Vorlesungsaufzeichnung mit Opencast

Mit dem Vorlesungsaufzeichnungssystem Opencast ist es für Lehrende aufwandsarm und zuverlässig möglich, Veranstaltungen aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung beginnt und endet gemäß Ihrer Angaben automatisiert und die Bereitstellung für die Studierenden über Moodle erfolgt ohne weiteren Aufwand. Damit haben Studierende die Möglichkeit, Inhalte von Vorlesungen gezielt nachzuarbeiten und zur Prüfungsvorbereitung zu nutzen.

Opencast im Sommersemester 2020

Um einen möglichst reibungslosen Verlauf des Onlinesemsters an der Universität Ulm zu ermöglichen, wird das Opencastsystem viel mehr als bisher in die Moodle Lernplattform integriert.

Dozierende haben nun die Möglichkeit über die Opencastschnittstelle in Moodle sehr einfach Präsentationsvideos von zu Hause aus zu produzieren und in Moodle für die Studierenden eines Kurses zu veröffentlichen. Hierzu gibt es auch eine ausfühliche Anleitung, sowie eine FAQ Seite.

Das schon angekündigte Rollout des Videoproduktionstools Opencast Studio verzögert sich leider noch bis nach Semesterbeginn.

Vorlesungsaufzeichnungen im Hörsaal während der Schließung der Universiät im Sommersemester 2020

Prinzipiell ist es möglich, in den Hörsälen H1, H2, H3, H4/5, H11, H12, H13, H14, H15, H16, H20, H22, N27.2.059, H45/1, H45/2, W47.0.501 Vorlesungsaufzeichnungen zu planen und vor Ort durchzuführen.

bitte beachten:

  • Sie brauchen als Dozent*in eine Betretungserlaubnis für sich und potentielle Helfer*innen, um vor Ort Ihre Vorlesung zu halten. Diese bekommen Sie im Dezernat V.
  • Es können nur Vorlesungen aufgezeichnet werden, die im LSF für einen der oben genannten Hörsäle geplant wurden.
  • An die im LSF und damit auch auf dem im Antrag hinterlegten Vorlesungszeiten muss sich wegen der automatischen Start-/Stopfunktion der Aufnahme unseres Opencast Systems strikt gehalten werden.
  • Im Hörsaal besteht solange die Uni geschlossen ist, bei auftretenden Problemen mit der Hörsaaltechnik kein vor Ort Support seitens des kiz.
  • Das Bedienen der Geräte, Hörsaalsteuerung und Kabel im Hörsaal ist nur mit frisch desinfizierten Händen erlaubt, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.
  • Die allgemein zur Zeit gültigen Hygiene- und Abstandsvorschriften sind einzuhalten.
  • Vorlesungsaufzeichnungen mit Kamera (für Tafelvorlesungen und/oder Experimentieraufnahmen) sind nur im H1  H2 und H4/5 möglich. In den anderen Hörsälen kann das Beamersignal Ihres Laptops/Tablets plus Ton (Hörsaalmikro!) aufgezeichnet werden.

Videotutorials zur Kameranutzung in: H1 H2 H4/5

Unter den gegebenen Umständen empfiehlt das kiz nur im Notfall von der Vorlesungsaufzeichnung im Hörsaal Gebrauch zu machen. Stattdessen empfehlen wir die Produktion von Unterrichtsmaterial von zuhause aus zu planen und durchzuführen.

Wo kann ich Opencast nutzen?

Die Aufzeichnungstechnik für Opencast ist momentan in den Hörsälen H1, H2, H3, H4/5, H11, H12, H13, H14, H15, H16, H20, H22 und im Multimediaraum N27 im Osten der Universität sowie in den Hörsälen H45.1, H45.2 und im Hörsaal der Psychologie W47.0.501 verbaut. 

Außerdem stehen mehrere mobile Aufzeichnungssets zur Verfügung. Aufzeichnungen können damit in allen Räumen der Universität Ulm durchgeführt werden.

Wie nutze ich Opencast?

Zunächst teilen Sie uns über unser Antragsformular mit, wann und in welchem Hörsaal Sie Ihre Veranstaltung aufzeichnen möchten. 

