Tag der Lehre 2022 - Teaching to the test: Kompetenzorientierte Prüfungen

Während viele Lehrende in der Planung ihrer Lehrveranstaltung auf die Lehrinhalte fokussieren, sind Studierende oftmals mehr daran interessiert, wie die Prüfung ablaufen wird. Im Idealfall sind im Sinne des Constructive Alignment Lehrziele und -inhalte, Vermittlungsmethoden sowie die Prüfung aufeinander abgestimmt. Doch wie kann das gelingen? 

Auf dem Tag der Lehre 2022 diskutierten Lehrende, Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Ulm und darüber hinaus über Lehrkonzepte und kompetenzorientierte Prüfungen. Es wurden Ideen, Konzepte, Erfahrungen rum um das kompetenzorientierte Lehren und Prüfen vorgestellt.

Darüber hinaus gab es spannende Einblicke in ein neues Förderinstrument an der Universität Ulm: In Lehrinkubatoren erhalten Lehrende finanzielle Förderung und Unterstützung für die Konzeption, Umsetzung und Evaluation innovativer Lehrprojekte. 

Auf dem Tag der Lehre wurden kreative Ideen und Konzepte zum Lehren, Lernen und Prüfen an der Universität Ulm diskutiert!

So fand es statt!

Der Tag der Lehre fand im Hybrid-Format statt. Präsenz-Vorträge und -Diskussionen wurden live via Zoom gestreamt, Online-Vorträge wurden live in den Präsenz-Hörsaal übertragen, Online-Teilnehmende konnten sich per Mikrofon und Webcam bzw. im Chat an den Diskussionen beteiligen. 

Präsenz-Teilnahme: Die Veranstaltung fand im Multimediahörsaal in N27 statt. Das World Café sowie die Kaffee- und Mittagspausen mit Bewirtung wurden im Foyer angeboten. 

Online-Teilnahme: Die Online-Teilnahme war via Zoom möglich. Interessten konnten sich via Webcam + Mikrofon und im Chat an den Diskussionen beteiligen. Für das World Café konnten Breakout-Räume erstellt werden, in denen an virtuellen Thementischen diskutiert werden konnte.

Programm

10:00 - 10:15 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Dr. Olga Pollatos, Vizepräsidentin für Lehre

In dem Impulsvortrag zum Tag der Lehre 2022 an der Universität Ulm wurden verschiedene Fragen und Herausforderungen im Umgang mit Prüfungsanforderungen in der Hochschullehre adressiert. Einführend sollte zunächst betrachtet und diskutiert werden, welche Herausforderungen sich einerseits Lehrenden und andererseits Studierenden im Umgang mit dem Prüfen bzw. Prüfungen stellen und wie sie diese versuchen im Allgemeinen zu bewältigen. Unter anderem wurde dabei betrachtet, unter welchen Bedingungen es zu dem Phänomen „teaching to the test“ kommt und ob die Herausforderungen bei digitalen Prüfungen andere sind als bei konventionellen Formaten.  Dies leitete über zu einem zentralen Lösungsansatz im Umgang mit diesen Herausforderungen: dem kompetenzorientierten Prüfen. Hierzu wurden Konzepte vorgestellt, die verdeutlichen, was kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen auszeichnet und wie es sich umsetzen lässt, wobei sowohl auf die Stärken als auch Limitationen des Ansatzes eingegangen wurde. Unter anderem wurdd gezeigt, wie der constructive alignment Ansatz in Verbindung mit bewährten Lernzieltaxonomien genutzt werden konnte, um kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen zu planen sowie konsistenter und anspruchsvoller auszurichten. Außerdem wurden Ansätze und Beispiele vorgestellt, wie kompetenzorientierte Prüfungsformate und -aufgaben konzipiert werden können und was bei der Bewertung von kompetenzorientierten Prüfungsleistungen zu beachten ist. Abschließend wurde diskutiert, welche Aspekte und Gütekriterien nicht nur bei der Konzeption, sondern auch bei der Durchführung von Prüfungen zu beachten sind. Solche prozessorientierten Gütekriterien wie z.B. Transparenz, eine angemessene Vorbereitung auf Prüfungen und eine lernförderliche Gestaltung von Prüfungsprozessen tragen ebenfalls wesentlich zur Qualität und zum Gelingen von Prüfungen bei, werden aber oftmals nicht ausreichend mit bedacht.   

