Projektstruktur Entrepreneurs Campus

Als zentrale Serviceeinrichtung der Universität Ulm, versteht sich der Campus als Heimat für verschiedene  Projekte im Zusammenhang mit Entrepreneurship (unternehmerisches Handeln). Hierzu ist es uns wichtig die Vielseitigkeit und Themen, die aus den einzelnen Instituten kommen, abzudecken. Aus diesem Grund besteht bereits Heute eine enge Verknüpfung mit den Instituten, um einen Transfer: vom Wissenschaftler zum Entrepreneur, leben zu können. Der Dreiklang - Wissenschaft - Lösungsdesin - Entrepreneurship - beschreibt den Weg und auch die zugrundeliegende Struktur des Entrepreneurs Campus.

EXIST Women

Frauen-Power am Entrepreneurs Campus der Uni Ulm!

Im Rahmen des EXIST Women-Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz starten zehn Frauen an der Universität Ulm durch. Die Teilnehmerinnen aus verschiedenen Fachbereichen präsentierten bereits ihre vielfältigen Gründungsideen, von technischen Innovationen bis hin zu kulturellen Initiativen. Mit einem Budget von 88.500 Euro unterstützt der Entrepreneurs Campus bis Ende 2024 die angehenden Gründerinnen mit einer intensiven Begleitung, monatlichen Stipendien und Sachmitteln. Ziel ist es, den Anteil von Frauen in der Startup-Szene zu erhöhen und innovative Projekte zu fördern. EXIST Women ist Teil der Startup-Strategie der Bundesregierung und bietet den Frauen neben der lokalen Unterstützung durch das Gründungsnetzwerk ihrer Hochschulen die Möglichkeit, sich Deutschland weit mit anderen Stipendiatinnen zu vernetzen.

Zu den ausgewählten Teilnehmerinnen gehören Anna Maria Zeljkovic, Frauke Schäfer, Humay Hamidli, Ines Erhardt, Jana Funke, Jessica Schiele, Lea Widler, Mareike Danne, Tanja Gäßler und Yonca Kayaoglu. Im Januar haben die angehenden Gründerinnen ihre Projekte in einminütigen Pitch-Vorträgen universitätsöffentlich vorgestellt. Die Mehrheit der präsentierten Gründungsideen waren technischer Natur, dabei ging es beispielsweise um die KI-gestützte Studiengangssuche, um den Einsatz von VR-Technologie im Fitnessbereich sowie um eine E-Order App für Restaurants oder eine personalisierte Wissensplattformen. Aber auch Gesundheit und Ernährung waren ein Thema, ob bei der individualisierten Nährstofftherapie oder der Entwicklung immunregulatorischer Wirkstoffe. An die Industrie richtet sich ein kollaboratives Modell für Kreislaufwirtschaft, eine Transformationsbegleitung für mehr Nachhaltigkeit sowie eine Kombilösung aus Dienstleistung und Gebrauchsgut zur CO2-Reduktion. Und auch die Kultur kam nicht zu kurz: skizziert wurde außerdem eine Gründungsinitiative für Salonkonzerte.

Gruppenbild EXIST Women (Foto Lena Schmid): oben v.l.: Melanie Kamrath, Ines Erhardt, Mareike Danne, Karolina Schüle, Humay Hamidli, Jana Funke, Jessica Schiele, Dr. Birgit Stelzer; unten v.l.: Anna-Maria Zeljkovic, Lea Widler, Yonca, Kayaoglu, Tanja Gäßler, Magdalena Meyer, Frauke Schäfer
Kontakt und Links

Ansprechpartnerinnen:
Melanie Kamrath: melanie.kamrath@uni-ulm.de
Dr. Birgit Stelzer: birgit.stelzer@uni-ulm.de

EXIST-Women kompakt für Gründerinnen: Download
Präsentation von der Informationsveranstaltung
 

Ulmer Lehrinkubator

Projektbeschreibung

Neben Fachkompetenzen sind in der Industrie Vorgehensweisen gefragt, komplexe Problemstellungen schnell und innovativ zu lösen. Das Lösungsdesign als wesentliche Problemlösungskompetenz in komplexen Systemen und Vorstufe des Entrepreneurship ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. Studierende technologieorientierter Fachrichtungen erfahren eine exzellente Fachausbildung, haben aber häufig ein Entwicklungspotenzial in dieser wesentlichen, praxisrelevanten Metakompetenz. Das Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, in dem ein Lehrmodul „Lösungsdesign“ entwickelt und beispielhaft umgesetzt wird, welches flexibel in alle Studiengänge integriert werden kann. Das Ergebnis sind Learning-Nuggets sowie ein Train-the-Trainer Kurskonzept. Die Übertragbarkeit in beispielsweise berufsbildende oder schulische Ausbildungskontexte soll gewährleistet werden.

