Bioanalytical Methods - Basic & Advanced

Modulgruppe: Medizinische und Medizintechnische Kompetenzen

Dieses Modul vermittelt Ihnen die Grundlagen bioanalytischer Methoden und Verfahren und zeigt deren Anwendungsgebiete. Nach Abschluss des Moduls können Sie darüber hinaus analytische Ergebnisse bewerten. Sie lernen alle bioanalytisch relevanten, modernen spektroskopischen, elektrophoretischen, chromatographischen und spektrometrischen Methoden, sowie Methoden zur Strukturaufklärung, bildgebende Verfahren und Kopplungsverfahren kennen. Die erlernten Inhalte werden durch Anwendungsbeispiele in industriellem Maßstab, aber auch in miniaturisierten Systemen ("Lab-on-a-chip"), veranschaulicht.


Leitung:
Prof. Dr. Boris Mizaikoff, Leiter des Instituts Analytische und Bioanalytische Chemie, Universität Ulm

Teilnahmeentgelt: 290,00 Euro (Einführungspreis!)

Modulhandbuch

Das Modulhandbuch finden Sie hier.

Inhalte des Moduls

Bioanalytical Methods - Basic:

  • Grundlagen und Kenngrößen der Analytischen Chemie
  • Probenvorbereitung (Zellaufschluss, Fällung, Zentrifugation, Dialyse, Filtration, Extraktion, Gelfiltration, Präzipitation)
  • Spektroskopische Methoden (Wechselwirkung Licht-Materie, UV-Vis-, Fluorenszenz-, IR-, Raman-, SPR-Spektroskopie, FRET)
  • Elektrophoretische Verfahren (Wanderung geladener Teilchen in elektrischem Feld, Gel-, Zonen-, Disk-, Kapillarelektrophorese, SDS-PAGE, nativ, isoelektrische Fokussierung, Elektroblotting, 2D)
  • Chromatographische Trennmethoden (Verteilung zwischen mobiler und stationärer Phase, RP, HIC, HILIC, IEXC, SEC, AC)
  • Massenspektrometrie (Trennung von Ionen, MALDI, ESI, TOF, Quadrupol, Ionenfalle, SEV, Nachweis, Identifizierung)
  • Assays (Prinzip, Enzym-, Immuno-Assys)
  • Chemo- und Biosensoren (Aufbau, elektrochemisch, optisch, radiochemisch)
  • Weitere Methoden (DNA Sequenzierung, PCR)

Bioanalytical Methods - Advanced:

  • Methoden zur Strukturaufklärung (CD-, NMR-Spektroskopie, Röntgenstrukturanalyse, SAXS, Sequenzanalyse, MS)
  • Bildgebende Verfahren (Licht-, Floureszenz-, Elektronen-, Rastersondenmikroskopie, Probenpräparation)
  • Kopplungs- und Hochdurchsatzverfahren: LC-MS, MS-MS, Sensorarrays, etc.
  • Miniaturisierte Chemo- und Biosensoren
  • Lab-on-a-chip
  • Weitere Methoden (Ultrazentrifugation, Mikrokalorimetrie, etc.)

Lernziele

Bioanalytical Methods - Basic:

Fachkompetenz:

  • Kenntnisse über Grundlagen bioanalytischer Methoden und Verfahren incl. Chemo-/Biosensoren
  • Anwendungsgebiete
  • Bewertung analytischer Ergebnisse

Methodenkompetenz:

  • Fertigkeit angewandte Fragestellungen zu lösen

Selbst- und Sozialkompetenz:

  • Herangehensweise an bioanalytische Fragestellungen
  • Datenanalyse

 

Bioanalytical Methods - Advanced:

Fachkompetenz:

  • Kenntnisse über Methoden zur Strukturaufklärung, bildgebende Verfahren, weitere fortschrittliche Methoden
  • Anwendungsgebiete fortschrittlicher bioanalytischer Methoden

Methodenkompetenz:

  • Fertigkeit angewandte Fragestellungen zu lösen

Technische Voraussetzungen für die E-Learning-Lerneinheiten

Empfohlen wird:

  • Ein Desktop-Rechner oder ein Notebook mit einer aktuellen, d.h. vom jeweiligen Hersteller unterstützten Version von Microsoft Windows, Apple macOS oder Linux
  • Ein Headset
  • Die aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari oder Microsoft Edge
  • Internet-Zugang (z.B. über xDSL, Cable, LTE, 5G) mit mindestens 3 Mbit/s in Downstream- und 384 kbit/s in Upstream-Richtung ("DSL 3000").

Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu den technischen Anforderungen zu kontaktieren.

Zertifizierung

Bei erfolgreichem Abschluss des Moduls erhalten Sie ein Zertifikat sowie ein Supplement, das die Inhalte des Moduls als Übersicht auflistet. Im Supplement bestätigt Ihnen der Modulverantwortliche das Äquivalent von 6 Leistungspunkten nach ECTS.

Dozent

Prof. Dr. Boris Mizaikoff
Leiter des Instituts Analytische und Bioanalytische Chemie, Universität Ulm

    

Gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg