Aktuelle Meldung

Digitale Teilhabe: Vier Angebote für eine digitale Stadtgesellschaft

Universität Ulm

Stadt Ulm zeigt Zusammenspiel von digitaler Unterstützung, Informationskompetenz, Ehrenamt und Bürgerbeteiligung - mit Unterstützung des ZAWiW.

Ulm macht sich dafür stark, dass möglichst viele Menschen an den Möglichkeiten der Digitalisierung teilhaben können. Im Rathaus stellte OB Martin Ansbacher vier Säulen vor, die digitale Teilhabe in Ulm tragen. Dabei wurde deutlich: Digitale Teilhabe hat viele Facetten. Sie beginnt bei der sicheren Nutzung eines Smartphones und reicht bis zur digitalen Beteiligung an der Entwicklung der Stadt.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher betonte im Gespräch, dass digitale Teilhabe als gemeinsame Aufgabe verstanden werden müsse. Unterschiedliche Angebote könnten sich dabei ergänzen: Menschen erhalten Unterstützung beim Zugang zu digitalen Werkzeugen, lernen Informationen kritisch zu bewerten, können sich digital ehrenamtlich engagieren und ihre Ideen in die Stadtentwicklung einbringen.

„Digitale Stadtentwicklung funktioniert dann besonders gut, wenn sie bei den Menschen ankommt“, so der Oberbürgermeister. Entscheidend sei deshalb nicht allein, welche technischen Möglichkeiten zur Verfügung stünden. Es gehe ebenso darum, Wissen zu vermitteln, Zugänge zu schaffen und Menschen zur aktiven Mitgestaltung einzuladen. Die vier Angebote zeigen damit unterschiedliche Wege zu einem gemeinsamen Ziel: Eine digitale Stadt soll für alle Menschen zugänglich sein – und Möglichkeiten eröffnen, sich zu informieren, zu engagieren und einzubringen. OB Ansbacher betont: „Das sind grundlegende Faktoren, damit in Zukunft unsere Demokratie in Ulm lebendig bleibt. So können wir auch hier die Stadtgesellschaft gemeinsam weiterentwickeln.“

Einen wichtigen Beitrag leisten die ehrenamtlichen Digitalmentor*innen. Sie unterstützen Menschen bei Fragen rund um Smartphone, Tablet, Laptop und digitale Anwendungen im Alltag. In kostenlosen Sprechstunden an mehreren Standorten können Interessierte ihre eigenen Geräte mitbringen und sich direkt helfen lassen. Wer sich selbst als Digitalmentor*in engagieren möchte, kann an regelmäßig stattfindenden Grundlagenschulung im Verschwörhaus teilnehmen. Die Schulung vermittelt die Fähigkeiten und Grundlagen, die für die ehrenamtliche Unterstützung benötigt werden. Das ZAWiW der Universität Ulm begleitet die Digitalmentor:innen  und ist für die Grundlagen- und Aufbauschulungen zuständig.

Weitere Infos unter ulm.de/digi-mentos

Doch digitale Teilhabe bedeutet mehr, als technische Geräte bedienen zu können. Mit dem Workshopangebot „Fakt statt Fake“ vermittelt die Stadtbibliothek Ulm Kompetenzen im Umgang mit Informationen im Internet. Die Teilnehmer*innen lernen unter anderem, Falschinformationen zu erkennen, Quellen kritisch zu hinterfragen und manipulative Inhalte einzuordnen.

Weitere Infos unter stadtbibliothek.ulm.de/veranstaltungen-workshops/fake-news-work

Auch das Ehrenamt eröffnet neue Möglichkeiten durch digitale Werkzeuge. engagiert in ulm e.V. stellt mit der engagiert-in-ulm-App ein digitales Angebot bereit, das Menschen und Engagement-Möglichkeiten besser miteinander verbinden soll.

Weitere Infos unter www.engagiert-in-ulm.de/index.php/app 

Eine weitere, starke Säule ist die Beteiligungsplattform „beteilige.dich“. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Ort und Zeit über kommunale Themen informieren und ihre Perspektiven einbringen. Zuletzt stand der „Zukunftsplan Mobilität 2040“ im Fokus.

Weitere Infos unter beteiligedich.ulm.de