Interdisziplinäre Sprach- und Literaturstudien
Die Forschung am Zentrum für Sprach- und Zusatzkompetenzen widmet sich Themen an der Schnittstelle von Sprache, Kommunikation, Bildung und gesellschaftlichem Wandel. In verschiedenen Projekten werden Entwicklungen und Herausforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt aus interdisziplinärer Perspektive untersucht.
Der Forschungsbereich der interdisziplinären Sprach- und Literaturstudien untersucht Sprache und Literatur in ihren vielfältigen kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und interdisziplinären Beziehungen.
Ulmer Sprachstudien
Im Zentrum der Sprach- und Literaturstudien steht die Analyse sprachlicher Strukturen, literarischer Texte, medialer und sozialer Diskurse sowie deren Wechselwirkungen mit anderen Wissensfeldern wie Kulturwissenschaft, Philosophie, Geschichte, Medien- und Sozialwissenschaften. Durch die Verbindung unterschiedlicher theoretischer Ansätze und methodischer Zugänge trägt der Forschungsbereich zu einem vertieften Verständnis von Kommunikationsprozessen und wechselseitigen Korrespondenzen zwischen verschiedenen Fachdisziplinen und Wissensbereichen.
Die Ulmer Sprachstudien bieten einen exemplarischen Einblick in diesen Forschungsbereich; zugleich schließt auch die Habilitationsschrift von ZSZ-Leitung Roman Yaremko „Grenzgänge zwischen Philosophie und Literatur: Philosophisch‑literarische Reflexionen über den Begriff der Menschenwürde als Lebensform bei Peter Bieri alias Pascal Mercier“ unmittelbar an diesen komparatistischen Forschungszweig an.