Vor Ort schließen Sie Ihren Vortragslaptop an und verwenden das bereitliegende Mikrofon. Die Aufnahme startet automatisch, Sie müssen keine weitere Software auf Ihrem Laptop installieren oder komplizierte Anlagen bedienen. 

Die fertige Aufzeichnung wird im kiz nachbearbeitet und Ihren Studierenden über Moodle in der Regel innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung gestellt.

Zum Antragsformular

Für welche Lehrszenarien ist Opencast geeignet?

Opencast ist dann das richtige Werkzeug für Sie, wenn Sie einen Vortrag live im Hörsaal aufnehmen möchten. Für hoch interaktive Vorlesungen eignet sich Opencast nur bedingt, der Einsatz ist vor allem für (Lehr-)Vorträge ("Frontalunterricht") geeignet, in denen wenig Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfindet.

Standardmäßig zeichnet Opencast alles auf, was Sie über den Beamer zeigen, also Vorlesungsfolien, Webseiten, Videos etc. Auch der Einsatz von einem Wacom-Board oder einem Visualizer sind möglich. Zudem wird der Hörsaalton aufgenommen, also jeglicher Ton, den Sie über Ihren Laptop abspielen sowie Ihre Stimme über das Hörsaal-Mikrofon.

Das sollten Sie beim Einsatz von Opencast beachten

Verwenden Sie auf jeden Fall das bereitliegende Hörsaal-Mikrofon, sonst ist Ihre Stimme auf der Aufnahme nicht zu hören.

Bei Diskussionen und Fragen empfiehlt es sich, dass Sie die Fragen und Beiträge Ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurz wiederholen, damit diese auch auf der Aufnahme gut zu hören sind.

Geben Sie Ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tipps, wie sie mit den Vorlesungsaufzeichnungen umgehen können, um maximal zu profitieren: Weisen Sie darauf hin, dass die Vorlesungsaufzeichnungen ihre beste Wirkung entfalten, wenn sie zusätzlich und nicht als Ersatz zum Besuch der Live-Vorlesung genutzt werden.

Empfehlen Sie Ihren Studierenden, dass sie vor dem Durcharbeiten der Vorlesungsaufzeichnung überlegen, wie sie diese nutzen möchten. Es kann zum Beispiel sinnvoll sein, nur einzelne Segmente gezielt gegebenenfalls auch mehrfach anzuschauen und mithilfe eines Skripts oder Lehrbuchs zu vertiefen oder auch, die Möglichkeit zu nutzen, die Aufnahme zwischendurch zu stoppen, um Notizen zu machen, Inhalte zu recherchieren und mit der Lerngruppe zu diskutieren oder Aufgaben zu bearbeiten.

Möchten die Studierenden die Vorlesungsaufzeichnung zur Prüfungsvorbereitung nutzen, sollten sie frühzeitig beginnen und nicht erst kurz vor dem Prüfungstermin. Das umfangreiche Videomaterial, das während des Semesters zusammenkommt, ist sonst kaum zu bewältigen.

Unterstützen Sie Ihre Studierenden, indem Sie Aufgaben zur Nachbereitung zur Verfügung stellen. Das kann zum Beispiel ein Selbsttest sein – idealerweise mit Aufgaben, die ähnlich zur späteren Klausur sind –, ein Forum, in dem sich die Studierenden austauschen und in dem Sie auch selbst Diskussionsanstöße geben können oder auch Hinweise auf weiterführende Literatur und Tipps zur Nachbereitung der Vorlesungsinhalten.

Evaluation der Nutzung von Opencast an der Uni Ulm

Seit der Einführung von Opencast (ehemals Matterhorn) zur Vorlesungsaufzeichnung im Sommersemester 2013 evaluieren wir das System jährlich am Ende des Sommersemesters. Es werden jeweils alle Studierenden zum Ausfüllen eines elektronischen Fragebogens über EvaSys angeschrieben, die in Moodlekursen mit Aufzeichnung eingeschrieben sind. Abgerundet wird die Evaluation über Einzelgespräche mit Studierenden und Lehrenden. Die Ergebnisse der Evaluationen können Sie in den jährlichen Evaluationsberichten nachlesen.

Kontakt

Kompetenzzentrum eEducation in der Medizin BW

Wir unterstützen Sie bei didaktischen und konzeptionellen Fragen zum Einsatz von eLearning und Moodle im Medizinstudium.

Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin
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