Dr. rer. nat. Sandra Mai-Lippold

Sandra Mai-Lippold, geb. Mai, ist seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische und Gesundheitspsychologie in Forschung und Lehre beschäftigt. In ihrer Promotion, die von der Ulmer Universitätsgesellschaft mit dem Promotionspreis ausgezeichnet wurde, erforschte sie neuronale Substrate im Wechselspiel von Interozeption, Emotionen und Körperbild mit den Methoden der Elektroenzephalographie und der transkraniellen Magnetstimulation (TMS). Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung physiologischer Marker und neuronaler Netzwerke von Interozeption und Emotion bei gesunden und klinischen Gruppen mit Hilfe von transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS), peripherphysiologischen Maßen und interozeptiver Stimulation. 2017 war sie im Forschungsaufenthalt im Laureate Institute of Brain Research (LIBR), Tulsa, Oklahoma, US, woran sich ein Kooperationsprojekt zu den Auswirkungen des Konsums von Energy Drinks auf interozeptive und emotionale Prozesse bei Angstsensitivität anschloss.
Seit 2021 ist sie zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der klinischen Forschung und Lehre sowie als psychologische Psychotherapeutin (Vertiefung Verhaltenstherapie bei Erwachsenen, Zusatzqualifikationen Gruppenpsychotherapie, Übende und suggestive Techniken, Weiterbildung im Skillstraining zur affektiven und interpersonellen Regulation mit narrativer Therapie (STAIR-NT) zur Behandlung der (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung) in der psychotherapeutischen Hochschulambulanz der Universität Ulm tätig.

Kontakt

 

 

Sandra Mai-Lippold
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sandra Mai-Lippold
☎ +49-(0)731/50 31732
℻ +49-(0)731/50 31739
Π 43.3.101

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Forschungsinteressen

  • Forschungsschwerpunkt: Interozeption und Emotion
    Interozeption und Emotionsverarbeitung/-regulation bei gesunden und klinischen Gruppen (u.a. Essstörungen, neurologische Erkrankungen) aller Altersstufen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), Neuronale und peripherphysiologische Korrelate von Interozeption und Emotion, Modelle interozeptiver Verarbeitung, Alexithymie, Schmerz, Körperschemastörungen.
  • Forschungsschwerpunkt: Prävention psychischer Erkrankungen
    Verbesserung interozeptiv-emotionaler Kompetenzen durch achtsamkeitsbasierte Verfahren, Förderung von Emotionsregulation und Körperwahrnehmungsfähigkeiten.
  • Methodische Schwerpunkte in allen Forschungsbereichen
    EEG und evozierte Potentiale, Herzschlagevoziertes Potenzial (HEP), transkranielle Magnetstimulation (TMS), transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), Ecological momentary assessment, Peripherphysiologische Parameter: Herzratenvariabilität, Elektrodermale Aktivität (EDA), EMG.

Wissenschaftliche und Klinische Tätigkeiten

Wissenschaftliche Tätigkeit

seit 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der klinischen Lehre/Forschung, Institut für Psychologie und Pädagogik, Universität Ulm
2020 Promotion Dr. rer. nat., Thema: Neuronale Substrate im Wechselspiel von Interozeption, Emotion und Körperbild
06/2017 -
08/2017
Forschungsaufenthalt im Laureate Institute of Brain Research (LIBR), Tulsa, Oklahoma, US.
04/2014 -
02/2015
Mitarbeit im Kooperationsprojekt der Baden-Württemberg Stiftung "Komm mit in das gesunde Boot"
Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische & Gesundheitspsychologie, Institut für Psychologie und Pädagogik Universität Ulm
11/2013 - 03/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
2010 - 2013 Studium der Psychologie (M.Sc.) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Thema der Masterarbeit: "Verarbeitung affektiver und nahrungsbezogener Stimuli bei Jugendlichen mit Anorexia nervosa: Eine EKP-Studie."
09/2013 - 10/2013 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
06/2013 - 08/2013 

Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Allgemeine Psychologie, Universität Bamberg

2011 - 2013

Wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe "Neurophysiologie" der Kinder und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Erlangen

2008 - 2010 Studium Psychologie (B.Sc.) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Klinische Tätigkeit

seit 2021 Tätigkeit als psychologische Psychotherapeutin (Vertiefung Verhaltenstherapie) in der psychotherapeutischen Hochschulambulanz der Universität Ulm
2021 Approbation zur psychologischen Psychotherapeutin, Fachkunde Verhaltenstherapie bei Erwachsenen, Zusatzqualifikationen Gruppenpsychotherapie, Übende und suggestive Techniken
2017 - 2021 Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), AWIP, Universitätsklinikum Ulm
2017 - 2019 Praktische Tätigkeit in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universitätsklinikum Ulm
2019 - 2021 Praktische Ausbildung im AWIP, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universitätsklinikum Ulm
03/2012 - 08/2012 Praktikum der Tagesklinik für Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Erlangen
08/2009 - 10/2009 Praktikum beim Sozialpsychiatrischen Dienst OASE, Bamberg

Auszeichnungen und Preise

  • 2021 Promotionspreis der Ulmer Universitätsgesellschaft

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Fachgruppen Gesundheitspsychologie, Biologische und Neuropsychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Lehre

  • Forschungsorientiertes Vertiefungsseminar und Übung „Neurowissenschaftliche Methoden in der Gesundheitspsychologie“ (WiSe 22/23)
  • Seminar/Fallarbeit „Psychotherapeutische Fallkonzeption B“ (WiSe 22/23)
  • Projektseminar „Entwicklung und Durchführung eines metakognitiven Trainings für Psychosen“ (SS 2022)
  • Colloquium clinical and health psychology (WS 2021/22)
  • Neurowissenschaftliche Methoden in der Gesundheitspsychologie (WS 2021/22)
  • Neurowissenschaftliche Methoden in der Gesundheitspsychologie (SS21)
  • Abteilungskolloquium Klinische und Gesundheitspsychologie (WS20/21)
  • Abteilungskolloquium Klinische und Gesundheitspsychologie (WS19/20)
  • Metakognitives Training für Psychose (MKT; SS19)
  • Metakognitives Training für Psychose (MKT; SS18)
  • Neurowissenschaftliche Methoden im Kontext aktueller Forschung in Gesundheit und Klinischer Psychologie (WS 17/18)
  • Neuroscientific methods in current research in health and clinical psychology (SS 17)
  • Neurowissenschaftliche Methoden im Kontext aktueller Forschung in Gesundheit und Klinischer Psychologie (WS 16/17)
  • Seminar Aktuelle Forschungsthemen in der Klinischen und Gesundheitspsychologie unter Betrachtung verschiedener neurowissenschaftlicher Methoden (SS 16)
  • Seminar „Biopsychologische Methoden in der Gesundheitspsychologie“ (WS 15/16)
  • Seminar „Biopsychologische Methoden und deren Anwendung in der Gesundheitspsychologie“ (SS15)
  • Seminar „Ess- und Gewichtsstörungen: Grundlagen und Behandlung“ (SS15)
  • Übung Applied Cognitive Systems “Biological Psychology” (WS 14/15)