Atomare Endlagerung - Option für den Ulmer Raum?

Montag, 18.04.2016, 18:30 Uhr,
Hörsaal 13 (H13) der Uni Ost

Vortrag von Konrad Sauheitl
Diplom-Geologe, Diplom-Umweltwissenschaftler, Ulm

Schon mehrfach ist der Ulmer Raum in den Medien mit der atomaren Endlagerung in Deutschland in Verbindung gebracht worden. Als Ulmer war man zunächst erstaunt, weil man noch nie von dieser Möglichkeit gehört und bei der Endlagerung allenfalls an das norddeutsche Gorleben gedacht hatte.

Dann sah man auf einer Deutschlandkarte, dass im Ulmer Raum Tongesteine vorkommen, die als untersuchungswürdig für ein atomares Endlager eingestuft werden.

Was hat es damit auf sich? Ist das eine realistische Option? Im weltweiten Vergleich werden als Wirtsgesteine für ein atomares Endlager Kristallin-, Salz- und Tongesteine angesehen. Alle drei Gesteinsgruppen kommen in Deutschland vor. Alle haben Vor- und Nachteile. Keinem dieser Gesteine kann von vornherein der Vorzug für ein Endlager gegeben werden. Eines ist jedoch sicher, ein Endlager wird benötigt, denn die derzeit betriebenen Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind keine dauerhafte Lösung. Dass die Endlagersuche in Schwung kommt, legt das neue Standortauswahlgesetz nahe. Leitgedanken sind die Lösung der atomaren Endlagerung im nationalen Konsens und in dieser Generation, die Entsorgung deutschen Atommülls in Deutschland, die Auswahl des Standortes mit der bestmöglichen Sicherheit und die Partizipation der Bürger bei allen Verfahrensschritten.


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