Das HEATS-Projekt ist beendet!



Im November 2026 konnte das HEATS-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden! In den letzten zwei Jahren beschäftigen sich das Team aus Wissenschaft, Wirtschaft, kommunaler Verwaltung und Öffentlichkeit mit urbanem Hitzerisikomanagement, besonders in den Partnerstädten Augsburg, Hamm und Zwickau.

Ziel von HEATS war es am Beispiel der drei Partnerstädte eine Planungsgrundlage für ein kommunales Hitzerisikomanagement bereitzustellen. Aufbauend auf dem Projekt Abc - Augsburg bleibt cool (03DAS144) entwickelten Methodik wurde ein übertragbarer Ansatz entwickelt, Hitzerisiko-Hotspots in Städten un ihre Treiber zu identifizieren. Der Ansatz verknüpft ein aus Satellitenbildern abgeleitetes 3D stadtklimatisches Modell mit amtlichen soziodemographischen Daten, um Gebiete mit hohem Hitzerisiko zu identifizieren und gezielter Anpassungsmaßnahmen für vulnerable Gruppen planen zu können. Die Ergebnisse sind in einem Web-Service visualisiert (LINK). Rahmenbedingungen für eine Datenbank, in die sich hitzevulnerable Personen eintragen lassen können, wurden ermittelt und eine mögliche Umsetzung diskutiert. Mikroklimatische Simulationen sowie energetische Gebäudesimulationen für jeweils eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senior:innen in Augsburg, Hamm und Zwickau zeigen Effizienzpotenziale baulicher und planerischer Maßnahmen, wie Lüftungsverhalten, Beschattung oder Begrünung, sowohl für das Gebäude als auch dessen Umgebung. Diese Analysen liefern konkrete Handlungsempfehlungen für Städte und Bauplanung zum Schutz hitzevulnerabler Menschen.

Die Projektergebnisse werden in drei Policy Briefs dargestellt:

  • AP2, AP4 und AP5: Urbane Hitze und soziale Vulnerabilität in Städten (PDF)
  • AP7: Handlungsempfehlungen zur Reduktion der Hitzebelastung in sozialen Einrichtungen (PDF)
  • AP8: Datenbanken vulnerabler Personen im Hitzerisikomanagement (PDF)
     

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden!

Die Messungen für HEATS laufen!

Messdurchführung im Außenraum (© Martin Renelt, Universität Augsburg)

Ortsbegehung und Participatory Mapping im Haus am Schlobigpark (Zwickau)

Momentaufnahme aus dem Participatory Mapping Event der Ortsbegehung mit Bewohner:innen des Haus am Schlobigpark (Zwickau) (© Saskia Rupp)

Ende des Messzeitraums der HEATS Thermometeraktion in Hamm

(© Thorsten Hübner)

Zum 30.09.2024 endet der Messzeitraum der HEATS Thermometeraktion. Über die letzten drei Monate haben Bürger:innen aus Hamm mithilfe kleiner Datenlogger (Foto) die Temperaturen in ihren Wohnräumen gemessen. Nun werden die Logger bis Mitte Oktober zum Auslesen an die Universität Augsburg geschickt (weitere Informationen zum Rücksendeprozess finden Sie in unseren FAQs). Die gewonnenen Daten unterstützen die Entwicklung einer Hitzerisikokarte im Stadtgebiet Hamm. Wir sind gespannt!

Start der HEATS-Thermometeraktion

(© Thorsten Hübner) Stand der HEATS Thermometer-Aktion während des Digitaltag Hamm 2024 v.r. Jonas Rütter (Öko-Zentrum NRW), Saskia Rupp (Universität Ulm), Alina Vogt (Öko-Zentrum NRW), Wilma Großmaas (Umweltamt Stadt Hamm)

Am 08.06.2024 startete die HEATS Thermometer-Aktion auf dem Digitaltag in Hamm! Rund 150 Datenlogger konnten in der ersten Runde an die Hammer Bürger:innen verteilt werden. Das HEATS-Team bedankt sich ganz herzlich bei den Veranstalter:innen des und Helfer:innen während des Digitaltags für die Möglichkeit zum Kick-Off der Verteilaktion!

Noch bis Ende Juni können sich Interessierte mit Wohnsitz in Hamm für die Thermometeraktion registrieren. Die Datenlogger sowie ein frankierter Rücksendeumschlag werden dann per Post verschickt.

Kick-off Meeting in Augsburg

Anfang Oktober fand das erste hybride Präsenztreffen aller Projektpartner*innen statt. Neben Kaffeetrinken und Kennenlernen wurden erste Ideen, Konzepte und ein Meilensteinplan ausgearbeitet, um in den kommenden eineinhalb Jahren einen kühlen Kopf bewahren zu können.

Kick-off

Der offizielle Kick-off von HEATS startete mit einem Online-Meeting aller Verbundpartner*innen am 20.06.2023. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Jahre!

Infobox

Neben der Universität Ulm als Koordinator sind beteiligt:

  • bifa Umweltinstitut GmbH
  • Sachverständigenbüro für Luftbildauswertung  und Umweltfragen (SLU)
  • Öko-Zentrum NRW GmbH
  • Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ)
  • Universität Augsburg
  • Stadt Augsburg, vertreten durch das Umweltamt  
  • Stadt Hamm, vertreten durch das Umweltamt 
  • Stadt Zwickau, vertreten durch Stabsstelle ZED/Umweltbüro
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel 

Schwerpunkt 3: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Förderkennzeichen: 67DAS255