Verhaltenregeln im Training

1. Wir sind pünktlich    

Die angegebenen Uhrzeiten sind, sofern nichts anderes dabei steht, der Zeitpunkt, zu dem wir fertig umgezogen, aufgewärmt und gedehnt aufs Eis gehen.     Angezogen wird deshalb rechtzeitig vorher in der Kabine. Zum Dehnen und Aufwärmen trifft man sich am Besten schon eine halbe Stunde vorher.     Ob in der Gruppe oder selbstständig.  Wir sind keine Kleinkindermannschaft, da kann man schon ein wenig Eigenverantwortung erwarten.

2. Wir wollen vernünftiges Eis    

Wir gehen erst aufs Eis, wenn das Wasser angezogen hat, die Bandentür zur Eismaschine geschlossen ist und der jeweilige Eismeister ausdrücklich sein OK signalisiert hat      evtl. Ausnahme: die Torhüter bzw ein Helfer zum frühzeitigen Stellen der Tore, bevor die Befestigungslöcher zugefroren sind.

3. Wir gefährden niemanden, der für uns seine Arbeit macht

Pucks kommen deshalb frühestens aufs Feld, wenn der Eismeister die Netze beim Tor wieder vollständig eingehängt und ausdrücklich sein OK signalisiert hat.    

4. Wir gehen sorgsam mit der eigenen Gesundheit um

Erfahrungsgemäß verletzen sich die meisten Hobbyeishockeyspieler nicht durch harte Aktionen der Gegner, sondern durch eigenes Unvermögen und Fahrlässigkeit.      Typisch selbstverschuldet sind Zerrungen und Dehnungen. Allseits beliebtes Paradebeispiel für Selbstüberschätzung durch mangelndes Aufwärmen ist die Adduktorenüberdehnung, die bekannte Leistenzerrung.  Da kann man was dagegen tun. siehe Aufwärmen

5. Wir nutzen die teure Eiszeit

Was außerhalb des Eises erledigt werden kann, wird außerhalb des Eises erledigt, d.h. Wir nutzen jede mögliche Zeit schon vorher um uns aufzuwärmen, zu dehnen, was zu trinken.  Sobald wir auf dem Eis sind wird gearbeitet. Wer aufs Eis geht und dann erstmal anfängt sich aufzuwärmen und zu zu dehnen verschwendet Eiszeit, die wir für alle besser nützen können.  Am besten Scheiben mischen oder Passübungen mit Partner.  Schlagschüsse sind dabei bäh, ebenso irgendwelche Bolzereien an die Banden.       Übungsbeispiel >hier<

6.  Wir versuchen die Übungen so zu absolvieren, dass ihr Zweck erfüllt wird

Bei den Übungen werden die Laufwege selbst dann nicht angekürzt, wenn der Coach mal nicht hinschaut. Ihr macht die Übungen für euch und letztendlich fürs Team.     Wenn der Trainer oder Goalie ansagt: "Halbhoch auf Fanghand" heißt das soviel wie "halbhoch auf Fanghand."     Wer dann unten auf der Stockhandseite ein Tor schießt hat die Übung falsch gemacht. Wer dann auch noch jubelt, zeigt, dass er es nicht mal kapiert hat.  

7. Wir ballern nicht blind in der Gegend rum

HEAD UP! Blickkontakt vor dem Schuss! Im Training nie, niemals und nimmernicht aufs Tor oder sonstwohin schießen, wenn zuvor kein eindeutiger Blickkontakt mit den dort befindlichen Personen bestand. Ein im Training seitlich oder in den Rücken getroffener Mitspieler, insbesondere Torhüter hat das uneingeschränkte Recht zur sofortigen Selbstjustiz.

8. Torhüter warmmachen

Torhüter warmschießen heißt warmschießen, nicht rausschießen.     Ein oder zwei  Spieler schießen den Goalie warm.  Dazu muss vor dem Tor eine Reihe Pucks aufmunitioniert werden. Diese Scheiben sind für alle anderen tabu, d.h. alle Pucks die im Slot liegt: liegen lassen!
Auch hier gilt : HEAD UP! Blickkontakt vor dem Schuss! Ein beim Rausholen der Pucks rückwärts zum Spielfeld stehender Goalie der in den Rücken getroffenen wird hat das uneingeschränkte Recht zur sofortigen Selbstjustiz. Wenn der Goalie warmgeschossen wird, sollte man im eigenen Interesse nicht hinter dem Tor rumfahren.

