Gehen Sie wählen!
Dieses Grundrecht ist keine Selbstverständlichkeit. Frauen durften bis 1919 weder das aktive noch das passive Wahlrecht ausüben. Es war ein langer und hart erkämpfter Weg, der schlussendlich zur staatsbürgerlichen Gleichberechtigung führte.

Jahrzehntelang pochten Frauen auf ein aktives und passives Wahlrecht!

Im November 1918 war es dann endlich so weit: In der Weimarer Verfassung wurde das Wahlrecht für Frauen und Männer gesetzlich verankert.

Am 19. Januar 1919 konnten Frauen erstmals wählen! Die Wahlbeteiligung der Frauen bei der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung lag bei fast  90 %. Knapp 10 % Frauen schafften den Einzug in das Parlament.

 

 

Rückblick: Frauenversammlung zum Thema "Gegenwart und Zukunft gestalten - Nutzen Sie Ihr Wahlrecht" am 18.03.2019

Am 18.03.2019 fand an der Universität Ulm die Frauenversammlung zum aktuellen Thema statt:
"Gegenwart und Zukunft gestalten - Nutzen Sie Ihr Wahlrecht"

  • Zahlen und Fakten der Universität Ulm - Renate Löw de Mata, Beauftragte für Chancengleichheit

  • Bericht aus der Gremienarbeit - Heidi Krolopp, Dezernatsleiterin Recht, Organisation und Marketing

  • Informationen zu den diesjährigen Wahlen an der Universität Ulm - Kathrin Häckert M.A., Wahlleiterin

  • 100 Jahre Frauenwahlrecht - Aktiv für unsere Rechte: Im November 1918 wurde in Deutschland das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht eingeführt und im Januar 1919 konnten Frauen in Baden und Württemberg und auf Reichsebene erstmals wählen und selbst gewählt werden. Dies war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie und auch zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Im Vortrag wird die Geschichte der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland dargelegt, mit Ausblick auf die internaitonale Entwicklung. Wer waren die Akteurinnen in Deutschland, in Baden und Württemberg? Wie nahmen die Frauen nach der Einführung des Frauenwahlrechts ihre politischen Möglichkeiten wahr? Das Frauenwahlrecht war aber nur ein erster Schritt Richtung Gleichberechtigung der Geschlechter. Wie ging es in der Weimarer Republik und nach 1945 weiter? Die Aufnahme des Artikels 3 Absatz 2 "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" ins Grundgesetz ging maßgeblich auf Elisabeth Selbert zurück. Damit einher ging das Versprechen, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen umzusetzen. So bleibt zum Schuss die Frage, wo stehen wir heute.

    Corinna Schneider M.A., Historikerin und Genealogin, Historische Dienstleistungen und Layout, Vorstand Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Hier geht's zur Präsentation von Corinna Schneider.

Mehr Informationen erhalten Sie u.a. auf folgenden Seiten:

Bundeszentrale für politische Bildung

Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Ministerium für Soziales und Integration


Beauftragte für Chancengleichheit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 27.02.2016 ist das neue Chancengleichheitsgesetz in Kraft getreten, das das bisherige Chancengleichheitsgesetz aus dem Jahr 2005 ablöst.

Es soll helfen, Frauen und Männer im öffentlichen Dienst tatsächlich gleichzustellen und insbesondere mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das berufliche Vorankommen von Frauen in der Verwaltung wird gezielt gefördert und die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Frauen und Männer verbessert.

Das neue "Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg" weitet die Rechte und Einflussmöglichkeiten der Beauftragten für Chancengleichheit aus und regelt sie verbindlich.

Die Beauftragte für Chancengleichheit hat künftig das Recht, stärker in alle Bewerbungsverfahren eingebunden zu werden und kann an allen Bewerbungs- und Personalauswahlgesprächen teilnehmen.

Sie ist an sonstigen allgemeinen personellen sowie sozialen und organisatorischen Maßnahmen ihrer Dienststelle, soweit diese Auswirkungen auf die berufliche Situation weiblicher Beschäftiger haben können, frühzeitig zu beteiligen. Sie ist nicht an Weisungen gebunden.

Hier geht's zum Landesportal des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Kontakt

Beauftragte für Chancengleichheit
Renate Löw de Mata
Universität Ulm
Albert-Einstein-Allee 11

89081 Ulm
Telefon: +49 (0)731 / 50-22816

Achtung! Ich bin umgezogen nach
Festpunkt M24 Raum 222


Sprechzeiten
Mo. - Fr. vormittags oder nach Vereinbarung

Stellvertreterin: Dr. Alexa Hagedorn

Be active. Be happy. Be you!
Stuttgarter Women's Run
Samstag, 26.06.2019

Ein gemeinsames Projekt des BGM und der BfC.

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