11:00 - 11:20 Uhr

Kaffeepause

11:20 - 13:00 Uhr: Good Practices, Leuchttürme & Lessons Learned aus der Universität Ulm

Diese Vorträge erwarten Sie:

Prof. Dr. Max von Delius1 & Marius Müßler2
(Fakultät für Naturwissenschaften | 1Institut für Organische Chemie I | 2Institut für Anorganische Chemie I)

Die selbst-programmierte App "suprAR" wurde vorgestellt werden, die im Master "Chemistry" zum Einsatz kommt. Entwickelt vom Studierenden Marius Müßler und dem Chemieprofessor Max von Delius, ermöglicht diese App Studierenden während einer Vorlesung molekulare Strukturen auf Ihrem Smartphone mittels Augmented-Reality (AR) in 3D darzustellen, zu bewegen, zu drehen und hineinzoomen. Die App aktiviert dadurch die Studierenden (Active Learning) während der Vorlesung und stellt durch den Übergang von 2D (Projektionsfläche) auf 3D (Smartphonedisplay) einen erheblichen Mehrwert dar. Im Vortrag wurde die Genese der App besprochen sowie die Funktionsweise der App anschaulich und interaktiv vorgeführt. 

Keywords: Augmented Reality, Smartphone App, 3D-Visualisierung von Molekülen

Annika Hochholzner, Robin Weeber & Christina Fahrenholz
(Zentrale Studienberatung der Universität Ulm)

Wir sind Master-Studierende, die daran arbeiten, pandemiebedingte Lernrückstände von Studierenden abzumildern. In einem kurzen Vortrag stellten wir unsere Angebote für Studierende aus dem vergangenen Sommersemester und dem  Wintersemester 2022/23 vor. Unser Ziel ist es, vor allem Studierende aus den ersten Semestern zu unterstützen und ihnen nahezubringen, wie sie erfolgreich lernen können. Im Sommersemester haben wir betreute Lernräume angeboten. Zu bestimmten Zeiten konnten Studierende die von uns betreuten Räume zum Lernen nutzen und uns jederzeit bei Fragen zu Lernstrategien kontaktieren. Zu Beginn des Sommersemesters haben wir außerdem den Moodle-Kurs „Lerngruppe finden“ erstellt. Dort können sich Studierende zu Lerngruppen zusammenfinden und erhalten Informationen und Tipps zu Lernstrategien und weiteren Aspekten erfolgreichen Lernens. Auf der Ideenmesse stellten wir unsere Angebote vor und gestalteten eine Wunschbox, durch die Studierende Wünsche äußern konnten. Da gehäuft der Wunsch nach mehr Lernplätzen geäußert wurde, haben wir für das Wintersemester zu bestimmten Zeiten einen Raum reserviert, der als offener Lernraum genutzt werden kann. Für die Teilnehmer:innen des Trainingscamps hielten wir einen interaktiven Vortrag zu Lernstrategien, um ihnen bereits zu Beginn ihres Studiums Hilfsmittel zum Lernen an die Hand zu geben. Im Rahmen der Mental Health Week werden wir einen Workshop zu Lernstrategien anbieten, die Studierende in der nächsten Klausurenphase direkt anwenden können. 

