- Robert Heinrich
- Pascal Leber
ANYMOS II
Über das Projekt
Das Kompetenzcluster ANYMOS - Anonymisierung für vernetzte Mobilitätssysteme - untersucht wie sich Technologien der Anonymisierung und Pseudonymisierung auf die unterschiedlichen anfallenden Daten innerhalb des Mobilitätskontextes anwenden lassen. Durch eine ganzheitliche Betrachtung des Bereiches (Welche Daten fallen an? Welche Informationen enthalten die Daten? Welche Datenflüsse kommen zustande?) sollen die Gefahren von Identifikation und Profiling reduziert sowie Unsicherheitsfaktoren hinsichtlich Datenaustausch und Datenverwendung eliminiert werden.
Förderphase 1
In der ersten Förderphase, die sich von November 2022 bis November 2025 erstreckte, stand die Sicherstellung der Datennutzbarkeit trotz Anwendung von Anonymisierungstechniken im Fokus der Forschung. Alle Ergebnisse der ersten Förderphase können in der Broschüre eingesehen werden. An der ersten Förderphase war die Universität Ulm nicht beteiligt.
Förderphase 2
Die zweite Förderphase für das Kompetenzcluster ANYMOS läuft seit Januar 2026 und endet Dezember 2028. Im Zentrum dieser Förderphase steht die Suche nach technischen Lösungen, um Mobilitätsdaten ohne Personenbezug, der sich aus den Daten ableiten lassen könnte, bereitstellen zu können. Unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Heinrich ist die Universität Ulm ein Teil der zweiten Förderphase und somit auch ein Mitglied des Kompetenzclusters.
Konkret verfolgt die Forschungsgruppe von Robert Heinrich im Rahmen des Teilvorhabens verschiedene Ziele. So wird zunächst die Architektur von Mobilitätssystemen sowie deren enthaltenen Daten, Datenströme und Anonymisierungssachverhalte modelliert. Basierend auf den Architekturmodellen werden Analysetechniken entwickelt, um frühzeitig Verletzungen der Privatsphäre erkennen zu können. Darauf aufbauend werden Mitigationstechniken erarbeitet, die neben einem Empfehlungssystem auch die automatische Behebung von Verletzungen der Privatsphäre, umsetzen sollen. Außerdem soll die Anwendung von Datenanonymisierung und des Angriffsschutzes in Prozessmodellen untersucht werden. Zuletzt wird das bereits bestehende ANYMOS-Vorgehensmodell anhand der gewonnen Erkenntnisse erweitert.
Förderer
Förderkennzeichen: 16KIS2509