Akademische/n Beschäftigte/n bzw. Doktoranden/in (m/w/d)

Für den Forschungsschwerpunkt Verhaltenswissenschaftliche Anwendungsforschung Krankenhaushygiene suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

eine/n Akademische/n Beschäftigte/n bzw. Doktoranden/in (m/w/d)

mit 50% der wöchentlichen Arbeitszeit im Projekt „Empirisch-gestützte Entwicklung eines Gewohnheits-Trainings zur nachhaltigen Förderung der Händehygiene-Compliance in der stationären Patientenversorgung“.

Die Stelle ist vorerst auf 3 Jahre befristet. Eine Aufstockung des Stellenumfangs ist ebenso wie eine Verlängerung der Anstellungsdauer in Abhängigkeit der Drittmittelakquise möglich.
Die Stelle ist inhaltlich an der Schnittstelle von Verhaltenswissenschaft (Psychologie, Sozialwissenschaften, Implementation Science etc.) und Krankenhaushygiene angesiedelt. Die Händehygiene des Personals ist die wichtigste Einzelmaßnahme zur Eindämmung von Krankenhauskeimen, welche wiederum jährlich zu mehr Todesfällen führen als Verkehrsunfälle. Mit unserer Arbeit möchten wir Klinikmitarbeitende dabei unterstützen, die Händedesinfektion in kritischen Momenten zu automatisieren.
Darüber hinaus sind wissenschaftliche Arbeiten in einem selbständig erarbeiteten Themenfeld möglich, welche auch zur Promotion herangezogen werden können. Wir bieten eine intensive Betreuung der Promotion und der wissenschaftlichen Vorhaben, gute interdisziplinäre Verbindungen, Kooperationspartner im In- und Ausland und eine kollegiale Arbeitsatmosphäre.

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss im Fach Psychologie oder angrenzenden quantitativ empirisch ausgerichteten Sozialwissenschaften
  • Gute Kenntnisse empirischer Forschungs- und Auswertungsmethoden und sehr große Bereitschaft zur eigenständigen Vertiefung, Erfahrungen im Bereich der Gewohnheitsforschung sowie Erfahrungen mit reaktionszeitbasierten Messinstrumenten und computerbasierten Trainings (z.B. Approach-Avoidance-Training) sind von Vorteil
  • Sehr großes Interesse an Fragestellungen der Krankenhaushygiene im Kontext der gesamten Gesundheitsversorgung und Bereitschaft zur detaillierten Einarbeitung, Vorkenntnisse im Bereich der Krankenhaushygiene sind von Vorteil
  • Sehr großes Verantwortungsbewusstsein und Fähigkeit zum eigenständigen, strukturierten und lösungsorientierten Arbeiten
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, insbesondere adressatengerechte Kommunikation und die Fähigkeit komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen sowie Bereitschaft zur Arbeit in interdisziplinären Projektteams
  • Gute EDV-Kenntnisse, speziell im Bereich der quantitativen Datenanalyse, sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur empirisch ausgerichteten Promotion

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit im Forschungsprojekt „Empirisch-gestützte Entwicklung eines Gewohnheits-Trainings zur nachhaltigen Förderung der Händehygiene-Compliance in der stationären Patientenversorgung“ , ggf. Mitarbeit in weiteren Forschungsprojekten der Abteilung im Forschungsschwerpunkt Anwendungsforschung Krankenhaushygiene (siehe www.uni-ulm.de/haendeyhgiene0/)
  • Beteiligung am Aufbau und der Pflege von Kontakten zu Praxispartnern aus dem Gesundheitswesen sowie an der Koordination der interdisziplinären Projektteams
  • Beteiligung an den Publikations- und Vortragstätigkeiten der Abteilung
  • Beteiligung an der Lehre im Bachelor- und Master-Studiengang Psychologie
  • Beteiligung an den sonstigen akademischen und organisatorischen Aufgaben der Abteilung

Ansprechperson für weitere Informationen: Dr. Svenja Diefenbacher