

Methoden der Molekularbiologie: Anwendungsbeispiele
Modulgruppe: Biotechnologie, Biopharmazeutische Wissenschaften und Arzneimittelentwicklung
Das Modul „Methoden der Molekularbiologie“ soll den Studierenden Kenntnisse im Bereich der Molekularbiologie, im molekularbiologischen Arbeiten und in molekulargenetischen Analysen vermitteln.
Leitung: Prof. Dr. Bernhard Eikmanns, Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie, Universität Ulm
Das Modulhandbuch finden Sie hier.
Molekularbiologische Methoden
- Einsatz von Reporter- und Markergenen
- Transformation und Analyse von Transformanten
- Einschleusen von Nukleinsäuren in Säugerzellen
- Nukleinsäureanalytik/DNA-Sequenzierung/RNA-Sequenzierung
- Einsatz von Genbanken
- Blotting- und Hybridisierungsverfahren
- PCR und Anwendungsmöglichkeiten
- Herstellung rekombinanter Proteine
- Gezielte Mutagenese & gerichtete Evolution
- Chip-Technologie, DNA-Microarrays
- Proteomanalysen/Proteinsequenzierung
- Hefe 1,2,3- Hybrid-Systeme
- Bildgebungsverfahren in der Molekularbiologie: Fluoreszenz/Biolumineszenz
Molekularbiologische Übungen im Labor
- DNA Amplifikation mittels PCR
- Phageninfektion und -nachweis
Fachkompetenz:
Studierende, die dieses Modul erfolgreich absolviert haben:
besitzen einen theoretischen Überblick über alle gängigen Methoden, die in der Molekularbiologie bzw. beim molekularbiologischen Arbeiten zur Anwendung kommen darüber hinaus haben sie ein Verständnis für molekulargenetische Analysen
Methodenkompetenz:
- verfügen über grundlegende Fertigkeiten, um molekularbiologische Techniken und Analysen durchzuführen
- besitzen vertiefte Kenntnisse über angewandte Molekularbiologie
Selbst- und Sozialkompetenz:
- sind in der Lage, einen Vortrag selbständig vorzubereiten und darzubieten
- haben ihr Fachwissen im Bereich der Molekularbiologie auf Originalarbeiten aus der aktuellen Forschung erweitert, auch im Hinblick auf das spätere Präsentieren eigener Forschungsergebnisse
- haben Erfahrungen gesammelt bezüglich der aktiven Teilnahme an Diskussionen
Empfohlen wird:
- Ein Desktop-Rechner oder ein Notebook mit einer aktuellen, d.h. vom jeweiligen Hersteller unterstützten Version von Microsoft Windows, Apple macOS oder Linux
- Ein Headset
- Die aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari oder Microsoft Edge
- Internet-Zugang (z.B. über xDSL, Cable, LTE, 5G) mit mindestens 3 Mbit/s in Downstream- und 384 kbit/s in Upstream-Richtung ("DSL 3000").
Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu den technischen Anforderungen zu kontaktieren.
Während des Semesters wird es zwei Präsenzveranstaltungen geben, die verpflichtend wahrzunehmen sind. Bei Krankheit ist den Modulverantwortlichen ein ärztliches Attest vorzulegen.
Bildung der Abschlussnote
Die schriftlichen Praktikumsprotokolle sind Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussklausur. Die Note entspricht der Note in der Abschlussklausur.
Bei erfolgreichem Abschluss des Moduls erhalten Sie ein Zertifikat sowie ein Supplement, das die Inhalte des Moduls als Übersicht auflistet. Im Supplement bestätigt Ihnen der Modulverantwortliche das Äquivalent von 3 Leistungspunkten nach ECTS.
Dozent

Prof. Dr. Bernhard Eikmanns
Professor im Institut für Mikrobiologie und Biotechnolgie, Universität Ulm

Gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg