Projekt DIGIPEG: Video-Konferenz mit Staatssekretärin Katrin Schütz

Universität Ulm

Die digitalisierte Welt stellt ältere Arbeitslose vor große Herausforderungen. Umso mehr freut es Prof. Dr. Mathias Klier als Initiator des Projekts „Digitale Peergruppen-Beratung“, kurz DIGIPEG, hier einen neuartigen Ansatz mit Mehrwert ins Leben gerufen zu haben. Das Projekt DIGIPEG, welches in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt wird, verfolgt das Ziel die Jobsuche für Arbeitslose ab 50 Jahren zu erleichtern und läuft noch bis Ende 2020 in Baden-Württemberg. Arbeitslose ab 50 Jahren können sich hierbei in digitalen Chatgruppen untereinander sowie mit einer Vermittlungsfachkraft der Agentur für Arbeit austauschen.

In der abschließenden Phase des Projekts besuchte Staatssekretärin Katrin Schütz am 16. Oktober 2020 das Projekt DIGIPEG im Rahmen einer digitalen arbeitsmarktpolitischen Reise. Neben dem Ministerium und der Universität Ulm war außerdem die Agentur für Arbeit Ulm, eine der Pilotagenturen des Projekts, vertreten. Die Agentur für Arbeit Ulm und die Universität Ulm ermöglichten so gemeinsam einen Einblick in die theoretischen Hintergründe des digitalen Chatgruppen-Ansatzes sowie die Erfahrungen mit dem Ansatz vor Ort und stellten erste positive Zwischenergebnisse der Erfolgsauswertung vor.

Bereits vor Corona konnten sich ältere Arbeitslose anonym und unkompliziert über den eigens dafür entwickelten Messenger austauschen. Durch Corona wurde DIGIPEG noch wertvoller, da der digitale Ansatz einen zeitlich und räumlich unabhängigen, zielgruppengerechten Austausch rund um die Arbeitssuche erlaubt. Erste Zwischenergebnisse deuten unter anderem auf einen positiven Effekt des Ansatzes auf die Anzahl an Vorstellungsgesprächen hin. Eine finale Auswertung folgt nach Abschluss des Projekts.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Ulm sowie der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

 

Screenshot aus der Videokonferenz vom 16. Oktober 2020