Projektziele

In unserer volatilen Welt (VUCA1) steigt die Anzahl der komplexen Problemstellungen in der Industrie und Gesellschaft. Hierfür werden Lösungsdesigner:innen gebraucht, welche aus ihrer Fachexpertise heraus mit agilen Methoden schnell innovative Lösungsansätze generieren.

Bei unseren fachspezifisch exzellent ausgebildeten Studierenden (Technologie- bzw. Fachexpert:innen) besteht jedoch oft ein Entwicklungspotenzial bei der Problemlösungskompetenz, wenn es darum geht, Fachwissen in komplexen (Bedarfs-)Systemen (z.B. Mobilität, Energie, Gesundheit) zur Lösung von Problemstellungen einzubringen und den Mehrwert der eigenen Disziplin zu erkennen. Lösungsdesignfähigkeiten adressieren eine spezifische Art der Problemlösungs-kompetenz dahingehend, Problemstellungen iterativ und nutzerzentriert bzw. perspektivenorientiert zu lösen. Hierzu gehören Ansätze wie Design Thinking oder Systems Thinking.

Geht es darum, Probleme in Systemen nachhaltig zu lösen im Sinne der „Sustainability“, wird der Begriff der Transformation oder transformativ wirkenden Lösungen verwendet.
Der Einbezug von Trends, wie z.B. die Digitalisierung, wird im Lösungsdesignprozess ebenfalls berücksichtigt. Wird zur Lösung ein Business Case entwickelt, nennt man es Entrepreneurship (Entrepreneur).

Unser übergeordnetes Ziel ist es, Entrepreneurship als Querschnittsdisziplin in der Breite zu positionieren und es potenziell für alle zugänglich zu machen, speziell für Nicht-BWLer:innen. Wir nutzen hierfür die Brücke Lösungsdesign, weil dieses Konzept unmittelbar anschlussfähig zur Fachausbildung ist. Mit diesem Vorhaben folgen wir dem Kompetenzrahmen für unternehmerische Fähigkeiten EntreComp der EU-Kommission.
EntreComp folgend geht es uns darum, Studierende nicht nur primär darin zu schulen, erfolgreiche Unternehmen zu gründen und eine Gründungskultur zu etablieren, sondern vielmehr in der Kompetenz zu stärken, ihre zukünftige Lebenswelt nachhaltig zu gestalten, indem sie Probleme auf innovative und transformative Weise konzeptionell lösen können und generell den Mut haben, Her-ausforderungen in unterschiedlichen Bedarfssystemen (Energie, Mobilität, Gesundheit etc.) anzugehen. Denn genau diese Kompetenzen sind in einer VUCA-Welt neben analytischen Problemlösungsfähigkeiten gefragt.


Nach dem Motto „kombiniere Fachexpertise mit Lösungsdesignfähigkeiten – werde zum FLö!“ kann diese berufsbezogene Metakompetenz am besten anhand von Challenge-based lear-ning erlernt werden. Unser Format soll dabei erstens lehrdidaktisch aus digitalen Learning-Nuggets inklusive eines physischen und digitalen Kartensets bestehen, welche online und in Präsenz flexibel eingesetzt werden können, zweitens aus einer Schulung für die Dozierenden mit digitalen Schulungsmaterialien und einem zweistün-digen Trainingsworkshop (Train-the-Trainer Konzept).
Ziel soll sein, in allen Fakultäten und möglichst vielen Studiengängen diese niederschwelligen Kursangebote quasi als Schnellboot einzuführen.

