Die Natur der Geschlechter? Geschlecht in Biologie und Medizin.

Montag, 16. Juli 2018 um 11 Uhr im Multimediaraum im Festpunkt N27

Alle Interessierten sind zum Vortag herzlich eingeladen!

Oft wird davon ausgegangen, dass Geschlecht, weiblich wie männlich, ein schlichte Tatsache der Natur ist. Ein Blick in die Geschichte und Gegenwart von Biologie und Medizin zeigt allerdings ein wesentlich komplexeres und weniger eindeutiges Bild. Wie wird in der Wissenschaft Wissen über Geschlecht erzeugt? Sind die Grenzen von Männlichkeit und Weiblichkeit tatsächlich so einfach und klar in den Körper geschrieben? Was bedeutet das für gesellschaftliche Debatten über Geschlecht?

Prof. Dr. Ruth Müller ist Professorin für Wissenschafts- und Technologiepolitik am Munich Center for Technology in Society der TU München. Ihre Forschungsarbeit beschäftigt sich u.a. mit dem Verhältnis von Lebenswissenschaften, Gesellschaft und Politik. Sie hat Molekulare Biologie und Soziologie an der Universität Wien studiert, und war als Forscherin an der University of Califorinia Santa Cruz, Vereinigte Staaten, und der Universität Lund, Schweden, tätig.

Im Rahmen der Frauenversammlung gilt die Teilnahme für Frauen aus dem nicht-wissenschaftlichen Bereich als Arbeitszeit.

Beauftragte für Chancengleichheit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 27.02.2016 ist das neue Chancengleichheitsgesetz in Kraft getreten, das das bisherige Chancengleichheitsgesetz aus dem Jahr 2005 ablöst.

Es soll helfen, Frauen und Männer im öffentlichen Dienst tatsächlich gleichzustellen und insbesondere mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das berufliche Vorankommen von Frauen in der Verwaltung wird gezielt gefördert und die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Frauen und Männer verbessert.

Das neue "Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg" weitet die Rechte und Einflussmöglichkeiten der Beauftragten für Chancengleichheit aus und regelt sie verbindlich.

Die Beauftragte für Chancengleichheit hat künftig das Recht, stärker in alle Bewerbungsverfahren eingebunden zu werden und kann an allen Bewerbungs- und Personalauswahlgesprächen teilnehmen.

Sie ist an sonstigen allgemeinen personellen sowie sozialen und organisatorischen Maßnahmen ihrer Dienststelle, soweit diese Auswirkungen auf die berufliche Situation weiblicher Beschäftiger haben können, frühzeitig zu beteiligen. Sie ist nicht an Weisungen gebunden.

Hier geht's zum Landesportal des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Kontakt

Beauftragte für Chancengleichheit
Renate Löw de Mata
Universität Ulm
Albert-Einstein-Allee 11
Festpunkt O25 Raum 448
89081 Ulm
Telefon: +49 (0)731 / 50-22816

Sprechzeiten
Mo. - Fr. vormittags oder nach Vereinbarung

Stellvertreterin: Dr. Alexa Hagedorn