Auslandspraktika in Europa im Rahmen von Erasmus+

Das Erasmus+ Traineeship-Programm richtet sich an alle Studierenden der Universität Ulm, die während ihres Studiums oder unmittelbar im Anschluss an ihr Studium (Graduierte) ein Praktikum im europäischen Ausland absolvieren möchten.

Ein Auslandspraktikum bietet die Chance, internationale Arbeitserfahrung zu sammeln und die Erfordernisse des EU-weiten Arbeitsmarktes kennen zu lernen. Die Erweiterung der Fach- und Fremdsprachenkenntnisse sowie der interkulturellen Kompetenz, erleichtern den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Ein Praktikum im Rahmen des Erasmus+ Programmes bietet Studierenden folgende Vorteile:

  • EU-Praktikumsvertrag (Learning Agreement for Traineeships) zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

(Quelle: KOOR/BEST)

Im Programm Erasmus+ werden Praktika  im europäischen Ausland gefördert, sofern sie eine Mindestdauer von 2 Monaten (60 Tage/1 Monat = 30 Tage) haben.

Praktikumsstelle finden

Studierende, die sich für eine Förderung im Rahmen von Erasmus+ bewerben wollen, müssen sich selbst eine Praktikumstelle suchen. Das International Office der Universität Ulm kann keine Praktikumsstellen vermitteln. Ideen und Ansatzpunkte für Ihre Stellensuche sowie hilfreiche Links finden Sie hier.

Sobald Sie eine passende Praktikumstelle für sich gefunden haben, können Sie ein Erasmus+ Stipendium bei der KOOR/BEST beantragen.

Kontakt

Dr. Sabine Habermalz

Beratungszeiten:
Dienstag:13:30 - 15:30
Donnerstag:09:00 - 11:30
Keine Beratung:    Donnerstag, 1. Juni 2017

KOOR/BEST

Die Koordinierung und Betreuung der Auslandspraktika im Rahmen von Erasmus+ (SMT) erfolgt nicht an der Universität Ulm, sondern wird über die zentrale Koordinierungsstelle für praktische Studiensemester (KOOR/BEST) an der Hochschule Karlsruhe abgewickelt. Es handelt sich hierbei um ein Konsortium, zu dem sich die baden-württembergischen Hochschulen zusammengeschlossen haben.

Information und Beratung

Informationsveranstaltung im Wintersemester

Im Rahmen der jährlichen ERASMUS-Woche wird ein Vortrag mit einer Referentin von der KOOR/BEST angeboten:

Freitag, 11. November 2016 * 12.30 - 13.30 * Seminarraum N24/101

Information in English

For information on Erasmus+ Student Mobility for Traineeships (SMT) in English please refer to KOOR/BEST.

Wer kann für ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ gefördert werden?

Grundsätzlich können alle Studierenden, die an der Universität Ulm ein gesamtes Studium mit anerkanntem Abschluss absolvieren, im Rahmen von Erasmus+ gefördert werden.

Das Praktikum kann während des Studiums, aber auch innerhalb eines Jahres nach einem Studienabschluss gemacht werden (sog. Graduiertenpraktika).

Wichtig ist:

  • Studierende müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung für ein Erasmus+ Stipendium an der Uni Ulm immatrikuliert sein.
  • Auch Studierende, die ihr Praktikum im Anschluss an ihr Studium absolvieren, müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung noch immatrikuliert sind; während des Praktikums müssen sie jedoch bereits exmatrikuliert sein.
  • Studierenden müssen zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung für ein Erasmus+ Stipendium bereits eine Praktikumsstelle gefunden haben und über eine feste Zusage verfügen.
  • Studierende dürfen ihre maximale Förderung im Rahmen von Erasmus+ während des jeweiligen Studienabschnitts noch nicht ausgeschöpft haben.
  • Studierende deren monatliche Vergütung während ihres Praktikums bei über € 1.000 (netto) liegt, können sich leider nicht für ein Erasmus+ Praktikums-Stipendium bei KOOR/BEST bewerben.

Zeitstudierende

Studierende, die nur vorübergehend an der Universität Ulm eingeschrieben sind (z.B. im Rahmen eines Austauschprogramms) können sich nicht über die Universität Ulm für eine Förderung im Rahmen von Erasmus+ bewerben.

Was kann für ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ gefördert werden?