Projektleitung Uni Ulm

Projektleitung für die Universität Ulm
Dr. Birgit Stelzer
Universität Ulm
Geschäftsführerin Entrepreneurs Campus
Telefon: + 49 (0)731 5046122

Co-Projektleitung
Prof. Steffen Zimmermann
Institut für Business Analytics
Telefon: + 49 0(7)31 50-32300

Life Science Inkubator

Projektbeschreibung

Der Entrepreneurs Campus der Universität plant den Aufbau und die Etablierung eines Startup-und Innovationshubs (Inkubator). In diesem Inkubator sollen durch eine systematische Verknüpfung von Life Science und digitalen Technologien neue Kombinationstechnologien und Geschäftsmodelle entstehen und zur Marktreife gebracht werden. Der Inkubator wird wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Steffen Zimmermann (Institut für Business Analytics). Dadurch sollen nicht nur neue Life Science-Startups in der IHK-Region Ulm entstehen, sondern durch begleitende Lehr- und Weiterbildungsangebote in Zusammenarbeit mit Unternehmens­vertretern, Gründern und Kapitalgebern auch der Pool an unternehmerisch denkenden Fachkräften für die regionale Life-Science-Branche vergrößert werden. Durch die verstärkte Zusammenarbeit der regionalen Hochschulen - v.a. der Universität Ulm mit der Hochschule Biberach im Bereich Biotechnologie - wird dabei auch eine regionale Strahlwirkung sichergestellt.

Projektziele

Erstes Ziel des Inkubators soll sein, fachspezifische Technologien aus Life-Science-Forschungsbereichen, insb. der molekularen Biomedizin, der Gentherapie als auch der pharmazeutischen Biotechnologie, systematisch und frühzeitig mit digitalen Technologien zu verknüpfen. Dies bringt Effektivitäts- und Effizienzsteigerung in Produktionsverfahrensprozessen, therapeutischen und/oder diagnostischen Verfahren.

Neben der Entwicklung von Kombinationstechnologien und Geschäftsmodellen soll das zweite Ziel des Inkubators sein, echte Markttests zur Erprobung der Kombinationstechnologien in kollaborativen Projekten mit der Industrie zu ermöglichen und Ausgründungen zu begleiten.

Externer Inhalt

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Videobeitrag zum Thema Life Science Region der IHK Ulm. Veröffentlichung im November 2023

Leiterin Inkubator
Dr. Birgit Stelzer
Universität Ulm
Geschäftsführerin Entrepreneurs Campus
Telefon: + 49 (0)731 5046122

Projektleitung für die Universität Ulm
Prof. Dr. Michael Kühl
Vizepräsident Kooperation
Präsidium

Jahresbericht 2023 

Projektträger

StartupSÜD

Projektbeschreibung

Mit dem Drittmittelprojekt StartupSÜD gewinnt das Thema Gründungsförderung einen erhöhten Stellenwert an der Universität Ulm. Das im Juni 2020 gestartete Projekt soll vorerst vier Jahre laufen. Neben dem Projekt InnoSÜD, welches sich speziell mit Innovationstransfer in der Region beschäftig, beinhaltet das Verbundprojekt StartupSÜD, mit den Verbundpartnern Universität Ulm (UUlm), Technische Hochschule Ulm (THU), Hochschule Neu-Ulm (HNU) und Hochschule Biberach (HBC), eine Reihe an Maßnahmen, welche das Ziel verfolgen, unternehmerisches Denken und Handeln ins Studium, in die Promotion oder in die Post-Doc-Phase zu integrieren, das Thema Entrepreneurship als Querschnittsthema sichtbar werden zu lassen und letztlich ein nachhaltiges Ökosystem für Gründungswillige in der StartupSÜD Region zu etablieren. Das Projekt wird an der Universität Ulm vom Entrepreneurs Campus betreut.

Projektziele

Wir unterstützen Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Gründung des Startups!

Das Team von StartupSÜD zielt darauf ab, in den Bereichen Lehre, Service, Infrastruktur und Vernetzung Gründungsaktivitäten zu fördern. StartupSÜD spricht damit sowohl Studierende, Promovierende, als auch Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Universität an. Um die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppen zu verstehen und zu bedienen, wurde eine Umfrage zu Gründungsvorhaben durchgeführt und ausgewertet.