Keywords: Lernstrategien, Lernräume, Lernrückstände 

Prof. Dr. med. Florian Ebner
(Medizinische Fakultät | Frauenklinik Ulm)

Das Ziel der seit 2016 kontinuierlich weiterentwickelte AR-US Anwendung (http://ultrasound-ar.com/) ist das Training der Hand-Augen-Koordination und Feinmotorik. Hierfür wurde die Bilddokumentation in repräsentativen Organebenen als Lernziel vorgegeben und der Nutzer durch ein visuelles Unterstützungstool angeleitet.
Hierzu stehen dem Nutzer grundsätzlich vier verschiedene Übungsmodi zur Verfügung. Das sogenannte ‚freie Schallen‘ ermöglicht ein Eingewöhnen an das Handling und eine grobe Übersicht über das gewählte Organsystem.
Im Modus ‚Schallen mit Unterstützung‘ wird das visuelle Unterstützungstool dauerhaft eingeblendet und gibt eine unmittelbare Rückmeldung über den Erfolg. Analog eines supervidierenden Tutors.
Im Modus ‚Schallen mit Feedback‘ wird nach der vollständigen Bilddokumentation das Tool eingeblendet. Dies entspricht der Befundbesprechung nach einer Untersuchung.
Die Prüfung als vierter Modus, erfolgt durch die Reproduktion dieser Bildebenen bei verschiedenen Befunden (Nierentumore, Zysten, Anomalien, ...). Nach Abschluss der Bilddokumentation können die Bilder nochmals korrigiert werden und werden anschließend evaluiert. Bei einer korrekten Darstellung von 80% der Ebenen gilt das Modul als erfolgreich abgeschlossen. Dieser Modus ist auch durch die Landesärztekammer Bayern als CME Fortbildung anerkannt.
Mit der Weiterentwicklung der Anwendung und Simulation von bewegten Organen (intrauteriner Fetus, Herz) wird die Prüfung nun um Multiple Choice Fragen erweitert werden. Hierbei werden Informationen abgefragt, die nicht aus den angefertigten Bildern ersichtlich sind (z.B. intrauterine Lage des Feten: Schädellage oder Beckenendlage, Geschlecht des Feten, Lage der Plazenta,...) 

Keywords: Augmented reality, Ultraschall, Simulation, Prüfung

Dr. Achim Schneider1 & PD Dr. Susanne J. Kühl2
(Medizinische Fakultät | 1Studiendekanat der Medizinischen Fakultät | 2Institut für Biochemie und Molekulare Biologie
)

Zielsetzung:
Das Lernen anhand von Prüfungsfragen kann zu besseren Lernergebnissen führen, als das einfache Wiederholen des Lernstoffs, was auch als Testing Effekt bezeichnet wird. Im Labor wurde dieser Befund bereits häufig repliziert. Ob der Testing Effekt auch sinnvoll in der Lehre eingesetzt werden kann, haben wir in einem Biochemie-Seminar, das im Format des Inverted Classrooms durchgeführt wurde, geprüft.

Methoden:
Ergänzend zu bestehenden Lehrfilmen wurden den Studierenden für die Selbstlernphase weitere Lernmaterialien zur Verfügung gestellt: Eine Gruppe Studierender bekam zusätzlich einen Reader, der die Inhalte der Lehrfilme zusammenfasste. Die andere Gruppe erhielt zusätzlich Multiple-Choice Fragen (MCF) zur Selbstkontrolle. Umfang und Inhalt von Reader und MCFs waren vergleichbar. Ein Wissenstest am Anfang der Präsenzphase prüfte das Wissen bzgl. der Lehrfilminhalte. Daten zum Lernverhalten und der Bewertung der zusätzlichen Lernmaterialien wurden eingeholt.

Ergebnisse:
Trotz vergleichbarer Vorbereitungsdauer beider Gruppen, schnitt die Gruppe, die sich mit MCFs vorbereitete, signifikant besser bei der Leistungsmessung ab. Auch bewerteten Studierende die MCFs als nützlicher und motivierender als den Reader. Die Gruppe mit den MCFs fühlte sich außerdem besser auf den Wissenstest vorbereitet.