Erasmus+ Förderkriterien für Praktika in Europa

Um förderfähig zu sein, müssen Praktika mindestens 2 Monate (= 60 Tage) dauern. Hierbei wird jeder Monat mit 30 Tagen gezählt (auch die Monate, die 31 Tage haben). Sollten Sie also ein kurzes Praktikum planen, so müssen Sie bei der Kalkulation der Tage berücksichtigen, dass der 31. nicht eingerechnet werden darf.

Praktika müssen studienbezogen sein. Es können sowohl Pflichtpraktika als auch freiwillige Praktika gefördert werden.

Praktika müssen in Vollzeit abgeleistet werden (wöchentliche Arbeitszeit abhängig von der jeweils üblichen Arbeitszeit im Gastland bzw. der Gasteinrichtung/Unternehmen).

Praktika in deutschen Kultureinrichtungen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen des Herkunftslandes des Studierenden können nur dann gefördert werden, wenn die Voraussetzungen der Transnationalität und des interkulturellen Mehrwertes erfüllt werden. Der interkulturelle Mehrwert des Praktikums muss in einem solchen Fall in den Bewerbungsunterlagen herausgearbeitet werden.

Nicht förderfähig sind Praktika in:

  • einer europäischen Institution,
  • einer Einrichtung, die EU-Programme verwaltet.

Ihre Praktikumsstelle muss in einem der Erasmus+ Programmländer liegen.

Famulaturen und PJ-Tertiale

PJ-Tertiale können mit einem Erasmus+ Praktikums-Stipendium gefördert werden, sofern Studierende sich den Platz selbst organisieren. Vorab muss sichergestellt werden, dass die klinische Einrichtung, an der das PJ-Tertial absolviert werden soll, vom Landesprüfungsamt anerkannt ist. Die Äquivalenzprüfung erfolgt durch das Studiendekanat Medizin.

Übersicht der vom Landesprüfungsamt anerkannten Lehrkrankenhäuser im Ausland.

Famulaturen können ebenfalls mit einem Erasmus+ Praktikums-Stipendium gefördert werden, sofern die Mindestdauer von 2 Monaten (= 60 Tage) eingehalten wird. Außerdem müssen die Bedingungen des Erasmus+ Praktikums-Programms erfüllt werden, sowie die allgemeinen Anforderungen, die sich aus der Studienordnung/Vorgaben für Famulaturen im Ausland ergeben.

Die Famulatur bzw. das PJ-Tertial kann nicht an einer Universität absolviert werden, mit der die Universität Ulm ein Erasmus+ Austauschabkommen in Medizin (SMS) hat, damit der Aufenthalt an dieser Universität nicht auf das Ulmer Austauschkontingent angerechnet wird.

Masterarbeit im Ausland

Mit dem Programm Erasmus+ Student Mobility for Traineeships (SMT) können auch "praktische Tätigkeiten zur Vorbereitung einer Abschlussarbeit/Masterarbeit" in Europa als Auslandspraktika gefördert werden. 

Bei den Learning Agreements sollte vor allem die praktische Tätigkeit (berufsvorbereitende Erfahrung) dargestellt werden. Wichtig: am Ende muss von der Praktikumseinreichtung ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erstellt werden. Ein Gutachten für die Abschlussarbeit kann gesondert vereinbart werden; das Gutachten kann aber das Arbeitszeugnis nicht ersetzen.

Schulpraxissemester (Lehramt)

Schulpraxissemester können im Rahmen von Erasmus+ SMT gefördert werden, sofern die Mindestdauer von 60 Tagen erfüllt wird, d.h. die Praktika müssen mindestens 9 Wochen dauern.

Gemäß der geltenden Studienordnung dürfen Schulpraxissemester nur an Deutschen Auslandsschulen absolviert werden.

Auf der Homepage der Zen­tral­stel­le für das Aus­lands­schul­we­sen (ZfA) finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Schulpraxissemester im Ausland. U.a. finden Sie hier eine Liste der Deutschen Schulen im Ausland, an denen ein Schulpraktikum im Sinne eines Praxissemesters absolviert werden kann.

Auslandsschulverzeichnis (Stand: 07/2015)

Weitere Fördermöglichkeit: DAAD Kurzstipendienprogramm

Erasmus+ Programmländer

Mitgliedsstaaten der Europäischen Union:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal,  Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Sowie die Kandidaten-Länder:
Mazedonien, Türkei

Ferner die EWR/EFTA-Länder:
Island, Liechtenstein, Norwegen

Die Schweiz nimmt derzeit nicht an Erasmus+ teil!