  • Im Themenfeld Lehre soll Sensibilisierung für das Thema Entrepreneurship durch unterschiedliche, interdisziplinäre, fakultätsübergreifende (curricular) verankerte Lehrformate, sowie ein Graduiertenkurs Entrepreneurship entstehen. Die bereits stattfindenden Kurse Founder’s Garage und Business Instinct befinden sich unter dem Reiter Veranstaltungen.
  • Der Bereich Service kümmert sich um die Beratungsstruktur für Gründer*innen und begleitet diese von der Idee bis zur Gründung. 
  • Zudem soll eine Infrastruktur die erweiterte organisationale Verankerung an der Uni Ulm und im Verbund des Themas Gründung stärken. Dies bedeutet, dass wir Transparenz über die Nutzung von Laboren und Kreativräumen im StartupSÜD Verbund schaffen.
  • Beim Thema Vernetzung werden Expertise und Angebote für Anliegen aus den Verbundhochschulen geteilt. Das bedeutet eine vielfache Win-Win Situation für Euch, als Gründungswillige. Auch außerhalb des Hochschulverbunds vernetzen wir Euch in die Region (z.B. StarterCenter IHK Ulm, TFU GmbH) und darüber hinaus zu Accelerator-Programmen. Wir bieten gemeinsame Veranstaltungsformate an, schaffen Zugang zu Finanzierung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Möglichkeiten zur Vernetzung und zukünftig auch eine Plattform, um das eigene Projekt/Startup sichtbar zu platzieren.

Dann schau doch mal vorbei:

Wann unsere nächsten Veranstaltungen stattfinden, z.B. das Gründer*innen Lunch oder BBQ, erfährst du unter dem Reiter Netzwerkveranstaltungen.

Du willst nichts davon verpassen? Dann melde dich für unseren Newsletter an oder folge uns auf LinkedIn.

Oder schreibe uns bei weiteren Fragen gerne eine E-Mail.
Wir freuen uns auch über Nachrichten von möglichen Netzwerkpartner*innen und Investor*innen.

Projektleitung Uni Ulm

Organisatorische Projektleitung für die Universität Ulm
Dr. Birgit Stelzer
Universität Ulm
Geschäftsführerin Entrepreneurs Campus
Telefon: + 49 (0)731 5046122

Projektleitung für die Universität Ulm
Prof. Dr. Michael Kühl
Vizepräsident Kooperation
Präsidium

Überblick Förderlandschaft

Übersicht Förderungen

Tipps zur Antragsstellung

Weiterführende Links

StartupSÜD

StarterCenter der IHK Ulm

TFU GmbH

Start-up BW

Senioren der Wirtschaft

Tensor Solutions - erfolgreiches Exist Forschungstransfer Projekt der Uni Ulm

Projekt zu Ende: InnoSÜD - Innovationstransfer in der Region Donau-Iller-Riss

Projektbeschreibung

Die Technische Hochschule Ulm, die Hochschulen Biberach und Neu-Ulm und die Universität Ulm haben sich im Verbund InnoSÜD zusammengeschlossen. Das Ziel ist die Entwicklung eines regionalen dynamischen Innovationssystems, das einen essentiellen Beitrag leistet, um die Region Donau-Iller-Riss mittelfristig unter den wettbewerbs- und innovationsfähigsten Regionen Deutschlands und Europas zu positionieren. Der Hochschulverbund sieht sich als aktiver Akteur in der Gesellschaft. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" über eine Laufzeit von fünf Jahren gefördert.

InnoSÜD

  • gestaltet Ideen-, Wissens- und Technologietransfer
  • als verstetigten, rekursiven Austausch von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen mit der akademischen Welt und
  • wirkt als zentraler Innovationstreiber in der Region

Der Verbund setzt dabei auf die Verstärkung der transdisziplinären Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zur Bewältigung der Transformationsprozesse, die für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung und zur Steigerung von Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region notwendig sind. Die Fokussierung liegt vorrangig auf Zukunftsaufgaben in den Themenfeldern Mobilität, Energie, Gesundheit/Biotechnologie. Dazu gehören ein Transformationsmanagement sowie ein Ausgründungsmentoring.

Weitere Informationen zu InnoSÜD

Projektleitung Uni Ulm

Organisatorische Projektleitung für die Universität Ulm
Dr. Birgit Stelzer
Universität Ulm
Geschäftsführerin Entrepreneurs Campus
Telefon: + 49 (0)731 5046122

Operative Projektleitung für die Universität Ulm
PD Dr. Dieter Brockmann
Universität Ulm
Center for Research Strategy and Support
Telefon: +49 (0)731 5033631

Aktivitäten der Universität Ulm im Rahmen von InnoSÜD

Ausgründungsmentoring

Laptopbildschirm voller Klebezettel mit Begriffen zu Existenzgründung als Symbolbild für Ausgründung, Quelle: Pixabay

Transferprojekte

Piktogramme, die Branchen der Industrie darstellen, sollen den Themenbereich Transferprojekte symbolisieren