Während das Spiels


- Wir bringen bei Hobbymannschaften kein übertriebenes Körperspiel rein.
- Trashtalk, Häme oder gar Beleidigungen haben wir nicht nötig
- Wenns der Gegner selbst Sprüche unterhalb der Gürtellinie klopft, dann heulen wir nicht rum, lassen uns aber davon auch nicht sofort anstecken.
- Weiterspielen, und abwarten, was der Schiri draus macht.
- Wenn der Schiri nicht reagiert, ist es ausschließlich Job des Kapitäns die Sache zu klären.
- Jegliche Revanceaktionen sind absolut tabu.
- Bei evtl. Rangeleien auf dem Eis verlässt keiner die Spielerbank
- Die Mannschaftkameraden auf dem Eis fassen ausschließlich die eigenen Leute an und halten sie vom Gegner fern, egal, was der macht.

Wenn einzelne eigene Spieler sich trotzdem nicht unter Kontrolle haben:
Die eigenen Mannschaftskameraden sollten schnellstmöglich versuchen den eigenen Missetäter ohne weiteren Gegnerkontakt zu entsorgen. Also notfalls auch unter Anwendung unmittelbarer Gewalt ist er zur Strafbank, Spielerbank oder besser in die Kabine zu  bringen, bevor der Gegner durchaus verständliche Selbstjustiz üben könnte. Dies dient dem eigenen Schutz. Schon wegen harmlosen Ausrastern einzelner Spieler ist es anderen Teams schon passiert, dass sie über Jahre hinweg zu Spielen oder Turnieren nicht mehr eingeladen wurden. Da hab ich absolut kein Verständnis dafür, wenn sich einzelne Mitspieler nicht unter Kontrolle haben. Wer spätestens seit Manuels Verletzung in Füssen nicht kapiert hat, dass es wichtigeres gibt, als ein Eishockeyspiel zu gewinnen, oder gar irgendwelche Revancheattacken zu fahren, dem ist nicht zu helfen. Irgendwann kann und braucht die Mannschaft solche Aushilfs-Gretzkys nicht mehr dulden oder gar schützen.

Zum Wechseln im Unterbruch:
- Nach Möglichkeit jeden Unterbruch zum kompletten Blockwechsel nutzen
- Wir wechseln zügig und oft. Nur so lässt sich ein ganzes Spiel lang das Tempo hoch halten  "Hockey is a running game"

Zum fliegenden Wechsel:
- Jeder einwechselnde Spieler muss stets Blickkontakt mit dem Wechselpartner suchen, eindeutige Zeichengabe und dann blitzschnell wechseln.
- Nützt die Wechselzone ca 1,5m (!) um die Spielerbank: Erst kommt der neue Spieler von der Bank aufs Eis, dann geht der alte raus. Solange darf keiner der beiden ins Spiel einzugreifen.
- Sturmreihen wechseln blockweise durch, d.h. wenn du deinen Nebenmann auf dem Eis nur von der Dusche her kennst, dann bist du falsch. Blickkontakt mit Bank und wenn ein Wechslespieler bereitsteht, dann zügig raus mit dir.
- Verteidiger wechseln nach Möglichkeit einzeln
- Im laufenden Spiel aber nie wechseln, wenn der Gegner in unserem Drittel in Scheibenbesitz ist.
- Nicht in jedem Fall Icing versuchen: Bei angezeigtem Icing darf bei der verursachenden MAnnschaft nicht gewechselt werden.
- Falls doch nichts anderes hilft: Scheibe am besten über die Bande, noch besser durch einen Wechsel des Gegners raus ins gegnerische Drittel ballern und versuchen Zeit zu gewinnen.

Bei Pfiff des Schiedsrichters oder Sirenensignal am Ende des Spieldrittels:
- wird NICHT mehr weitergespielt:  Das Spiel ist unterbrochen, Auftrag beendet, kein Schuß mehr, kein Körperkontakt mehr, sofort Schläger runter und beobachten was los ist.
- bleibt aber stets noch auf eine Aktion des Gegners gefasst, der die Situation evtl. nicht so schnell erfasst hat.
- Unterbruch für einen zügigen sauberen Wechsel nutzen
- Falls Strafe angezeigt: Bestrafte Spieler (ob Gegner oder eigene) gehen zügig und vor allem kommentarlos (dazu gehört auch die Gestik!) zur Strafbank.
 - es ist ausschließlich Job des Kapitäns oder des Assistenten die Regelauslegung mit dem Schiri zu klären, d.h. kein anderer Spieler geht von sich aus zum Schiri und reklamiert auch nur irgendwas

Zum Einwurf (Bully):
- Beobachten, wo der Schiri den Bullypunkt markiert, wer die Regeln kennt weiß das auch so.
- der aktive Block begibt sich zügig auf seine Position, d.h. in die durch den Einwurfpunkt begrenzte Spielfeldseite
- der ausführende Spieler stellt sich in Grundstellung auf: Schlittschuhe auf die Markierungen, Schläger aufs Eis

Bei beobachteten oder vermuteteten Regelverstößen:
- bei Fouls, ob tatsächlich vom Schiri angezeigten oder nur vermeintlichen, wird grundsätzlich konsequent und fair weitergespielt!
- Erst der Pfiff unterbricht das Spiel
- NOCHMALS: Jegliche Revanceaktionen sind absolut tabu.

Bei angezeigten Strafen:
- zeigt der Schiri eine Strafe an, pfeift aber nicht sofort, dann wird weitergespielt        (Achtung: Abseits wird auch durch Handheben angezeigt)
- falls die angezeigte Strafe gegen unser Team gilt, dann hat üblicherweise der Gegner die Scheibe. Dann wird weitergespielt und wir versuchen Puckkontrolle zu erlangen. Auf einen evtl sechsten Gegenspieler achten!
- falls die angezeigte Strafe gegen den Gegner gilt, dann wird weitergespielt, wir versuchen unter allen Umständen in Puckbesitz zu bleiben, denn ...
- wir holen schnellstmöglich den Goalie für einen weiteren Stürmer vom Eis und es wird kontrolliert weitergespielt, möglichst  ohne ein Eigentor zu schießen
- gilt die Strafe unserem Goalie, dann kommt evtl. ein Spieler vom letzten Block bis zum Unterbruch aufs Eis, der dann die Strafe absitzt.