Einführung in die Regelungstechnik

Die Vorlesung umfasst die Grundlagen der klassischen Regelungstechnik unter Nutzung von Entwurfs- und Beschreibungsverfahren im Frequenzbereich sowie erster elementarer Methoden im Zustandsraum. 

Im Mittelpunkt steht das Ein-/Ausgangsverhalten linearer dynamischer Systeme, die durch lineare Differentialgleichungen beschrieben werden können. Zunächst wird das dynamische Verhalten einzelner Regelkreisglieder im Zustandsraum und mit Hilfe der Laplacetransformation auch im Bildbereich analysiert und charakterisiert. Das Konzept der Rückführung wird als wesentlicher Bestandteil eines geschlossenen Regelkreises ausführlich diskutiert. Danach führt die Untersuchung der Stabilität sowie die Diskussion der Anforderungen an das dynamische Verhalten des geschlossenen Regelkreises auf verschiedene Entwurfsverfahren für praktisch relevante Regler. Dabei wird auch das Verhalten bei auftretenden Störungen berücksichtigt. Am Ende stehen die Mittel und Werkzeuge zur Verfügung, um das Verhalten eines gegebenen dynamischen linearen Systems durch Analyse und anschließender Synthese gezielt zu beeinflussen.

Praktikumsversuch

Im Praktikum sollen die in der Vorlesung erworbenen Kenntnisse am Beispiel eines Gleichstrommotors vertieft werden. Der Motor soll sowohl analog als auch digital geregelt werden. Anschließend ist das Verhalten des Regelkreises in Bezug auf Stabilität sowie stationäre Genauigkeit zu untersuchen.

Das Praktikum findet in Raum 41.1.102 statt.

Dozent

Prof. Dr.-Ing. Klaus Dietmayer
Raum: 41.2.222
Telefon: +49 (0)731 50 27000
E-Mail | Homepage

Übungsleiter

Termine, Ort

Montag:       10:15 - 12:00 Uhr (H45.1)
Dienstag:     10:15 - 12:00 Uhr (H45.2)
Donnerstag: 08:15 - 10:00 Uhr (H45.1)

Erste Vorlesung: 23.04.2019, 10:15 Uhr, H45.2

Terminplan (Stand: 02.04.2019)