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Antragsfit in 90 Minuten: Erfolgreicher Workshop zu partizipativer Forschung in Ulm

Universität Ulm

Lust auf partizipative Forschung, aber keine Zeit und kein Geld? Die Lösung liegt oft in erfolgreichen Förderanträgen. Um Forschende genau hierbei zu unterstützen, lud das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) am Mittwoch, 20. Mai 2026, zu einem kompakten Praxis-Workshop in den Botanischen Garten ein.

Rund 20 Forschende der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm kamen zusammen, um in Rekordzeit wertvolles Know-how für die Antragstellung zu sammeln.

​Partizipative Forschung lebt vom Dialog mit der Gesellschaft, stellt Wissenschaftler:innen in der Praxis jedoch oft vor logistische und finanzielle Herausforderungen. Um Kapazitäten und Ressourcen für partizipative Forschung zu akquirieren, führte Julia Brandt von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin praxisnah in die wichtigsten Dos und Don’ts der Antragstellung ein und gab den Teilnehmenden konkrete Werkzeuge an die Hand, worauf bei der Einreichung zu achten ist.

​Ergänzend zu diesen Impulsen wurde der Blick auf die konkreten Unterstützungsmöglichkeiten direkt vor Ort gelenkt: Das ZAWiW stellte seine lokalen Angebote vor, die Forschenden den Einstieg erleichtern. Durch regelmäßige Sprechstunden zu partizipativer Forschung und die gezielte Vernetzung mit Partizipationserfahrenen sowie Bürger:innen im Ulmer Netzwerk für Bürgerwissenschaften bietet das ZAWiW eine feste Anlaufstelle für die Praxis.

​Im Anschluss an den fachlichen Teil stand der direkte Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Mittagessen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, bereits aktive partizipative Forscher:innen aus Ulm zu ihren Projekten zu befragen, Herausforderungen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. 

​Der Workshop wurde ermöglicht durch partX – die Fortbildungsreihe partizipative Forschung von mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen. Das Format wird von Wissenschaft im Dialog und dem Museum für Naturkunde Berlin umgesetzt und durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

​Das große Interesse und die positive Resonanz der Ulmer Wissenschafts-Community zeigen den hohen Bedarf an Angeboten zu partizipativer Forschung. Direkt nach der Veranstaltung ist bereits die erste Anmeldung zur Sprechstunde im ZAWiW eingegangen.

ZAWiW-Mitarbeiterin Dorothee Hoffmann, die an der Fortbildungsreihe partX teilgenommen hat, stellt den Ulmer Forschenden lokale Unterstützungsangebote zu partizipativer Forschung vor. (Foto: ZAWiW)