Überseeische Gebiete

Anguilla (UK), Aruba (NL), Bermuda (UK), Bonaire (NL), British Antarctic Territory (UK), British Indian Ocean Territory (UK), British Virgin Islands (UK), Cayman Islands (UK), Curação (NL), Falkland Islands (UK), French Polynesia (FR), French Southern and Antarctic Territories (FR), Greenland (DK), Montserrat (UK), New Caledonia and Dependencies (FR), Pitcairn (UK), Saba (NL), Saint Barthelemy (FR), Sint Eustatius (NL), Sint Maarten (NL), South Georgia and South Sandwich Islands (UK), Saint Helena, Ascension Island, Tristan da Cunha (UK), St. Pierre and Miquelon (FR), Turks and Caicos Islands (UK), Wallis and Futuna Islands (FR)

Ein zusätzlicher Zuschuss aufgrund der erhöhten Reisekosten kann jedoch nicht gezahlt werden.

Wie hoch ist die Förderung für ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+

Erasmus+ Stipendien ("Mobilitätsbeihilfen")

Die Förderhöhe ist abhängig vom Zielland; es bestehen drei verschiedene Ländergruppen, unterteilt  in Länder mit höheren, mittleren und niedrigeren Lebenshaltungskosten.

 Stand: August 2016

Studierende/Graduierte

Tagessatz

Monatssatz

Ländergruppe 1

Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich, Lichtenstein

€ 12,20

€ 366,00

Ländergruppe 2

Belgien, Zypern, Tschechische Republik, Spanien, Griechenland, Island, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Türkei, Kroatien

€ 10,50

€ 315,00

Ländergruppe 3

Bulgarien, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Mazedonien

€   8,80

€ 264,00

Die tatsächliche Stipendienhöhe für die einzelnen Ländergruppen wird jedes Jahr von KOOR/BEST neu festgelegt. Bitte beachten Sie, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Zuschusshöhe besteht.

Sonderzuschüsse

Es gibt Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung. Antragsberechtigt sind Studierende, deren Grad der Behinderung (GdB) mindestens 50 beträgt. Studierende mit Sonderbedürfnissen können vor Praktikumsbeginn einen Antrag auf zusätzliche Fördermittel stellen. Hierfür muss teilweise eine Bewerbungsfrist von mehr als zwei Monaten eingehalten werden.

Auch für Studierende mit Kindern gibt es Sonderzuschüsse, wenn die Studierenden die Kinder mit ins Ausland nehmen (müssen) und während der Auslandsphase alleinerziehend sind.

Weitere Informationen:
Koordinierungsstelle für die Praktischen Studiensemester (KOOR/BEST)

Tel. 0721 925-2521 / -2522
Tel. 0721 925-2524 / -2525

koor-praxis-bw[at]hs-karlsruhe.de

Mehrfachförderung im Rahmen von Erasmus+

Konnten Studierende bislang maximal zwei mal am ERASMUS-Programm teilnehmen (1x Studium / 1 x Praktikum), ist mit dem Beginn von Erasmus+ eine mehrfache Teilnahme möglich:

Studierende in einphasigen Studiengängen
(Staatsexamen)

Studierende in gestuften Studiengängen
(Bachelor/Master)


  • Bis zu 24 Monaten
 
 
  • Bis zu 12 Monaten während des Bachelor-Studiums
  • Bis zu weiteren 12 Monaten während des Master-Studiums
 
 
  •  Bis zu weiteren 12 Monaten während der Promotion
 

Damit sind für alle Studierenden theoretisch bis zu maximal 36 Auslandsmonate möglich. Die Zeiträume können individuell auf Studienabschnitte (SMS) und Auslandspraktika (SMT) verteilt werden, sofern folgende Mindestzeiträume eingehalten werden:

  • Ein Aufenthalt im Rahmen von SMS muss mindestens 3 volle Kalendermonate dauern
  • Ein Aufenthalt im Rahmen von SMt muss mindestens 2 volle Kalendermonate dauern

Die Angaben zur Dauer beziehen sich auf die Mobilitätsphase (mobility period). Der Zeitraum, der davon durch ein Stipendium gefördert wird (grant period), kann u.U. kürzer ausfallen.

Studierende, die bereits in früheren Programmen (ERASMUS/LEONARDO) gefördert wurden, können auch in Erasmus+ erneut und mehrfach teilnehmen. Die früheren Aufenthalte werden entsprechend ihrer Dauer und Studienzyklus angerechnet.

Doppelförderung?

Sie dürfen kein weiteres EU-Stipendium oder DAAD-Stipendium (zusätzlich zum Erasmus+ Stipendium) für Ihr Auslandspraktikum beantragen oder beziehen.

