OpERA
Open Educational Resources in der Akademischen Weiterbildung

Aktuelles

Das Projekt OpERA endete nach eineinhalbjähriger Laufzeit Ende Juli 2018.

Handreichungen zur Nutzung von OER-Materialien veröffentlicht!
Was sind Repositorien und wie lassen sich diese digitalen Ablageorte effektiv nutzen?
Wie kann man schnell und einfach Icons für Legetrick erstellen?
Und welche Bildungsressourcen und rechtlichen Aspekte gibt es generell bei der Verwendung und Erstellung von OER-Material? Unter anderem diesen Fragen wurde im Verbundprojekt "OpERA - Open Educational Resources in der Akademischen Weiterbildung" nachgegangen. Entstanden sind vier Handreichungen, die in kurzer, übersichtlicher Form den sicheren und kompetenten Einsatz von OER in der akademischen Weiterbildung befördern. Lehrende und Multiplikator*innen im Bildungsbereich erhalten so Unterstützung beim Erkunden und Benutzen von offen lizensierten Materialien und Instrumenten. Die Handreichungen liegen in gedruckter und digitaler Form vor und können hier auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Arbeitsergebnisse" abgerufen werden.

Das Verbundprojekt OpERA - Open Educational Resources in der Akademischen Weiterbildung wurde federführend durch die School of Advanced Professional Studies in Zusammenarbeit mit den Universitäten Weimar und Oldenburg vom 01. Februar 2017 bis 31. Juli 2018 für zwei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Digitale Medien in der Beruflichen Bildung" gefördert.

Das zentrale Ziel des Projekts war der zukünftig sichere und kompetente Einsatz von OER in der akademischen Weiterbildung. Aus diesem Grund sollen innerhalb der Projektlaufzeit Lehrende qualifiziert, vernetzt und mit praxisnahen Lösungen unterstützt werden: Multiplikatoren aus dem Bildungsbereich sollen für die Potenziale und den Umgang mit offen lizenzierten Materialien sensibilisiert werden. Zudem wurden die Akteure für weitere Themen qualifiziert, u.a. zu Fragen von Lizenzierungsmodellen und der Entwicklung partizipativer didaktischer Konzepte. Die Ergebnisse dieser Vorhaben werden ebenfalls über die Informationsstelle der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Dabei nutzte OpERA die Möglichkeiten des etablierten Netzwerks Offene Hoch­schulen, um die verstärkte Nutzung von OER in der berufsbegleitenden Wei­terbildung zu propagieren.

Vorträge

Aktuelle Vorträge zum Thema OER:


Informations- und Netzwerkveranstaltungen

Qualifizierungsschulung eTutOER

Webinare und Videos

Für das Projekt eCult führten Dr. Joachim Stöter und Kristina Novy (Universität Oldenburg) ein Webinar zur Einführung in OER für Lehrende durch. eCULT ist ein Verbundprojekt aus 13 niedersächsischen Hochschulen und 2 Vereinen. Das Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Qualität der Lehre durch die Unterstützung digitaler Lehr- und Lerntechnologien. Das Webinar gibt Einblicke in CC-Lizenzen, Möglichkeiten zum Suchen & Finden von OER und stellt Ergebnisse der durchgeführten OpERA-Befragung zu OER vor.

In diesem Video wird die Idee gezeigt, das SCORM-Format dafür zu nutzen, um OER-Online Kurse sinnvoll weiterzugeben und erweitern zu können.

Legetrick-Video zum Thema "Berufsbegleitend Studieren"


Handreichungen

Der neu veröffentlichte Synergie-Sonderband zu den durch das BMBF geförderten OERinfo-Projekten stellt in kompakter Form Ergebnisse und Erfahrungen aus dem bundesweiten OER-Fördernetzwerk als Open-Access-Publikation zur Verfügung:


Dokumente

Aufbauend auf Recherchen zur Nutzung und Erstellung von Open Educational Resources sollen ausgewählte Inhalte der OER-Thematik für Hochschulleitungen, Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung und Lehrende disseminiert werden. Für die Informationsvermittlung sollen Webinare sowie e-Learning-Module (insbesondere für Lehrende) ausgearbeitet, durchgeführt und online zur Verfügung gestellt werden.

