Menschen passen die Art der Kommunikation ständig an ihre Umgebung und an ihren aktuellen Gesprächspartner an. Die damit verbundenen Entscheidungen fällen sie auf Grund diverser Kontextinformationen. Obwohl kontextsensitive ubiquitäre Systeme bereits heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Informationen auswerten um ihre Funktionalität zu maximieren, bleibt die Flexibilität der Benutzungsschnittstelle weitgehend unangetastet. Um den kommunikativen Gewohnheiten und Bedürfnissen eines Benutzers Rechnung zu tragen, sollen die zur Verfügung stehenden Informationen nun ebenfalls dazu genutzt werden, um die Benutzungsschnittstelle zu adaptieren.

Nach einer Einführung in die Thematik der modellgetriebenen Software-Entwicklung wird ein Verfahren zur Modalitätsarbitrierung vorgestellt. An einem Beispielprozess wird gezeigt, wie durch Anwendung von Kontextwissen eine modellgetriebene, adaptive Benutzungsschnittstelle realisiert werden kann.

19.11.2012

Speaker