Das Erasmus+ Stipendium ist mit BAföG vereinbar. Allerdings werden Stipendien von mehr als € 300/Monat auf das BAföG angerechnet.

Kombination Studium + Praktikum

Im Rahmen von Erasmus+ ist eine Kombination von Auslandssemester und Auslandspraktikum möglich. Das Auslandspraktikum muss in einem solchen Fall jedoch unter der Aufsicht der Gasthochschule stattfinden und im Learning Agreement for Studies verankert sein. D.h. eine Kombination Praktikum + Studium kann nur im Rahmen von Erasmus+ SMS (Student Mobility Studies) realisiert werden.

Ein Praktikum im Rahmen von Erasmus+ Praktikumsprogramm (SMT) kann nicht mit einem Auslandssemester oder mit Vorlesungen an einer ausländischen Universität kombiniert werden.

Bewerbung bei der KOOR/BEST

Ihre Bewerbung für ein Erasmus+ Praktikums-Stipendium richten Sie direkt an die Koordinierungsstelle für praktische Studiensemester (KOOR/BEST).

Bewerbungstermin

Sie können sich ganzjährig, fortlaufend bewerben, allerdings müssen KOOR/BEST Ihre vollständigen Unterlagen spätestens einen Monat vor Praktikumsbeginn vorliegen.

Ein Monat vor Praktikumsbeginn entspricht dem gleichen Kalendertag des Vormonats: Wenn Sie Ihr Praktikum zum Beispiel am 15.12. beginnen, ist die Bewerbungsfrist der 15.11.

Wenn es den Kalendertag im Vormonat nicht gibt, so ist die Bewerbungsfrist am letzten Tag des Vormonats. (Beispiel: Ist der Praktikumsbeginn am 31.03., so endet die Bewerbungsfrist am 28.02.)

Bewerbungsablauf

Ihre Bewerbung erfolgt in mehreren Schritten. Nachdem Sie die Stellenzusage von Ihrer Praktikumsstelle erhalten haben, müssen Sie sich zunächst online registrieren.

Nachdem die Registrierung geprüft wurde, schaltet Ihnen KOOR/BEST Ihr persönliches Profil bei „Placement Online“ frei und Sie erhalten Zugriff auf Ihre Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsformular
  • Learning Agreement for Traineeships
  • Versicherungserklärung

Nachdem Sie Ihre Bewerbungsunterlagen fertig haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese bei KOOR/BEST einzureichen:

  • Upload der eingescannten Bewerbungsunterlagen in Ihrem persönlichen Profil bei "Placement Online"
  • Versand der Bewerbungsunterlagen in Kopie auf dem Postweg an: Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft | ERASMUS-Konsortium KOOR/BEST | Moltkestr. 30 | 76133 Karlsruhe

Die Originale Ihrer Bewerbungsunterlagen verbleiben immer bei Ihnen.

Online-Registrierung

Bei der Online-Registrierung müssen Sie Angaben zu Ihrer Person, Ihrem Praktikum und Ihrem Studium an der Universität Ulm machen.

  • Unter „Kontaktperson an der Heimathochschule im Fachbereich (nicht im Akademischen Auslandsamt/International Office)“ geben Sie bitte die Daten der Person ein, die ihr Learning Agreement for Traineeships unterschreibt (i.d.R. Vorsitzender des Prüfungsausschuss//Humanmedizin: Frau Claudia Grab).
  • Unter „Kontaktperson im Akademischen Auslandsamt/International Office“ wählen Sie bitte Frau Dr. Sabine Habermalz aus.

Bewerbungsformular

Das Bewerbungsformular muss von der Erasmus Hochschulkoordinatorin bestätigt und unterschrieben werden. Bitte reichen Sie das vollständig ausgefüllte Formular zusammen mit einer Immatrikulationsbescheinigung für das Semester, in dem das Praktikum durchgeführt wird, im International Office ein.