Diskussion:
Wie die Ergebnisse zeigen, kann der Testing Effect zur Unterstützung des Lernens in der Lehre gewinnbringend eingesetzt werden und dabei die Studierenden bei der Vorbereitung eines Inverted Classrooms motivieren. Auch zur Prüfungsvorbereitung könnte der Testing Effekt genutzt werden [1], wie auch in einer anderen Studie aufgezeigt wurde. Limitierend ist anzumerken, dass durch zusätzliche Lernmaterialien die Vorbereitungsdauer für ein Inverted Classroom ansteigen kann.

[1] Schneider A, Kühl M, Kühl SJ. Utilizing research findings in medical education: The testing effect within a flipped/inverted biochemistry classroom. Med Teach. 2019; 41(11):1245-1251.

Keywords: Testing Effekt, testenhanced learning, Inverted Classroom

Melissa Meral & PD Dr. Susanne J. Kühl
(Medizinische Fakultät | Institut für Biochemie und Molekulare Biologie)

Zielsetzung: Wie der „Masterplan Medizinstudium 2020“ vorsieht, sollen zunehmend Lehrmaßnahmen zur Gesprächsführung mit Patienten Platz im Curriculum des Medizinstudiums finden. Die Ärzt:innen von Morgen sollen besser auf die Kommunikation mit Laien vorbereitet werden.
Im Biochemie-Seminar der Zweitsemester-Studierenden der Universität Ulm wurde daher ein Rollenspiel mit Schauspielpatienten etabliert [1], dass den Studierenden bei den ersten Schritten mit der Patienten-gerechten Kommunikation helfen soll. Es soll untersucht werden, ob die Studierenden durch das Seminar besser in der Arzt-Patienten-Kommunikationen werden. Dies wird mithilfe von Tests zur ärztlichen Kommunikationsfähigkeit objektiv messbar gemacht.

Methoden: Die Studierenden erarbeiteten im Seminar - neben den biochemischen Inhalten - worauf in einem Gespräch mit Patienten zu achten ist. Anschließend übten sie sich im Aufklärungsgespräch mit ausgebildeten Schauspielpatienten. In Form zweier Testformate zur ärztlichen Gesprächsführung wurde geprüft, ob die Studierenden auch in schriftlichen Tests besser abschneiden würden. Hierzu wurde ein Test im Freitext- (FT) und einer im Multiple Choice-Format (MC) verwendet. Eine Kontrollgruppe erhielt die gleichen Tests, allerdings keine Schulung zur ärztlichen Gesprächsführung.
Es wurden zudem Daten zur Bewertung der Tests eingeholt.

Ergebnisse: Die Auswertung der Tests wird zeigen, ob man ärztliche Kommunikationsfähigkeit auch schriftlich messbar machen kann. Die Ergebnisse dienen zusätzlich der Lehrforschung, um die Seminarinhalte eventuell noch anzupassen. Die Studie ist aktuell noch nicht abgeschlossen.

[1] Schneider A, Messerer D A C, Kuhn V, Horneffer A, Bugaj T J, Nikendei C, Kuhl M, Kuhl S J: Randomised controlled monocentric trial to compare the impact of using professional actors or peers for communication training in a competency-based inverted biochemistry classroom in preclinical medical education. BMJ Open, 12: e050823-050823(2022)

Keywords: ärztliche Gesprächsführung, Kommunikationskompetenz, Schauspielpatienten, Lehrforschung

Prof. Dr. Othmar Marti
(Fakultät für Naturwissenschaften | Institut für Experimentelle Physik)

