Neue Flugtrajektorien für die Detektion von Eis- und Bodenschichten



Die Gletscher und Eisschilde spielen eine zentrale Rolle im Klimasystem und der globalen Ozeanzirkulation. Radarsysteme ermöglichen die Erfassung der verschiedenen Schichten im Eis. Für glaziologische Anwendungen sind dabei neben der Schichtdicke insbesondere die dielektrischen Eigenschaften des Eises von Interesse. Bistatische Radarsysteme, bei denen Sender und Empfänger getrennt sind und beispielsweise auf zwei verschiedenen UAVs montiert werden, bieten das Potenzial, beide Informationen gleichzeitig zu bestimmen.

Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung neuer Messgeometrien und Flugtrajektorien für bistatische Radarnetzwerke auf UAVs. Dadurch soll die Abbildung von Schichtstrukturen und Materialeigenschaften im Eis verbessert werden.
Auf Basis eines MATLAB-Simulationsframeworks, das im Rahmen der Arbeit erweitert wird, werden geeignete Flugtrajektorien entworfen und optimiert. Diese bestimmen die bistatische SAR-Apertur und damit die Qualität der Abbildung der Eisschichten. Die Bildgebung wird entsprechend an die jeweiligen Trajektorien angepasst.
Dr.-Ing. David WerbunatPostdoktorand   Raum: 41.1.210Telefon: 0731 50-26355E-Mail
Art der Arbeit

Recherche, Simulation, Entwicklung und Implementierung von Algorithmen (z.B. in MATLAB), Signalverarbeitung

Empfohlene Grundkenntnisse

Vorlesungen Radar- und Hochfrequenzsensoren, oder  Space-based Radar
MATLAB-Programmierkenntnisse von Vorteil

Sonstiges

Beginn der Arbeit: ab sofort
Der Fokus der Arbeit kann nach eigener Präferenz ausgearbeitet werden