  • Während der Beratungszeiten ⇒ Bestätigung sofort
  • Während der allgemeinen Öffnungszeiten am Helpdesk abgeben ⇒ Sie erhalten eine eMail, wenn Sie die Unterlagen wieder abholen können
  • Per eMail (PDF) an erasmus[at]uni-ulm.de oder per Post ⇒ die Unterlagen werden Ihnen per eMail/bzw. per Post (Anschrift angeben!) wieder zurückgesendet

Fragen und Probleme

Bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder Problemen bei der Online-Bewerbung wenden Sie sich bitte direkt an die  KOOR/BEST:

koor-praxis-bw[at]hs-karlsruhe.de

Tel. 0721 925-2521 / -2522
Tel. 0721 925-2524 / -2525

Learning Agreement for Traineeships

Das Learning Agreement for Traineeships (früher auch Training Agreement genannt) ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen

  • Studierenden
  • Vertreter der Gasteinrichtung/Unternehmen
  • Vertreter der Heimathochschule (Vorsitzende der Prüfungsausschüsse bzw. ERASMUS Fachkoordinatorin in der Medizin)

Learning Agreement for Traineeships (Beispiel)

Leitfaden zum Learning Agreement for Traineeships

Unter "Before the Mobility" Table A - Traineeship Programme at the Receiving Organisation/Enterprise müssen Angaben zum Praktikum gemacht werden – zum Aufgabenbereich, Ablauf, der Betreuung während des Praktikums und zu den erforderlichen Sprachkenntnissen. Außerdem muss das Praktikumsunternehmen unter Table C - Receiving Organisation/Enterprise Angaben machen zu den finanziellen Zuwendungen und Sachleistungen sowie zu dem Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz des Praktikanten am Arbeitsplatz.

An der Universität Ulm muss der Studierende das Learning Agreement for Traineeships dem Prüfungsausschussvorsitzenden bzw. der ERASMUS-Fachkoordinatorin (Medizin) zum Ausfüllen und Unterschreiben vorlegen. Unter Table B - Sending Institution muss der Prüfungsausschussvorsitzende bzw. die ERASMUS-Fachkoordinatorin (Medizin) Angaben machen, wie die akademische Anerkennung erfolgen wird und ob es sich um ein Pflicht- oder ein freiwilliges Praktikum handelt.

Alle drei Parteien müssen am Ende unterschreiben.

Bitte beachten Sie des Weiteren, dass KOOR/BEST aufgrund der Vorgaben der Europäischen Kommission nur ein fortlaufendes Learning Agreement akzeptieren darf.

Die Abschnitte "During the Mobility" und "After the Mobility" werden während (nur bei Änderungen) und nach der Mobilität ausgefüllt.

Study Cycle

Bachelor = First Cycle
Master = Second Cycle
Promotion = Third Cycle

Einphasige Studiengänge (Staatsexamen) = First Cycle

Subject Area Codes

Übersicht der Fächerzuordnungen der Studiengänge an der Universität Ulm

Versicherungsschutz

Das Erasmus+ Praktikumsprogramm ist ein reines Förderprogramm. Mit der Teilnahme an diesem Programm ist jedoch keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Teilnehmer sind daher verpflichtet, selbst für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen.

Ein ausreichender Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz am Arbeitsplatz ist Voraussetzung für die Erasmus+ Praktikums-Förderung.

Erasmus+ SMT Praktikanten genießen im Ausland keinerlei Versicherungsschutz durch die Uni Ulm: weder Unfall- noch Haftpflichtversicherung.

Pflichtversicherungen

Studierende, die ein Auslandspraktikum im Rahmen von Erasmus+ (SMT) absolvieren, müssen über ausreichenden Versicherungsschutz in diesen drei Bereichen verfügen:

Krankenversicherung

Die nationale Krankenversicherung des Teilnehmers bietet mit der Europäischen Krankenversicherungskarte im Allgemeinen auch für den Aufenthalt in einem anderen EU-Land einen Grundversicherungsschutz. Die Abdeckung durch die Europäische Krankenversicherungskarte oder eine private Versicherung ist jedoch möglicherweise unzureichend, insbesondere, wenn ein Rücktransport oder besondere medizinische Eingriffe vonnöten sind. Für solche Fälle kann eine ergänzende private Versicherung sinnvoll sein.

Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die der Teilnehmer während des Auslandsaufenthaltes verursacht (unabhängig davon, ob der Teilnehmer sich dabei bei der Arbeit befindet oder nicht). Da in den einzelnen Ländern unterschiedliche Haftpflichtregelungen gelten, laufen Praktikanten Gefahr, nicht abgedeckt zu sein.

Studierenden der Medizin wird außerdem empfohlen eine Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte abzuschließen.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung deckt Schäden zulasten von Mitarbeitern durch Arbeitsunfälle ab. In vielen Ländern sind Mitarbeiter bei Arbeitsunfällen versichert. Der Umfang kann sich jedoch in den einzelnen Ländern unterscheiden.