Im Modul Kern-, Teilchen- und Astrophysik wurde im Sommersemester ein Reviewpaper als Prüfungsleistung geschrieben. Damit konnten sich die Teilnehmenden sowohl in einem Teilgebiet des Modulstoffes spezialisieren wie auch den Ablauf des Verfassens eines Papers von der Idee über die Erstellung, die Einreichung, den Begutachtungsprozess, die Überarbeitung und die endgültige Einreichung des überarbeiteten Papers.
In Gruppenarbeit wurden in Seminaren an verschiedenen Terminen der Aufbau von wissenschaftlichen Artikeln analysiert, an einem Dummy-Paper die Begutachtung geübt und dann die Überarbeitung besprochen. Die Teilnehmenden hatten über die Moodle-Funktion Peer-Grading ein anderes Paper zu begutachten. Dieses Gutachten war die Vorleistung. Es wurde benotet und konnte zu einer Notenverbesserung führen. Die Tutoren lieferten ein zweites Gutachten dazu. Mit diesen beiden Gutachten konnten die Studierenden ihr Paper überarbeiten und zusammen Mit einem Brief an die Editoren als Prüfungsleistung abgeben.
Diese Prüfungsform führte nach Ansicht des Dozenten zu einer selbstständigeren Arbeitsweise, verbunden mit einem vertieften Austausch zwischen den Studierenden unter sich und den Lehrenden.

Keywords: Peer-Grading, wissenschaftliches Schreiben, Bewertung anderer wissenschaftlicher Arbeiten

13:00 - 13:45 Uhr
Mittagspause

13:45 - 14:15 Uhr
Lehrinkubatoren: Ein spannendes neues Förderkonzept der Universität Ulm für innovative Lehrkonzepte

Mit den Lehrinkubatoren fördert die Universität Ulm ab 2023 innovative Lehrideen und -konzepte. Die großzügige finanzielle Ausstattung dieser universitätsinternen Förderung soll Lehrenden die Freiräume ermöglichen, ihre Konzepte zur Umsetzung zu bringen. Der stetige Austausch unter den Geförderten sowie die begleitende Beratung durch das Zentrum für Lehrentwicklung unterstützen Sie in diesem Prozess. Auf dem Tag der Lehre 2022 stellte Prof. Dr. Dr. Olga Pollatos (Vizepräsidentin für Lehre) dieses neue Förderinstrument für herausragende Lehrkonzepte vor.

14:15 - 15:00 Uhr
World Café: Diskussionen in entspannter Kaffee-Runde an Thementischen zu kompetenzorienter Lehre und Prüfungen

Im World Café wurde in entspannter Atmosphäre an Thementischen verschiedene Fragen zu kompetenzorientierter Lehre diskutiert. Hier konnten offene Fragen eingebracht, von persönlichen Erfahrung berichtet und Ideen zur Diskussion gestellt werden. Während des World Café konnten die Teilnehmenden frei wählen, an welchen Thementischen Sie mitdiskutieren möchten.

Für Teilnehmende in Präsenz: Moderator*innen an den Thementischen notierten Ihre Diskussionsbeiträge direkt auf die "Tischdecke" und stellten im Plenum eine Zusammenfassung vor. Natürlich durften auch die Teilnehmenden selbst zu den Stiften greifen.

Für Teilnehmend via Zoom: Wir stellten hier auf der Webseite sowie im Zoom-Chat Links zu virtuellen Thementischen (Conceptboards) bereit, für die Diskussionkonnten sich die Teilnehmenden in Breakoutgruppen begeben. Die Themen waren frei wählbar und es konnten Fragen gestellt werden, die mitdisktuiert werden möchten. Das Ganze konnte auf den Conceptboards festgehalten werden.

15:00 - 15:20 Uhr

Kaffeepause

15:20 - 16:00 Uhr
Abschluss mit Vorstellung der Ergebnisse des World Café

Die Moderator*innen der Thementische im World Café stellten die Ergebnisse der Diskussionen vor. Zum Abschluss des Tags der Lehre eröffneten wir noch einmal die Diskussion im Plenum.