9. Wir sind diszipliniert

Wenn der Coach z.B. per Pfiff  oder Klopfen aufs Eis das Ende einer Übung signalisiert, wird ab sofort nicht mehr rumgeschossen. Wir versammeln uns zügig am gezeigten Treffpunkt. Scheiben sammeln, trinken, ratschen etc kostet in dem Moment nur unnötige Zeit.

10. Unnötigen Aufenthalt auf dem Eis vermeiden

Wir verlassen die Fläche zum Trinken oder Richten der Ausrüstung, damit andere auf dem Eis nicht auch noch auf uns aufpassen müssen.

11. Wir respektieren den Feierabend der Personen, die ihre Arbeit für uns tun und nicht nur zum Spaß da sind    

In Senden: Nach dem Training gehen wir ohne schuldhafte Verzögerung sofort in die Kabine, damit der Eismeister die Tür zur Eislaufanlage abschließen kann.     Wir haben einen separaten Schlüssel für den Kabinentrakt und können dort die Anlage verlassen. Ein unschätzbarer Vorteil, den  wir uns nicht verscherzen sollten.    In allen anderen Stadien:  Die von einem Hallenverantwortlichen oder der Heimmannschaft genannten Uhrzeit zum Verlassen der Kabine/Halle ist ist keine Diskussionsgrundlage, sie ist für alle bindend.

12. Wir freuen uns über jeden, der hoch schießen kann, aber nicht auf Kosten der Mannschaftskasse.

Es sollte sich nach jedem Training oder Spiel noch schnell jemand finden, der schnell die Schlittschuhe auszieht und z.B. mit Badeschlappen und Taschenlampe eine Runde     um die Fläche dreht und evtl rausgeschossene Pucks schnellstmöglich wieder einzusammelt. Merkt euch wieviele und wo sie raus sind. Die Pucks zahlen wir bislang selbst aus der Mannschaftskasse. Mit anderen Worten: Geht alles vom Bier ab!   Merksatz: Ein Puck entspricht einem Augustiner.

13.  Wir sind seit Jahren gern gesehene Gäste und wollen es auch bleiben

Im gesamten Kabinentrakt einschließlich Flur und Toiletten gilt absolutes Rauchverbot. Wir verlassen jede Kabine, egal wo, besenrein. Nach dem Training ist alles an Leergut, Klebebandresten, Shampooflaschen oder sonstigem Müll entweder im aufgestellten Mülleimer oder der eigenen Tasche. 

14.  Wir setzen uns keinen unnötigen Gefahren aus

Kein Glas oder Blech mit in die Dusche nehmen. Keine Flaschen, Gläser oder Duftwässerchen in nicht bruchsicheren Behältern oder Getränkedosen.

14.  Wir erschweren nicht denjenigen unnötig die Arbeit, die sich um unser Zeug kümmern.

Die Trainings- und Spieltrikots sind nach dem Training oder Spiel wieder sortiert an den Kleiderbügeln aufzuhängen. Gebrauchte Trikots bitte getrennt von den unbenutzten in eine separate Tasche/Tüte o.ä. ggf die Kleiderbügel verwenden.

15.  Bei uns gehts freizügig zu, aber nicht sexistisch und exhibitionistisch

Wir haben gelegentlich eine gemischte Truppe, es sind also auch Nicht-Buben dabei. Sofern keine getrennte Duschmöglichkeit besteht, dann haben die Mädels das uneinschränkbare Vorrecht in der Dusche, außer ihnen ist es ausnahmslos gleichgültig.  Aber schuldhaftes Trödeln (Maniküre, Pediküre, etc) ist nicht drin.

Zusammengefasst:
- rausgeschossene Pucks einsammeln
- wer geschwitzt hat: duschen
- gemeinsames Bier, notfalls auch zwei
- Kabine pünktlich und besenrein verlassen