gezielte Cyberangriffe gehören bereits heute zu unserem Alltag. Unternehmen sehen sich professionell organisierten Angriffen ausgesetzt, Privatpersonen müssen den Umgang mit ihren persönlichen Daten immer bewusster gestalten und öffentliche IT-Infrastrukturen geraten immer häufiger unter Druck oder geraten durch proprietäre Lösungen in Abhängigkeiten. Aus unterschiedlichen Forschungs- und Wissenschaftsperspektiven fragen wir danach, wie Souveränität und Privatsphäre angesichts dieser Bedrohungen geschützt werden können. 

Das Programm.

Herbstakademie 2025 - Sicher in der digitalen Welt. Wie bedroht sind Souveränität und Privatsphäre?

Die Medizin befindet sich in einem dynamischen Wandel, der durch bahnbrechende Entdeckungen sowie zunehmende Digitalisierung und Personalisierung geprägt ist. Neue Technologien, innovative Behandlungsmethoden und das wachsende Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Gesellschaft gestalten die Zukunft der medizinischen Versorgung.

Die Frühjahrsakademie beleuchtete die zentralen Fragen: Was bedeuten „Nutzen“ und „Wirkung“ in der Medizin? Wie definieren wir den Erfolg medizinischer Maßnahmen und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse den Alltag von Patienten verbessern? Im Fokus steht auch die Förderung von Gesundheitskompetenz, die sowohl individuell als auch systemisch gestärkt werden muss. Vorträge zu genetischen Ursachen von Tumorerkrankungen, personalisierten Immuntherapien und modernen Medikamenten ergänzten das Programm.