Der erfolgreiche Einsatz von Open Educational Resources (OER) in der akademischen Weiterbildung durch verschiedene Zielgruppen setzt voraus, dass diesen die rechtlichen Randbedingungen, die Vielfältigkeit von Instruktionsdesigns, sowie die Nutzungsmöglichkeiten von OER bekannt sind.
Die Ergebnisse einer Zielgruppenanalyse, welche die jeweils unterschiedlichen Motivationen der Akteure (beispielsweise Autorinnen und Autoren, Lehrende, Studierende) zum Einsatz von OER, sowie deren Informations- und Unterstützungsbedarfe, fokussiert, sollen als Basis für Informationsvermittlungs- und Beratungsmaßnahmen fungieren. Weitere Recherchen, zum Beispiel zu Metadatenformaten für OER, sowie zu OER Repositorien, sollen dem Ziel dienen, Empfehlungen zur Nutzung und Erstellung von OER auszusprechen. Ergebnisse sollen in einer Wissensdatenbank, sowie der Informationsstelle OER, festgehalten werden. 

Eine individuelle Beratung und konkrete Informationsmaßnahmen sollen für OER-interessierte Personen und Institutionen bereitgestellt werden. Hierzu gehören unter anderem:

  • Individuelle (medien-)didaktische Beratung der Lehrenden/Mitarbeitenden
  • Beratung zu urheber-und lizenzrechtlichen Fragen von OER
  • Feedback zu vorhandenen Lehrmaterialien bzw. neuen Konzepten
  • Individuelle Hilfestellungen hinsichtlich der Gestaltung von OER in unterschiedlichen Formaten (Lehrveranstaltungen, Module, Kurse) und Medien (Texte, Bilder, Quizze, Audio, Video, Simulationen); bedarfsgerechte Konzeption und Produktion von Handreichungen zur Erstellung von Lehrmaterialien

In der 2-jährigen Projektlaufzeit sollen zwei bundesweite Veranstaltungen durchgeführt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen hier die Möglichkeit erhalten, sich über die Bedingungen, Chancen und Grenzen von Open Educational Resources, sowie über Möglichkeiten zur Implementierung und Weiterentwicklung bestehender Ansätze zu informieren und auszutauschen. Um die vielfältigen Themenbereiche von OER (Nutzung, Lizenzierung, technische Umsetzung u.a.) zu berücksichtigen, können entsprechende zielgruppen-und themenspezifische Workshops oder Diskussionsrunden angeboten werden. Die Veranstaltungen sollen als Diskussionsforen fungieren und Anreize für weitere Kooperationen und Vernetzung bieten.

Qualifizierungsworkshops zu didaktischen Einsatzszenarien und zur Erstellung von Lehrmaterial (und Informationsmaterial) sollen Mitarbeitende und Lehrende (durch Train the Trainer-Schulungen), aber auch Studierende (durch e-TutorInnen-Schulungen), für die Arbeit mit Open Educational Resources befähigen. Während der Projektlaufzeit sind pro Zielgruppe drei Workshop-Durchgänge mit einer dreimonatigen Laufzeit geplant. Das Blended-Learning-Format der Schulung unterstützt eine praxisnahe Anwendung des erlangten Wissens. Die Präsenzeinheiten finden an den drei Knotenpunkten des Netzwerks Offene Hochschulen (Weimar, Oldenburg, Ulm) statt.

Im Rahmen der geplanten Informations-und Beratungsmaßnahmen sollen insbesondere Fragen des Medien-und Urheberrechts, wie sie bei der Nutzung von Open Educational Resources eine zentrale Rolle spielen, aufgegriffen werden. Je nach Zielgruppe zählen hierzu rechtliche Rahmenbedingungen, die OER-Entwicklungen flankieren (zum Beispiel Landeshochschulgesetze, Zielvereinbarungen, Steuerungsinstrumente, etc.), Urheberrecht und Autorenverträge, empfohlene Medienformate und der Aufbau von Repositorien. Um möglichst praxisnah zu arbeiten, werden Best-Practice-Beispiele für OER-Strategien recherchiert und disseminiert.
Verfügbare Kontakte zu Expertinnen und Experten für Medienrecht können und sollen genutzt werden. Darüber hinaus ist es geplant, Handreichungen zu diesen sehr wichtigen Aspekten von OER in der geplanten Schriftenreihe „OER in der akademischen Weiterbildung“ zur Verfügung zu stellen.

Projektträger

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing.
Hermann Schumacher


Ansprechpartnerin

Dr. Gabriele Gröger
Tel.: +49 (0)731/50-32400

Mitarbeiter und Verbundpartnerinnen

Kristina Karl
Universität Ulm
Tel.: 0731 50 32404

Kristina Novy
Universität Oldenburg
Tel.: 0441 798-2823

Susann Hippler
(geb. Krieglsteiner)
Bauhaus Universität Weimar
Tel.: 036 43 58-12 52

FKZ: 01PO16022

Verbundpartner