Zusatzversicherungen

Es besteht die Möglichkeit , an der Gruppenversicherung des DAAD teilzunehmen, die einen speziellen Tarif für Teilnehmer am Erasmus+ Programm anbietet, welcher Kranken-/Unfall- und Haftpflichtversicherung enthält (SMT: Tarif 720)

Informationen über weitere Versicherungsträger sind auf Anfrage beim International Office erhältlich.

Haftungsausschluss

Weder die EU-Kommission, noch die Nationale Agentur für Erasmus+ in Deutschland (DAAD), noch die Universität Ulm oder die Koordinierungsstelle für die Praktischen Studiensemester der Fachhochschulen in Baden-Württemberg (KOOR/BEST)/Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft haften für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit Erasmus+ Auslandsaufenthalten entstehen.

Sprachliche und Kulturelle Vorbereitung

Erasmus+ Online Linguistic Support (OLS)

Für folgende Arbeitssprachen stehen ein Online-Sprachtests und Online-Sprachkurse zur Verfügung: Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Deutsch, Tschechisch, Dänisch, Schwedisch, Griechisch, Polnisch und Portugiesisch.

Der OLS-Sprachtest ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der jeweiligen Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+. Gibt es keinen entsprechenden Sprachtest in der jeweiligen Arbeitssprache, oder ist die Arbeitssprache Muttersprachle, muss kein Test abgelegt werden.

Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Über den genauen zeitlichen Ablauf des Online-Sprachtests werden alle Bewerber von KOOR/BEST nach der Registrierung im Online-Bewerbungsportal informiert.

Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis des Sprachtests kein Förderkriterium ist. Die Europäische Kommission möchte mit den verpflichtenden Sprachtests zu Beginn und zu Ende herausstellen, wie sich die Sprachkompetenz der Stipendiaten verändert hat.

Stipendiaten, deren Arbeitssprache noch nicht von den Sprachtests und -kursen des Online Linguistic Support (OLS) Portals abgedeckt werden, haben die Möglichkeit, Sprachlernmaterialien (z.B. Bücher, CDs oder ähnliches) in der Arbeitssprache zu erwerben und diese bis zu einem maximalen Wert von € 50,- von KOOR/BEST erstatten zu lassen. Hierfür benötigt KOOR/BEST den jeweiligen Zahlungsbeleg, der als Scan zusammen mit den Abschlussunterlagen eingereicht werden sollte.

Visum und Arbeitsgenehmigung

Visum

Das Erasmus+ Programm ist heutzutage kein reines EU-Programm mehr:

  • Es können Studierende aller Nationalitäten an dem Programm teilnehmen (vorausgesetzt, sie sind an der entsendenden Universität voll immatrikuliert für ein Studium mit Abschluss)
  • Es nehmen Länder am Erasmus+ Programm teil, die nicht Mitglied der europäischen Union sind, manche davon nicht einmal EFTA- oder Schengen Staaten

Die Frage, ob ein Studierender ein Visum für einen Erasmus+ Aufenthalt benötigt, hängt also sowohl von der Nationalität eines einzelnen Erasmus+ Studierenden wie auch vom Status des Gastlandes ab.

Arbeitsgenehmigung

Auch die Frage, ob ein Studierender eine Arbeitsgenehmigung für sein Praktikum benötigt hängt von der Staatsangehörigkeit des Studierenden und vom Zielland ab.

Studierende mit bestimmter Staatsangehörigkeit benötigen in manchen Ländern auch für Praktika eine Arbeitserlaubnis. In den meisten Ländern gibt es aber Ausnahmen für Erasmus+ Praktikanten. Bitte erkundigen Sie sich bei der jeweils zuständigen Botschaft bzw. dem jeweils zuständigen Konsulat.

In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass man den Status „Erasmus+ Praktikant“ auch bekommen kann, wenn keine finanzielle Förderung erfolgt (so genannte „Zero Grant“-Studierende). „Zero Grant“-Studierende müssen bezüglich des Praktikums trotzdem alle Erasmus+ Förderbedingungen erfüllen.

europass Mobilität

Ihre im Auslandspraktikum erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen können im europass Mobilität nachvollziehbar dokumentiert werden. Ziel ist es, dass Personalverantwortliche in Unternehmen sich somit zukünftig ein genaues Bild von Ihren im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen können und deren Qualität besser einschätzen können.

Besonders für Graduierte empfiehlt sich die Aufnahme des Auslandspraktikums in den europass Mobilität. 

Bei Interesse am europass Mobilität wenden Sie sich bitte an KOOR/BEST.